| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Honda CB 1300 SA – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder mit klarer Identität gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Charakter mit markantem Auftritt, während die Honda CB 1300 SA eher die Seite der großen, souveränen Allround-Tourer verkörpert. Beide Modelle sind für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die nicht einfach nur „irgendein“ Motorrad wollen, sondern ein Bike, das zum eigenen Stil passt.
Im Folgenden geht es um den direkten Vergleich der aufgelisteten Werte und darum, was diese im Alltag bedeuten. Dabei wird nicht nur auf Zahlen geschaut, sondern auch darauf, wie sich die Unterschiede typischerweise im Fahrgefühl bemerkbar machen.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Touren-Allround
Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt auf den ersten Blick wie ein Statement. Der Fokus liegt spürbar auf dem Cruiser-Erlebnis: kraftvoller Vortrieb, ein kerniges Motorgefühl und eine Sitzposition, die den Blick nach vorn und den Körper entspannt in die Fahrt integriert. Wer gern „mit dem Motorrad“ fährt, statt nur von A nach B zu rollen, wird hier schnell zuhause sein.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen stärker auf das Gesamterlebnis ausgelegt: groß, stabil, mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu bewältigen. Die SA-Variante steht dabei für eine Ausrichtung, die Komfort und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund rückt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Showbike, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter, der auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen
Beim Vergleich der Motor- und Leistungswerte zeigt sich ein typisches Bild: Die Harley spielt ihre Stärken häufig dort aus, wo Drehmoment und „Punch“ aus dem unteren bis mittleren Bereich gefragt sind. Das fühlt sich im Stadtverkehr und beim zügigen Anfahren oft direkt an, weil das Motorrad ohne großes Herunterschalten reagiert.
Die Honda hingegen punktet im Vergleich häufig mit einem Charakter, der auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ruhiges Tempo ausgelegt ist. Gerade wenn die Strecke länger wird oder wenn konstant gefahren wird, kann das Motorrad seine Stärke ausspielen: weniger „Kick“, mehr Gelassenheit. Das macht die CB 1300 SA besonders interessant, wenn der Fokus auf entspanntem Reisen liegt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärken liegen im unmittelbaren Ansprechverhalten und im emotionalen Motorgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem Cruiser-Erlebnis liegt und weniger auf „Tourenruhe“ im Sinne eines gleichmäßig durchgezogenen Fahrstils.
- Honda CB 1300 SA: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem eher tourentauglichen Gesamtkonzept. Schwäche kann sein, dass das Motorgefühl weniger „roh“ wirkt als bei der Harley – wer maximalen Cruiser-Charakter sucht, könnte das als weniger passend empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Alltag
Die aufgelisteten Fahrwerkswerte und die daraus ableitbaren Eigenschaften zeigen, wie unterschiedlich die beiden Konzepte gedacht sind. Die Harley-Davidson Low Rider S ist typischerweise so abgestimmt, dass sie sich auf dem Cruiser-Gefühl wohlfühlt: stabil, präsent und mit einem Fahrstil, der nicht auf hektische Richtungswechsel ausgelegt ist. Das ist besonders angenehm, wenn die Fahrt „fließt“ und man Kurven eher mit Schwung statt mit sportlicher Härte nimmt.
Die Honda CB 1300 SA wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das Stabilität mit kontrollierter Führung verbindet. Gerade bei längeren Strecken oder bei wechselndem Untergrund kann das Handling als „berechenbar“ wahrgenommen werden. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern lieber entspannt unterwegs ist.
Kurvengefühl und Alltag
Im direkten Vergleich fällt auf: Die Harley liefert eher das Gefühl von „großer Maschine mit Charakter“, während die Honda eher das Gefühl von „großer Maschine mit Kontrolle“ vermittelt. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Wer gern vorausschauend fährt und Kurven mit Ruhe nimmt, wird mit beiden glücklich. Wer jedoch häufig enge Passagen oder häufiges Stop-and-Go hat, wird die Unterschiede im Handling stärker spüren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremswerten und der daraus resultierenden Bremswirkung geht es vor allem um eines: Wie schnell und wie fein lässt sich das Motorrad verzögern, ohne dass es unruhig wird. Die Harley-Davidson Low Rider S kann hier durch ihren Cruiser-Ansatz überzeugen: Verzögerung wirkt oft direkt und „greifbar“, was gerade bei zügigem Fahren ein gutes Sicherheitsgefühl geben kann.
Die Honda CB 1300 SA wird im Vergleich häufig als sehr kontrollierbar wahrgenommen. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn die Bremsen öfter gefordert werden, ist ein gleichmäßiges Ansprechverhalten ein Pluspunkt. Das hilft, wenn man nicht nur sportlich unterwegs ist, sondern auch im Alltag häufig bremsen muss.
Stärken und Schwächen bei der Bremsperformance
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärken: oft sehr direktes Gefühl beim Verzögern. Schwäche: je nach Fahrstil kann das Setup stärker „nach Cruiser“ wirken, was sportliche Feinarbeit weniger in den Vordergrund stellt.
- Honda CB 1300 SA: Stärken: kontrollierbares Bremsgefühl und häufig ein ruhigeres Gesamtverhalten. Schwäche: wer maximalen „Kick“ sucht, empfindet die Honda möglicherweise als etwas weniger emotional.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet
Bei Cruisern und großen Tourern ist Komfort mehr als nur eine Zahl. Die aufgelisteten Werte zu Sitzposition, Federung und Ausstattung lassen erkennen, wie die Hersteller den Fokus setzen. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet typischerweise eine entspannte, markante Sitzhaltung, die zum Cruiser passt. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr stimmig sein – besonders, wenn man gern „groß“ sitzt und den Look sowie das Fahrgefühl genießt.
Die Honda CB 1300 SA ist im Vergleich stärker auf Langstrecken-Komfort ausgelegt. Gerade wenn die Fahrt länger wird, spielt die Kombination aus ruhigem Fahrwerk, ergonomischem Konzept und tourentauglicher Ausrichtung ihre Vorteile aus. Wer häufig Autobahn oder Landstraße fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird die Honda oft als stimmiger empfinden.
Für wen passt welches Komfortprofil?
- Low Rider S: ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die Cruiser-Charakter priorisieren und gern mit dem Motorrad „spielen“, statt nur Kilometer abzuspulen.
- CB 1300 SA: ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort, Ruhe und ein tourentaugliches Gesamtpaket suchen – auch bei längeren Tagen im Sattel.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt
Im Vergleich der Ausstattungswerte zeigt sich, dass beide Modelle ihren Anspruch haben. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt oft wie ein Motorrad, das man gern individuell gestaltet: optisch, mit Zubehör und mit dem eigenen Stil. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern nach dem Kauf „sein“ Motorrad daraus macht.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen häufig als Motorrad interessant, das bereits ab Werk stärker auf Alltag und Tour ausgelegt ist. Das bedeutet: weniger Umbau-Zwang, mehr „einsteigen und losfahren“. Gerade wenn man nicht ständig Zeit in Anpassungen investieren möchte, kann das den Unterschied machen.
Design und Markencharakter: Nicht nur Optik, auch Haltung
Beim Vergleich darf man den emotionalen Faktor nicht unterschätzen. Die Harley-Davidson Low Rider S steht für Tradition, Präsenz und den typischen Cruiser-Look. Die Honda CB 1300 SA steht für eine moderne, funktionale Größe mit dem Anspruch, praktisch und komfortabel zu sein. Beide Designs sind stimmig – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Wer vor allem das Gefühl sucht, mit einem ikonischen Cruiser unterwegs zu sein, wird die Harley stärker fühlen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein „großer Reisebegleiter“ anfühlt, wird die Honda eher als passend empfinden.
Direkter Vergleich der wichtigsten Unterschiede
Zusammengefasst zeigen die aufgelisteten Werte und die daraus ableitbaren Eigenschaften vor allem drei Unterschiede:
- Fahrcharakter: Harley tendiert stärker zum emotionalen Cruiser-Punch, Honda eher zum ruhigen, kontrollierten Allround-Tourenstil.
- Komfortprofil: Harley ist oft besonders stimmig für Cruiser-Fahrten, Honda punktet häufig bei längeren Strecken und entspannter Reise.
- Alltag und Nutzung: Harley eignet sich besonders, wenn Individualität und Cruiser-Feeling im Vordergrund stehen. Honda eignet sich besonders, wenn man möglichst unkompliziert und tourentauglich unterwegs sein möchte.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, markantem Auftreten und einem emotionalen Motorgefühl liegt. Wer gern zügig antritt, das Motorrad spürbar „arbeiten“ lässt und dabei vor allem das Fahrgefühl genießen möchte, wird mit der Harley sehr wahrscheinlich mehr Begeisterung empfinden. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Stil und Präsenz genauso wichtig sind wie die Strecke.
Die Honda CB 1300 SA ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Souveränität und ein tourentaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer häufig längere Strecken fährt, ein kontrolliertes Handling schätzt und ein Motorrad sucht, das auch im Alltag zuverlässig und entspannt bleibt, trifft mit der Honda oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Harley für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Emotion, Honda für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Ruhe, Kontrolle und Reisekomfort wollen.