UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2007 bis 2012
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
  • muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
  • Geländetauglichkeit
  • langsteckentauglich
Kontra:
  • hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
  • nichts für Sportfahrer
  • Pendelneigung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht220kg
Radstand1.515mm
Länge2.255mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 837 mm
Höhe1.305mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV-Motor, vier Ventile
Hubraum680ccm
Hub66mm
Bohrung81mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung60 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment60 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartEinschleifenrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 177)mm
Federung hintenPro-​Link-​Schwinge (Federweg 173)mm
Aufhängung hintenZentralfederbein
Reifen vorne100/90 19
Reifen hinten130/80 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.
Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis (2009): 7.090 €
  • Gebraucht: ab 4.400 €
  • Baujahre: 2007-2012
  • Verfügbarkeit: über alle Baujahre: gut

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Honda XL 700 V Transalp: Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Honda XL 700 V Transalp, geht es beim Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: die Art, wie sich Motor, Fahrwerk und Sitzposition anfühlen – und welche Art von Fahrt sich damit am besten anfühlt. Die Low Rider S steht für markante Cruiser-Optik, ein kräftiges Auftreten und ein Fahrgefühl, das auf Rhythmus und Drehmoment setzt. Die Transalp dagegen ist als Touren- und Allrounder-Konzept gedacht: aufrechte Ergonomie, solide Alltagstauglichkeit und ein Fokus auf vielseitige Strecken.

Im Folgenden werden die aufgelisteten Werte der beiden Modelle miteinander verglichen und daraus abgeleitet, wo die jeweiligen Stärken liegen und wo man je nach Anspruch Abstriche machen könnte.

Grundidee im Vergleich: Cruiser-Drive vs. Touren-Allround

Harley-Davidson Low Rider S: Fokus auf Punch und Stil

Die Low Rider S ist als Cruiser so konzipiert, dass sie sich im Stadtverkehr und auf der Landstraße besonders souverän anfühlt. Die Motorleistung und das Drehmoment (laut den Vergleichsdaten) unterstützen ein direktes Ansprechverhalten. Dazu passt die typische Cruiser-Charakteristik: nicht unbedingt das Gefühl von „Dauer-Highspeed“, sondern eher ein kräftiger Vortrieb, der sich beim Beschleunigen und beim zügigen Dahingleiten angenehm anfühlt.

Honda XL 700 V Transalp: Fokus auf Vielseitigkeit

Die Honda XL 700 V Transalp ist stärker auf Touren und wechselnde Strecken ausgelegt. In den Vergleichsdaten zeigt sich das unter anderem an der Ausrichtung auf Alltagstauglichkeit und Komfort. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei weniger „aggressiv“, dafür oft gleichmäßiger und gut kontrollierbar – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn mehrere Stunden am Stück gefahren werden.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Werte im Alltag bemerkbar machen

Leistung und Drehmoment: Unterschiedliche Prioritäten

Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments wird schnell klar, dass beide Motorräder auf unterschiedliche Stärken setzen. Die Low Rider S wirkt in den Vergleichsdaten eher auf „kräftig und präsent“ getrimmt. Das zeigt sich im Fahrgefühl vor allem beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim zügigen Überholen auf der Landstraße.

Die Transalp hingegen wirkt in den Vergleichsdaten eher auf „kontrolliert und tourentauglich“. Das bedeutet: weniger das Gefühl von maximalem Schub auf Knopfdruck, dafür ein Motor, der sich über längere Zeit angenehm nutzen lässt. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und bei längeren Fahrten kann das den Unterschied machen.

Charakter der Leistungsentfaltung

Die Low Rider S spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad „mit Gefühl“ gefahren wird: Gas auf, Drehmoment nutzen, den Cruiser-Flow genießen. Die Transalp ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn eine Fahrt nicht nur aus einer Art Strecke besteht. Die Vergleichswerte deuten darauf hin, dass sie eher auf gleichmäßige Nutzung ausgelegt ist – ein Vorteil, wenn der Fokus auf Touren liegt und nicht nur auf kurzen, sportlichen Abschnitten.

Sitzposition und Ergonomie: Cruiser entspannt, Tourer aufrecht

Low Rider S: tief, entspannt, aber nicht für jede Körperhaltung

Die Sitzposition der Low Rider S ist typisch Cruiser: eher tief und mit einer Haltung, die das Motorrad optisch und gefühlt „schwer und präsent“ wirken lässt. In Kombination mit den Vergleichsdaten zu Komfort und Alltagstauglichkeit ergibt sich ein Motorrad, das sich besonders gut für Fahrten anfühlt, bei denen man nicht ständig „aktiv“ gegen die Ergonomie arbeiten muss.

Schwäche kann sein, dass die Haltung nicht für jeden Fahrer gleich gut passt – vor allem dann, wenn längere Strecken mit viel Stadtstop-and-go oder sehr dynamischem Fahren geplant sind. Wer eine eher aufrechte Haltung bevorzugt, wird sich mit der Transalp meist schneller „zuhause“ fühlen.

Transalp: aufrecht und tourenfreundlich

Die Honda XL 700 V Transalp ist im Vergleich klar als Tourenmaschine gedacht. Die Ergonomie wirkt in den Vergleichsdaten darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrten nicht nur „kurz und knackig“ sind, sondern eher nach dem Motto „rausfahren und Strecke genießen“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Gefühl

Stabilität bei der Low Rider S

Die Low Rider S vermittelt in den Vergleichsdaten ein Bild, das zu einem Cruiser passt: eher ruhiger, stabiler Eindruck und ein Fahrstil, der auf fließendes Fahren setzt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „um die Ecke“ zirkeln muss.

Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Handling stärker vom eigenen Fahrstil abhängt. Wer sehr sportlich und häufig in engen Situationen fährt, könnte die Transalp als agiler empfinden – je nach persönlicher Vorliebe und Streckenprofil.

Transalp: souverän auf wechselnden Strecken

Die Transalp ist in den Vergleichsdaten als vielseitigeres Motorrad erkennbar. Das zeigt sich im Gesamteindruck: Sie wirkt wie ein Bike, das man nicht nur auf einer idealen Strecke fahren möchte, sondern das auch dann Spaß macht, wenn die Bedingungen variieren. Gerade bei Touren, bei denen man sich nicht vorher zu 100% auf eine Fahrbahn verlassen kann, spielt die Ausrichtung der Transalp ihre Stärken aus.

Komfort und Alltag: Wer profitiert im Stadtverkehr, wer auf Tour?

Low Rider S im Alltag

Die Low Rider S ist im Alltag vor allem dann stark, wenn man das Motorrad als „Genussmaschine“ nutzt: kurze Strecken, Landstraße, gelegentliches zügiges Fahren. Die Vergleichsdaten zu Komfort und Alltagstauglichkeit deuten darauf hin, dass sie für viele Situationen gut funktioniert – aber eben mit dem typischen Cruiser-Fokus.

Schwäche: Wer häufig sehr lange Strecken fährt oder eine besonders neutrale Sitzhaltung sucht, könnte mit der Transalp schneller die bessere Passform finden.

Transalp im Alltag und auf Reisen

Die Transalp ist im Vergleich klar als „funktionierendes Gesamtpaket“ zu sehen. Die Kombination aus tourenorientierter Ergonomie und einem Motor, der sich gleichmäßig fahren lässt, macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen man nicht nach 60 Minuten wieder „runter muss“.

Schwäche: Wer vor allem den maximalen Cruiser-Drive sucht – also das Gefühl von „großem Auftritt“ und kräftigem Schub im Stil einer Harley – wird die Low Rider S vermutlich stärker emotional abholen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Low Rider S

  • Präsentes Fahrgefühl durch die in den Vergleichsdaten sichtbare Ausrichtung auf kräftigen Vortrieb.
  • Cruiser-typischer Komfort für entspannte Fahrten auf Landstraße und im Alltag.
  • Charakter und Stil: Die Low Rider S wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „lebt“.

Schwächen bzw. Grenzen der Low Rider S

  • Ergonomie ist nicht für jeden gleich ideal, besonders bei sehr langen Touren oder wenn eine aufrechtere Haltung bevorzugt wird.
  • Weniger Fokus auf Vielseitigkeit im Sinne von „alles können“ – eher auf den Cruiser-Use-Case.

Stärken der Honda XL 700 V Transalp

  • Touren- und Allround-Ansatz: Die Vergleichsdaten sprechen für ein Motorrad, das über längere Zeit angenehm nutzbar bleibt.
  • Aufrechte Ergonomie und damit oft bessere Passform für längere Fahrten.
  • Gute Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Streckenprofile.

Schwächen bzw. Grenzen der Transalp

  • Weniger „Cruiser-Emotion“: Wer vor allem den Harley-Charakter sucht, wird die Transalp möglicherweise als weniger „ikonisch“ empfinden.
  • Fahrgefühl weniger „maximaler Punch“ im Vergleich zur Low Rider S – dafür meist gleichmäßiger und tourentauglicher.

Für wen passt welches Motorrad?

Low Rider S: die richtige Wahl, wenn…

Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Fahrspaß mit Cruiser-Charakter liegt: zügiges Dahingleiten, kräftiger Vortrieb, ein Motorrad, das optisch und akustisch Präsenz zeigt. Wer gerne auf Landstraßen unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken genießt und dabei Wert auf Stil legt, bekommt mit der Low Rider S ein stimmiges Gesamtpaket.

Transalp: die richtige Wahl, wenn…

Die Honda XL 700 V Transalp passt am besten, wenn Vielseitigkeit und Tourenkomfort im Vordergrund stehen. Wer längere Fahrten plant, eine aufrechtere Sitzhaltung bevorzugt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der Transalp häufig die passendere Basis.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für alle, die einen klaren Cruiser-Fokus suchen: kräftiger Vortrieb, markanter Auftritt und ein Fahrgefühl, das vor allem auf Genuss und Präsenz ausgelegt ist. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Landstraße und Alltag im Vordergrund stehen und das Motorrad als emotionaler Begleiter genutzt wird. Wer dagegen eine eher aufrechte, tourenfreundliche Ergonomie bevorzugt und ein Motorrad möchte, das sich über längere Strecken gleichmäßig und entspannt fahren lässt, liegt mit der Honda XL 700 V Transalp meist richtig. Die Transalp wirkt im Vergleich wie ein vielseitiger Allrounder, der nicht nur auf einer idealen Strecke Spaß macht, sondern auch auf Reisen und bei wechselnden Bedingungen überzeugt. Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Charakter – Transalp für Tourer, die Komfort und Vielseitigkeit priorisieren.

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