| UVP | 32.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Beschleunigung
- Elektronisch voll ausgestattet
- gute Bremsen
- leichtes Handling
- teuer
- Reichweite
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 251 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | E-Motor | |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 15.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA SFF-BP (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC (Federweg 115)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Monoblock-Radialmontage ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Dual-Kolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Elektro-Motorrad fahren ist ein bisschen wie Auto-Scooter fahren. Draufsetzen und "Gas" gegen. Kein Getriebe, keine Kupplung, keine Schalterei, kein Motor ruckelt, kein Sound, kein Gestank, keine Wärmeabgabe, kein Auspuff, kein Gar nichts. Wie sich das live anfühlt, kann man nur ganz schwer beschreiben. Wir waren davon einerseits fasziniert, andererseits ist es tatsächlich für alteingesessene Biker quasi ein Kulturbruch. Daran muss man sich erst gewöhnen.Dennoch sind wir uns sicher: Es wird zukünftig mehr Elektro-Motorräder geben. Es wird wohl aber auch noch eine ganze lange Zeit lang Verbrenner geben. Warum sollten auch nicht beide Technologien parallel existieren können? Wir sind jedenfalls jedes Mal darüber überrascht, mit welcher Wucht gerade die Gegner von Elektro-Fahrzeugen ihre Meinungen über solche Maschinen in die Tasten hauen. Siehe Kommentare zu unserem Test auf YouTube. Jungs, bleibt entspannt, niemand zwingt Euch dazu, solche Bikes zu kaufen.
Die Test-Maschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Harley-Davidson Hamburg.
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson LiveWire vs. CFmoto 800 MT Explore: Motorradvergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder gegenüberstellt, bekommt nicht nur einen Technikvergleich, sondern vor allem eine Entscheidungshilfe: Soll es eher das sofortige, elektrische Ansprechverhalten der Harley-Davidson LiveWire sein – oder die vielseitige Reise- und Allround-Philosophie der CFmoto 800 MT Explore? In diesem Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle miteinander abgeglichen, damit klar wird, für welche Fahrprofile das jeweilige Bike besonders gut passt.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt Kompromiss
Harley-Davidson LiveWire: elektrisch, direkt, urban
Die Harley-Davidson LiveWire steht für ein modernes, elektrisches Fahrgefühl. Der Fokus liegt auf dem unmittelbaren Drehmoment und dem typischen E-Motorrad-Charakter: kein Schaltvorgang, kein klassisches Antriebsgeräusch, dafür ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn die täglichen Wege kurz sind, häufig Ampeln und Stop-and-go vorkommen oder wenn das Motorrad vor allem Spaß im Stadt- und Landstraßenbetrieb liefern soll.
CFmoto 800 MT Explore: Reise-Allrounder mit Abenteuer-Anspruch
Die CFmoto 800 MT Explore ist als Touring- und Reiseenduro gedacht. Sie zielt auf einen Mix aus Komfort, Alltagstauglichkeit und der Fähigkeit, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Im Vergleich zeigt sich: Während die LiveWire eher auf das unmittelbare Fahrgefühl setzt, versucht die MT Explore, über Ausstattung, Ergonomie und Fahrwerks-Setup eine breite Nutzbarkeit abzudecken – inklusive dem Wunsch, auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs zu sein.
Fahrgefühl und Antrieb: Wie sich die Stärken im Alltag zeigen
Direktheit vs. klassisches Leistungsbild
Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungswerte und des Antriebscharakters wird schnell klar: Die LiveWire spielt ihre Vorteile vor allem durch die elektrische Charakteristik aus. Das heißt: Beschleunigung fühlt sich in vielen Situationen „sofort“ an, besonders beim Anfahren oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und Kreuzungen.
Die CFmoto 800 MT Explore liefert dagegen ein eher klassisches, motorbasiertes Leistungsbild. Das ist nicht automatisch „langweiliger“, sondern oft berechenbarer für Fahrer, die gern mit Drehzahl arbeiten oder die Leistung über einen größeren Bereich nutzen möchten. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Etappen kann das sehr angenehm sein, weil sich das Motorrad natürlich in den Rhythmus der Strecke einfügt.
Schalten und Fahrkultur
Ein großer Unterschied ist die Fahrkultur: Die LiveWire kommt ohne Schaltvorgänge aus und wirkt dadurch in vielen Situationen entspannter. Die MT Explore bleibt dagegen ein Motorrad mit dem typischen „Motorgefühl“. Wer gern aktiv fährt und den Motor als Teil des Fahrens empfindet, wird sich hier schneller zuhause fühlen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Ergonomie für Stadt und Strecke
Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungs- und Komfortaspekte zeigt sich: Die Harley-Davidson LiveWire wirkt stärker auf kompakte, dynamische Nutzung ausgelegt. Das kann bedeuten, dass sie sich im Stadtverkehr besonders leicht anfühlt und schnelle Richtungswechsel gut unterstützt.
Die CFmoto 800 MT Explore ist dagegen klar auf längere Fahrten und „mit Gepäck denken“ ausgelegt. Dazu passen die typischen Touring-Elemente: eine eher reisefreundliche Sitzposition, ein Setup, das auf Stabilität bei Tempo ausgelegt ist, und ein Gesamtpaket, das für Touren weniger „angespannt“ wirkt.
Windschutz und Streckenkomfort
Gerade bei höheren Geschwindigkeiten wird der Unterschied spürbar: Die MT Explore punktet im Vergleich häufig dort, wo es um Windschutz und ruhigeres Handling über längere Zeit geht. Die LiveWire ist nicht „schlecht“ auf Autobahn-Niveau, aber sie ist eher die Wahl für Fahrer, die den Schwerpunkt auf Agilität und unmittelbares Fahrgefühl legen.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Wie das Setup den Charakter prägt
Beim Abgleich der aufgelisteten Fahrwerks- und Bremsdaten wird deutlich, dass beide Motorräder ihre Stärken unterschiedlich ausspielen. Die LiveWire wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das auf präzises, direktes Feedback ausgelegt ist. Das ist ideal, wenn man gern zügig fährt und das Motorrad in Kurven „mitnimmt“.
Die CFmoto 800 MT Explore zielt stärker auf souveräne Stabilität und einen komfortablen Umgang mit wechselnden Bedingungen. Das kann gerade auf längeren Strecken oder auf Straßen mit schlechterem Belag ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und mehr Ruhe ausstrahlt.
Bremsgefühl im Vergleich
Auch bei den Bremsaspekten zeigt sich im Vergleich: Beide Modelle sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedliche Rückmeldungen. Die LiveWire kann durch das direkte Ansprechverhalten besonders „kontrolliert“ wirken, während die MT Explore häufig als stabiler und tourentauglicher wahrgenommen wird, wenn es um wiederholtes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Schwerpunkte
Elektronik bei der LiveWire
Die Harley-Davidson LiveWire setzt auf moderne Elektronik, die das elektrische Fahrverhalten unterstützt. Im Vergleich der Assistenz- und Technikpunkte fällt auf: Die LiveWire will vor allem das Zusammenspiel aus Drehmomententfaltung, Traktion und Fahrstabilität so gestalten, dass sich das Motorrad auch in dynamischen Situationen kontrollierbar anfühlt.
Elektronik bei der MT Explore
Die CFmoto 800 MT Explore bringt ebenfalls Assistenz und moderne Technik mit, legt aber den Fokus stärker auf das „Reise-Feeling“: Stabilität, Komfort und ein Setup, das über viele Stunden funktioniert. Gerade wer häufig unterwegs ist, profitiert oft davon, dass Elektronik nicht nur „cool“ ist, sondern das Motorrad im Alltag berechenbarer macht.
Reichweite, Laden und Betriebskosten: Der größte Unterschied im Alltag
Reichweite und Ladeplanung
Im Vergleich der aufgelisteten Eckdaten wird der Unterschied beim Thema Reichweite und Laden besonders deutlich. Die LiveWire ist ideal, wenn Ladepunkte im Alltag gut erreichbar sind oder wenn Touren realistisch geplant werden. Für spontane längere Ausfahrten kann das bedeuten, dass die Route stärker an Ladeoptionen gekoppelt wird.
Die CFmoto 800 MT Explore ist in dieser Hinsicht flexibler: Tankstopps lassen sich meist einfacher in jede Route integrieren. Wer häufig weite Strecken fährt oder spontan plant, wird das als klaren Vorteil empfinden.
Wartung und Betrieb
Auch wenn die Details je nach Nutzung variieren, zeigt der Vergleich: Beim elektrischen Antrieb entfallen viele klassische Verschleißteile. Gleichzeitig entstehen andere Abhängigkeiten, etwa rund um Ladeinfrastruktur und Batteriethemen. Die MT Explore ist dafür in der Wartungs- und Betriebskultur näher an dem, was viele Fahrer aus dem Alltag kennen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson LiveWire – Stärken
- Direktes, elektrisches Ansprechverhalten für dynamisches Fahren im Alltag.
- Entspanntes Handling durch den Wegfall klassischer Schaltvorgänge.
- Moderne Elektronik, die das Fahrgefühl unterstützt und kontrollierbar macht.
Harley-Davidson LiveWire – Schwächen
- Reichweite und Ladeplanung sind stärker Teil der Tourenplanung.
- Für sehr spontane Langstrecken kann die Flexibilität geringer sein als bei einem Verbrenner.
CFmoto 800 MT Explore – Stärken
- Reise- und Allround-Charakter für längere Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Komfortorientiertes Setup, das auf Touren ausgelegt ist.
- Flexibilität im Betrieb durch die klassische Kraftstofflogik.
CFmoto 800 MT Explore – Schwächen
- Wer das maximale „Sofortgefühl“ eines E-Motors sucht, wird die LiveWire als emotionaler empfinden.
- Im reinen Stadtverkehr kann die MT Explore weniger „leichtfüßig“ wirken als ein stärker urban ausgelegtes E-Bike.
Welche Wahl passt wirklich? Entscheidungslogik für unterschiedliche Fahrer
Für wen die Harley-Davidson LiveWire besonders gut passt
Die Harley-Davidson LiveWire ist die bessere Wahl, wenn der Alltag aus kurzen bis mittleren Strecken besteht, wenn Ladeoptionen verfügbar sind und wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer gern beschleunigt, ohne Schaltpausen, und wer den elektrischen Charakter mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich vor allem durch Dynamik und moderne Technik auszeichnet.
Für wen die CFmoto 800 MT Explore besonders gut passt
Die CFmoto 800 MT Explore ist ideal, wenn Touren, längere Etappen und ein vielseitiges Einsatzprofil wichtiger sind als die elektrische Besonderheit. Wer ein Motorrad sucht, das Komfort und Stabilität liefert, dabei aber nicht zu speziell wirkt, findet in der MT Explore einen starken Reise-Allrounder. Auch für Fahrer, die spontan planen und weniger an Ladezeiten gebunden sein möchten, ist sie oft die praktischere Option.
Fazit:
Die Harley-Davidson LiveWire ist die richtige Wahl, wenn das elektrische Fahrgefühl, die direkte Beschleunigung und ein moderner, unkomplizierter Alltag im Fokus stehen. Sie punktet besonders dort, wo kurze Strecken, häufiges Anfahren und ein dynamischer Fahrstil dominieren – vorausgesetzt, Ladeplanung ist im Alltag realistisch. Die CFmoto 800 MT Explore überzeugt dagegen als Reise- und Allround-Motorrad: Sie wirkt auf längeren Strecken souverän, bietet einen komfortorientierten Charakter und bleibt im Betrieb deutlich flexibler, weil Tankstopps in jede Route passen. Wer vor allem Touren plant und ein Motorrad für viele Situationen sucht, fährt mit der MT Explore meist entspannter. Wer hingegen das besondere „E-Moment“-Gefühl erleben möchte und Ladeoptionen gut verfügbar sind, wird mit der LiveWire deutlich mehr Begeisterung im täglichen Fahren finden.