| UVP | 7.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- teilweise hochwertige Teile
- sehr leicht und wendig
- knackiger Sound
- schicke Scrambler-Optik
- LED-Hauptscheinwerfer
- teilweise minderwertige Teile
- teigige Bremse vorne
- Leerlauf nur widerwillig
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 157 | kg |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.425 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 38 PS bei 7.100 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 286 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung vorne | USD 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahlschwinge mit variablen Querschnitten und progressiver Anlenkung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 140/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Ein, Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Geil, ein unperfektes Bike! Die Fantic Caballero 500 ist eine typische Italienerin: Hier ein da ein wenig divenhaft, angeberisch und vorlaut, dafür aber absolut liebenswert und emotional. Man mag sie, oder man mag sie nicht, dazwischen wird es kaum etwas anderes geben. Leistung und technische Ausstattung treten bei der Caballero in den Hintergrund, im Vordergrund stehen Design, Sound und der herrlich pötterige Einzylinder.Das Testbike wurde uns von Legendary Cycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. Da steht die Caballero 500 Scrambler als Vorführer. Und wenn Du schon mal da bist, schau Dir doch gleich noch die vielen anderen Bikes von Legendary an: Hier gibt es Bikes von Indian, Benelli, Royal Enfield, Moto Morini, Mash und eben Fantic. Herrlicher Laden. Kaffee gibt es auch, aber nicht auf "Capucchino" drücken, der Milchaufschäumer ist kaputt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Fantic Caballero Scrambler 500 vs. Triumph Bonneville T100 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wer zwischen Fantic Caballero Scrambler 500 und Triumph Bonneville T100 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein modernes Scrambler-Konzept mit Fokus auf Leichtigkeit und Charakter, auf der anderen Seite die klassische Bonneville-Philosophie – zeitlos, kultig und mit dem Anspruch, sich sowohl in der Stadt als auch auf längeren Strecken zuhause zu fühlen. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Ausstattung schlagen – und wo jeweils klare Stärken liegen.
Erster Eindruck: Scrambler-Charme trifft auf klassische Bonneville-Ästhetik
Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nach „einfach losfahren“ aussieht. Der Scrambler-Look ist nicht nur Deko, sondern passt zum Gesamtkonzept: kompakt, lebendig und mit einer Haltung, die Lust auf abwechslungsreiche Strecken macht. Die Triumph Bonneville T100 dagegen setzt auf die bekannte Modern-Classic-Ästhetik. Rundliche Linien, stimmige Proportionen und ein Look, der sofort nach „Bonnie“ ruft. Wer Wert auf Tradition und Wiedererkennung legt, bekommt hier ein starkes Gesamtbild.
Design als Fahrgefühl: Wie der Stil die Erwartungen prägt
Optik beeinflusst die Erwartung – und damit auch die Wahrnehmung beim Fahren. Die Fantic vermittelt eher das Gefühl von „agil und unkompliziert“, während die Triumph stärker nach „ruhig, souverän und kultiviert“ wirkt. Beide Ansätze sind stimmig, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an: kurze Wege und spontane Touren auf der einen Seite, längere Fahrten mit klassischem Komfortgefühl auf der anderen.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Alltag
Beim Vergleich der Motorisierung zeigt sich schnell, dass beide Motorräder nicht nur unterschiedliche Hubräume mitbringen, sondern auch unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Fantic Caballero Scrambler 500 zielt mit ihrem 500er-Ansatz auf ein leichtes, kontrollierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad „einfach mitgeht“, ohne dass man ständig am Gas arbeiten muss.
Die Triumph Bonneville T100 bringt dagegen mehr Reserven und wirkt im Vergleich oft souveräner, sobald es zügiger wird oder wenn längere Strecken anstehen. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man nicht nur von Ampel zu Ampel fährt, sondern auch Überlandpassagen und Autobahn-ähnliche Abschnitte einplant. Die Triumph ist damit häufig die Wahl für Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind und dabei trotzdem jederzeit Leistung abrufen möchten.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Stärken der Fantic: leichtes Handling, gut dosierbares Fahrgefühl und ein Motor, der sich im Alltag angenehm „handlich“ anfühlt. Schwächen im Vergleich: wer regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig hohe Geschwindigkeiten anpeilt, wird die Grenzen eines 500ers eher spüren.
Stärken der Triumph: mehr Durchzug und ein insgesamt souveräneres Leistungsbild, das längere Touren entspannter macht. Schwächen im Vergleich: das Motorrad wirkt im Handling weniger „klein“ – wer maximale Agilität in engen Situationen sucht, könnte die Fantic als spritziger empfinden.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Agilität vs. Souveränität
Im Fahrwerksgefühl unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Fantic Caballero Scrambler 500 spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen es auf Wendigkeit ankommt: Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und Strecken mit wechselndem Belag. Das Motorrad wirkt dabei oft wie ein „leichtes Werkzeug“: man kann es zügig bewegen, ohne dass man das Gefühl hat, ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Die Triumph Bonneville T100 setzt stärker auf Stabilität und ein ruhigeres Gesamtgefühl. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn die Straße nicht perfekt ist, wirkt die Triumph oft gelassener. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man nicht nur die Kurve sucht, sondern auch den Komfort über mehrere Stunden im Blick hat.
Bremsen und Kontrolle
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen „präzise und leicht“ und „kräftig und souverän“. Die Fantic kann im Alltag besonders überzeugen, weil sich Verzögerung gut dosieren lässt und das Motorrad dadurch in engen Situationen sehr kontrollierbar bleibt. Die Triumph punktet häufig mit mehr Reserven, wodurch sich stärkere Verzögerungen und zügiges Fahren entspannter anfühlen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Ergonomie ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das für aktives Fahren ausgelegt ist: Die Sitzposition unterstützt eine aufrechte, aber nicht zu „gestreckte“ Haltung. Das macht sie interessant für Fahrer, die gern öfter die Position wechseln oder dynamisch durch den Verkehr navigieren.
Die Triumph Bonneville T100 bietet dagegen häufig ein klassisch-einladendes Sitzgefühl. Wer längere Strecken plant, profitiert oft von der insgesamt stimmigen Ergonomie, die weniger „sportliches Arbeiten“ verlangt und eher auf entspanntes Gleiten ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen bei der Alltagsergonomie
Fantic: stark, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad im Alltag flexibel bleiben soll. Triumph: stark, wenn der Fokus auf Komfort und entspannter Haltung liegt – besonders bei längeren Touren.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was im Alltag sinnvoll integriert ist. Die Fantic Caballero Scrambler 500 wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche setzt und dadurch unkompliziert bleibt. Das kann ein Plus sein, wenn man nicht ständig an Einstellungen oder Zusatzfeatures denken möchte.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken häufig dort aus, wo man Komfort und Rundum-Gefühl erwartet. Gerade wenn man Wert auf eine stimmige Gesamtanmutung legt, wirkt die Triumph oft wie das „fertigere Paket“ für Touren und Alltag gleichermaßen.
Bedienung und Übersicht
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Fantic wirkt eher wie ein Motorrad, das man schnell versteht und direkt nutzt. Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es sich in vielen Situationen souverän und „rund“ anfühlt.
Für wen passt welches Motorrad? Vergleich der Zielgruppen
Damit die Entscheidung leichter fällt, lohnt sich ein Blick auf die typischen Fahrprofile. Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das leicht zu bewegen ist, im Stadtverkehr Spaß macht und auf kurvigen Strecken agil bleibt. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein kontrollierbares Setup bevorzugen, kann sie eine sehr passende Wahl sein.
Die Triumph Bonneville T100 passt besonders gut zu Fahrern, die den klassischen Look lieben und gleichzeitig ein Motorrad möchten, das auf längeren Strecken souverän bleibt. Wer häufig Überland fährt, gern zügig unterwegs ist oder einfach mehr Reserven im Alltag schätzt, findet in der Triumph oft die passendere Basis.
Stärken-Schwächen im direkten Vergleich
- Fantic Caballero Scrambler 500: Stärken liegen in Agilität, Dosierbarkeit und einem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo mehr Leistung und Reserven gefragt sind.
- Triumph Bonneville T100: Stärken liegen in Souveränität, Durchzug und dem insgesamt runden Touren-Gefühl. Schwächen zeigen sich eher bei dem Wunsch nach maximaler „Leichtigkeit“ in engen Situationen.
Fazit:
Die Fantic Caballero Scrambler 500 ist die bessere Wahl, wenn im Alltag vor allem Wendigkeit, unkompliziertes Handling und ein lebendiges Fahrgefühl zählen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern spontan fahren, viel in der Stadt unterwegs sind oder kurvige Strecken bevorzugen, bei denen man das Motorrad aktiv bewegt. Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Reserven, souveränes Beschleunigen und ein klassisch-rundes Gesamtgefühl gefragt sind. Wer häufiger längere Strecken fährt, entspannt unterwegs sein möchte und dabei nicht auf Durchzug verzichten will, findet in der Triumph meist die stimmigere Option.
Kurz gesagt: Fantic für Agilität und Alltagsspaß mit Scrambler-Charakter, Triumph für Modern-Classic-Liebe, Komfort und mehr Leistungsreserve. Beide Motorräder haben ihren Reiz – die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob der Schwerpunkt eher auf „leicht und beweglich“ oder auf „souverän und tourentauglich“ liegt.