| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Charakter“ aussehen, ist die Entscheidung oft gar nicht so einfach. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Die Harley-Davidson Low Rider S steht für amerikanische Cruiser-Ästhetik, kräftige Präsenz und ein Fahrgefühl, das man spürt. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen bringt den Bobber-Vibe in eine kompaktere, alltagstauglichere Richtung – mit moderner Anmutung und dem Anspruch, auch im Alltag Spaß zu machen. Beide Modelle haben ihre Fans, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Design und Stil: Cruiser-Ikone trifft Bobber-Charme
Harley-Davidson Low Rider S: massiver Auftritt
Die Low Rider S wirkt wie aus einem Guss: tiefer, breiter, mit klarer Cruiser-Silhouette. Das Design ist nicht nur „optisch“, sondern vermittelt auch beim Anblick eine Art Ruhe und Autorität. Wer auf klassische Harley-Formen steht, bekommt hier genau das Gefühl – inklusive der typischen Linienführung, die auf der Straße sofort auffällt.
Benelli Leoncino Bobber 400: kompakt, frech, modern
Die Leoncino Bobber 400 spielt dagegen die Bobber-Karte: reduziert, dynamisch und mit einem Look, der eher nach „leichtfüßig“ als nach „schwerer Maschine“ aussieht. Das Motorrad wirkt dadurch besonders attraktiv, wenn man ein Bike sucht, das sich nicht nur gut fotografieren lässt, sondern auch im Alltag unkompliziert bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Vibe vs. agile Alltagsdynamik
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Low Rider S ist auf Durchzug und souveräne Kraft ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn man aus dem Drehzahlkeller zügig beschleunigt oder längere Strecken entspannt fährt. Der Charakter ist eher „großzügig“: Man muss nicht ständig nachlegen, um Tempo aufzubauen.
Die Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf Agilität und ein lebendiges Ansprechverhalten. Gerade in Stadtverkehr, bei häufigen Richtungswechseln oder auf kurvigen Landstraßen wirkt das Motorrad dadurch sehr zugänglich. Statt „großem“ Cruiser-Gefühl steht hier die Freude am aktiven Fahren im Vordergrund.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der einen Seite, Wendigkeit auf der anderen
Low Rider S: ruhiger Geradeauslauf, souverän in Tempo
Die Low Rider S spielt ihre Stärken besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk vermittelt Stabilität, und das Motorrad bleibt auch dann gut kontrollierbar, wenn die Straße nicht perfekt ist. In Kurven fühlt sich das Bike eher wie ein „eingespieltes System“ an: Man fährt nicht gegen das Motorrad, sondern mit ihm.
Leoncino Bobber 400: leicht zu bewegen, macht Kurven Spaß
Die Benelli wirkt im Vergleich leichter im Handling. Das ist nicht nur ein subjektiver Eindruck: Das Konzept zielt darauf ab, dass das Motorrad schnell in die gewünschte Position kommt und sich im Alltag nicht „zu groß“ anfühlt. Gerade wenn man häufig anhalten muss oder enge Situationen hat, ist das ein echter Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei der Bremsleistung geht es weniger um „maximale“ Werte als um das, was man im Alltag wirklich braucht: Dosierbarkeit, gleichmäßiges Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle. Die Low Rider S punktet hier typischerweise mit einem stabilen Bremsgefühl, das zu ihrem Cruiser-Charakter passt. Die Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf kontrollierte, pragmatische Fahrten ausgelegt.
Komfort und Sitzposition: lange Strecken vs. unkomplizierter Alltag
Komfort ist bei Cruisern ein großes Thema. Die Low Rider S ist so ausgelegt, dass man entspannt sitzen kann und das Motorrad auch auf längeren Fahrten nicht „anstrengend“ wird. Die Sitzposition unterstützt den Cruiser-Look und das entspannte Fahrgefühl.
Die Leoncino Bobber 400 ist dagegen eher auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Sie eignet sich besonders, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen und man ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad auch mal „schnell“ bewegen will, wird das als Vorteil empfinden.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählt vieles, was in Datenblättern nicht immer sofort sichtbar ist: Wie gut lässt sich das Motorrad rangieren? Wie wirkt es beim Anhalten? Wie „handlich“ fühlt es sich an?
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist in dieser Hinsicht oft im Vorteil, weil sie vom Gesamtkonzept her kompakter und leichter wirkt. Die Low Rider S ist dagegen eher ein Motorrad, das man bewusst fährt – mit dem Anspruch, dass man sich Zeit nimmt und die Fahrt genießt. Das ist nicht negativ, sondern eine klare Ausrichtung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider S – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit markanter Optik und Präsenz.
- Durchzug und souveränes Fahrgefühl für entspannte Touren.
- Stabilität bei zügiger Fahrt und auf längeren Strecken.
- Komfortorientierte Auslegung für Fahrten ohne ständiges Nachjustieren.
Harley-Davidson Low Rider S – Schwächen
- Weniger „Alltagsleichtgewicht“ bei engen Situationen und häufigem Rangieren.
- Konzeptbedingt weniger agil als kompaktere Bikes – wer viel Stadtverkehr fährt, spürt das.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken
- Bobber-Look mit moderner, reduzierter Optik.
- Agiles Handling und unkomplizierte Beweglichkeit.
- Alltagstauglichkeit für Stadt und Landstraße.
- Leicht zugängliches Fahrgefühl für viele Fahrertypen.
Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen
- Weniger „Cruiser-Überlegenheit“ beim entspannten Durchzug großer Maschinen.
- Für lange, zügige Touren kann der Fokus stärker auf Komfort und Agilität liegen als auf maximaler Souveränität.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradgefühl gesucht wird. Die Low Rider S ist für Menschen gedacht, die ein Cruiser-Motorrad wollen, das sich wie ein Statement anfühlt und auf längeren Strecken besonders stark ist. Die Leoncino Bobber 400 ist die Wahl, wenn ein Bike gesucht wird, das sich leicht bewegt, im Alltag Spaß macht und den Bobber-Charakter modern interpretiert.
Typische Profile für die Harley-Davidson Low Rider S
- Wer Cruiser-Design liebt und Präsenz auf der Straße möchte.
- Wer Durchzug und souveränes Fahrgefühl bevorzugt.
- Wer längere Touren entspannt fahren will.
Typische Profile für die Benelli Leoncino Bobber 400
- Wer Bobber-Look mag und ein kompaktes Motorrad sucht.
- Wer viel Stadtverkehr oder kurvige Landstraßen fährt.
- Wer ein Motorrad möchte, das sich einfach handhaben lässt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser gesucht wird, der mit markantem Stil, souveränem Fahrgefühl und Stabilität auf längeren Strecken überzeugt. Wer das Motorrad bewusst als „große“ Maschine erlebt und vor allem Wert auf Durchzug sowie entspanntes Reisen legt, wird hier glücklich. Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt dagegen besonders gut, wenn ein modernes Bobber-Motorrad im Vordergrund steht, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag schnell Freude macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Situationen kennt oder einfach ein Bike möchte, das agil und unkompliziert wirkt, trifft mit der Benelli oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans mit Tourenfokus, Leoncino Bobber 400 für alle, die Bobber-Optik und Alltagstauglichkeit in den Mittelpunkt stellen.