| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Harley-Davidson Low Rider S vs Honda CBF 1000: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider S steht für markanten Cruiser-Charakter, kräftigen Auftritt und ein Fahrgefühl, das man spürt. Die Honda CBF 1000 dagegen ist eher die pragmatische Tourenmaschine: komfortorientiert, alltagstauglich und mit Fokus auf entspannte Kilometer. Genau hier liegt der Reiz: Beide Bikes können viel – aber auf ihre eigene Art.
Grundidee: Cruiser-Feeling vs. Touren-Alltag
Die Low Rider S ist ein Motorrad, das optisch und akustisch sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Der Fokus liegt auf dem klassischen Cruiser-Erlebnis: entspannter Sitz, ein Motor, der nicht nur Leistung liefert, sondern auch Charakter. Die Honda CBF 1000 wirkt dagegen wie ein durchdachtes Gesamtpaket für längere Strecken. Sie ist weniger „Show“, mehr „Funktion“ – und genau das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer so attraktiv.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Philosophie ist. Die Harley fühlt sich besonders dann richtig an, wenn der Weg nicht nur von A nach B führt, sondern wenn das Fahren selbst im Mittelpunkt steht. Die Honda spielt ihre Stärken aus, sobald es um Alltagstauglichkeit geht: komfortableres Handling, entspannteres Handling im Verkehr und ein Gesamtkonzept, das auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt.
Motorcharakter und Antrieb: Was man beim Beschleunigen wirklich merkt
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Low Rider S steht für ein kräftiges, direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das stark über den Motor und die Vibrationen vermittelt wird. Wer gerne mit Gefühl fährt, Gasimpulse setzt und den Sound als Teil des Erlebnisses sieht, wird hier schnell heimisch.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen eher auf gleichmäßige Leistung und souveräne Durchzugskraft ausgelegt. Sie wirkt beim Beschleunigen oft „ruhiger“ und planbarer. Das ist besonders auf längeren Strecken ein Vorteil, weil man weniger mit dem Motorrad „arbeiten“ muss und mehr mit dem Verkehr und der Strecke.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärke ist der emotionale Motorcharakter und das spürbare Cruiser-Feeling. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Alltagspraxis liegt, sondern stärker auf dem Erlebnis.
- Honda CBF 1000: Stärke ist die entspannte, tourentaugliche Leistungsentfaltung. Schwäche ist, dass das Motorrad weniger „romantisch“ wirkt, sondern eher funktional – wer ausschließlich auf Cruiser-Emotionen setzt, könnte weniger begeistert sein.
Fahrkomfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Low Rider S bietet eine typische Cruiser-Ergonomie: Sitzhaltung eher entspannt, Beine und Rücken in einer Position, die das „Zurücklehnen“ unterstützt. Das kann auf schönen Landstraßen sehr angenehm sein, besonders wenn man nicht ständig in aggressiver Haltung unterwegs ist.
Die CBF 1000 ist als Tourer konzipiert. Das zeigt sich in der Gesamthaltung: oft wirkt die Sitzposition auf längere Strecken weniger „arm“ und mehr „ausbalanciert“. Wer häufig fährt, auch bei wechselnden Bedingungen, profitiert von diesem tourentauglichen Ansatz.
Wie sich das auf langen Strecken anfühlt
Auf längeren Touren ist nicht nur die Sitzposition entscheidend, sondern auch die Art, wie das Motorrad Unebenheiten verarbeitet und wie stabil es bei Tempo bleibt. Die Honda spielt hier ihre Tourenkarte aus: Sie wirkt häufig wie ein Motorrad, das man „einfach laufen lässt“. Die Harley kann ebenfalls lange Strecken ab, aber sie fühlt sich eher dann besonders gut an, wenn man bewusst fährt und das Cruiser-Gefühl aktiv nutzt.
Handling und Fahrverhalten: Leichtfüßig oder souverän?
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder spürbar. Die Low Rider S ist ein Cruiser, der nicht unbedingt für hektische Richtungswechsel gemacht ist, sondern für kontrolliertes Fahren. Das Motorrad vermittelt Stabilität und lässt sich gut dosieren, wenn man dem Charakter folgt.
Die Honda CBF 1000 ist im Alltag oft die „einfachere“ Wahl. Sie wirkt in vielen Situationen gutmütig und lässt sich auch bei wechselndem Verkehr angenehm bewegen. Gerade wenn Strecken nicht immer planbar sind – Baustellen, Stop-and-Go, wechselnde Fahrbahnqualität – spielt die Tourenorientierung ihre Vorteile aus.
Kurven und Tempo: Unterschiedliche Stärken
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärken liegen in der souveränen, cruiser-typischen Linie und im kontrollierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie in sehr dynamischen Szenarien nicht die gleiche „Tourer-Agilität“ ausspielt.
- Honda CBF 1000: Stärken liegen in der alltagstauglichen Stabilität und dem gutmütigen Handling. Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-Fokus“ weniger stark herauskommt, wenn man genau dieses Erlebnis sucht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bremsen sind bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher man sich fühlt. Die Harley vermittelt beim Bremsen oft ein klareres, direkteres Gefühl – passend zum Charakter des Bikes. Die Honda setzt stärker auf berechenbare Performance und ein Gesamtpaket, das sich im Alltag schnell vertraut anfühlt.
Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit und wie das Motorrad beim Verzögern „steht“. Genau hier zeigt sich häufig der Unterschied zwischen Cruiser-Feeling und Touren-Funktionalität.
Ausstattung, Alltagstauglichkeit und Langstrecken-Optionen
Die CBF 1000 ist als Tourenmaschine besonders dafür bekannt, dass sie sich gut für längere Fahrten eignet. Das betrifft nicht nur den Komfort, sondern auch das Gesamtsetup: Gepäck, Windschutz-Themen und die Art, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht. Wer regelmäßig auf Tour geht oder auch im Alltag viel unterwegs ist, findet hier oft ein stimmiges Paket.
Die Low Rider S ist dagegen stärker auf Stil und Fahrspaß ausgelegt. Sie kann natürlich auch für längere Strecken genutzt werden, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man mit dem eigenen Anspruch „konfiguriert“. Wer gerne Zubehör nutzt und das Bike nach Geschmack aufbaut, wird an der Harley viel Freude haben.
Stärken und Schwächen bei der Praxis
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärke ist der emotionale Charakter und die Möglichkeit, das Motorrad stark nach eigenem Stil zu gestalten. Schwäche ist, dass die Tourenpraxis stärker vom persönlichen Setup abhängt.
- Honda CBF 1000: Stärke ist die unkomplizierte Alltagstauglichkeit und die tourentaugliche Gesamtabstimmung. Schwäche ist, dass sie weniger „ikonisch“ wirkt, wenn man vor allem Cruiser-Ästhetik sucht.
Wartung, Service und Kaufentscheidung: Worauf es beim Vergleich ankommt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Faktoren wie Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit und die typische Nutzung eine Rolle. Beide Marken haben ihre Fans – und beide Modelle können je nach Pflegezustand und Vorbesitzer sehr unterschiedlich dastehen. Gerade bei Gebrauchtkäufen lohnt es sich, die Historie genau anzuschauen: Wartungsintervalle, Verschleißteile, Umbauten und ob das Motorrad regelmäßig gefahren wurde.
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda wird oft als „vernünftige“ Wahl gesehen, weil sie auf Touren und Alltag ausgelegt ist. Die Harley wird oft als „bewusste“ Wahl gesehen, weil sie stärker auf Charakter und Stil setzt. Das ist keine Wertung, sondern eine Orientierung: Welcher Anspruch passt besser zur eigenen Art zu fahren?
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Low Rider S ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur transportiert, sondern ein Erlebnis liefert. Wenn der Sound, das Cruiser-Feeling und die markante Präsenz im Vordergrund stehen, ist die Harley eine sehr stimmige Wahl. Auch wer gerne bewusst fährt, sich Zeit nimmt und das Motorrad als Teil des Lebensgefühls sieht, wird hier eher glücklich.
Die CBF 1000 ist dagegen ideal für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und berechenbares Handling legen und ein Motorrad möchten, das im Alltag zuverlässig funktioniert. Wer Touren plant, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben will und ein Motorrad sucht, das sich schnell „rund“ anfühlt, findet in der Honda oft die bessere Passform.
Typische Entscheidungsszenarien
- Mehr Cruiser-Emotion: Low Rider S, wenn das Fahrgefühl und der Charakter wichtiger sind als maximale Touren-Pragmatik.
- Mehr Touren-Komfort: CBF 1000, wenn Alltagstauglichkeit und entspannte Langstrecke Priorität haben.
- Gemischte Nutzung: CBF 1000 wirkt oft als „Allrounder“, während die Harley eher dann glänzt, wenn man bewusst Cruiser-Fahren möchte.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: ein emotionales Erlebnis. Der Cruiser-Charakter, der markante Auftritt und der spürbare Motorfokus machen sie besonders attraktiv für alle, die gerne fahren, statt nur zu fahren. Wer dagegen eine Maschine sucht, die sich im Alltag unkompliziert bewegt, auf längeren Strecken komfortabel bleibt und ein sehr berechenbares Gesamtpaket bietet, wird mit der Honda CBF 1000 meist besser bedient. Sie punktet mit tourentauglicher Auslegung, gutem Handling und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt. Kurz gesagt: Low Rider S für Stil, Sound und Cruiser-Genuss – CBF 1000 für Komfort, Alltagstauglichkeit und entspannte Touren. Wer beide Probefahren kann, wird schnell merken, welches Gefühl zur eigenen Fahrweise passt.