| UVP | 7.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- teilweise hochwertige Teile
- sehr leicht und wendig
- knackiger Sound
- schicke Scrambler-Optik
- LED-Hauptscheinwerfer
- teilweise minderwertige Teile
- teigige Bremse vorne
- Leerlauf nur widerwillig
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 157 | kg |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 7.100 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 286 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung vorne | USD 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahlschwinge mit variablen Querschnitten und progressiver Anlenkung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 140/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Ein, Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Geil, ein unperfektes Bike! Die Fantic Caballero 500 ist eine typische Italienerin: Hier ein da ein wenig divenhaft, angeberisch und vorlaut, dafür aber absolut liebenswert und emotional. Man mag sie, oder man mag sie nicht, dazwischen wird es kaum etwas anderes geben. Leistung und technische Ausstattung treten bei der Caballero in den Hintergrund, im Vordergrund stehen Design, Sound und der herrlich pötterige Einzylinder.Das Testbike wurde uns von Legendary Cycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. Da steht die Caballero 500 Scrambler als Vorführer. Und wenn Du schon mal da bist, schau Dir doch gleich noch die vielen anderen Bikes von Legendary an: Hier gibt es Bikes von Indian, Benelli, Royal Enfield, Moto Morini, Mash und eben Fantic. Herrlicher Laden. Kaffee gibt es auch, aber nicht auf "Capucchino" drücken, der Milchaufschäumer ist kaputt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
MotorradTest.de auf YouTube
Fantic Caballero Scrambler 500 vs. Benelli Leoncino 500 – Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei 500er Scrambler aus unterschiedlichen Lagern kommen, wird der Vergleich spannend: Die Fantic Caballero Scrambler 500 setzt auf den klassischen Scrambler-Charakter mit viel Stil und einem Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt. Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen oft etwas moderner und alltagstauglicher im Gesamteindruck – mit einem Look, der Neo-Retro-Vibes mit klarer Straßenorientierung verbindet. Beide Motorräder zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von der Optik leben, sondern auch im Alltag und auf der Landstraße Spaß haben wollen.
Im Folgenden geht es um die wichtigsten Unterschiede, die sich aus den typischen Vergleichspunkten ergeben: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Sitzposition und Komfort, sowie Ausstattung und der praktische Nutzen im Alltag. Dabei werden die genannten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet – und Stärken sowie mögliche Schwächen ehrlich gegenübergestellt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beide Modelle bewegen sich im 500-ccm-Segment und sollen vor allem eines: zuverlässig und angenehm im Alltag funktionieren. Beim Fantic Caballero Scrambler 500 steht der Scrambler-Ansatz im Vordergrund. Das bedeutet: Der Motor wirkt so abgestimmt, dass er in vielen Situationen spontan anspricht und sich gut dosieren lässt. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen spielt das eine große Rolle, weil man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Die Benelli Leoncino 500 verfolgt ebenfalls einen alltagstauglichen Ansatz, wirkt aber im Gesamtbild oft etwas „runder“ für längere Strecken. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass er sich gleichmäßig anfühlt und das Motorrad auch bei wechselndem Tempo stabil bleibt. Wer häufig pendelt oder Touren plant, profitiert meist von dieser gutmütigen Abstimmung.
Vergleich der Motorwerte: In den typischen Datenpunkten (Leistung, Drehmoment und Drehzahlcharakter) zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Reserven für den Alltag. Der Unterschied liegt weniger in „ob“ etwas geht, sondern eher darin, wie es sich anfühlt. Das Fantic wirkt häufig lebendiger im direkten Ansprechverhalten, während das Benelli im Fahrfluss oft etwas entspannter wirkt. Wer gern dynamisch fährt, findet beim Fantic oft den schnelleren Weg zum „Jetzt macht’s Spaß“. Wer dagegen gleichmäßige Fahrten bevorzugt, wird mit dem Benelli meist ruhiger glücklich.
Fahrwerk und Handling: Scrambler-Feeling vs. Straßenfokus
Beim Fahrwerk entscheidet sich, ob ein Motorrad eher „verspielt“ oder eher „kontrolliert“ wirkt. Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist vom Konzept her näher am Scrambler-Gedanken: Das Motorrad soll sich nicht zu steif anfühlen und auch auf unebenem Asphalt nicht sofort nervös werden. In der Praxis bedeutet das: Unebenheiten werden meist spürbar abgefedert, und das Motorrad bleibt dabei handlich.
Die Benelli Leoncino 500 ist stärker auf den Straßenalltag ausgerichtet. Das zeigt sich typischerweise in der Abstimmung von Federung und Geometrie: Das Motorrad liegt oft stabiler in der Linie und vermittelt ein sicheres Gefühl bei zügiger Fahrt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern aus wechselndem Belag, ist diese Art von Stabilität ein echter Vorteil.
Vergleich der Fahrwerkswerte: Wenn man die angegebenen Daten (z. B. Federweg/Geometrie-Charakter, Abstimmungsrichtung und das Zusammenspiel mit dem Gesamtsetup) gegenüberstellt, wird klar: Das Fantic ist tendenziell die Wahl für alle, die ein Motorrad mit mehr „Scrambler-Charakter“ suchen. Das Benelli ist tendenziell die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag schnell „eingroovt“ und auf der Landstraße souverän bleibt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bremsen sind bei 500ern nicht nur ein Sicherheitsfaktor, sondern auch ein Komfortthema. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, merkt schnell, ob sich das Bremssystem gut dosieren lässt. Die Fantic Caballero Scrambler 500 zielt hier auf ein spürbares, direktes Ansprechverhalten. Das hilft, wenn man im dichten Verkehr häufig fein dosieren muss.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt in der Gesamtabstimmung oft etwas „berechenbarer“: Das Motorrad lässt sich in der Verzögerung meist sehr kontrolliert einsetzen. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Limit fahren will, aber trotzdem zügig unterwegs ist.
Vergleich der Bremswerte: In den Datenpunkten zu Bremssystem und Leistungsfähigkeit zeigt sich, dass beide Modelle grundsätzlich auf Alltag und Landstraße ausgelegt sind. Der Unterschied liegt eher in der gefühlten Dosierbarkeit und dem Zusammenspiel mit dem Fahrwerk. Das Fantic kann sich im Ansprechverhalten direkter anfühlen, während das Benelli häufig mit einem ruhigen, stabilen Bremsgefühl punktet.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie gut?
Scrambler und Neo-Retro sind oft „bequemer als sie aussehen“ – aber nicht immer. Die Fantic Caballero Scrambler 500 bietet typischerweise eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so aggressiv, dass längere Strecken sofort unangenehm werden. Wer gern aufrecht fährt und dabei trotzdem Kontrolle behalten möchte, findet hier meist eine stimmige Balance.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt in der Ergonomie oft etwas alltagstauglicher. Das kann bedeuten: entspannterer Rücken, angenehmerer Kniewinkel und ein Gesamtgefühl, das auch nach mehreren Stunden nicht sofort „nach Arbeit“ aussieht. Gerade für Pendler oder Tourenfahrer ist das ein wichtiger Punkt.
Vergleich der Ergonomie-Werte: Betrachtet man die angegebenen Maße zur Sitzhöhe und die typische Auslegung der Sitzposition, wird deutlich: Beide Motorräder sind für viele Fahrerinnen und Fahrer passend, aber das Benelli wirkt im Gesamtkonzept häufig etwas „touriger“. Das Fantic bleibt dafür oft die Wahl, wenn man lieber näher am Scrambler-Feeling sitzt und das Motorrad aktiver bewegt.
Ausstattung und Praxis: Was hilft wirklich?
Im Alltag zählt, was man wirklich nutzt: Beleuchtung, Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit, sowie sinnvolle Details. Die Fantic Caballero Scrambler 500 setzt auf einen stimmigen Scrambler-Look, der auch bei der Bedienung nicht überladen wirkt. Das Motorrad wirkt oft wie „einfach gut durchdacht“ – ohne dass man sich durch zu viele Menüs oder Spielereien kämpfen muss.
Die Benelli Leoncino 500 punktet häufig mit einem modernen Gesamtpaket. Das kann sich in der Bedienlogik, der Übersicht und dem Eindruck von „fertig“ anfühlen. Wer Wert auf eine unkomplizierte Nutzung legt, findet hier meist eine gute Basis.
Vergleich der Ausstattungswerte: In den typischen Datenpunkten (z. B. Tankvolumen, Gewicht/Handlichkeit, sowie die Art der Ausstattung) zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht. Das Fantic kann durch sein Scrambler-Konzept und die kompakter wirkende Gesamterscheinung überzeugen. Das Benelli kann durch die alltagstaugliche Auslegung und den oft ruhigen Charakter im Handling überzeugen.
Design und Stil: Nicht nur Optik, sondern Identität
Design ist bei Scramblern mehr als Deko. Es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man sich beim Fahren fühlt. Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt wie ein Scrambler, der bewusst an klassische Linien anknüpft, dabei aber modern genug bleibt, um nicht „alt“ zu wirken. Das Motorrad hat eine klare Identität: robust, charaktervoll und mit einem gewissen „Mach-mal“-Vibe.
Die Benelli Leoncino 500 bringt dagegen Neo-Retro-Elemente stärker in den Vordergrund. Das wirkt oft etwas „urbaner“ und passt gut zu Alltag, Café-Touren und Wochenendfahrten. Wer ein Motorrad möchte, das sowohl auf der Straße als auch beim Ankommen gut aussieht, wird hier schnell fündig.
Vergleich der Design- und Praxiswirkung: Beide Modelle sehen stimmig aus. Der Unterschied liegt darin, wie sie „verkörpern“, was man mit dem Motorrad vorhat: Das Fantic fühlt sich eher nach Scrambler-Abenteuer an, das Benelli eher nach stilvollem Straßenbegleiter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Fantic Caballero Scrambler 500 – Stärken
- Scrambler-Charakter mit lebendigem Fahrgefühl im Alltag
- Handlichkeit und ein Konzept, das Lust auf kurvige Strecken macht
- Direktes Ansprechverhalten, das sich im Stadtverkehr angenehm anfühlt
Fantic Caballero Scrambler 500 – mögliche Schwächen
- Wer maximale Langstrecken-Entspannung sucht, könnte das Benelli als „runder“ empfinden
- Je nach Fahrstil kann das Scrambler-Setup stärker nach „aktiverem Fahren“ verlangen
Benelli Leoncino 500 – Stärken
- Alltagstauglicher Gesamteindruck mit ruhigem, kontrolliertem Fahrgefühl
- Stabilität und Souveränität auf der Landstraße
- Ergonomie wirkt häufig entspannter für längere Fahrten
Benelli Leoncino 500 – mögliche Schwächen
- Wer den maximalen Scrambler-Fokus sucht, könnte das Fantic „authentischer“ finden
- Das Benelli kann je nach Geschmack weniger „direkt“ wirken als das Fantic
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und Alltag passt. Beide sind 500er, beide sind für viele Situationen geeignet – aber sie geben unterschiedliche Antworten auf die Frage: Wie soll sich das Motorrad anfühlen?
Fantic Caballero Scrambler 500 ist besonders passend, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn Kurven und spontane Fahrten Spaß machen und wenn ein Scrambler-Feeling im Vordergrund steht. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad mögen, das im Alltag lebendig reagiert, ist das Fantic eine starke Wahl.
Benelli Leoncino 500 ist besonders passend, wenn der Fokus auf einem entspannten Fahrfluss liegt: Pendeln, längere Landstraßenetappen und ein insgesamt ruhigeres Handling. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „einfach gut“ anfühlt und auch bei wechselndem Tempo stabil bleibt, wird mit dem Benelli häufig glücklicher.
Fazit:
Wer ein Motorrad mit klarer Scrambler-Identität und einem eher lebendigen, direkten Fahrgefühl sucht, liegt mit der Fantic Caballero Scrambler 500 vorn. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, Spontanität und ein aktives Handling wichtiger sind als maximale Langstrecken-Entspannung. Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen die bessere Wahl, wenn ein ruhigerer, alltagstauglicher Fahrfluss im Vordergrund steht: Pendeln, längere Strecken und ein insgesamt souveränes Gefühl bei wechselnden Bedingungen sprechen stark für das Benelli. Kurz gesagt: Fantic für Scrambler-Fans mit Lust auf lebendiges Fahren, Benelli für alle, die einen stilvollen 500er Straßenbegleiter möchten, der sich schnell komfortabel und kontrolliert anfühlt.