| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.990 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Verarbeitung
- Motor
- Wendigkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Kayaba USD-Gabel, 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Progressives Kayaba Mono-Federbein einstellbar in Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80/18 | |
| Reifen hinten | 180/55/17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo 4-Kolben-Bremszangen, radial montiert ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Ducati Scrambler Icon: Vergleich, Stärken & Schwächen
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Ansatz: kräftiger Auftritt, entspannteres Fahrgefühl und ein Sound, der sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Die Ducati Scrambler Icon dagegen verkörpert den modernen Scrambler-Gedanken: kompakter, lebendiger und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Komfortzone Spaß zu machen. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Gesamtpaket aus Charakter, Ergonomie, Handling und Alltagstauglichkeit.
Im Folgenden werden die im Vergleich gelisteten Eckdaten beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht darum, Werte gegeneinander auszuspielen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen. So wird klar, welche Stärken die Harley-Davidson Low Rider S ausspielt und wo die Ducati Scrambler Icon ihre Vorteile hat – und umgekehrt.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Scrambler-Lebendigkeit
Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der Art, wie sich das Bike beschleunigen lässt und wie es sich bei gleichmäßigem Tempo anfühlt. Typisch ist das Gefühl von Drehmoment und Durchzug, das besonders dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht nur aus engen Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man entspannt Rhythmus aufbaut.
Die Ducati Scrambler Icon ist dagegen spürbar agiler im Kopf und im Fahrverhalten. Der Scrambler-Ansatz zielt auf eine Mischung aus Alltagstauglichkeit und „leichtem Abenteuer“. Das merkt man vor allem daran, wie schnell sich das Motorrad in die gewünschte Linie bringt und wie lebendig es wirkt, wenn die Straße unruhiger wird oder wenn Tempo und Fahrstil öfter wechseln.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl zeigen
Beim Vergleich von Motor- und Antriebsdaten fällt auf, dass beide Motorräder ihren Fokus unterschiedlich setzen. Die Harley-Davidson Low Rider S bringt ihre Stärke besonders über den Charakter des Antriebs: Der Motor liefert spürbaren Vortrieb, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach aus dem Drehzahlbereich heraus vorankommt.
Die Ducati Scrambler Icon wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“: Der Antrieb unterstützt einen dynamischen Fahrstil, bei dem man häufiger Gasstellung und Drehzahl bewusst nutzt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich schnell nach „mehr“ anfühlt – besonders dann, wenn die Strecke Kurven, Wechsel oder kurze Beschleunigungsphasen bietet.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärke im souveränen Durchzug und in der entspannten Art, Strecke zu machen. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Cruiser-typische Fahrweise liegt und weniger auf maximal „sportliche“ Reaktionsfreude.
- Ducati Scrambler Icon: Stärke in der lebendigen Abstimmung und dem Gefühl, schnell auf Fahrimpulse zu reagieren. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger auf „große Cruiser-Gelassenheit“ ausgelegt ist, sondern mehr auf aktive Nutzung des Motors.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition und damit in der Art, wie sich lange Fahrten anfühlen. Die Harley-Davidson Low Rider S ist typischerweise auf eine Haltung ausgelegt, die den Körper entlastet und den Fokus auf Komfort und Kontrolle bei entspannterem Tempo legt. Das ist besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und längere Touren gemischt werden.
Die Ducati Scrambler Icon bietet eine Sitzposition, die sich oft „direkter“ anfühlt. Dadurch wirkt das Motorrad handlicher und vermittelt mehr das Gefühl, aktiv im Fahrgeschehen zu sein. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: Man sitzt so, dass man Kurven schneller „mitfahren“ kann, ohne ständig das Gefühl zu haben, gegen die Geometrie arbeiten zu müssen.
Alltagstauglichkeit durch Ergonomie
Im Vergleich wird deutlich: Wer vor allem Wert auf entspannte Haltung und ruhiges Handling im Alltag legt, findet in der Harley-Davidson Low Rider S oft die passendere Basis. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken schnell „zur Hand“ anfühlt, wird mit der Ducati Scrambler Icon häufiger glücklich.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die Harley-Davidson Low Rider S zielt eher auf Stabilität und ein souveränes Gefühl bei gleichmäßigem Tempo. Das kann besonders auf längeren Strecken überzeugen, weil das Motorrad nicht ständig „nachjustiert“ werden muss. Gleichzeitig kann die Charakteristik dazu führen, dass sich sehr schnelle Richtungswechsel weniger spontan anfühlen als bei einem stärker auf Agilität ausgelegten Setup.
Die Ducati Scrambler Icon wirkt im Vergleich lebendiger. Das Handling unterstützt einen Fahrstil, bei dem man öfter die Linie wechselt und das Motorrad aktiv einsetzt. Gerade wenn die Straße nicht perfekt glatt ist oder wenn die Strecke öfter zwischen Tempo und Kurvenprofil wechselt, spielt die Scrambler-Philosophie ihre Stärken aus.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Auch bei den Bremskomponenten lassen sich Unterschiede im Gefühl ableiten. Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Art der Verzögerung und die Dosierbarkeit können sich unterscheiden. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt häufig wie ein Motorrad, das sich mit klarer, kontrollierter Verzögerung anfühlt – passend zum Cruiser-Ansatz. Die Ducati Scrambler Icon kann sich dagegen in vielen Situationen „direkter“ anfühlen, was besonders beim häufigen Anbremsen im Alltag oder in kurvigen Abschnitten Vorteile bringt.
Design, Charakter und „Warum man es fährt“
Design ist mehr als Optik – es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie es zum eigenen Fahrstil passt. Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf eine markante Cruiser-Silhouette. Das Motorrad wirkt präsent, kraftvoll und „erwachsen“. Wer gern mit Stil fährt und den Charakter eines klassischen Cruisers sucht, wird sich hier schnell wiederfinden.
Die Ducati Scrambler Icon ist dagegen ein Motorrad, das oft als „Alltags-Statement“ wahrgenommen wird. Der Scrambler-Look steht für Vielseitigkeit: Es wirkt wie ein Bike, das man nicht nur für die perfekte Tour nutzt, sondern auch für spontane Fahrten. Gerade wenn das Motorrad im Alltag ein Begleiter sein soll, kann das ein entscheidender Pluspunkt sein.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich (ohne Zahlen-Fokus)
Harley-Davidson Low Rider S – typische Vorteile
- Durchzug und Cruiser-Feeling: Der Antrieb unterstützt eine entspannte Fahrweise und macht das Motorrad besonders auf längeren Strecken attraktiv.
- Komfortorientierte Ergonomie: Die Sitzhaltung passt oft gut zu Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
- Stabilität im Fahrfluss: Das Motorrad vermittelt häufig ein ruhiges, souveränes Gefühl.
Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Nachteile
- Weniger „leichtfüßig“ bei hektischen Wechseln: Wer sehr dynamisch und sprunghaft fährt, kann die Cruiser-Charakteristik als weniger agil empfinden.
- Stilfrage: Nicht jeder mag den klassischen Cruiser-Look und die damit verbundene Fahrphilosophie.
Ducati Scrambler Icon – typische Vorteile
- Agiles Handling: Das Motorrad wirkt oft schnell in der Linie und unterstützt einen aktiven Fahrstil.
- Vielseitiger Charakter: Ideal, wenn das Bike sowohl Stadt als auch Landstraße abdecken soll.
- Scrambler-Feeling: Wer gern „mit dem Motorrad spielt“, findet hier häufig mehr unmittelbaren Fahrspaß.
Ducati Scrambler Icon – mögliche Nachteile
- Charakter nicht rein cruiser-orientiert: Wer vor allem entspanntes, großes Cruiser-Gefühl sucht, könnte die Scrambler-Philosophie als „zu lebendig“ empfinden.
- Anspruch an Fahrstil: Der Spaß entsteht oft besonders dann, wenn man das Motorrad aktiv nutzt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Ducati Scrambler Icon hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
- Harley-Davidson Low Rider S: Besonders passend für Fahrer, die einen Cruiser-Charakter lieben, gern entspannt fahren und auf längeren Strecken ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl möchten. Auch ideal, wenn das Motorrad optisch und akustisch ein Statement sein soll.
- Ducati Scrambler Icon: Besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell verfügbar ist, sich in Kurven lebendig anfühlt und Lust auf abwechslungsreiche Strecken macht. Wer ein Bike möchte, das man gern bewegt und das nicht nur „durchrollt“, findet hier oft die bessere Passung.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die stimmige Wahl, wenn ein Cruiser-Erlebnis im Vordergrund steht: entspannte Ergonomie, souveräner Durchzug und ein Fahrgefühl, das auf langen Strecken Ruhe und Kontrolle vermittelt. Sie punktet vor allem dann, wenn das Motorrad nicht nur Transport ist, sondern ein Lebensgefühl. Die Ducati Scrambler Icon ist dagegen die bessere Option, wenn Agilität, Lebendigkeit und ein vielseitiger Charakter wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern aktiv fahren, häufig zwischen Stadt und Landstraße wechseln und ein Motorrad suchen, das schnell auf Impulse reagiert.
Wer also „Cruiser-Gelassenheit“ sucht, liegt mit der Low Rider S richtig. Wer „Scrambler-Fahrspaß“ und ein Motorrad möchte, das sich im Alltag und auf kurvigen Strecken leichtfüßig anfühlt, wird mit der Scrambler Icon glücklicher. Am Ende gewinnt das Bike, das zum eigenen Fahrstil passt – und genau das macht den Vergleich so wertvoll.