| UVP | 7.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- teilweise hochwertige Teile
- sehr leicht und wendig
- knackiger Sound
- schicke Scrambler-Optik
- LED-Hauptscheinwerfer
- teilweise minderwertige Teile
- teigige Bremse vorne
- Leerlauf nur widerwillig
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 157 | kg |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 7.100 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 286 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung vorne | USD 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahlschwinge mit variablen Querschnitten und progressiver Anlenkung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 140/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Ein, Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Geil, ein unperfektes Bike! Die Fantic Caballero 500 ist eine typische Italienerin: Hier ein da ein wenig divenhaft, angeberisch und vorlaut, dafür aber absolut liebenswert und emotional. Man mag sie, oder man mag sie nicht, dazwischen wird es kaum etwas anderes geben. Leistung und technische Ausstattung treten bei der Caballero in den Hintergrund, im Vordergrund stehen Design, Sound und der herrlich pötterige Einzylinder.Das Testbike wurde uns von Legendary Cycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. Da steht die Caballero 500 Scrambler als Vorführer. Und wenn Du schon mal da bist, schau Dir doch gleich noch die vielen anderen Bikes von Legendary an: Hier gibt es Bikes von Indian, Benelli, Royal Enfield, Moto Morini, Mash und eben Fantic. Herrlicher Laden. Kaffee gibt es auch, aber nicht auf "Capucchino" drücken, der Milchaufschäumer ist kaputt.
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Fantic Caballero Scrambler 500 vs. Honda CB 500 F: Welches 500er passt besser?
Wenn zwei 500-ccm-Motorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt, und darum, wie gut es zu den eigenen Gewohnheiten passt. Der Fantic Caballero Scrambler 500 bringt eine deutlich scrambler-orientierte Handschrift mit, während die Honda CB 500 F eher den klassischen Street-Charakter verkörpert. Beide sind als moderne 500er interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Erster Eindruck: Stil und Charakter
Der Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das Lust auf Abwechslung macht. Die Scrambler-Optik, die typische Haltung und das „ready-to-ride“-Erscheinungsbild passen gut zu Fahrten, bei denen nicht alles nur glatt und perfekt getaktet sein muss. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurvige Landstraßen, spontane Umwege und eine entspannte, aber sportlich gelassene Gangart.
Die Honda CB 500 F dagegen ist die ruhigere, klar strukturierte Alternative. Sie steht für einen alltagstauglichen Streetfighter-Ansatz ohne unnötiges Show-Off. Die Linien sind aufgeräumt, das Gesamtbild wirkt „funktional“ – und genau das spürt man oft auch beim Fahren: Die CB 500 F will vor allem eins: zuverlässig funktionieren, angenehm zu bewegen sein und ein gutes Gesamtpaket liefern.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Bei beiden Modellen steht ein 500-ccm-Antrieb im Mittelpunkt, aber die Charakteristik kann sich im Alltag deutlich bemerkbar machen. Im Vergleich zeigt sich: Der Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt tendenziell „direkter“ im Ansprechverhalten, was besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven angenehm ist. Das passt gut zu Fahrern, die gern etwas aktiver mit dem Gas arbeiten.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken oft in der gleichmäßigen, gut dosierbaren Art aus. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt die Honda häufig wie ein Motorrad, das sich leicht kontrollieren lässt. Das ist ein Vorteil, wenn der Fokus eher auf entspanntem Gleiten liegt – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Vergleich der Fahrbarkeit: Drehmomentgefühl vs. Dosierbarkeit
Wenn man die aufgelisteten Werte beider Motorräder gegenüberstellt, wird klar: Beide sind für den Alltag gemacht, aber sie liefern das Fahrgefühl unterschiedlich. Der Fantic kann sich durch sein Ansprechverhalten lebendiger anfühlen, während die Honda durch ihre Art der Kraftentfaltung oft besonders „harmonisch“ wirkt. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder gern dynamisch aus Kehren beschleunigt, findet im Fantic oft mehr „Spaß pro Handgriff“. Wer dagegen Pendelstrecken, Landstraßen und längere Touren bevorzugt, profitiert von der Honda-typischen Ruhe und der einfachen Handhabung.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?
Im Vergleich der Fahrwerkswerte zeigt sich: Beide Motorräder zielen auf ein ausgewogenes Setup ab, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Der Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt so abgestimmt, dass er sich in Kurven lebendig anfühlt und dabei eine gewisse „Scrambler“-Gelassenheit mitbringt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn man gern etwas mehr Bewegung im Fahrstil zulässt.
Die Honda CB 500 F ist häufig die Wahl für ein sehr berechenbares Handling. Die Honda vermittelt oft das Gefühl, dass sie „auf Linie“ bleibt und sich sauber führen lässt. Das ist ein Pluspunkt für Einsteiger, aber auch für alle, die einfach gern entspannt fahren und nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchten.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
Fantic Caballero Scrambler 500: Stärke ist das lebendige, scrambler-typische Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass man je nach Fahrstil und Untergrund mehr Aufmerksamkeit braucht, um die Agilität exakt zu treffen – vor allem, wenn man sehr smooth und konstant unterwegs sein möchte.
Honda CB 500 F: Stärke ist die ruhige, gutmütige Führung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „verspielt“ wirkt, wenn man genau diesen scramblerhaften Charakter sucht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Modelle auf ein sicheres Alltagsniveau ausgelegt sind. Entscheidend ist weniger, wer „auf dem Papier“ die stärkeren Werte hat, sondern wie sich die Bremsleistung in der Praxis anfühlt: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Gefühl, wie schnell man wieder in den Kurvenrhythmus zurückfindet.
Der Fantic Caballero Scrambler 500 kann beim sportlicheren Fahren mit einem direkten Feedback punkten. Die Honda CB 500 F punktet oft mit einer sehr gut kontrollierbaren Bremscharakteristik, die gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen angenehm ist.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege oder lange Strecken?
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Unterschied. Der Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt durch seine Scrambler-Anmutung oft etwas „aufrechter“ und damit passend für Fahrer, die gern entspannt sitzen, aber trotzdem das Gefühl haben wollen, das Motorrad aktiv zu bewegen. Das kann im Alltag sehr angenehm sein.
Die Honda CB 500 F ist häufig die Wahl für eine ausgewogene, alltagstaugliche Ergonomie. Wer regelmäßig pendelt oder längere Strecken fährt, profitiert oft von der Art, wie die Honda die Körperhaltung unterstützt. Gerade bei wechselnder Fahrdauer kann das den Unterschied machen.
Komfort im Vergleich
Stellt man die aufgelisteten Werte wie Sitzhöhe, Gewicht und weitere ergonomische Kennzahlen gegenüber, wird deutlich: Beide sind für viele Fahrer geeignet, aber die Honda wirkt oft „universeller“ für unterschiedliche Körpergrößen. Der Fantic kann dagegen besonders dann überzeugen, wenn man die Scrambler-Optik nicht nur sehen, sondern auch im Fahrgefühl spüren möchte.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach los“
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Art, wie das Motorrad sich im Verkehr verhält: Anfahren, Rangieren, Beschleunigen und das Gefühl, dass man jederzeit die Kontrolle behält. Hier zeigt sich im Vergleich:
- Fantic Caballero Scrambler 500: Tendenziell mehr „Charakter“ – ideal, wenn das Motorrad auch optisch und vom Fahrgefühl her zur eigenen Art zu fahren passen soll. Besonders auf kurvigen Strecken kann das sehr motivierend sein.
- Honda CB 500 F: Tendenziell mehr „Allround“-Komfort – ideal, wenn der Fokus auf unkompliziertem Fahren liegt, egal ob Stadtverkehr oder längere Landstraßenabschnitte.
Auch Themen wie Verbrauch, Reichweite und Wartungsfreundlichkeit spielen in der Praxis eine Rolle. Beide Modelle sind moderne 500er, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Der Unterschied liegt eher im Gesamtpaket: Der Fantic wirkt wie die Wahl für mehr Stil und Fahrspaß, die Honda wie die Wahl für Ruhe, Verlässlichkeit und unkomplizierte Nutzung.
Wirtschaftlichkeit und Betrieb: Was man aus dem Vergleich ableiten kann
Beim Blick auf die aufgelisteten Werte zu Verbrauch, Tankvolumen und typischen Betriebspunkten wird klar: Beide Motorräder sind nicht dafür gemacht, nur „am Wochenende“ zu existieren. Sie sind für regelmäßige Fahrten gedacht. Wer häufig unterwegs ist, wird vor allem die Kombination aus realistischem Verbrauch und guter Reichweite schätzen.
Bei der Frage nach Wartung und Folgekosten gilt: In der Praxis entscheidet oft nicht nur das Modell, sondern auch die eigene Nutzung und die Serviceintervalle. Im Vergleich wirkt die Honda häufig wie die konservativere Wahl, während der Fantic mit seinem Charakter und dem scrambler-orientierten Ansatz eher die „Motorrad fürs Herz“ ist.
Für wen welches Motorrad? Stärken passend zur Nutzung
Fantic Caballero Scrambler 500 – die passende Wahl, wenn…
… ein Motorrad gesucht wird, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch optisch und vom Fahrgefühl her „mehr Persönlichkeit“ mitbringt. Der Fantic ist besonders interessant, wenn man gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad auch auf unperfekten Strecken nicht nur „durchzieht“, sondern mit Spaß bewegt.
Honda CB 500 F – die passende Wahl, wenn…
… ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag sehr unkompliziert anfühlt und auf längeren Strecken angenehm bleibt. Die Honda ist ideal, wenn man ein ausgewogenes Gesamtpaket möchte: gut dosierbar, berechenbar und mit einem Charakter, der vor allem auf entspanntes Fahren setzt.
Fazit:
Der Fantic Caballero Scrambler 500 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Stil, Charakter und einem lebendigen Fahrgefühl liegt. Wer gern aktiv mit dem Motorrad arbeitet, kurvige Strecken mag und das scramblerhafte „Mitfahren“ statt reines „Abspulen“ sucht, wird am Fantic mehr Motivation finden. Gleichzeitig sollte klar sein: Die Agilität und der eigene Charakter verlangen je nach Untergrund und Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit, um das Setup genau passend zu nutzen.
Die Honda CB 500 F ist die bessere Wahl, wenn vor allem Alltagstauglichkeit, Ruhe im Handling und eine sehr gut kontrollierbare Art des Fahrens zählen. Wer pendelt, längere Touren plant oder ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, bekommt mit der Honda häufig das stimmigere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Fantic für mehr Scrambler-Feeling und Fahrspaß, Honda für entspanntes, berechenbares Allround-Fahren.