UVP 32.995 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Das erste Elektro-Motorrad von Harley Davidson
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Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Beschleunigung
  • Elektronisch voll ausgestattet
  • gute Bremsen
  • leichtes Handling
Kontra:
  • teuer
  • Reichweite
Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht251kg
Radstand1.490mm
Länge2.135mm
Radstand1.490mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.080mm
Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartE-Motor
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge1
Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 15.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Reichweite158km
Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA SFF-BP (Federweg 115)mm
Federung hintenSHOWA BFRC (Federweg 115)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17 58W
Reifen hinten180/55 ZR17 73W
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben-Monoblock-Radialmontage ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Dual-Kolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Elektro-Motorrad fahren ist ein bisschen wie Auto-Scooter fahren. Draufsetzen und "Gas" gegen. Kein Getriebe, keine Kupplung, keine Schalterei, kein Motor ruckelt, kein Sound, kein Gestank, keine Wärmeabgabe, kein Auspuff, kein Gar nichts. Wie sich das live anfühlt, kann man nur ganz schwer beschreiben. Wir waren davon einerseits fasziniert, andererseits ist es tatsächlich für alteingesessene Biker quasi ein Kulturbruch. Daran muss man sich erst gewöhnen.

Dennoch sind wir uns sicher: Es wird zukünftig mehr Elektro-Motorräder geben. Es wird wohl aber auch noch eine ganze lange Zeit lang Verbrenner geben. Warum sollten auch nicht beide Technologien parallel existieren können? Wir sind jedenfalls jedes Mal darüber überrascht, mit welcher Wucht gerade die Gegner von Elektro-Fahrzeugen ihre Meinungen über solche Maschinen in die Tasten hauen. Siehe Kommentare zu unserem Test auf YouTube. Jungs, bleibt entspannt, niemand zwingt Euch dazu, solche Bikes zu kaufen.

Die Test-Maschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Harley-Davidson Hamburg.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.000€
  • Gebraucht (1 Jahre alt): 30.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz, gelb, orange

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson LiveWire vs. Benelli Leoncino Bobber 400: Motorradvergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Auf der einen Seite steht die Harley-Davidson LiveWire (ELW) als E-Motorrad mit modernem Antrieb und einem klaren Anspruch an Alltagstauglichkeit. Auf der anderen Seite fährt die Benelli Leoncino Bobber 400 als klassisch interpretierter Bobber mit Charakter, Sound- und Stilgefühl – ganz ohne Elektronik-Overkill. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Prioritäten?

Grundidee im Vergleich: E-Motorrad vs. Bobber-Charakter

Die Harley-Davidson LiveWire (ELW) setzt auf den Elektromotor als Kern des Fahrgefühls. Das bedeutet: Drehmoment steht sehr direkt an, Beschleunigung wirkt spontan, und das Motorrad fühlt sich im Stadtverkehr oft „leicht“ und unkompliziert an. Gleichzeitig ist ein E-Motorrad immer auch ein Thema für Planung – nicht im Sinne von kompliziert, aber im Sinne von Reichweite, Ladeinfrastruktur und Ladezeiten.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 verfolgt dagegen die klassische Bobber-Philosophie: kompakter Look, markante Linien, ein Motorrad, das sich wie ein Statement anfühlt. Beim Fahrgefühl steht hier weniger die „Technik-Performance“ im Vordergrund, sondern das Gesamtpaket aus Sitzposition, Handling und dem typischen Motorrad-Charakter. Wer gerne fährt, um zu genießen, findet in der Bobber-Optik oft genau die richtige Mischung aus Stil und Alltagstauglichkeit.

Fahrgefühl und Antrieb: Wie sich die Unterschiede wirklich bemerkbar machen

Harley-Davidson LiveWire (ELW): Direktes Drehmoment und ruhige Kraftentfaltung

Im Vergleich der Antriebsart zeigt die LiveWire (ELW) ihre Stärke vor allem beim Anfahren und bei kurzen Beschleunigungen. Der Elektromotor liefert Kraft ohne die typischen Verzögerungen, die man aus dem Verbrennerbereich kennt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig Stop-and-Go, Ampeln und kurze Strecken den Alltag bestimmen.

Eine mögliche Schwäche im Alltag ist weniger das Fahrgefühl selbst, sondern die Abhängigkeit von Ladeoptionen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder keine verlässliche Lademöglichkeit hat, muss sich stärker mit dem Thema Reichweite und Ladeplanung beschäftigen.

Benelli Leoncino Bobber 400: Motorradtypisches Gefühl und kontrollierbare Dynamik

Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken dort aus, wo ein klassisches Motorrad punkten kann: beim „mechanischen“ Fahrgefühl, bei der Art, wie sich Gasannahme und Beschleunigung anfühlen, und bei der Art, wie das Motorrad in Kurven und auf Landstraßen wirkt. Gerade für Fahrer, die gerne mit dem Motorrad arbeiten und das Gefühl von Gangwechseln bzw. Motorcharakter mögen, ist der Bobber-Ansatz oft die passendere Wahl.

Im direkten Vergleich zur elektrischen Spontanität kann die LiveWire beim Antritt einen Vorteil haben. Die Benelli gleicht das jedoch häufig durch ein stimmiges Gesamtpaket aus: Handling, Sitzgefühl und die „einfach losfahren“-Mentalität ohne Ladeplanung.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und typische Nutzung

Beide Motorräder können im Alltag funktionieren – aber auf unterschiedliche Weise.

Stadtverkehr

Die Harley-Davidson LiveWire (ELW) ist im Stadtverkehr besonders stark, weil das Ansprechverhalten und die gleichmäßige Kraftentfaltung das Fahren entspannt machen. Dazu kommt, dass E-Motorräder häufig als angenehm leise empfunden werden, was im urbanen Umfeld ein Plus sein kann.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet ebenfalls im Stadtbetrieb, vor allem durch die kompakte Auslegung und den Bobber-Look, der nicht nach „Zweckmaschine“ aussieht. Wer gerne nah am Motorradgefühl bleibt und nicht über Ladezyklen nachdenken möchte, findet hier einen klaren Vorteil.

Pendeln

Beim Pendeln entscheidet oft die Routine: Wenn die Strecke regelmäßig ist und das Laden zuhause oder am Arbeitsplatz zuverlässig klappt, kann die LiveWire (ELW) im Alltag sehr überzeugend sein. Wenn dagegen die Nutzung variabler ist oder Ladepunkte nicht sicher verfügbar sind, wirkt die Benelli Leoncino Bobber 400 im Vergleich unkomplizierter.

Fahrwerk, Bremsen und Handling: Wo sich Stärken und Schwächen zeigen

Beim Vergleich von Fahrwerk und Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, wie die Abstimmung zur Fahrweise passt.

LiveWire (ELW): Stabilität durch moderne Abstimmung

Die Harley-Davidson LiveWire (ELW) wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das auf kontrolliertes, ruhiges Fahren ausgelegt ist. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und vorausschauender Fahrweise kann das Fahrwerk ein sehr sicheres Gefühl vermitteln. Die mögliche Schwäche zeigt sich eher dann, wenn man sehr sportlich „auf Kante“ fährt oder wenn die Reifen-/Straßenbedingungen stark variieren: Dann wird deutlich, dass jedes Motorrad seine Grenzen hat.

Leoncino Bobber 400: Agilität und Charakter im Alltag

Die Benelli Leoncino Bobber 400 zeigt im Vergleich häufig eine agile, alltagstaugliche Art, mit der sich Kurven und wechselnde Strecken gut bewältigen lassen. Der Bobber-Charakter sorgt dafür, dass das Motorrad nicht steril wirkt, sondern lebendig. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass die Abstimmung stärker auf Komfort und Fahrspaß ausgelegt ist – wer maximale Reserven bei sehr dynamischer Fahrweise erwartet, sollte das im Hinterkopf behalten.

Design und Ergonomie: Der Look ist nicht nur Deko

Beim Motorradkauf spielt das Design eine große Rolle – und im Vergleich wird schnell klar, dass es auch die Ergonomie beeinflusst.

Harley-Davidson LiveWire (ELW): Modern, markant, technisch

Die LiveWire (ELW) wirkt wie ein Motorrad aus der Zukunft, ohne dabei beliebig zu sein. Das Design ist klar auf Wiedererkennung ausgelegt. Ergonomisch passt das Konzept oft zu Fahrern, die eine aufgeräumte, moderne Sitz- und Bedienlogik mögen.

Benelli Leoncino Bobber 400: Bobber-Look mit Alltagstauglichkeit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den klassischen Bobber-Stil, der sich besonders gut für kurze Ausfahrten, Stadtfahrten und „einfach mal raus“-Momente eignet. Die Sitzposition und die Gesamthaltung sind häufig so gewählt, dass man nicht nur schnell, sondern auch bequem unterwegs ist – zumindest im Rahmen des jeweiligen Einsatzzwecks.

Technik und Betriebskosten: Was der Vergleich im Alltag bedeutet

Technik ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

LiveWire (ELW): Elektrischer Betrieb mit Lade-Thema

Die Harley-Davidson LiveWire (ELW) bringt den typischen E-Motorrad-Vorteil: weniger mechanische Verschleißteile im Antrieb, dafür ein stärkeres Augenmerk auf Laden und Stromversorgung. Wer das Thema Ladeinfrastruktur im Griff hat, profitiert im Alltag oft von einem sehr unkomplizierten Betrieb.

Die Schwäche liegt nicht im Motorrad selbst, sondern in der Rahmenbedingung: Ohne verlässliche Ladeoptionen kann die Nutzung eingeschränkt wirken.

Leoncino Bobber 400: Klassischer Betrieb ohne Ladeplanung

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist im Vergleich die „klassische“ Wahl: tanken statt laden, planen statt optimieren. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die spontane Touren mögen oder in Regionen unterwegs sind, in denen Laden nicht überall selbstverständlich ist.

Als mögliche Schwäche gegenüber dem E-Motorrad kann sich der Unterschied im Ansprechverhalten zeigen – wer vor allem die direkte Kraftentfaltung liebt, wird die LiveWire stärker spüren.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Prioritäten stehen im Vordergrund?

Harley-Davidson LiveWire (ELW) – ideal für

Die LiveWire (ELW) passt besonders gut, wenn der Fokus auf urbanem Fahren, spontaner Beschleunigung und einem modernen Fahrgefühl liegt. Wer regelmäßig pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt und das Laden zuhause oder unterwegs zuverlässig organisieren kann, bekommt ein Motorrad, das im Alltag sehr souverän wirkt.

Benelli Leoncino Bobber 400 – ideal für

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist eine starke Wahl, wenn Stil, klassisches Motorradgefühl und unkomplizierte Nutzung wichtiger sind. Wer gerne fährt, ohne sich Gedanken über Ladezeiten zu machen, und dabei einen Bobber-Look möchte, findet in der Benelli oft genau den richtigen Mix aus Charakter und Alltagstauglichkeit.

Fazit:

Die Harley-Davidson LiveWire (ELW) ist im Vergleich die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem im Stadtverkehr und beim Pendeln ein besonders direktes, modernes Fahrgefühl suchen. Die Stärken liegen klar im Antritt und in der entspannten Art, mit der sich kurze Strecken bewältigen lassen – vorausgesetzt, Laden ist zuverlässig möglich. Die Benelli Leoncino Bobber 400 gewinnt dagegen dort, wo klassisches Motorrad-Feeling, unkomplizierter Betrieb und der Bobber-Charakter im Vordergrund stehen. Wer spontane Touren mag, ohne Ladeplanung auszukommen, und ein Motorrad sucht, das optisch wie technisch stimmig wirkt, trifft mit der Benelli oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: LiveWire für den elektrischen Alltag mit Fokus auf Fahrgefühl und Zukunftslook, Leoncin o Bobber 400 für Stil, Charakter und klassische Freiheit beim Fahren.

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