UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 14.499 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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So fährt sich die schicke Reise-Enduro im Skandinavien-Design
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • eigenständige Optik
  • gute Ausstattung
  • souveräner Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • komfortables Sitzen für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • da fällt uns nix ein ...

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht219kg
Radstand1.513mm
Länge2.254mm
Radstand1.513mm
Sitzhöhe: 854-874 mm
Höhe1.385mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette 520 X-Ring
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite422km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43 (Federweg 220)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 215)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Wunderbar, diese Norden 901. Husqvarna hat geliefert, und zwar eine Reise-Enduro, die sich nicht nur auf der platten Straße wohlfühlt, sondern auch im Gelände. Auch optisch hebt sich die Husky wohltuend von anderen Maschinen ähnlichen Kalibers ab. Sie ist nicht zu fett und nicht zu dünn, hat ordentlich Power und klingt gut. Was will man mehr? 
 
Dazu die bemerkenswerte Zugänglichkeit des Motorrads, welche auch nicht so erfahrenen Bikern entgegenkommt. Wir sind uns sicher: Dieses Bike wird sich gut verkaufen und das völlig zu Recht. Wer jetzt Blut geleckt hat begebe sich bitte zu einer Probefahrt nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau. Dort steht die Norden 901 zur Probefahrt bereit und es gibt um die Ecke herrliche Landstraßen, wo man das Gefährt auch mal ausfahren kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.469 €
  • Verfügbarkeit: ab 01/2022
  • Farben: Schwarz-Weiß-Gelb

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Harley-Davidson Low Rider S vs Husqvarna Norden 901 – Vergleich

Wer zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Husqvarna Norden 901 schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei Philosophien aufeinander. Die eine steht für markante Cruiser-Optik, souveräne Straßenpräsenz und ein Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ als nach „Durchziehen“ klingt. Die andere ist als Adventure-Motorrad gedacht, um auch außerhalb der klassischen Route Spaß zu machen – mit Fokus auf Vielseitigkeit, Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um die reinen Eckdaten, sondern vor allem darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Kurve, auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen.

Grundcharakter: Cruiser vs. Adventure

Harley-Davidson Low Rider S: Straßen-Cruiser mit Haltung

Die Harley-Davidson Low Rider S ist klar auf den Einsatz auf der Straße ausgerichtet. Der Schwerpunkt liegt auf einem kräftigen, entspannten Fahrgefühl und einer Position, die den Fahrer nah an der Maschine wirken lässt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen der Weg nicht nur Strecke ist, sondern Teil des Erlebnisses.

Husqvarna Norden 901: Touren- und Abenteuerfokus

Die Husqvarna Norden 901 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als Adventure gedacht, um auf unterschiedlichen Untergründen sicher und kontrolliert zu bleiben. Das zeigt sich im Gesamtkonzept – von der Sitzposition über die Fahrwerksauslegung bis hin zu dem Gefühl, dass auch längere Touren mit wechselnden Bedingungen „mitgedacht“ sind.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird deutlich, dass beide Motorräder auf unterschiedliche Arten von Fahrspaß setzen. Die Harley-Davidson Low Rider S zielt stärker auf ein kraftvolles, direktes Ansprechverhalten und ein souveränes Durchziehen auf der Straße. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungsmanöver im Stadtverkehr oder zügige Überholvorgänge im Fokus stehen.

Die Husqvarna Norden 901 wirkt dagegen wie ein „Allrounder“: Die Leistungsentfaltung ist eher darauf ausgelegt, über längere Zeit gleichmäßig zu funktionieren – auch dann, wenn die Strecke nicht planbar ist. Für Fahrten, bei denen Tempo und Kontrolle wichtiger sind als reines „Show“-Gefühl, spielt das seine Stärken aus.

Stärken der Harley: kraftvolles Straßengefühl, emotionaler Charakter, angenehmes Handling bei typischen Cruiser-Situationen.
Schwächen der Harley: weniger Fokus auf wechselnde Untergründe; wer viel abseits der Straße unterwegs ist, wird eher Alternativen suchen.

Stärken der Husqvarna: vielseitige Fahrbarkeit, tourentaugliche Abstimmung, „bereit für mehr“.
Schwächen der Husqvarna: wer ausschließlich das klassische Cruiser-Feeling sucht, empfindet den Charakter möglicherweise als weniger „romantisch“ als bei der Harley.

Fahrwerk & Handling: Stabilität, Kontrolle und Kurvengefühl

Im Fahrwerksvergleich zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Harley-Davidson Low Rider S ist auf ruhiges, straßenorientiertes Handling ausgelegt. In flotten Kurven fühlt sie sich stabil an, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „geführt werden“. Das ist angenehm, wenn die Route überwiegend asphaltiert ist und man sich auf saubere Linien konzentriert.

Die Husqvarna Norden 901 bringt dagegen eine Auslegung mit, die auf Unebenheiten und wechselnde Bedingungen vorbereitet ist. Das macht sie im Alltag oft entspannter, wenn Straßenqualität schwankt oder wenn die Tour bewusst auch mal „anders“ wird. In Kurven bleibt sie kontrolliert, wirkt aber insgesamt agiler im Sinne von „anpassungsfähig“.

Stärken der Harley: straßenstabile Abstimmung, souveräne Linie.
Schwächen der Harley: bei grobem Untergrund weniger „zielgerichtet“ als ein Adventure.

Stärken der Husqvarna: mehr Reserven bei wechselnden Bedingungen, gutes Gefühl für Kontrolle.
Schwächen der Husqvarna: wer nur maximales Cruiser-Feeling auf Asphalt sucht, könnte den Fokus auf Vielseitigkeit als weniger „pur“ empfinden.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet ein Bremsverhalten, das sich für den Straßenbetrieb gut anfühlt: klar, berechenbar und passend zu einem Cruiser, der vor allem auf Asphalt seine Stärken ausspielt.

Die Husqvarna Norden 901 ist ebenfalls auf sicheres Verzögern ausgelegt, ergänzt durch ein Gesamtkonzept, das für unterschiedliche Bedingungen gedacht ist. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht.

Unterm Strich: Beide Motorräder liefern ein solides Sicherheitsgefühl. Die Husqvarna spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn die Bedingungen variieren. Die Harley punktet, wenn der Einsatz klar auf Asphalt ausgerichtet ist.

Ergonomie & Sitzposition: Komfort für Stadt und Tour

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf eine Cruiser-typische Haltung. Das sorgt häufig für ein entspanntes Fahrgefühl, besonders bei längeren Fahrten auf der Straße. Gleichzeitig kann die Sitzposition je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger „sportlich“ wirken, was aber zum Charakter des Motorrads passt.

Die Husqvarna Norden 901 bietet eine ergonomische Auslegung, die für Touren und wechselnde Fahrweisen ausgelegt ist. Wer viel unterwegs ist, profitiert oft davon, dass die Maschine nicht nur für eine einzige Art von Fahrt optimiert ist. Auch bei längeren Etappen kann das die Ermüdung reduzieren.

Stärken der Harley: entspannter Cruiser-Komfort, angenehmes Straßenfahren.
Schwächen der Harley: weniger „flexibel“ für Fahrer, die häufig zwischen verschiedenen Fahrhaltungen wechseln.

Stärken der Husqvarna: tourenorientierte Ergonomie, vielseitige Einsatzmöglichkeiten.
Schwächen der Husqvarna: wer ausschließlich den klassischen Cruiser-Look und die entsprechende Sitzhaltung bevorzugt, findet möglicherweise nicht ganz denselben „Match“.

Ausstattung & Alltag: Was im Alltag wirklich zählt

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Bedienbarkeit, Übersicht und praktischen Details. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach fährt“: Der Fokus liegt auf dem Erlebnis und dem klaren Straßencharakter. Für kurze Wege, Ausfahrten am Wochenende und Fahrten, bei denen Stil und Fahrgefühl im Vordergrund stehen, ist sie besonders stimmig.

Die Husqvarna Norden 901 ist dagegen stärker auf Touren und wechselnde Szenarien ausgelegt. Wer häufig längere Strecken fährt oder auch mal eine Route wählt, die nicht nur aus glattem Asphalt besteht, profitiert von der Adventure-Ausrichtung. Das Motorrad wirkt dadurch oft wie die bessere Wahl, wenn der Plan unterwegs spontan wird.

Stärken der Harley: emotionaler Auftritt, klare Straßenorientierung.
Schwächen der Harley: weniger „Allround“-Anspruch, wenn der Einsatz stark abseits der Straße liegt.

Stärken der Husqvarna: vielseitig für Alltag und Tour, mehr Reserven bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Husqvarna: wer nur das Cruiser-Feeling sucht, könnte den Adventure-Charakter als zu „funktional“ empfinden.

Reisetauglichkeit: Langstrecke und wechselnde Strecken

Für Reisen zählt vor allem, wie entspannt sich das Motorrad über Stunden bewegt. Die Harley-Davidson Low Rider S ist dabei besonders stark, wenn die Route überwiegend auf Asphalt verläuft und man das Fahrgefühl genießen möchte. Das Motorrad unterstützt ein ruhiges, kontinuierliches Fahren und passt gut zu klassischen Touren.

Die Husqvarna Norden 901 spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn die Reise nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht. Sobald Straßenqualität schwankt oder wenn auch mal Schotter, Feldwege oder unvorhergesehene Abzweigungen dazugehören, wirkt die Adventure-Ausrichtung wie ein echter Vorteil.

Vergleich in der Praxis: Die Harley ist die Wahl für asphaltlastige Langstrecken mit Cruiser-Charakter. Die Husqvarna ist die Wahl, wenn die Reiseplanung offen bleibt und das Motorrad „mitdenkt“.

Für wen passt welches Motorrad?

Harley-Davidson Low Rider S: die richtige Wahl für…

Die Harley-Davidson Low Rider S passt besonders gut, wenn der Fokus auf straßenorientiertem Fahrgefühl, emotionalem Charakter und einem Motorrad liegt, das auf Asphalt besonders stimmig wirkt. Wer gerne zügig fährt, aber dabei den Cruiser-Style und die entspannte Art des Fahrens schätzt, findet hier eine sehr passende Option.

Husqvarna Norden 901: die richtige Wahl für…

Die Husqvarna Norden 901 ist ideal, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Touren, wechselnde Strecken, spontane Routen und ein Motorrad, das auch bei nicht perfekten Bedingungen souverän bleibt. Wer gerne plant und gleichzeitig offen für Abstecher bleibt, wird die Adventure-Ausrichtung besonders schätzen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für alle, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und dort ein emotionales, souveränes Cruiser-Gefühl suchen. Sie punktet mit ihrem klaren Straßenfokus, dem stimmigen Handling und dem Komfort, der zu entspannten Touren passt. Wer dagegen häufig längere Strecken fährt, die Route nicht immer vorher festlegt und auch bei wechselnder Straßenqualität sicher und kontrolliert unterwegs sein möchte, findet in der Husqvarna Norden 901 den passenderen Begleiter. Sie wirkt als vielseitiges Adventure-Motorrad, das mehr Spielraum bietet – sowohl im Alltag als auch auf Reisen. Kurz gesagt: Asphalt, Stil und Cruiser-Feeling sprechen für die Harley. Tourenvielfalt, Anpassungsfähigkeit und Abenteuerlust sprechen für die Husqvarna.

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