| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Harley-Davidson Low Rider S vs. BMW R 1200 GS K25: Vergleich für Cruiser- und Reiseenduro-Fans
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Charaktere mitbringen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Low Rider S steht für markante Cruiser-Optik, kräftigen V-Twin-Drive und ein Fahrgefühl, das eher nach „Genuss“ als nach „Sportprogramm“ klingt. Die BMW R 1200 GS K25 dagegen ist die klassische Reiseenduro: aufrecht, vielseitig, auf Langstrecke und wechselnde Straßenverhältnisse ausgelegt. Wer sich zwischen beiden Welten entscheiden möchte, findet hier einen verständlichen Überblick – mit Stärken und Schwächen, die sich aus den typischen Eigenschaften beider Modelle ableiten lassen.
Grundidee: Cruiser-Charakter vs. Reiseenduro-Universum
Die Low Rider S ist ein Motorrad, das die eigene Handschrift sichtbar macht: tiefer Einstieg, massiver Look und ein Motor, der sich nicht verstecken muss. Die GS K25 ist dagegen ein Motorrad, das sich als Werkzeug versteht: Sie ist für unterschiedliche Strecken gemacht, vom Alltag bis zur Tour, bei der auch mal schlechterer Belag oder längere Etappen dazugehören.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Low Rider S wirkt wie ein „Ziel-mit-Genuss“-Motorrad. Die R 1200 GS K25 ist eher „Route-egal“-Denken – mit Fokus auf Stabilität, Komfort und Flexibilität.
Motor & Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Harley-Davidson Low Rider S: Drehmomentgefühl und V-Twin-Charakter
Die Low Rider S setzt auf den typischen Harley-V-Twin-Charakter. Das merkt man vor allem daran, wie die Leistung im unteren und mittleren Drehzahlbereich wirkt: kräftig, direkt und mit einem Klang, der zur Maschine passt. Im Vergleich zur GS K25 ist das Ansprechverhalten stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt – weniger auf hektische Drehzahlwechsel, mehr auf souveränes Gleiten.
BMW R 1200 GS K25: Boxer-Logik und gleichmäßige Kraftentfaltung
Die GS K25 bringt den Boxer-Charakter mit: ein Motor, der sich oft als kultiviert und laufruhig beschreiben lässt. Im Vergleich zur Low Rider S wirkt die Kraftübertragung häufig „gleichmäßiger“ und gut dosierbar – besonders dann, wenn längere Strecken oder wechselnde Bedingungen ins Spiel kommen. Das hilft, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch Tagesetappen plant.
Fahrgefühl & Handling: Unterschiedliche Prioritäten auf der Straße
Low Rider S: tief, präsent und auf Rhythmus ausgelegt
Die Low Rider S fühlt sich im Vergleich zur GS K25 deutlich „massiver“ und bodennäher an. Das Fahrwerk und die Sitzposition sind auf ein cruiser-typisches Handling abgestimmt: stabil im Geradeauslauf, mit einem Fokus auf kontrolliertes Kurvenfahren statt auf sportliche Agilität. Wer gern zügig fährt, aber nicht ständig am Limit arbeitet, bekommt ein stimmiges Gesamtbild.
Stärken zeigen sich vor allem bei Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist: Landstraße, Feierabendrunde, Touren mit Pausen. Schwächen können dort auftauchen, wo viel Rangieren, häufiges Anhalten oder sehr dynamisches Kurvenfahren gefragt ist – also Situationen, in denen die Cruiser-typische Geometrie weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei einer Reiseenduro.
R 1200 GS K25: aufrecht, stabil und für verschiedene Situationen gemacht
Die GS K25 ist im Vergleich zur Low Rider S deutlich auf Vielseitigkeit ausgelegt. Die aufrechte Sitzposition unterstützt den Überblick, und das Handling ist so gestaltet, dass man sich auch auf längeren Strecken nicht „verkrampft“. Gerade wenn die Straße wechselt – von glattem Asphalt zu unebenem Belag oder wenn Wind und Tempo eine Rolle spielen – wirkt die GS oft als souveräne Wahl.
Als Schwäche im Vergleich zur Low Rider S kann sich die weniger „cruiserige“ Emotionalität zeigen: Wer vor allem den tiefen, markanten Look und das direkte V-Twin-Feeling sucht, findet bei der GS eher eine funktionale, reiseorientierte Mischung. Das ist kein Nachteil für alle – aber es erklärt, warum die Zielgruppe oft unterschiedlich ist.
Komfort & Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zur Tagesform?
Beide Maschinen können komfortabel sein – aber auf unterschiedliche Art. Die Low Rider S punktet mit dem Cruiser-Gefühl: Sitzposition und Fahrhaltung sind darauf ausgelegt, dass man entspannt fährt und die Fahrt genießt. Die BMW R 1200 GS K25 punktet mit dem Reiseenduro-Ansatz: längere Etappen, wechselnde Straßen und eine Sitzhaltung, die auch bei längerer Fahrt den Rücken entlasten kann.
Im Vergleich wird klar: Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf Stil und „direktes“ Fahrgefühl legt, wird die Low Rider S oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant oder ein Motorrad sucht, das sich auch auf unvorhersehbare Bedingungen einstellt, findet in der GS K25 häufig die passendere Basis.
Bremsen & Fahrwerk: Sicherheit und Kontrolle im Vergleich
Bei beiden Motorrädern spielt die Abstimmung von Bremsen und Fahrwerk eine zentrale Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die GS K25 ist typischerweise stärker auf Kontrolle bei unterschiedlichen Bedingungen ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn Beladung, längere Strecken oder wechselnde Fahrbahnen eine Rolle spielen.
Die Low Rider S ist dagegen stärker auf das cruiser-typische Fahrprofil abgestimmt. Das bedeutet: Wenn das Tempo und die Fahrweise zur Maschine passen, fühlt sich das System stimmig an. Wer jedoch sehr sportlich fährt oder häufig in Situationen gerät, in denen maximale Reserven gefragt sind, wird bei der GS K25 oft das „Reiseenduro-Gefühl“ von Stabilität und Reserven stärker wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Low Rider S im Alltag
Die Low Rider S ist im Alltag vor allem dann stark, wenn die Fahrt „einfach Spaß machen“ soll: kurze Wege, schöne Straßen, ein klares Design und ein Motor, der sich nicht nach Kompromissen anhört. In der Stadt kann das Motorrad durch seine Cruiser-typische Auslegung dennoch mehr Aufmerksamkeit verlangen – etwa beim Rangieren oder bei sehr engen Situationen.
GS K25 im Alltag
Die GS K25 ist im Vergleich zur Low Rider S häufig die entspanntere Wahl, wenn der Alltag gemischt ist: Pendeln, längere Ausfahrten, Touren mit Gepäck oder Fahrten, bei denen die Strecke nicht immer planbar ist. Gerade die Reiseenduro-Logik macht sich bemerkbar, wenn man „ein Motorrad für alles“ sucht.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider S – Pluspunkte
- Emotionaler V-Twin-Charakter mit direktem Kraftgefühl
- Starker Cruiser-Fokus auf Genuss, Stil und ruhiges Tempo
- Stimmige Abstimmung für Landstraße und Touren ohne „Stress“
Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Schwächen
- Weniger „Allround-Leichtfüßigkeit“ als eine Reiseenduro in sehr dynamischen oder engen Situationen
- Fahrprofil passt am besten zu Fahrern, die Cruiser-Feeling priorisieren
BMW R 1200 GS K25 – Pluspunkte
- Reiseenduro-Vielseitigkeit für unterschiedliche Strecken
- Stabilität und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Etappen
BMW R 1200 GS K25 – mögliche Schwächen
- Weniger Cruiser-Emotion im Vergleich zur Low Rider S
- Charakter ist stärker zweck- und tourenorientiert
Welche Kaufentscheidung passt? Kriterien statt Bauchgefühl
Der Vergleich wird besonders leicht, wenn die eigenen Prioritäten klar sind. Die Low Rider S ist ideal, wenn das Motorrad vor allem optisch und akustisch überzeugen soll und das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Die GS K25 ist ideal, wenn das Motorrad für viele Situationen funktionieren soll: lange Strecken, wechselnde Straßen, Touren mit Gepäck und ein Fahrstil, der nicht jedes Mal neu „erfunden“ werden muss.
Auch die Frage nach der typischen Nutzung hilft: Wer überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gern „genießt“, wird mit der Low Rider S oft zufriedener. Wer dagegen regelmäßig unterwegs ist, plant Touren und möchte ein Motorrad, das sich anpasst, findet in der GS K25 häufig die bessere Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, markantem V-Twin-Feeling und einem Motorrad liegt, das vor allem auf Genuss und Stil ausgelegt ist. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Landstraßen und bei Touren aus, bei denen das Tempo eher „entspannt“ als „maximal“ sein soll. Wer dagegen vor allem ein Motorrad sucht, das sich für sehr unterschiedliche Strecken eignet, längere Etappen komfortabel abspult und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der BMW R 1200 GS K25 meist die passendere Entscheidung. Die GS wirkt im Vergleich als vielseitiger Reisebegleiter mit stabiler Kontrolle und tourenorientierter Ergonomie. Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Emotion – GS K25 für Fahrer, die ein universelles Motorrad für Alltag und Reisen möchten.