UVP 32.995 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Das erste Elektro-Motorrad von Harley Davidson
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Beschleunigung
  • Elektronisch voll ausgestattet
  • gute Bremsen
  • leichtes Handling
Kontra:
  • teuer
  • Reichweite
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht251kg
Radstand1.490mm
Länge2.135mm
Radstand1.490mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.080mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartE-Motor
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge1
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment116 NM bei 15.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Reichweite158km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA SFF-BP (Federweg 115)mm
Federung hintenSHOWA BFRC (Federweg 115)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17 58W
Reifen hinten180/55 ZR17 73W
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben-Monoblock-Radialmontage ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Dual-Kolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Elektro-Motorrad fahren ist ein bisschen wie Auto-Scooter fahren. Draufsetzen und "Gas" gegen. Kein Getriebe, keine Kupplung, keine Schalterei, kein Motor ruckelt, kein Sound, kein Gestank, keine Wärmeabgabe, kein Auspuff, kein Gar nichts. Wie sich das live anfühlt, kann man nur ganz schwer beschreiben. Wir waren davon einerseits fasziniert, andererseits ist es tatsächlich für alteingesessene Biker quasi ein Kulturbruch. Daran muss man sich erst gewöhnen.

Dennoch sind wir uns sicher: Es wird zukünftig mehr Elektro-Motorräder geben. Es wird wohl aber auch noch eine ganze lange Zeit lang Verbrenner geben. Warum sollten auch nicht beide Technologien parallel existieren können? Wir sind jedenfalls jedes Mal darüber überrascht, mit welcher Wucht gerade die Gegner von Elektro-Fahrzeugen ihre Meinungen über solche Maschinen in die Tasten hauen. Siehe Kommentare zu unserem Test auf YouTube. Jungs, bleibt entspannt, niemand zwingt Euch dazu, solche Bikes zu kaufen.

Die Test-Maschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Harley-Davidson Hamburg.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 33.000€
  • Gebraucht (1 Jahre alt): 30.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2019
  • Farben: schwarz, gelb, orange

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson LiveWire vs. Royal Enfield Classic 650: E-Motor oder Klassiker?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson LiveWire und die Royal Enfield Classic 650, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein modernes Elektromotorrad mit sofortiger Kraftentfaltung und einem eher „digitalen“ Fahrgefühl, dort ein klassisches Retro-Motorrad mit traditionellem Charakter und dem typischen Benziner-Feeling. Beide Bikes können im Alltag überzeugen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundidee im Vergleich: Moderne E-Performance vs. klassischer 650er Charakter

Harley-Davidson LiveWire: Kraft ohne Verzögerung

Die Harley-Davidson LiveWire steht für den Schritt in die Elektromobilität – mit dem typischen Vorteil, dass die Kraft sofort anliegt. Das macht das Anfahren und Beschleunigen besonders angenehm, vor allem im Stadtverkehr oder bei häufigen Stop-and-Go-Situationen. Dazu kommt das Gefühl, dass das Motorrad sehr „ruhig“ arbeitet: keine klassischen Motorgeräusche, keine Schaltpausen wie bei einem Verbrenner, dafür ein gleichmäßiges, kontrolliertes Vorankommen.

Im Vergleich zeigt sich: Die LiveWire ist weniger auf „Sound und Tradition“ ausgelegt, sondern auf Effizienz, Direktheit und modernes Handling. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn kurze Wege, zügiges Vorankommen und ein sauberes Fahrgefühl im Vordergrund stehen.

Royal Enfield Classic 650: Retro-Charme mit Alltagstauglichkeit

Die Royal Enfield Classic 650 verkörpert dagegen den klassischen Stil: Retro-Optik, ein vertrautes Fahrgefühl und die Art, wie ein Benziner „arbeitet“. Gerade wenn man beim Fahren gerne den Motor spürt und das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, spielt die Classic 650 ihre Stärken aus.

Im direkten Vergleich wirkt sie dadurch oft „emotionaler“: Das Ansprechverhalten ist nicht mit der elektrischen Direktheit identisch, aber dafür entsteht ein stimmiges Gesamtbild aus Motorcharakter, Fahrkultur und dem typischen Retro-Feeling. Die Classic 650 ist damit häufig die bessere Wahl, wenn Touren, Landstraßen und das klassische Motorradgefühl im Fokus stehen.

Fahrgefühl und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen

Beschleunigung und Reaktion

Beim Thema Beschleunigung ist der Unterschied zwischen beiden Konzepten deutlich: Die LiveWire liefert ihre Leistung sehr direkt, wodurch sich das Motorrad besonders agil anfühlt. Das ist vor allem dann spürbar, wenn man aus niedrigen Geschwindigkeiten zügig beschleunigen möchte oder im Stadtverkehr häufig reagieren muss.

Die Classic 650 reagiert ebenfalls flott, aber auf eine andere Art. Sie „baut“ Leistung über den Motor auf und vermittelt damit ein eher lineares, traditionelles Ansprechverhalten. Wer das Motorrad gerne im passenden Drehzahlbereich bewegt, wird die Classic 650 als stimmig empfinden. Wer hingegen maximale Direktheit sucht, wird die LiveWire klar im Vorteil sehen.

Schalten, Motorcharakter und Fahrkultur

Die LiveWire bringt eine andere Fahrkultur mit: weniger mechanische Abläufe, dafür ein gleichmäßiger Vortrieb. Das kann entspannen und macht das Fahren in der Stadt besonders angenehm. Allerdings ist genau das auch eine mögliche Schwäche für alle, die den „klassischen“ Motorradmoment suchen – also den Sound, das Schaltgefühl und das typische Verbrenner-Feedback.

Die Classic 650 punktet dagegen mit dem, was viele an klassischen Motorrädern lieben: Motorcharakter, ein vertrautes Gefühl beim Fahren und ein stimmiges Gesamtpaket aus Stil und Technik. Als Schwäche kann sich dabei ergeben, dass das Motorrad im Vergleich zur LiveWire bei sehr häufigen Stop-and-Go-Situationen weniger „stressfrei“ wirkt, weil man sich stärker auf den Verbrennerbetrieb und das passende Fahrgefühl einstellen muss.

Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Stadtverkehr: Entspannt oder „klassisch“?

Im Stadtverkehr spielt die LiveWire ihre Stärken besonders aus: das ruhige Ansprechverhalten, die einfache Handhabung und das angenehme Fahrgefühl ohne klassische Motorgeräusche. Wer häufig kurze Strecken fährt, profitiert oft davon, dass das Motorrad sich wie ein modernes Alltagsgerät anfühlt.

Die Classic 650 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie vermittelt mehr „Motorrad-Atmosphäre“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Fahren bewusst genießt. Wer jedoch vor allem maximale Effizienz und ein möglichst unkompliziertes Handling sucht, wird die LiveWire als entspannter wahrnehmen.

Touren: Reichweite, Laden und Planung vs. Tankstopp

Bei Touren entscheidet im Vergleich häufig die Frage nach Planbarkeit. Die LiveWire erfordert – je nach Nutzung – eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema Laden. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es verändert die Art, wie man Touren plant. Wer regelmäßig in Regionen unterwegs ist, in denen Laden gut verfügbar ist, kann die LiveWire sehr gut nutzen.

Die Classic 650 ist in dieser Hinsicht oft unkomplizierter: Tankstopp statt Ladeplanung. Dadurch wirkt sie auf längeren Strecken für viele „einfacher“. Gleichzeitig ist sie nicht automatisch im Vorteil, wenn man die Touren ohnehin eher kurz hält oder wenn Ladeinfrastruktur am Wohnort und auf den üblichen Strecken vorhanden ist.

Technik und Ausstattung: Was sich im Vergleich zeigt

Elektronik und modernes Fahrkonzept

Die LiveWire steht für ein modernes Gesamtkonzept. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie das Motorrad gesteuert wird und wie Fahrerinformationen bereitgestellt werden. Im Vergleich wirkt das Motorrad dadurch oft „zukunftsorientiert“ und kann sich besonders für Menschen eignen, die Technik mögen und das Motorrad als Teil eines modernen Mobilitätsansatzes sehen.

Eine mögliche Schwäche ist, dass nicht jeder mit dem Gedanken „E-Motorrad“ sofort warm wird. Wer sich an klassische Bedienelemente, Motorgeräusche und die gewohnte Motorradmechanik gewöhnt hat, könnte die LiveWire zunächst als ungewohnt empfinden.

Retro-Feeling und bewährte Motorradlogik

Die Classic 650 setzt auf einen klassischen Ansatz. Das Motorrad wirkt dadurch oft vertraut: Bedienung, Fahrgefühl und Gesamtcharakter passen zu dem, was viele unter „klassischem Motorrad“ verstehen. Im Vergleich kann das ein Vorteil sein, wenn man Wert auf eine intuitive Handhabung legt und das Motorrad nicht als Technikprojekt betrachtet.

Als Schwäche im direkten Vergleich zur LiveWire kann sich zeigen, dass die elektrische Direktheit fehlt und die Performance stärker vom Verbrennerbetrieb abhängt. Wer maximale Reaktionsfreude sucht, wird die LiveWire eher als „spritziger“ empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson LiveWire

  • Direkte Kraftentfaltung für agiles Anfahren und schnelles Reagieren.
  • Entspanntes Fahrgefühl im Alltag, besonders in urbanen Situationen.
  • Modernes Konzept mit Fokus auf zeitgemäße Mobilität.

Schwächen der Harley-Davidson LiveWire

  • Planung beim Laden kann Touren beeinflussen.
  • Für Fans klassischer Motorradkultur kann das fehlende Verbrenner-Feeling weniger emotional wirken.

Stärken der Royal Enfield Classic 650

  • Traditionelles Motorradgefühl mit Retro-Charakter und Motorkultur.
  • Unkomplizierte Tourenlogik durch Tankstopp statt Ladeplanung.
  • Stimmiges Gesamtpaket für Landstraße und Genussfahrten.

Schwächen der Royal Enfield Classic 650

  • Weniger elektrische Direktheit im Vergleich zur LiveWire.
  • Im Stadtverkehr kann das „klassische“ Fahrgefühl weniger entspannend wirken als das E-Motorrad-Konzept.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson LiveWire und Royal Enfield Classic 650 ist weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern von Prioritäten. Wer vor allem im Alltag unterwegs ist, kurze Strecken fährt und die Vorteile elektrischer Antriebe spüren möchte, wird mit der LiveWire sehr wahrscheinlich glücklich. Wer dagegen das Motorradfahren als Erlebnis versteht, den klassischen Charakter liebt und Touren ohne Ladeplanung bevorzugt, findet in der Classic 650 oft die passendere Wahl.

Für wen ist die LiveWire besonders geeignet?

Die LiveWire passt besonders gut, wenn das Motorrad häufig in der Stadt genutzt wird, wenn Direktheit und ein modernes Fahrgefühl zählen und wenn das Thema Laden im Alltag realistisch machbar ist. Auch für Fahrer, die gerne neue Technologien ausprobieren, ist die LiveWire eine starke Option.

Für wen ist die Classic 650 besonders geeignet?

Die Classic 650 ist ideal für alle, die Retro-Optik, Motorcharakter und ein klassisches Motorradgefühl suchen. Wer gerne Landstraßen fährt, Touren genießt und dabei lieber auf bewährte Tanklogik setzt, wird die Classic 650 als stimmig empfinden.

Fazit:

Die Harley-Davidson LiveWire ist die bessere Wahl, wenn im Alltag vor allem Direktheit, Ruhe im Fahrgefühl und modernes E-Motorrad-Handling zählen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufiges Anfahren und zügiges Reagieren gefragt sind – und wenn Laden unkompliziert in den Alltag passt. Die Royal Enfield Classic 650 gewinnt dagegen dort, wo klassischer Motorradcharakter, Retro-Atmosphäre und unkomplizierte Tourenlogik im Vordergrund stehen. Sie wirkt vertraut, emotional und passt hervorragend zu Fahrern, die das Fahren mit Motorgefühl genießen und weniger über Ladeplanung nachdenken möchten. Kurz gesagt: Wer Zukunft und unmittelbare Reaktion sucht, greift zur LiveWire. Wer Tradition und klassisches Fahrvergnügen priorisiert, findet in der Classic 650 den besseren Begleiter.

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