UVP 32.995 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2016 bis 2026~
Das erste Elektro-Motorrad von Harley Davidson
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Was kann das neue Modell 2026 und wie fährt sie sich?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Beschleunigung
  • Elektronisch voll ausgestattet
  • gute Bremsen
  • leichtes Handling
Kontra:
  • teuer
  • Reichweite
Pro:
  • kräftiger Motor
  • fährt sich superagil
  • sehr gute Bremsen von Brembo
  • trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
  • TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
  • vier ABS-Modi
  • schon in Serie gut ausgestattet
Kontra:
  • unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
  • Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht251kg
Radstand1.490mm
Länge2.135mm
Radstand1.490mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.080mm
Gewicht160kg
Radstand1.476mm
Länge2.194mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Höhe1.183mm

Motor

Motor-BauartE-Motor
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge1
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 15.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Reichweite158km
Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite329km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA SFF-BP (Federweg 115)mm
Federung hintenSHOWA BFRC (Federweg 115)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17 58W
Reifen hinten180/55 ZR17 73W
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15
Reifen hinten160/60R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben-Monoblock-Radialmontage ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Dual-Kolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneBrembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Elektro-Motorrad fahren ist ein bisschen wie Auto-Scooter fahren. Draufsetzen und "Gas" gegen. Kein Getriebe, keine Kupplung, keine Schalterei, kein Motor ruckelt, kein Sound, kein Gestank, keine Wärmeabgabe, kein Auspuff, kein Gar nichts. Wie sich das live anfühlt, kann man nur ganz schwer beschreiben. Wir waren davon einerseits fasziniert, andererseits ist es tatsächlich für alteingesessene Biker quasi ein Kulturbruch. Daran muss man sich erst gewöhnen.

Dennoch sind wir uns sicher: Es wird zukünftig mehr Elektro-Motorräder geben. Es wird wohl aber auch noch eine ganze lange Zeit lang Verbrenner geben. Warum sollten auch nicht beide Technologien parallel existieren können? Wir sind jedenfalls jedes Mal darüber überrascht, mit welcher Wucht gerade die Gegner von Elektro-Fahrzeugen ihre Meinungen über solche Maschinen in die Tasten hauen. Siehe Kommentare zu unserem Test auf YouTube. Jungs, bleibt entspannt, niemand zwingt Euch dazu, solche Bikes zu kaufen.

Die Test-Maschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Harley-Davidson Hamburg.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.000€
  • Gebraucht (1 Jahre alt): 30.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz, gelb, orange

Fazit

Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
 
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.

Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999€ (Aktionspreis 08/2026)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2016
  • Farben: weiß-gelb

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson LiveWire vs Husqvarna 701 Supermoto – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson LiveWire steht für elektrisches Fahren mit direktem Ansprechverhalten und moderner Technik, während die Husqvarna 701 Supermoto für den klassischen Supermoto-Charakter mit agiler Fahrdynamik und dem typischen Verbrenner-Feeling bekannt ist. Genau hier setzt dieser Motorradvergleich an: Nicht nur die Eckdaten zählen, sondern vor allem, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Straße bemerkbar machen.

Grundidee: Elektrisch vs Supermoto-Verbrenner

Die Harley-Davidson LiveWire ist ein E-Motorrad, das seine Stärken aus dem elektrischen Antrieb zieht: Das Drehmoment liegt praktisch sofort an, wodurch Beschleunigung und Antritt besonders spontan wirken. Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen ist ein Supermoto, das seine Energie aus einem Verbrennungsmotor bezieht und dabei ein sehr lebendiges, drehfreudiges Fahrgefühl vermittelt. Wer gern zügig aus Kurven heraus beschleunigt, wird bei beiden Modellen Spaß haben – nur auf unterschiedliche Art.

Antrieb und Fahrgefühl im Vergleich

Harley-Davidson LiveWire: sofortiges Drehmoment

Beim Fahren mit der LiveWire fällt schnell auf, wie gleichmäßig und kontrolliert die Kraft anliegt. Im Vergleich zu vielen Verbrennern wirkt die Beschleunigung weniger „stufenweise“ und mehr wie ein kontinuierlicher Schub. Das macht sie besonders interessant für das Stadtfahren und für Situationen, in denen häufiges Anfahren, Beschleunigen und Bremsen den Rhythmus bestimmen. Auch beim Überholen oder beim schnellen Reagieren auf Verkehrslücken ist das Ansprechverhalten ein klarer Vorteil.

Husqvarna 701 Supermoto: drehfreudig und direkt

Die Husqvarna 701 Supermoto spielt ihre Stärken dort aus, wo man den Motor spüren möchte: Gas geben, Drehzahl aufbauen, aus dem Schwung heraus beschleunigen. Das Fahrgefühl ist „mechanischer“ und vermittelt mehr Rückmeldung über den Antrieb. Im Vergleich zur LiveWire ist die Kraftentfaltung stärker an den Drehzahlbereich gekoppelt, was für viele Fahrerinnen und Fahrer genau den Reiz ausmacht – vor allem, wenn die Strecke kurvig wird und man gern aktiv mit dem Motor arbeitet.

Handling: Wie leichtfüßig sind die beiden?

Beide Motorräder zielen auf Fahrspaß, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Husqvarna 701 Supermoto ist als Supermoto dafür gemacht, schnell zu reagieren: Richtungswechsel, zügiges Aufstellen in Kurven und ein agiles Gefühl beim Herausbeschleunigen gehören zum Charakter. Die LiveWire wirkt dagegen oft wie ein „ruhigerer“ Sportler: Durch das sofortige Drehmoment und die gleichmäßige Kraftentfaltung lässt sie sich sehr fein dosieren. Das kann das Fahren in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen besonders entspannt machen, weil weniger „Arbeit“ am Antrieb nötig ist.

Kurven und Tempo: Unterschiede in der Dynamik

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die 701 Supermoto fühlt sich häufig dann am stärksten an, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und die Fahrdynamik aus dem Zusammenspiel von Motor, Fahrwerk und Fahrstil nutzt. Die LiveWire punktet eher mit der schnellen Reaktion auf Gasbefehle und dem kontrollierten Vortrieb – dadurch kann sie in vielen Situationen sehr souverän wirken, auch wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt.

Bremsen und Fahrstabilität

Beim Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Stabilität. Die LiveWire profitiert im Alltag häufig von der präzisen Kraftübertragung und der Möglichkeit, das Fahrverhalten über die Antriebskontrolle fein zu steuern. Die Husqvarna 701 Supermoto bringt durch ihren Supermoto-Ansatz eine sportliche Brems- und Kurvenstabilität mit, die besonders dann überzeugt, wenn man zügig in Kurven hinein- und wieder herausbeschleunigt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren

LiveWire: leise, direkt, unkompliziert im Stadtverkehr

Für den Alltag spielt die Harley-Davidson LiveWire ihre Vorteile besonders im Stadtverkehr aus. Das elektrische Ansprechverhalten macht das Fahren im Stop-and-Go angenehm, und die gleichmäßige Kraft reduziert das Gefühl von „Schaltarbeit“. Dazu kommt der Vorteil, dass das Motorrad im Betrieb sehr ruhig ist – das kann gerade im urbanen Umfeld ein echter Pluspunkt sein. Gleichzeitig sollte man beim E-Motorrad immer die Rahmenbedingungen im Blick behalten: Ladeinfrastruktur, Planung und die Frage, wie gut sich der eigene Tagesablauf mit Laden kombinieren lässt.

701 Supermoto: flexibel, robust im Fahrgefühl

Die Husqvarna 701 Supermoto ist im Alltag oft dann stark, wenn man ein Motorrad möchte, das schnell „da ist“ und sich nicht nach Reichweite oder Ladeplanung richtet. Gerade für Pendelstrecken, auf denen man spontan unterwegs ist oder öfter die Route wechselt, kann der Verbrenner-Ansatz entspannter wirken. Zudem passt der Supermoto-Charakter gut zu wechselnden Straßenbedingungen: Schlaglöcher, kurze Unebenheiten oder wechselnde Fahrbahnqualität werden häufig als weniger „dramatisch“ empfunden, weil das Motorrad auf Agilität ausgelegt ist.

Elektronik und Fahrmodi vs klassisches Fahrerlebnis

Die LiveWire setzt stark auf moderne Steuerung und Fahrmodi, die das Verhalten an den Fahrstil anpassen können. Das kann helfen, die Leistung je nach Situation zu dosieren – etwa im dichten Verkehr oder bei wechselnden Bedingungen. Die Husqvarna 701 Supermoto steht dagegen für ein direkteres, traditionelleres Fahrgefühl: Man spürt den Motor, arbeitet mit dem Gas und bekommt Rückmeldung über die Dynamik. Im Vergleich bedeutet das: Wer gern „mit Technik“ fährt und das Motorrad fein über Einstellungen steuert, findet bei der LiveWire mehr Möglichkeiten. Wer lieber ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug anfühlt, wird mit der Husqvarna oft glücklicher.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson LiveWire

  • Direktes Drehmoment für spontanes Beschleunigen und entspanntes Fahren im Stadtverkehr.
  • Feine Dosierbarkeit durch gleichmäßige Kraftentfaltung.
  • Modernes Setup mit elektronischer Steuerung und anpassbarem Fahrverhalten.

Schwächen der Harley-Davidson LiveWire

  • Planungsaspekt durch Ladeinfrastruktur und Reichweitenüberlegungen.
  • Fahrgefühl kann für Fans klassischer Motorcharakteristik weniger „mechanisch“ wirken.

Stärken der Husqvarna 701 Supermoto

  • Agiles Supermoto-Handling für Kurven, Richtungswechsel und sportliche Fahrweise.
  • Verbrenner-Charakter mit spürbarer Rückmeldung und drehfreudigem Antrieb.
  • Unabhängigkeit im Alltag ohne Ladeplanung im klassischen Sinne.

Schwächen der Husqvarna 701 Supermoto

  • Mehr „Fahrerarbeit“ durch die stärkere Kopplung an Drehzahl und Fahrstil.
  • Alltagskomfort kann je nach Nutzung und Fahrprofil unterschiedlich empfunden werden.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt am Ende weniger „wer gewinnt“, sondern „wer besser passt“. Die Harley-Davidson LiveWire ist besonders attraktiv für alle, die im Alltag viel in der Stadt unterwegs sind, kurze Strecken fahren und das direkte, ruhige und unkomplizierte elektrische Fahrgefühl schätzen. Wer gern schnell reagiert, ohne ständig an Schaltpunkte oder Drehzahlbereiche denken zu müssen, findet hier einen starken Partner.

Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich sportlich bewegt, Kurven aktiv einfordert und ein klassisches Verbrenner-Feeling liefert. Wer häufig Landstraße fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als dynamisches Spielzeug für wechselnde Strecken sieht, wird mit der 701 Supermoto sehr wahrscheinlich mehr „Motorradgefühl“ bekommen.

Fazit:

Die Harley-Davidson LiveWire überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr elektrisches Ansprechverhalten, die gleichmäßige Kraftentfaltung und das entspannte Handling im Alltag. Sie ist ideal, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Beschleunigung im Vordergrund stehen und wenn Ladeplanung in den Alltag passt. Die Husqvarna 701 Supermoto punktet dagegen mit agiler Supermoto-Dynamik, spürbarer Motorrückmeldung und einem Fahrstil, der Kurven aktiv belohnt. Sie eignet sich besonders für alle, die gern fahren, statt nur „vorwärts zu kommen“, und die Unabhängigkeit eines Verbrenners im Alltag schätzen. Wer also maximale Direktheit und modernes E-Fahren sucht, wählt die LiveWire; wer sportliche Agilität und klassisches Antriebsgefühl bevorzugt, trifft mit der 701 Supermoto die bessere Wahl.

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