UVP 32.995 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 35.790 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Das erste Elektro-Motorrad von Harley Davidson
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Full-Dresser im vollen Ornat - mehr geht nicht!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Beschleunigung
  • Elektronisch voll ausgestattet
  • gute Bremsen
  • leichtes Handling
Kontra:
  • teuer
  • Reichweite
Pro:
  • starker, charaktervoller Motor
  • kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
  • irsinnig gute Ausstattung
  • 200 Watt Musikanlage
  • Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
  • bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
Kontra:
  • sehr schwer
  • Bremsen vorne nur 1b
  • keine Rückfahrhilfe
  • Apple Carplay ja, Android-Auto nein
  • nix für Anfänger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht251kg
Radstand1.490mm
Länge2.135mm
Radstand1.490mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.080mm
Gewicht416kg
Radstand1.669mm
Länge2.609mm
Radstand1.669mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.444mm

Motor

Motor-BauartE-Motor
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge1
Motor-BauartPowerPlus V2
Hubraum1.768ccm
Hub96mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 15.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Reichweite158km
Leistung122 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment178 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA SFF-BP (Federweg 115)mm
Federung hintenSHOWA BFRC (Federweg 115)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17 58W
Reifen hinten180/55 ZR17 73W
RahmenbauartRückgrat
Federung vorneUpside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenFox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60 B 19 66 H
Reifen hinten180/60 R 16 80 H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben-Monoblock-Radialmontage ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Dual-Kolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Elektro-Motorrad fahren ist ein bisschen wie Auto-Scooter fahren. Draufsetzen und "Gas" gegen. Kein Getriebe, keine Kupplung, keine Schalterei, kein Motor ruckelt, kein Sound, kein Gestank, keine Wärmeabgabe, kein Auspuff, kein Gar nichts. Wie sich das live anfühlt, kann man nur ganz schwer beschreiben. Wir waren davon einerseits fasziniert, andererseits ist es tatsächlich für alteingesessene Biker quasi ein Kulturbruch. Daran muss man sich erst gewöhnen.

Dennoch sind wir uns sicher: Es wird zukünftig mehr Elektro-Motorräder geben. Es wird wohl aber auch noch eine ganze lange Zeit lang Verbrenner geben. Warum sollten auch nicht beide Technologien parallel existieren können? Wir sind jedenfalls jedes Mal darüber überrascht, mit welcher Wucht gerade die Gegner von Elektro-Fahrzeugen ihre Meinungen über solche Maschinen in die Tasten hauen. Siehe Kommentare zu unserem Test auf YouTube. Jungs, bleibt entspannt, niemand zwingt Euch dazu, solche Bikes zu kaufen.

Die Test-Maschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Harley-Davidson Hamburg.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.000€
  • Gebraucht (1 Jahre alt): 30.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz, gelb, orange

Fazit

Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!
 
Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 35.790€
  • Verfügbarkeit: seit 2022 
  • Farben: schwarz, blau, grau

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson LiveWire vs. Indian Pursuit Dark Horse – Vergleich für Alltag und Tour

Wer zwischen Harley-Davidson LiveWire und Indian Pursuit Dark Horse schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite ein elektrisches Motorrad mit dem typischen LiveWire-Charakter, auf der anderen Seite ein klassisch geprägtes Touring-Motorrad von Indian, das auf Langstrecke und Komfort ausgelegt ist. Beide Modelle zielen auf ein besonderes Fahrerlebnis – nur eben mit sehr unterschiedlichen Ansätzen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Nutzung stören, und für wen passt welches Motorrad am besten?

Grundidee im Vergleich: Elektrisch vs. Touring-Tradition

Die Harley-Davidson LiveWire steht für den Schritt in Richtung Zukunft: sofortige Ansprechfreude, ein leiseres Fahrgefühl und ein Antrieb, der sich im Stadtverkehr besonders souverän anfühlt. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen verkörpert Touring-Genuss mit einem kräftigen, vertrauten Antriebsgefühl und einem Setup, das auf längere Strecken ausgelegt ist. Das bedeutet: Beim Vergleich geht es nicht nur um „besser oder schlechter“, sondern um Prioritäten.

Fahrgefühl und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

LiveWire: Direktes Drehmoment und entspannte Dynamik

Beim Harley-Davidson LiveWire spielt der elektrische Antrieb seine Vorteile besonders dort aus, wo häufiges Beschleunigen und Anfahren gefragt ist. Die Kraft steht sehr spontan an, wodurch sich das Motorrad agil anfühlt – auch bei moderaten Geschwindigkeiten. Das ist ein klarer Pluspunkt für Pendler, Stadtfahrten und kurvige Strecken, auf denen man oft aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus beschleunigt.

Als mögliche Schwäche zeigt sich, dass die Nutzung stark von der Planbarkeit abhängt. Wer häufig lange Strecken am Stück fährt oder selten an Ladepunkte kommt, muss die eigene Route und Ladezeiten realistisch einplanen. Für viele Fahrer ist das kein Problem – für andere ein echter Knackpunkt.

Pursuit Dark Horse: Touring-Power mit klassischem Charakter

Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt im Vergleich eher wie ein „Langstreckenwerkzeug“. Der Antrieb liefert seine Stärke kontinuierlich, das Fahrgefühl bleibt auch bei zügigem Tempo stabil und souverän. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen ist das ein Vorteil: Das Motorrad wirkt weniger „sprunghaft“, sondern eher gleichmäßig und tourentauglich.

Als Gegenpol zur LiveWire ist die Pursuit weniger auf „sofortige“ Dynamik aus dem Stand ausgelegt, sondern auf Durchzug und Komfort. Wer vor allem im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist, kann den elektrischen Vorteil der LiveWire spürbarer finden. Dafür punktet die Pursuit mit dem klassischen Touring-Gefühl und der unkomplizierten Reichweitenlogik.

Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter auf langen Strecken?

Beim Thema Komfort ist die Richtung im Vergleich relativ klar: Die Indian Pursuit Dark Horse ist stärker auf Touring ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise in der Sitzposition, der Gesamtanmutung und dem Eindruck, dass das Motorrad für lange Fahrten gemacht ist. Wer regelmäßig mehrere Stunden unterwegs ist, profitiert von einem Setup, das auf Stabilität und Ruhe ausgelegt ist.

Die Harley-Davidson LiveWire kann ebenfalls angenehm sein, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man auch im Alltag gern nutzt und bei dem man die Dynamik stärker spürt. Für kürzere bis mittlere Touren ist das oft ideal. Wer jedoch sehr häufig „große“ Tagesetappen plant, wird die Touring-Stärken der Pursuit eher zu schätzen wissen.

Handling und Fahrbarkeit: Agilität vs. souveränes Rollen

LiveWire: Wendigkeit im Stadtkontext

Die Harley-Davidson LiveWire spielt ihre Stärken besonders bei häufigen Richtungswechseln aus. Das Fahrverhalten wirkt lebendig, und die elektrische Leistungsentfaltung unterstützt ein zügiges, aber kontrolliertes Fahren. In Bereichen, in denen man viel manövriert oder engere Strecken fährt, ist das ein echter Vorteil.

Eine mögliche Schwäche kann sich ergeben, wenn man sehr schwere oder sehr lange Touren mit viel Gepäck plant: Dann zählt nicht nur die Dynamik, sondern auch das Gesamtgefühl aus Gewicht, Windanfälligkeit und Fahrstabilität. Je nach persönlichem Fahrstil kann das die Prioritäten verschieben.

Pursuit Dark Horse: Stabilität auf Strecke

Die Indian Pursuit Dark Horse fühlt sich im Vergleich eher wie ein „Roller auf großen Distanzen“ an: Sie bleibt ruhig, vermittelt Sicherheit und unterstützt das entspannte Fahren. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig aktiv gegensteuern möchte.

Als Schwäche kann sich dagegen die weniger „sportliche“ Agilität zeigen: In engen Stadtbereichen oder bei häufigem Stop-and-go kann ein Touring-Motorrad schwerer wirken als ein kompakteres Setup. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, sollte das im Hinterkopf behalten.

Technik und Ausstattung: Was im Alltag wirklich zählt

Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die LiveWire steht im Fokus der elektrischen Antriebskonzepte – damit hängt vieles an der Frage, wie gut sich Laden in den eigenen Alltag integrieren lässt. Die Pursuit setzt stärker auf Touring-Features und ein Gesamtpaket, das auf Komfort und Langstrecke optimiert ist.

Im Vergleich lohnt sich vor allem der Blick auf die Praxis: Wie gut lassen sich Routen planen, wie alltagstauglich ist die Bedienung, und wie stimmig wirkt das Motorrad insgesamt im täglichen Einsatz? Genau dort entscheidet sich, ob ein Modell „nur gut auf dem Papier“ ist oder wirklich überzeugt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson LiveWire – Stärken

  • Elektrisches Ansprechverhalten für dynamisches Fahren im Alltag
  • Agiles Fahrgefühl besonders bei Stadt- und Kurvenfahrten
  • Leiseres, modernes Fahrerlebnis ohne klassisches Motorgeräusch

Harley-Davidson LiveWire – mögliche Schwächen

  • Abhängigkeit von Ladeplanung bei längeren Touren
  • Je nach Nutzung kann die Alltagsintegration entscheidend sein

Indian Pursuit Dark Horse – Stärken

  • Touring-Fokus mit komfortorientiertem Fahrgefühl
  • Stabilität auf langen Strecken und souveränes Rollen
  • Klassisches Antriebsgefühl mit gleichmäßigem Durchzug

Indian Pursuit Dark Horse – mögliche Schwächen

  • Weniger Agilität im engen Stadtverkehr
  • Für sehr kurze Alltagsfahrten kann der Touring-Charakter „zu viel“ sein

Welche Route passt zu welchem Motorrad?

Die Harley-Davidson LiveWire passt besonders gut zu Fahrern, die häufig kurze bis mittlere Strecken fahren, im Alltag Dynamik suchen und das Thema E-Mobilität aktiv in ihre Planung einbeziehen. Wer gern spontan unterwegs ist und Ladepunkte in der Nähe hat, wird die Vorteile schnell zu schätzen wissen.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist ideal für alle, die regelmäßig längere Touren fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das auf Strecke Ruhe und Sicherheit vermittelt. Wer häufig weite Strecken plant und dabei weniger an Ladeplanung denken möchte, findet im Touring-Ansatz der Pursuit einen klaren Vorteil.

Fazit:

Die Harley-Davidson LiveWire ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf elektrischem Fahrgefühl, agilerem Handling und einem modernen Alltagserlebnis liegt. Besonders bei Stadtfahrten und kürzeren Touren spielt sie ihre Stärken aus und macht das Fahren spürbar leicht. Die mögliche Schwäche liegt weniger im Motorrad selbst, sondern in der Planbarkeit bei längeren Strecken: Wer Ladepunkte gut einbinden kann, wird die LiveWire lieben.

Die Indian Pursuit Dark Horse überzeugt vor allem dort, wo Touring-Komfort und souveränes, stabiles Reisen gefragt sind. Auf langen Etappen fühlt sie sich wie gemacht für entspannte Kilometer und bietet ein klassisches Antriebsgefühl. Wer häufig enge Stadtbereiche fährt oder sehr spontan kurze Strecken bevorzugt, könnte den Touring-Charakter als weniger handlich empfinden.

Kurz gesagt: LiveWire für den elektrischen Alltag und dynamische Fahrten, Pursuit Dark Horse für Komfort, Stabilität und große Touren.

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