UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 27.890 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 25.445 €
Baujahr von 2019 bis 2023
UVP 21.600 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Der Teufel trägt ... dick auf.
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Da kommt was auf uns zu
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • bulliger Auftritt
  • bulliger Motor
  • technisch komplett ausgestattet
  • lässt sich leichter fahren als es aussieht
  • potenter Sound
  • gieriges Gerät mit Ecken und Kanten
Kontra:
  • QuickShifter nicht so smooth wie bei der Multistrada
  • für unseren Geschmack etwas zu rappelig - Ansichtssache
  • nicht gerade ein Schnäppchen
Pro:
  • Leistung
  • Details
  • Sitzkomfort
  • präzises Fahrwerk
Kontra:
  • Schräglagenfreiheit
Pro:
  • Durchzug - bäriger Motor
  • Verarbeitung
  • Details
  • Komfort
Kontra:
  • Hoher Preis
  • Kraftaufwand für Vorderradbremse

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht236kg
Radstand1.593mm
Radstand1.593mm
Sitzhöhe: 790 mm
Gewicht294kg
Radstand1.677mm
Radstand1.677mm
Sitzhöhe: 750 mm
Höhe1.066mm
Gewicht345kg
Radstand1.731mm
Länge2.440mm
Radstand1.731mm
Sitzhöhe: 690 mm
Höhe1.232mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-DOHC-Reihenmotor
Hubraum2.458ccm
Hub86mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Boxermotor
Hubraum1.802ccm
Hub100mm
Bohrung107mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung168 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment126 NM bei 7.500 U/Min
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite313km
Leistung167 PS bei 6.000 U/Min
Drehmoment221 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.221km/h
Tankinhalt18Liter
Leistung91 PS bei 4.750 U/Min
Drehmoment158 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite285km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUSD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten240/45 ZR 17
RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneShowa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monoshock (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne150/80 R17 V
Reifen hinten240/50 R16 V
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten180/65 B16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Ducati Diavel ist zwar nach wie vor ein echtes Poserbike, aber sie hat objektiv gesehen auch viele Stärken, die man ihr auf den ersten Blick so nicht zutraut: Sportlichkeit, Kurvenverhalten, Agilität und Fahrspaß sind auf hohem Niveau. Dazu die brutale Leistung des V4 und die extrem guten Bremsen ergeben ein explosives Gemisch. Diejenigen, die die Diavel nur auf ihr extrovertiertes Aussehen reduzieren wollen, machen einen kapitalen Fehler. 
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der Papenreye neben vielen anderen roten aus Bologna für Probefahrten zur Verfügung. Wer sich unsicher ist, ob so ein Kraftpaket das Richtige ist: Einfach mal ausprobieren, ihr werdet die Probefahrt weder vergessen noch bereuen! Also sofort Probefahrt vereinbaren: 040 / 668 516 94

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 27.090 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: Rot, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.

Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?

Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 22.750€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 16.000€
  • Baujahre: Rocket 3 seit 2020
  • Verfügbarkeit: selten
  • Farben: rschwarz, silber-grau

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Motorradvergleich: Harley-Davidson Low Rider S vs Ducati Diavel V4 vs Triumph Rocket 3 GT vs BMW R 18

Vier Cruiser, vier sehr unterschiedliche Philosophien: Die Harley-Davidson Low Rider S steht für klassisches Custom-Feeling mit moderner Performance, die Ducati Diavel V4 für sportliche Aggressivität und präzise Dynamik, die Triumph Rocket 3 GT für maximalen Drehmoment-Charakter und souveräne Langstrecken-Genügsamkeit und die BMW R 18 für luxuriösen Cruiser-Komfort mit markantem Boxer-Charakter. Wer sich zwischen diesen Modellen entscheidet, schaut am besten nicht nur auf einzelne Daten, sondern auf das Gesamtbild: Wie passen Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Ausstattung zusammen?

Wie die Modelle im Vergleich wirken: Charakter statt nur Zahlen

Im Vergleich der vier Bikes zeigen sich klare Unterschiede in der Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden. Während die Ducati Diavel V4 im Alltag oft über ein sportliches Ansprechverhalten und eine „drehfreudige“ Linie punktet, setzt die Triumph Rocket 3 GT stärker auf den Eindruck von „Schub aus dem Stand“ – ein Motor, der sich weniger wie ein typischer Cruiser anfühlt, sondern wie ein Drehmomentwerk. Die Harley-Davidson Low Rider S bewegt sich zwischen Tradition und Performance: Sie wirkt kernig, mit einem Antrieb, der sich nach Cruiser anfühlt, aber dennoch zügig vorankommt. Die BMW R 18 wiederum spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Komfort, Ruhe und ein hochwertiges Gesamtgefühl zählen.

Motor und Antrieb: Wo die Stärken liegen

Harley-Davidson Low Rider S: Cruiser-Drive mit moderner Kante

Die Low Rider S bringt den typischen Harley-Charakter mit, aber der Vergleich zeigt: Sie ist nicht nur „schön anzusehen“, sondern auch darauf ausgelegt, zügig zu reagieren. Im Zusammenspiel aus Motorleistung und nutzbarem Drehmoment wirkt das Bike vor allem dann stark, wenn Beschleunigung nicht nur aus dem Drehzahlkeller, sondern auch aus dem mittleren Bereich kommt. Schwäche im Vergleich: Wer maximale Sportlichkeit sucht, wird eher bei der Diavel V4 fündig – die Harley ist eher der „genussvolle Druck“ als das „spitze Messer“.

Ducati Diavel V4: Sportliche Dynamik im Cruiser-Kleid

Die Diavel V4 sticht im Vergleich besonders durch die Art hervor, wie sie Leistung auf die Straße bringt. Die V4-Charakteristik sorgt für ein sehr direktes Gefühl, und die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass das Bike nicht nur geradeaus schnell ist, sondern auch in Kurven eine klare Linie hält. Im Vergleich der Werte zeigt sich: Die Ducati ist häufig die Wahl, wenn Fahrspaß und Agilität wichtiger sind als „nur“ Cruiser-Ruhe. Schwäche: Der Fokus auf sportliche Performance kann im Alltag dazu führen, dass die Diavel V4 weniger „entspannt“ wirkt als die Rocket 3 GT oder die BMW R 18 – je nach Fahrstil und Streckenprofil.

Triumph Rocket 3 GT: Drehmoment für lange Strecken

Die Rocket 3 GT ist im Vergleich ein echtes Statement. Der Motor liefert den Eindruck von unerschöpflicher Kraft, und genau das macht sie im Alltag so souverän: Überholvorgänge, zügiges Beschleunigen und das Fahren mit Gepäck oder Sozius fühlen sich oft weniger nach „Arbeit“ an, sondern nach „einfach machen“ an. Die GT-Variante ergänzt das Konzept um Touring-Elemente, die im Vergleich besonders dann überzeugen, wenn längere Strecken anstehen. Schwäche: Wer ein besonders leichtes oder handliches Gefühl erwartet, muss sich bewusst sein, dass die Rocket 3 GT eher auf Kraft und Ruhe ausgelegt ist als auf maximale Wendigkeit.

BMW R 18: Luxus-Cruiser mit Boxer-Charakter

Die BMW R 18 punktet im Vergleich vor allem über das Gesamtpaket: Fahrkomfort, hochwertige Anmutung und ein Motorgefühl, das sich deutlich nach „BMW“ anfühlt. Der Boxer-Charakter bringt eine besondere Art von Drehmomententfaltung, die sich weniger hektisch anfühlt und eher auf gleichmäßiges Vorankommen setzt. Im Vergleich der Werte zeigt sich zudem, dass die R 18 oft dort glänzt, wo Komfort und souveräne Stabilität wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Schwäche: Wer maximale Beschleunigungs- oder Kurvenagilitäts-Ansprüche hat, wird die Ducati oder die Harley je nach Priorität als „direkter“ empfinden.

Fahrwerk und Handling: Welche Richtung passt?

Beim Vergleich der Fahrwerkswerte und der Abstimmung wird schnell klar: Die Modelle sind nicht nur unterschiedlich schnell, sondern unterschiedlich „zu fahren“. Die Ducati Diavel V4 wirkt im Vergleich häufig wie das Bike, das am ehesten Lust auf dynamische Linien macht. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet ein kräftiges, kontrolliertes Fahrgefühl, das sich gut für zügige Landstraßenfahrten eignet, ohne komplett aus dem Cruiser-Konzept auszubrechen. Die Triumph Rocket 3 GT spielt ihre Stärke in Stabilität und Souveränität aus – besonders auf längeren Strecken, wenn das Bike „einfach mitläuft“. Die BMW R 18 ist im Vergleich oft die Wahl für ruhiges, komfortorientiertes Fahren, bei dem das Handling weniger „sportlich“ und mehr „gelassen“ wirkt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Alle vier Modelle sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Ducati wirkt häufig besonders „griffig“ und berechenbar, was beim sportlichen Fahren hilft. Die Harley und die BMW stehen eher für kontrollierte Verzögerung und ein Gefühl von Stabilität, während die Rocket 3 GT durch ihre Touring-Ausrichtung oft so wirkt, als wäre sie für wiederholtes zügiges Fahren auf längeren Abschnitten gemacht. Schwäche im Vergleich: Je nach Fahrstil kann ein Bike, das stark auf Komfort oder Cruiser-Charakter ausgelegt ist, weniger „sportlich“ wirken als die Diavel V4 – das ist weniger ein Sicherheitsproblem, eher eine Frage der Erwartung.

Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Realität

Die Sitzposition ist bei Cruiser-Modellen entscheidend, weil sie den Alltag prägt: Stadtverkehr, Stop-and-go, längere Fahrten und das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten. Im Vergleich zeigt sich, dass die Triumph Rocket 3 GT und die BMW R 18 tendenziell dort punkten, wo Komfort und entspannteres Sitzen gefragt sind. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet eine typische Cruiser-Position, die sportlicher wirkt als bei manchen klassischen Custom-Bikes. Die Ducati Diavel V4 ist im Vergleich oft die „sportlichste“ der vier Optionen, was sich in einer etwas direkteren Haltung bemerkbar machen kann – ideal für Fahrspaß, aber nicht zwingend die beste Wahl für jede Langstreckenroutine.

Ausstattung und Touring-Anspruch

Auch wenn alle vier Modelle ihren eigenen Stil haben, unterscheiden sie sich im Touring-Anspruch. Die Triumph Rocket 3 GT ist im Vergleich klar auf längere Strecken ausgelegt: Das Konzept wirkt darauf, dass das Bike auch nach vielen Kilometern noch „einfach“ zu fahren ist. Die BMW R 18 spielt Komfort und Premium-Anmutung aus, was gerade auf entspannten Touren einen großen Unterschied macht. Die Harley-Davidson Low Rider S kann ebenfalls tourentauglich sein, wirkt aber stärker als „Performance-Cruiser“ für abwechslungsreiche Strecken. Die Ducati Diavel V4 ist eher die Wahl für Fahrer, die auch auf Touren Dynamik wollen – mit dem Hinweis, dass der Fokus stärker auf Fahrgefühl und Sportlichkeit liegt als auf maximaler Langstrecken-„Wohlfühlruhe“.

Design und Sound: Der persönliche Faktor

Im Vergleich der Werte ist Design natürlich nicht messbar, aber der Eindruck zählt. Die Harley steht für ikonische Custom-Optik und einen Sound, der sofort nach Cruiser klingt. Die Ducati wirkt wie ein „Sportbike mit Cruiser-Body“, aggressiv und modern. Die Rocket 3 GT bringt einen massiven, souveränen Look mit, der zum Drehmoment-Charakter passt. Die BMW R 18 ist dagegen die elegante, luxuriöse Variante mit markantem Boxer-Charakter. Gerade beim Kauf entscheidet oft das Bauchgefühl – und das ist bei diesen vier Modellen besonders ausgeprägt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Harley-Davidson Low Rider S: Stärke im Vergleich ist die gelungene Mischung aus Cruiser-Charakter und spürbarer Performance. Schwäche: weniger „sportlich präzise“ als die Diavel V4, eher auf Genuss als auf maximalen Grip-Fokus.
  • Ducati Diavel V4: Stärke ist die dynamische Fahrbarkeit und das direkte Leistungsgefühl. Schwäche: weniger „entspannt“ als Rocket 3 GT oder BMW R 18, je nach Erwartung.
  • Triumph Rocket 3 GT: Stärke ist das starke Drehmomentgefühl und die Touring-Ausrichtung. Schwäche: nicht die handlichste Wahl, wenn maximale Agilität Priorität hat.
  • BMW R 18: Stärke ist Komfort, Premium-Anmutung und souveräne Ruhe. Schwäche: wer maximale Sportlichkeit sucht, wird eher bei Ducati oder Harley mehr „Kante“ finden.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Wenn der Fokus auf klassischem Cruiser-Feeling mit spürbarer Performance liegt, ist die Harley-Davidson Low Rider S oft die stimmige Entscheidung. Wer dagegen vor allem Fahrspaß, Dynamik und ein sehr direktes Ansprechverhalten sucht, trifft mit der Ducati Diavel V4 die richtige Wahl. Für Fahrer, die maximales Drehmoment, souveräne Langstrecke und entspanntes Überholen priorisieren, ist die Triumph Rocket 3 GT besonders passend. Und wer Komfort, hochwertige Cruiser-Atmosphäre und ruhiges, stabiles Fahren möchte, findet in der BMW R 18 häufig den besten Gegenwert.

Fazit:

Die Ducati Diavel V4 ist die beste Wahl, wenn im Vergleich vor allem Dynamik, direktes Leistungsgefühl und sportliche Fahrbarkeit zählen. Die Harley-Davidson Low Rider S passt am besten, wenn Cruiser-Charakter und ein kräftiger, aber nicht kompromisslos sportlicher Ansatz gesucht werden. Wer im Alltag und auf Touren vor allem souveränen Schub, entspanntes Handling und Touring-Komfort möchte, liegt mit der Triumph Rocket 3 GT richtig. Und für alle, die eine luxuriöse, ruhige Cruiser-Experience mit Premium-Anmutung bevorzugen, ist die BMW R 18 die stimmigste Option. Kurz gesagt: Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, ob das eigene Fahrgefühl eher sportlich-direkt, klassisch-kernig, kraftvoll-tourend oder komfortorientiert sein soll.

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