| UVP | 7.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- teilweise hochwertige Teile
- sehr leicht und wendig
- knackiger Sound
- schicke Scrambler-Optik
- LED-Hauptscheinwerfer
- teilweise minderwertige Teile
- teigige Bremse vorne
- Leerlauf nur widerwillig
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 157 | kg |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 7.100 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 286 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung vorne | USD 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahlschwinge mit variablen Querschnitten und progressiver Anlenkung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 140/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Ein, Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Geil, ein unperfektes Bike! Die Fantic Caballero 500 ist eine typische Italienerin: Hier ein da ein wenig divenhaft, angeberisch und vorlaut, dafür aber absolut liebenswert und emotional. Man mag sie, oder man mag sie nicht, dazwischen wird es kaum etwas anderes geben. Leistung und technische Ausstattung treten bei der Caballero in den Hintergrund, im Vordergrund stehen Design, Sound und der herrlich pötterige Einzylinder.Das Testbike wurde uns von Legendary Cycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. Da steht die Caballero 500 Scrambler als Vorführer. Und wenn Du schon mal da bist, schau Dir doch gleich noch die vielen anderen Bikes von Legendary an: Hier gibt es Bikes von Indian, Benelli, Royal Enfield, Moto Morini, Mash und eben Fantic. Herrlicher Laden. Kaffee gibt es auch, aber nicht auf "Capucchino" drücken, der Milchaufschäumer ist kaputt.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Fantic Caballero Scrambler 500 vs. Kawasaki W 800 – welcher Retro-Scrambler passt besser?
Retro-Motorräder haben ihren ganz eigenen Reiz: Sie wirken zeitlos, klingen oft besonders und machen selbst kurze Fahrten zu etwas Besonderem. Im Vergleich stehen hier zwei Modelle, die auf den ersten Blick ähnlich „old school“ wirken, aber auf den zweiten Blick deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Fantic Caballero Scrambler 500 zielt stärker auf modernes Scrambler-Feeling mit leichterer Handhabung und einem agilen Charakter. Die Kawasaki W 800 dagegen steht für klassischen Retro-Style mit ruhigerem, souveränem Auftritt und einem Motor, der eher nach „entspanntem Gleiten“ als nach hektischem Tempo klingt.
Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte nicht nur auf Optik und Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren, in der Stadt, auf der Landstraße und auf längeren Strecken. Genau darum geht es in diesem Vergleich.
Erster Eindruck: Scrambler-Look vs. klassischer Retro-Charakter
Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt wie ein Scrambler, der bewusst „draußen“ gedacht ist: kompakter, lebendiger und mit einem Look, der nach Schotterwegen und Landstraßen-Abstechern ruft. Die Kawasaki W 800 spielt dagegen die klassische Retro-Karte: Sie wirkt stimmig, erwachsen und sehr „clean“ im Gesamteindruck. Das Design ist weniger auf „Offroad-Vibes“ getrimmt, sondern auf zeitlose Eleganz.
Beide Motorräder sehen gut aus – aber die Richtung ist unterschiedlich. Die Fantic wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter bewegt und auch mal „einfach so“ nutzt. Die Kawasaki wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst fährt, um den Charakter zu genießen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Fantic Caballero Scrambler 500: drehfreudig und unkompliziert
Die Fantic Caballero Scrambler 500 setzt auf einen Motor, der sich im Alltag angenehm direkt anfühlt. Im Vergleich zur Kawasaki wirkt die Fantic oft „präsenter“: Man kommt schneller in den Bereich, in dem der Motor sauber zieht, und das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr leichter dosieren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Richtungswechsel, Ampelstopps und kurvige Strecken den Alltag prägen.
Stärken zeigt die Fantic vor allem dann, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern das Motorrad aktiv bewegt. Die Maschine belohnt ein zügiges, aber kontrolliertes Fahren. Wer gern schaltet, fühlt sich hier schnell zuhause.
Kawasaki W 800: souverän, ruhig und mit „Old-School“-Punch
Die Kawasaki W 800 steht für einen Motorcharakter, der weniger nach „Sport“ klingt und mehr nach „Klassik“. Im Vergleich zur Fantic ist das Fahrgefühl oft entspannter: Das Motorrad wirkt, als würde es die Geschwindigkeit eher „tragen“ als „jagen“. Gerade auf Landstraßen ist das angenehm, weil man nicht permanent am Gas arbeiten muss, um zügig voranzukommen.
Die Kawasaki punktet besonders bei Fahrern, die den Sound und die ruhige Kraft mögen. Das Motorrad eignet sich gut für längere Ausfahrten, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Agilität.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?
Bei Retro-Motorrädern entscheidet die Sitzposition stark darüber, ob man sich nach einer Stunde noch genauso wohl fühlt wie nach zehn Minuten. Im Vergleich zeigt sich: Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt tendenziell „kompakter“ und lässt sich leichter in eine aktive Fahrhaltung bringen. Das kann gerade bei kleineren Strecken oder häufigem Stadtverkehr ein Vorteil sein.
Die Kawasaki W 800 bietet dagegen häufig das Gefühl von „aufrecht und entspannt“. Das ist für viele Fahrer genau richtig, wenn man lange Strecken plant und nicht ständig die Haltung korrigieren möchte. Gleichzeitig kann die Kawasaki für sehr sportlich orientierte Fahrer weniger „spielerisch“ wirken, weil sie eher auf ruhiges Cruisen ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Im direkten Vergleich fällt auf, dass die Fantic Caballero Scrambler 500 im Alltag oft als agiler wahrgenommen wird. Sie unterstützt ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln und macht es leichter, das Motorrad „mitzunehmen“. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnden Straßenverhältnissen ist das ein Plus.
Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen stabil und souverän. Sie vermittelt mehr Ruhe, besonders bei gleichmäßigem Tempo. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gern entspannt fährt, profitiert von dieser Charakteristik. Wer dagegen häufig enge Kehren „arbeitet“, könnte die Fantic als handlicher empfinden.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, und im Alltag zählt vor allem, wie gut sich die Bremsen dosieren lassen. Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man präzise steuern kann: Das spricht für ein gutes Zusammenspiel aus Gefühl am Hebel und kontrollierbarer Verzögerung.
Die Kawasaki W 800 punktet eher mit einem stabilen, berechenbaren Gesamtpaket. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man nicht nur „kurz und hart“ bremst, sondern vorausschauend fährt und das Motorrad dabei ruhig bleibt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Wie leicht ist das Motorrad zu bewegen? Wie gut lässt es sich bei niedrigen Geschwindigkeiten handeln? Wie entspannt ist es bei längeren Fahrten?
Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist im Vergleich besonders dann stark, wenn die Fahrten abwechslungsreich sind: Stadtverkehr, kurze Landstraßenabschnitte und spontane Umwege. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“, ohne dass man sich jedes Mal auf eine bestimmte Art von Tour festlegen muss.
Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken eher auf längeren Strecken aus. Wer das Motorrad als Reisebegleiter sieht, profitiert von dem ruhigen Fahrgefühl und dem klassischen Charakter. Auch wenn man nicht ständig das Tempo sucht, macht die Kawasaki Spaß, weil sie den Rhythmus der Fahrt vorgibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Fantic Caballero Scrambler 500 – Stärken
- Agiles Handling: leichtes Umsetzen von Richtungswechseln und aktives Fahren fühlt sich natürlich an.
- Unkomplizierter Motorcharakter: im Alltag schnell im passenden Drehzahlbereich.
- Scrambler-Feeling: Look und Fahrgefühl passen gut zu abwechslungsreichen Strecken.
Fantic Caballero Scrambler 500 – mögliche Schwächen
- Weniger „Cruiser-Ruhe“: wer vor allem entspanntes Gleiten sucht, könnte die Kawasaki als stimmiger empfinden.
- Charakter eher „lebendig“: wer maximale Gelassenheit bevorzugt, muss sich daran gewöhnen.
Kawasaki W 800 – Stärken
- Ruhiger, souveräner Auftritt: das Motorrad wirkt stabil und berechenbar.
- Genussorientierter Motor: Sound und Kraftentfaltung passen gut zum klassischen Retro-Fahren.
- Komfort für längere Fahrten: entspannter Rhythmus auf der Landstraße.
Kawasaki W 800 – mögliche Schwächen
- Weniger „spielerisch“: für sehr dynamische Fahrstile kann die Fantic handlicher wirken.
- Charakter eher „klassisch“: wer Scrambler-Vibes stärker sucht, fühlt sich bei der Fantic schneller abgeholt.
Welche Ausstattung und welcher Stil passt besser?
Bei der Wahl zwischen Fantic Caballero Scrambler 500 und Kawasaki W 800 geht es auch um den eigenen Anspruch an das Motorrad. Die Fantic wirkt wie ein Scrambler, der sich mit Zubehör und persönlichem Stil gut „weiterdenken“ lässt. Die Kawasaki ist dagegen sehr stimmig im Originalkonzept: Wer den klassischen Look mag, bekommt ein Motorrad, das optisch und vom Fahrgefühl her zusammenpasst.
Auch die Frage „Wie oft wird gefahren?“ spielt eine Rolle. Wer das Motorrad regelmäßig nutzt und dabei gern zwischen Stadt und Landstraße wechselt, wird mit der Fantic oft schneller glücklich. Wer dagegen vor allem längere Touren plant und den Retro-Charakter genießen möchte, findet in der Kawasaki häufig den besseren Match.
Fazit:
Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegt, agil bleibt und im Alltag unkompliziert wirkt. Der lebendigere Charakter und das Scrambler-Feeling machen sie besonders attraktiv für abwechslungsreiche Fahrten, kurvige Strecken und alle, die ihr Motorrad gern aktiv fahren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder spontane Touren mag, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Kawasaki W 800 passt dagegen besser, wenn der Fokus auf klassischem Retro-Genuss liegt: ruhiges, souveränes Fahren, ein Motorcharakter, der eher zum entspannten Cruisen einlädt, und ein Fahrgefühl, das auf längeren Strecken überzeugt. Wer den Sound und die Gelassenheit sucht und nicht ständig „arbeiten“ möchte, findet in der W 800 den passenden Begleiter.
Kurz gesagt: Agil und scrambler-lastig spricht für die Fantic – klassisch, ruhig und tourentauglich eher für die Kawasaki.