| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Harley-Davidson Low Rider S vs Kawasaki ER-6n – Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Kawasaki ER-6n, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie reagiert es im Alltag, und welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund? Genau darum geht es hier – mit Blick auf die typischen Stärken und Schwächen, die sich aus den jeweiligen Auslegungen ergeben.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Drive vs. Allround-Naked
Die Harley-Davidson Low Rider S steht für einen klaren Cruiser-Ansatz: markantes Design, ein kräftiger Auftritt und ein Fahrgefühl, das auf Drehmoment und souveräne Präsenz setzt. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass sich jede Fahrt „groß“ anfühlt – auch dann, wenn es nur kurz in die Stadt geht.
Die Kawasaki ER-6n dagegen ist ein klassisches Konzept für den Alltag: eine Naked-Bike-Philosophie, die auf Übersichtlichkeit, unkompliziertes Handling und vielseitige Einsatzmöglichkeiten setzt. Sie wirkt weniger wie ein Statement und mehr wie ein Werkzeug, das man gern täglich nutzt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag unterscheidet
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Low Rider S ist auf einen kräftigen, durchzugsorientierten Charakter ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: weniger „Suchen“ nach dem richtigen Drehzahlbereich, mehr direktes Ansprechen, wenn man zügig beschleunigen möchte. Gerade beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven fühlt sich das Konzept oft spontan und souverän an.
Die ER-6n verfolgt einen anderen Ansatz. Ihr Motor ist eher darauf ausgelegt, gleichmäßig und gut kontrollierbar zu laufen. Das macht sie besonders interessant, wenn ein Motorrad nicht nur für den „Kick“ zwischendurch gedacht ist, sondern für viele unterschiedliche Situationen: Stadtverkehr, Landstraße, gemütliche Touren – ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad „ausfahren“ zu müssen.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Low Rider S punktet mit dem emotionalen Schub und dem Eindruck von Kraft. Die ER-6n punktet mit Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das sich leicht dosieren lässt. Wer häufig sportlich beschleunigt und dabei den Cruiser-Charakter sucht, wird die Harley eher als „passender“ empfinden. Wer ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt, findet in der Kawasaki oft den besseren Einstieg.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Look vs. Naked-Übersicht
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Harley-Davidson Low Rider S bringt typischerweise eine Haltung mit, die mehr auf Präsenz und Komfortgefühl ausgelegt ist. Das kann sich auf längeren Strecken angenehm anfühlen, weil man nicht permanent in einer „sportlich gebeugten“ Position arbeitet.
Die Kawasaki ER-6n bietet dagegen eine eher aufrechte bis neutrale Sitzposition, die das Motorrad sehr zugänglich macht. Dadurch bleibt die Sicht nach vorn meist klar, und das Handling wirkt insgesamt „direkter“, weil man sich schnell an das Motorrad gewöhnt.
Schwächen ergeben sich meist aus dem jeweiligen Anspruch: Die Harley kann für Fahrer, die maximal sportliche Beweglichkeit suchen, weniger „agil“ wirken. Die Kawasaki kann wiederum weniger „Cruiser-Feeling“ vermitteln, wenn man genau dieses besondere Körpergefühl und die massige Optik erwartet.
Handling und Fahrwerk: Wie sich das Motorrad in Kurven anfühlt
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Low Rider S ist als Cruiser so abgestimmt, dass sie stabil und souverän wirkt – besonders bei zügigem Fahren auf der Landstraße. In schnellen Passagen kann das Motorrad dadurch sehr „ruhig“ erscheinen. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl weniger darauf ausgelegt, jede Lücke im Stadtverkehr wie mit einem Messer zu nehmen, sondern eher auf flüssiges Vorankommen.
Die ER-6n ist als Naked-Bike oft so konzipiert, dass sie leicht zu bewegen ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig enge Straßen, Ampelstopps und wechselnde Situationen im Alltag vorkommen. In Kurven kann sie sich dadurch sehr angenehm anfühlen, weil man das Motorrad schnell „spürt“ und die Linie zügig anpassen kann.
Stärken/Schwächen im Vergleich: Die Harley wirkt häufig wie ein „großer“ Begleiter, der Stabilität ausstrahlt. Die Kawasaki wirkt wie ein wendiger Allrounder, der sich schnell in den Fahrfluss einfügt. Wer viel Stadt und kurvige Nebenstrecken fährt, wird die Kawasaki oft als entspannter empfinden. Wer dagegen lange Strecken mag und dabei einen souveränen Cruiser-Charakter sucht, findet in der Low Rider S mehr „Bühne“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem der Unterschied im Anspruch: Die Low Rider S ist auf ein Fahrprofil ausgelegt, bei dem zügiges Beschleunigen und dynamisches Fahren zusammenkommen. Dadurch spielt das Thema Verzögerung eine wichtige Rolle, damit das Motorrad das Tempo kontrolliert in Richtung Kurve oder Stoppsituationen umsetzt.
Die ER-6n ist dagegen stark auf kontrollierbares Alltagsbremsen ausgelegt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten anhalten muss oder in Situationen fährt, in denen man nicht jedes Mal „sportlich“ bremsen möchte.
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen – die Frage ist eher, wie das Motorrad zum eigenen Fahrstil passt. Wer häufig dynamisch fährt und dabei ein starkes Sicherheitsgefühl bei höheren Geschwindigkeiten sucht, wird die Harley eher als passend erleben. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag zuverlässig und gut dosierbar bremst, findet in der Kawasaki meist eine sehr angenehme Basis.
Komfort und Alltag: Welche Maschine macht mehr Spaß im echten Leben?
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht auch um Windgefühl, Ergonomie im Stadtverkehr und darum, wie anstrengend das Motorrad über Zeit bleibt. Die Low Rider S wirkt dabei oft wie ein Cruiser, der auf entspanntes Vorankommen ausgelegt ist. Das kann sich besonders auf längeren Strecken auszahlen, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um das Motorrad im richtigen Bereich zu halten.
Die ER-6n punktet im Alltag häufig mit unkomplizierter Handhabung. Gerade im Stop-and-Go-Verkehr oder bei häufigen Richtungswechseln ist das ein Vorteil. Außerdem ist ein Naked-Bike-Konzept oft leichter zu handhaben, weil man sich schnell auf das Motorrad einstellt und nicht ständig gegen eine „andere“ Sitz- oder Windcharakteristik arbeiten muss.
Stärken und Schwächen: Die Harley kann durch ihren Cruiser-Charakter mehr „Reisegefühl“ geben, ist aber eher die Wahl für Fahrer, die bewusst diesen Stil suchen. Die Kawasaki ist die pragmatische Alternative, wenn das Motorrad vor allem funktionieren soll – zuverlässig, zugänglich und vielseitig.
Ausstattung und Gesamteindruck: Stil trifft Zweck
Bei der Ausstattung und beim Gesamteindruck treffen zwei Welten aufeinander. Die Low Rider S wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern das man auch gern betrachtet. Das Design und der Charakter sind Teil des Erlebnisses. Die Schwäche liegt nicht unbedingt in der Technik, sondern eher darin, dass das Motorrad weniger „neutral“ ist: Wer einen unauffälligen, zurückhaltenden Look bevorzugt, könnte sich mit der Harley weniger identifizieren.
Die ER-6n wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich in den Alltag einfügt. Der Vorteil: Man steht nicht ständig im Fokus des „Statements“, sondern konzentriert sich auf das Fahren. Die Schwäche ist eher emotional: Wer genau den markanten Cruiser-Drive sucht, wird bei der Kawasaki weniger „Wow“ im Stil finden.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Harley-Davidson Low Rider S: Die richtige Wahl für Cruiser-Fans
Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem Charakter liefern soll: kräftiger Durchzug, souveräne Präsenz und ein Fahrgefühl, das sich nicht wie ein reines Transportmittel anfühlt. Wer gern zügig unterwegs ist, dabei aber den Cruiser-Ansatz schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Kawasaki ER-6n: Die passende Wahl für vielseitige Nutzung
Die Kawasaki ER-6n lohnt sich vor allem, wenn das Motorrad Allround sein soll: leicht zu bewegen, gut dosierbar und ideal für unterschiedliche Strecken. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt wie „das richtige“, wird mit der ER-6n häufig zufriedener.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S und die Kawasaki ER-6n sind keine direkten Gegenspieler im Sinne „gleiches Konzept, andere Marke“. Vielmehr stehen zwei Fahrwelten nebeneinander: Die Harley setzt auf Cruiser-Charakter, kräftigen Durchzug und ein souveränes, präsentes Fahrgefühl. Das ist besonders für Fahrer interessant, die gern dynamisch unterwegs sind und dabei den Stil und die große Geste des Cruisers suchen.
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen der vielseitige Allrounder mit Naked-Bike-Ansatz: leicht zu handhaben, gut kontrollierbar und ideal für den Alltag – von Stadtverkehr bis Landstraße. Wer ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt, schnell Vertrauen aufbaut und sich flexibel einsetzen lässt, trifft mit der ER-6n meist die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans mit Fokus auf Charakter und Durchzug, ER-6n für pragmatische Fahrer, die ein zugängliches, vielseitiges Motorrad im Alltag suchen.