UVP 32.995 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Das erste Elektro-Motorrad von Harley Davidson
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Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Beschleunigung
  • Elektronisch voll ausgestattet
  • gute Bremsen
  • leichtes Handling
Kontra:
  • teuer
  • Reichweite
Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht251kg
Radstand1.490mm
Länge2.135mm
Radstand1.490mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.080mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartE-Motor
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge1
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 15.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Reichweite158km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA SFF-BP (Federweg 115)mm
Federung hintenSHOWA BFRC (Federweg 115)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17 58W
Reifen hinten180/55 ZR17 73W
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben-Monoblock-Radialmontage ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Dual-Kolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Elektro-Motorrad fahren ist ein bisschen wie Auto-Scooter fahren. Draufsetzen und "Gas" gegen. Kein Getriebe, keine Kupplung, keine Schalterei, kein Motor ruckelt, kein Sound, kein Gestank, keine Wärmeabgabe, kein Auspuff, kein Gar nichts. Wie sich das live anfühlt, kann man nur ganz schwer beschreiben. Wir waren davon einerseits fasziniert, andererseits ist es tatsächlich für alteingesessene Biker quasi ein Kulturbruch. Daran muss man sich erst gewöhnen.

Dennoch sind wir uns sicher: Es wird zukünftig mehr Elektro-Motorräder geben. Es wird wohl aber auch noch eine ganze lange Zeit lang Verbrenner geben. Warum sollten auch nicht beide Technologien parallel existieren können? Wir sind jedenfalls jedes Mal darüber überrascht, mit welcher Wucht gerade die Gegner von Elektro-Fahrzeugen ihre Meinungen über solche Maschinen in die Tasten hauen. Siehe Kommentare zu unserem Test auf YouTube. Jungs, bleibt entspannt, niemand zwingt Euch dazu, solche Bikes zu kaufen.

Die Test-Maschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Harley-Davidson Hamburg.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.000€
  • Gebraucht (1 Jahre alt): 30.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz, gelb, orange

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson LiveWire ELW vs. Kawasaki Z 650 S – Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Anspruch

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, lohnt sich ein genauer Blick: Die Harley-Davidson LiveWire ELW steht für elektrisches Fahren mit direkter Kraftentfaltung und modernem Anspruch. Die Kawasaki Z 650 S dagegen ist ein klassisches Naked Bike, das mit bewährter Technik, unkomplizierter Handhabung und einem breiten Einsatzspektrum überzeugt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Alltag, beim Fahrgefühl und bei den typischen Anforderungen, die man an ein Motorrad stellt?

Grundidee: Elektrisch modern vs. bewährt alltagstauglich

Die LiveWire ELW bringt den Charakter eines E-Motorrads mit: sofortige Reaktion, ein anderes Leistungsbild und ein Fahrgefühl, das sich eher wie „Antrieb auf Knopfdruck“ anfühlt. Die Kawasaki Z 650 S verfolgt dagegen den Ansatz eines modernen Verbrenners: leicht zu bewegen, angenehm im Stadtverkehr und gleichzeitig bereit für längere Strecken auf Landstraße und Autobahnabschnitten.

Beide Motorräder sind für Menschen interessant, die nicht nur „irgendein“ Bike suchen, sondern ein Modell, das zum eigenen Alltag passt. Die Frage ist nur: Passt eher die elektrische Dynamik oder die klassische Vielseitigkeit?

Fahrgefühl im Vergleich: Drehmoment sofort vs. kontrollierte Progression

Beim Fahren zeigt sich der größte Unterschied sehr schnell: Die LiveWire ELW liefert ihre Kraft ohne Verzögerung. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigungen wirken spontan, das Motorrad reagiert direkt auf Gasbefehle und lässt sich im Stadtverkehr sehr fein dosieren. Gerade beim Anfahren an Ampeln oder beim Herausbeschleunigen aus engen Situationen ist das ein klarer Vorteil.

Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken eher über die Abstimmung des Verbrenners aus: Die Kraftentfaltung ist spürbar, aber stärker an Drehzahlen gekoppelt. Das kann sich für viele Fahrerinnen und Fahrer „natürlicher“ anfühlen, weil man das Motorrad über Gangwahl und Drehzahl steuert. Wer gerne mit dem Motor arbeitet und ein vertrautes Ansprechverhalten mag, wird hier schnell warm.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • LiveWire ELW – Stärke: sehr direktes Ansprechverhalten, dynamisches Gefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten.
  • LiveWire ELW – Schwäche: die Planung von Fahrten kann stärker vom Laden abhängen (je nach Nutzung und Infrastruktur).
  • Z 650 S – Stärke: vertraute Motorcharakteristik, gut kontrollierbar über Drehzahl und Gang.
  • Z 650 S – Schwäche: wer vor allem „sofortige“ Kraft ohne Drehzahlgefühl sucht, empfindet den Unterschied zum E-Antrieb als weniger überraschend.

Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Pendeln und kurze Wege

Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert ein Motorrad im Alltag funktioniert. Die LiveWire ELW punktet besonders dort, wo häufig angehalten und wieder losgefahren wird. Das elektrische Antriebskonzept macht das Fahren leise und entspannt; außerdem ist das Ansprechverhalten im Stop-and-Go-Betrieb sehr angenehm.

Die Kawasaki Z 650 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf die klassische Art: Sie ist handlich, lässt sich gut bewegen und bietet ein Fahrgefühl, das man schnell versteht. Wer regelmäßig pendelt und dabei nicht zwingend auf Ladeplanung achten möchte, findet in der Z 650 S eine unkomplizierte Lösung.

Was im Alltag wirklich zählt

Beim Vergleich der aufgelisteten Eckdaten wird klar: Die LiveWire ELW ist stärker auf „effizientes, direktes Fahren“ ausgelegt, während die Z 650 S stärker auf „flexibles Fahren ohne Ladezwang“ optimiert ist. Beide können im Stadtverkehr Spaß machen – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.

Reichweite und Laden vs. Tank- und Streckenkomfort

Bei E-Motorrädern ist die Reichweite ein zentrales Thema. Die LiveWire ELW bringt hier ein elektrisches Konzept mit, bei dem die tatsächliche Reichweite stark von Fahrweise, Temperatur und Streckenprofil abhängen kann. Wer überwiegend kurze Strecken fährt oder zu Hause bzw. am Arbeitsplatz zuverlässig laden kann, wird die Vorteile des E-Antriebs besonders schnell zu schätzen wissen.

Die Kawasaki Z 650 S steht dagegen für den klassischen Streckenkomfort: Tankstopps sind planbar und gehören zum Alltag. Für längere Touren oder spontane Ausfahrten ohne vorherige Ladeplanung ist das ein Vorteil.

Stärken und Schwächen bei der Nutzung

  • LiveWire ELW – Stärke: ideal für regelmäßige Pendelstrecken und kurze bis mittlere Fahrten mit guter Ladeoption.
  • LiveWire ELW – Schwäche: bei längeren, spontanen Strecken kann die Ladeplanung stärker ins Gewicht fallen.
  • Z 650 S – Stärke: flexibel für längere Strecken und spontane Touren.
  • Z 650 S – Schwäche: im Stop-and-Go ist das elektrische „sofortige“ Gefühl nicht vorhanden.

Technik und Wartung: Elektrisch reduziert vs. klassisch vertraut

Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei Wartung und Betrieb: Die LiveWire ELW hat weniger bewegliche Teile im Antriebssystem als ein Verbrenner. Das kann sich in der Praxis positiv auf den Wartungsaufwand auswirken. Gleichzeitig bleiben Reifen, Bremsen und Fahrwerk natürlich weiterhin typische Verschleißthemen – also ist „wartungsfrei“ nicht das Ziel, aber das Gesamtpaket kann sich leichter anfühlen.

Die Kawasaki Z 650 S ist technisch aus der Verbrennerwelt bekannt. Das bedeutet: Wartungsintervalle, Öl-Themen und klassische Komponenten gehören zum Konzept. Dafür ist die Technik im Alltag vielen Fahrerinnen und Fahrern vertraut, und es gibt eine breite Erfahrung in der Werkstattwelt.

Was man daraus ableiten kann

Wenn man die aufgelisteten Werte und die typischen Betriebsaspekte gegeneinander hält, ergibt sich ein klares Bild: Die LiveWire ELW ist besonders attraktiv, wenn man den elektrischen Ansatz und den potenziell geringeren Wartungsaufwand schätzt. Die Z 650 S ist stark, wenn man lieber auf bewährte Abläufe setzt und sich bei Service und Betrieb sicher fühlt.

Komfort und Fahrwerk: Naked-Bike-Feeling mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Beide Motorräder sind im Naked-Bike-Umfeld verortet, aber sie setzen unterschiedliche Akzente. Die LiveWire ELW wirkt durch ihren elektrischen Charakter oft „ruhiger“ im Antrieb, was sich in Kombination mit Fahrwerk und Sitzposition besonders im Stadtverkehr bemerkbar macht. Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen ein klassisches Naked Bike, das auf Alltag und kontrolliertes Handling ausgelegt ist.

Beim Vergleich der aufgelisteten Werte (z. B. zu Fahrwerk, Bremsen und Ausstattung) zeigt sich: Die Z 650 S zielt darauf ab, ein ausgewogenes Gesamtpaket für viele Fahrerprofile zu bieten. Die LiveWire ELW setzt stärker auf das moderne Gesamtgefühl aus Antrieb, Bedienung und Technik.

Bremsen und Handling

Im Alltag sind Bremsen und Handling entscheidend, weil man in realen Situationen oft schnell reagieren muss. Die Z 650 S ist hier ein solides, alltagstaugliches Paket. Bei der LiveWire ELW kommt zusätzlich das elektrische Fahrkonzept hinzu, das das Gefühl beim Verzögern und Anfahren verändert. Wer den Unterschied mag, empfindet das als Vorteil; wer lieber „klassisch“ bremst und beschleunigt, fühlt sich möglicherweise schneller bei der Kawasaki zuhause.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird besonders spannend, wenn man die Zielgruppen klar trennt. Die LiveWire ELW ist vor allem dann die bessere Wahl, wenn der Alltag zu einem E-Motorrad passt: regelmäßige Strecken, gute Ladeoptionen und der Wunsch nach direktem, modernem Fahrgefühl. Wer gerne leise fährt, das spontane Ansprechen liebt und sich mit dem Thema Laden aktiv arrangieren möchte, bekommt ein Motorrad, das sich deutlich von klassischen Bikes abhebt.

Die Kawasaki Z 650 S ist dagegen die passende Option, wenn ein Motorrad gesucht wird, das flexibel bleibt: für Pendeln, für Wochenendfahrten und für längere Touren ohne Gedanken an Ladezeiten. Wer ein Naked Bike möchte, das sich schnell zugänglich anfühlt und auf bewährte Technik setzt, trifft mit der Z 650 S sehr häufig eine gute Wahl.

Typische Kaufmotive im direkten Vergleich

  • LiveWire ELW: Fokus auf elektrisches Fahrgefühl, moderne Technik und Alltag mit Lade-Möglichkeiten.
  • Z 650 S: Fokus auf klassische Flexibilität, vertraute Wartung und vielseitige Nutzung ohne Ladezwang.

Fazit:

Die Harley-Davidson LiveWire ELW ist die bessere Wahl für alle, die das elektrische Fahrgefühl wirklich wollen: sofortige Reaktion, dynamisches Ansprechen und ein modernes Gesamtpaket, das im Stadtverkehr besonders stark wirkt. Wer überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt und zuverlässig laden kann, wird die Vorteile des E-Antriebs schnell als echten Komfortgewinn erleben. Der einzige große „Gegenpol“ ist die stärkere Abhängigkeit von Reichweite und Ladeplanung.

Die Kawasaki Z 650 S passt am besten, wenn Flexibilität im Vordergrund steht: unkomplizierte Nutzung, klassischer Streckenkomfort und ein Fahrgefühl, das über Drehzahl und Gang sehr gut steuerbar ist. Für längere Touren und spontane Ausfahrten ohne vorherige Ladeüberlegungen ist die Z 650 S oft die stressfreiere Option. Wer ein Naked Bike sucht, das im Alltag schnell funktioniert und sich vielseitig einsetzen lässt, findet hier eine sehr stimmige Grundlage.

Kurz gesagt: Elektrisch für den modernen Alltagklassisch für maximale Flexibilität.

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