UVP 32.995 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Das erste Elektro-Motorrad von Harley Davidson
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Vorstellung und Probefahrt
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Pro und Kontra

Pro:
  • Beschleunigung
  • Elektronisch voll ausgestattet
  • gute Bremsen
  • leichtes Handling
Kontra:
  • teuer
  • Reichweite
Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man

Abmessungen & Gewicht

Gewicht251kg
Radstand1.490mm
Länge2.135mm
Radstand1.490mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.080mm
Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm

Motor

Motor-BauartE-Motor
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge1
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 15.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Reichweite158km
Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA SFF-BP (Federweg 115)mm
Federung hintenSHOWA BFRC (Federweg 115)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17 58W
Reifen hinten180/55 ZR17 73W
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben-Monoblock-Radialmontage ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Dual-Kolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Elektro-Motorrad fahren ist ein bisschen wie Auto-Scooter fahren. Draufsetzen und "Gas" gegen. Kein Getriebe, keine Kupplung, keine Schalterei, kein Motor ruckelt, kein Sound, kein Gestank, keine Wärmeabgabe, kein Auspuff, kein Gar nichts. Wie sich das live anfühlt, kann man nur ganz schwer beschreiben. Wir waren davon einerseits fasziniert, andererseits ist es tatsächlich für alteingesessene Biker quasi ein Kulturbruch. Daran muss man sich erst gewöhnen.

Dennoch sind wir uns sicher: Es wird zukünftig mehr Elektro-Motorräder geben. Es wird wohl aber auch noch eine ganze lange Zeit lang Verbrenner geben. Warum sollten auch nicht beide Technologien parallel existieren können? Wir sind jedenfalls jedes Mal darüber überrascht, mit welcher Wucht gerade die Gegner von Elektro-Fahrzeugen ihre Meinungen über solche Maschinen in die Tasten hauen. Siehe Kommentare zu unserem Test auf YouTube. Jungs, bleibt entspannt, niemand zwingt Euch dazu, solche Bikes zu kaufen.

Die Test-Maschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Harley-Davidson Hamburg.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.000€
  • Gebraucht (1 Jahre alt): 30.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz, gelb, orange

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson LiveWire ELW vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR: E-Motor oder Supersport?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson LiveWire ELW und die Kawasaki Ninja ZX-4RR, wird der Vergleich spannend: Auf der einen Seite steht ein E-Motorrad mit dem typischen Vorteil der sofort verfügbaren Drehmomentcharakteristik. Auf der anderen Seite geht es um ein sportliches Supersport-Motorrad, das seine Stärken vor allem dort ausspielt, wo es um Dynamik, präzises Handling und ein „klassisches“ Fahrgefühl geht. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheiden möchte, sollte nicht nur auf einzelne Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen.

Grundkonzept im Vergleich: Elektrisch vs. sportlich-klassisch

Die Harley-Davidson LiveWire ELW setzt auf elektrische Antriebstechnik. Das bedeutet: Kraft liegt sehr direkt an, die Leistungsentfaltung wirkt oft linear und lässt sich je nach Fahrmodus fein dosieren. Gerade im Stadtverkehr oder bei häufigen Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen kann das den Unterschied machen, weil das Motorrad ohne „Anlaufzeit“ reagiert.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR verfolgt dagegen den Ansatz eines sportlichen Motorrads mit klarer Ausrichtung auf Fahrspaß. Hier steht das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Drehzahlgefühl und Fahrwerksabstimmung im Vordergrund. Wer gerne im Bereich arbeitet, in dem der Motor besonders lebendig wirkt, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für Kurven und zügiges Fahren anfühlt.

Leistung und Drehmoment: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen

Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich schnell ein typisches Muster: Die LiveWire ELW spielt ihre Stärke vor allem über die Art der Kraftentfaltung aus. Selbst wenn man die Zahlen nebeneinander betrachtet, wirkt die elektrische Charakteristik im Alltag oft „griffiger“, weil das Motorrad beim Gasgeben unmittelbar reagiert. Das macht Überholmanöver und kurze Beschleunigungen besonders unkompliziert.

Die Ninja ZX-4RR punktet dagegen mit dem sportlichen Charakter, der sich aus dem Verbrenner-Konzept ergibt. Die aufgelisteten Werte zeigen, dass sie ihre Dynamik stärker über Drehzahl und den sportlichen Bereich aufbaut. Das kann sich auf der Landstraße und auf kurvigen Strecken sehr belohnend anfühlen, weil das Motorrad mit zunehmender Drehzahl spürbar „wach“ wird.

Stärken und Schwächen bei der Dynamik

  • LiveWire ELW: Stärke in der unmittelbaren Reaktion und im kontrollierten Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl stärker von der Abstimmung der Fahrmodi abhängt und nicht „mechanisch“ wie bei einem Verbrenner wirkt.
  • Ninja ZX-4RR: Stärke in der sportlichen Motoranmutung und im Gefühl, das sich beim Ausdrehen ergibt. Schwäche kann sein, dass die Dynamik stärker an den richtigen Drehzahlbereich gekoppelt ist.

Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Reichweite und Kosten

Im Alltag entscheidet häufig nicht nur die reine Leistung, sondern wie gut das Motorrad in den Tagesablauf passt. Die Harley-Davidson LiveWire ELW ist besonders interessant für Strecken, die sich gut planen lassen. Die aufgelisteten Angaben rund um Reichweite und Ladeoptionen zeigen: Wer regelmäßig laden kann, profitiert von der Alltagseffizienz. Dazu kommt der Vorteil, dass das Motorrad im Betrieb meist weniger „klassische“ Wartungsaufgaben mit sich bringt.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen für viele Nutzer die unkompliziertere Wahl, wenn spontane längere Touren im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Werte zu Tank- bzw. Reichweitenlogik und der generelle Betrieb als Verbrenner machen das Motorrad besonders flexibel. Außerdem ist das Handling im Alltag oft dort stark, wo ein sportliches Motorrad trotz sportlicher Ausrichtung noch alltagstauglich bleiben muss.

Kosten im Vergleich: Strom vs. Kraftstoff

Auch wenn die exakten Kosten je nach Region und Fahrprofil variieren, lässt sich aus dem Konzept ableiten: Die LiveWire ELW wird häufig über Stromkosten und geringere Wartungsintervalle bewertet, während die Ninja ZX-4RR über Kraftstoffkosten und die typische Wartungsstruktur eines Verbrenners eingeordnet wird. In der Praxis kann das bedeuten: Wer viel im Stadtverkehr fährt und regelmäßig laden kann, sieht bei der LiveWire oft Vorteile. Wer dagegen selten lädt und lange Strecken spontan fährt, hat mit der Ninja meist weniger Planungsaufwand.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Komfortgefühl

Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die Konzepte spürbar. Die Ninja ZX-4RR ist klar auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Die aufgelisteten Werte und die typische Abstimmungsphilosophie deuten darauf hin, dass sie in schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren besonders souverän wirkt. Das Motorrad fühlt sich dabei oft „auf Linie“ an – genau dann, wenn man es sportlich bewegt.

Die LiveWire ELW bringt dagegen ein anderes Gefühl in die Kurve: Durch die elektrische Kraftentfaltung und die Art, wie das Motorrad beschleunigt, kann das Handling sehr ruhig und berechenbar wirken. Gleichzeitig hängt das Fahrgefühl stark davon ab, wie die Abstimmung der Fahrmodi und die Regelung der Traktion im Alltag umgesetzt sind. Wer eher gleichmäßig fährt, bekommt oft ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Bremsen und Stabilität

Beim Thema Bremsen und Stabilität ist der Vergleich vor allem eine Frage der Abstimmung: Die Ninja ZX-4RR zielt auf sportliche Verzögerung und kontrollierte Belastung in dynamischen Situationen. Die LiveWire ELW kann durch das Zusammenspiel aus Rekuperation und Bremse im Alltag sehr effizient wirken. Je nachdem, wie stark Rekuperation genutzt wird, verändert sich das Gefühl beim Verzögern – das kann ein Vorteil sein, aber auch Gewöhnung erfordern.

Elektronik und Fahrmodi: Wie viel „Assistent“ steckt drin?

Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Harley-Davidson LiveWire ELW nutzt Fahrmodi, um die Charakteristik des Antriebs zu steuern. Das kann helfen, die Leistung an unterschiedliche Situationen anzupassen – etwa bei Nässe oder im Stadtverkehr. Die aufgelisteten Elektronikpunkte zeigen, dass das Motorrad stark über die Regelung und das Ansprechverhalten definiert wird.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber stärker mit Blick auf sportliche Kontrolle: Traktions- und Stabilitätsfunktionen, die Abstimmung für dynamisches Fahren und die Unterstützung beim Handling. Wer gerne „aktiv“ fährt, profitiert oft davon, dass das Motorrad die sportliche Linie unterstützt, ohne das Fahrgefühl komplett zu überdecken.

Ergonomie und Sitzgefühl: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie ist ein unterschätzter Punkt im Vergleich. Die LiveWire ELW wirkt vom Konzept her oft wie ein Motorrad, das sich für den Alltag gut positionieren lässt: Sitzposition und Bedienung sollen das Fahren unkompliziert machen, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Die Ninja ZX-4RR ist dagegen typischerweise sportlicher ausgelegt. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, auf längeren Touren aber stärker davon abhängen, wie die persönliche Sitzverträglichkeit ist.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • LiveWire ELW: Stärke in der alltagstauglichen Bedienbarkeit und dem ruhigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der sportliche „Kampfmodus“ weniger im Vordergrund steht.
  • Ninja ZX-4RR: Stärke in der sportlichen Sitzposition und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass längere Strecken je nach Körperbau anstrengender wirken.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen Harley-Davidson LiveWire ELW und Kawasaki Ninja ZX-4RR ist weniger ein „wer ist besser“, sondern eher ein „welches Konzept passt besser“. Die LiveWire ist besonders attraktiv, wenn das tägliche Fahren im Fokus steht, wenn das Laden planbar ist und wenn das direkte Ansprechverhalten des E-Antriebs begeistert. Die Ninja ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, Kurvengefühl und ein klassisches Motorerlebnis wichtiger sind als das Thema Elektrifizierung.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Stadt und Pendeln: LiveWire ELW wirkt oft entspannter und effizienter im Alltag.
  • Kurvenreiche Landstraße: Ninja ZX-4RR spielt ihre sportliche Stärke besonders gut aus.
  • Planbare Touren: LiveWire ELW kann bei passender Ladeplanung sehr überzeugen.
  • Spontane längere Ausfahrten: Ninja ZX-4RR bietet meist mehr Flexibilität ohne Ladeplanung.

Fazit:

Die Harley-Davidson LiveWire ELW ist für alle die spannend, die ein E-Motorrad mit unmittelbarer Kraftentfaltung suchen und im Alltag regelmäßig laden können. Wer vor allem Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein modernes, ruhiges Fahrgefühl bevorzugt, bekommt mit der LiveWire ein stimmiges Gesamtpaket. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, ein klassisches Motorgefühl und präzises Handling im Vordergrund stehen. Für kurvige Strecken und Fahrer, die gerne im sportlichen Bereich arbeiten, wirkt die Ninja besonders überzeugend. Kurz gesagt: LiveWire ELW passt eher zu effizientem, elektrifiziertem Fahren – Ninja ZX-4RR zu sportlichem Fahrspaß mit Verbrenner-Charakter.

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