| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Low Rider S vs. Kawasaki Z 500 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Kawasaki Z 500, steckt in der Gegenüberstellung mehr als nur ein Designvergleich. Es geht um den Charakter: um den Klang und die Art, wie sich Leistung anfühlt, um die Sitzposition, um das Handling im Alltag und um die Frage, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die typischen Unterschiede, die sich aus den jeweiligen Ausstattungs- und Fahrwerten ergeben.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. Agilität
Die Harley-Davidson Low Rider S steht für einen markanten Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das stark auf Drehmoment, Durchzug und eine souveräne, entspannte Gangart setzt. Die Kawasaki Z 500 dagegen ist als Naked Bike gedacht: kompakt, leichtfüßig und mit einem Fokus auf Agilität, Übersicht und ein lebendiges Handling. Schon hier wird klar: Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Harley-Davidson Low Rider S und der Kawasaki Z 500 ist der Motorcharakter ein zentraler Punkt. Die Low Rider S zielt auf ein kräftiges, „dickes“ Ansprechverhalten ab. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und beim entspannten Fahren, bei dem das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen dynamischer im Sinne von „leicht und direkt“: Sie fühlt sich oft dann besonders passend an, wenn zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt wird.
Im direkten Vergleich zeigt sich damit eine klare Tendenz: Die Harley spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen gleichmäßiger Vortrieb und souveränes Cruisen gefragt sind. Die Kawasaki punktet eher dort, wo häufiges Beschleunigen, kurviges Fahren und ein agiles Fahrverhalten im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Wendigkeit?
Auch wenn beide Motorräder auf ihre Art sportlich wirken, unterscheiden sich die Prioritäten. Die Harley-Davidson Low Rider S vermittelt durch ihre Cruiser-typische Geometrie und Abstimmung häufig das Gefühl von Stabilität. Das ist angenehm, wenn längere Strecken gleichmäßig gefahren werden oder wenn das Motorrad „ruhig“ stehen soll. Gleichzeitig kann das Handling je nach Fahrstil weniger „spielerisch“ wirken, weil die Sitzposition und die Gesamtabstimmung stärker auf Komfort und souveräne Kontrolle ausgelegt sind.
Die Kawasaki Z 500 ist dagegen spürbar auf Wendigkeit ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken fühlt sich das Motorrad oft leichter an, weil es sich schneller in die gewünschte Linie bringen lässt. Das ist ein Vorteil, wenn häufiges Rangieren, zügiges Umsetzen der Fahrtrichtung oder dynamisches Kurvenfahren gefragt ist.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärke ist die souveräne Stabilität und das entspannte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie weniger „leicht“ wirkt, wenn viel hektisch manövriert oder sehr spielerisch gefahren wird.
- Kawasaki Z 500: Stärke ist die Agilität und das schnelle Ansprechen im Handling. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Wendigkeit nicht immer die gleiche „Cruiser-Ruhe“ vermittelt, die viele bei langen Strecken suchen.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Lounge vs. Naked-Übersicht
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Harley-Davidson Low Rider S ist typischerweise auf eine entspanntere Haltung ausgelegt: Becken und Beine wirken so, dass man eher „sitzt“ als „sich nach vorn zu arbeiten“. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil der Körper weniger stark in eine sportliche Vorhaltehaltung gedrückt wird.
Die Kawasaki Z 500 bietet dagegen meist eine aufrechte bis leicht sportliche Position, die Übersicht und aktives Fahren unterstützt. Das ist besonders im Stadtverkehr oder auf kurzen, dynamischen Touren ein Vorteil, weil die Bewegungsfreiheit höher wirkt und das Motorrad schneller „mitfährt“.
Ergonomie im Alltag
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert oft von der direkten, übersichtlichen Haltung der Kawasaki. Wer dagegen lange Strecken bevorzugt und ein Cruiser-typisches Körpergefühl sucht, findet in der Harley häufig die passendere Basis.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Harley-Davidson Low Rider S und der Kawasaki Z 500 spielt das Thema Bremsen eine große Rolle – nicht nur in Zahlen, sondern im Gefühl. Die Low Rider S ist als Cruiser darauf ausgelegt, auch bei kräftigem Vortrieb kontrolliert zu verzögern. Das gibt Sicherheit, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn das Motorrad aus dem Fahrfluss heraus schnell reagieren soll.
Die Kawasaki Z 500 wirkt im Vergleich oft „handlicher“ in der Dosierung: Gerade bei häufigen Bremsvorgängen im Stadtverkehr oder bei wechselnden Geschwindigkeiten kann das ein Plus sein. Wichtig ist dabei, dass die Bremsleistung nicht nur stark, sondern auch gut anfühlbar ist – und genau hier entscheidet sich, wie entspannt sich das Motorrad im Alltag fährt.
Design und Fahrgefühl: Emotion vs. Funktion
Die Harley-Davidson Low Rider S ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „spürt“. Der Look, die Proportionen und das typische Cruiser-Feeling sorgen dafür, dass sie optisch und akustisch eine klare Ansage macht. Das kann ein echter Kaufgrund sein, wenn das Motorrad auch Teil der Persönlichkeit sein soll.
Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen moderner und funktionaler. Naked Bikes stehen oft für klare Linien, gute Sicht und ein Motorrad, das sich nicht „versteckt“. Wer Wert auf ein unkompliziertes, alltagstaugliches Gesamtpaket legt, findet hier häufig die passende Mischung aus Stil und Alltagstauglichkeit.
Stärken und Schwächen im Design-/Gefühlsvergleich
- Harley-Davidson Low Rider S: Stärke ist die starke emotionale Wirkung und das Cruiser-typische Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „unauffällig“ ist – was manche lieben, andere aber im Alltag als weniger praktisch empfinden.
- Kawasaki Z 500: Stärke ist die funktionale, agile Ausstrahlung und die unkomplizierte Alltagswirkung. Schwäche kann sein, dass der „Cruiser-Charakter“ weniger im Vordergrund steht, wenn genau das gesucht wird.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Im Alltag zeigt sich oft, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Kawasaki Z 500 ist durch ihre kompaktere Auslegung und das agile Handling besonders attraktiv für Stadtfahrten, kurze Wege und Strecken mit vielen Richtungswechseln. Auch das Gefühl, schnell „in den Flow“ zu kommen, spielt hier eine Rolle.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen stärker auf längere Fahrten und ein gleichmäßiges Tempo ausgelegt. Wenn die Route mehr Landstraße als Stadt ist und man das Motorrad eher genießen als „durchschalten“ möchte, kann die Harley deutlich im Vorteil sein. Gleichzeitig ist sie nicht automatisch „schlecht“ für die Stadt – aber der Charakter ist eben ein anderer.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Kawasaki Z 500 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil gesucht wird. Beide Motorräder haben klare Stärken – und genau diese unterscheiden sich.
Harley-Davidson Low Rider S: die bessere Wahl für…
- Fahrten, bei denen Durchzug und souveränes Cruisen wichtiger sind als hektische Agilität.
- Menschen, die ein Motorrad mit starkem Charakter suchen – optisch und vom Fahrgefühl her.
- Touren, bei denen Komfort und Stabilität über längere Zeit zählen.
Kawasaki Z 500: die bessere Wahl für…
- Stadtverkehr, kurvige Nebenstrecken und Situationen, in denen Wendigkeit und Übersicht zählen.
- Fahrstile, die aktives Fahren und „direktes“ Handling bevorzugen.
- Alltagstouren, bei denen das Motorrad unkompliziert und lebendig bleiben soll.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die stimmigere Wahl, wenn ein Cruiser-typisches Fahrgefühl im Vordergrund steht: souveräner Vortrieb, Stabilität und ein Motorrad, das auf längeren Strecken besonders viel Ruhe und Charakter ausstrahlt. Wer Wert auf Emotion, Durchzug und eine entspannte Sitzhaltung legt, wird mit der Harley häufig deutlich zufriedener sein.
Die Kawasaki Z 500 passt besser, wenn Agilität, Übersicht und ein lebendiges Handling wichtiger sind als Cruiser-Feeling. Für Stadtfahrten, kurze Touren und Strecken mit vielen Richtungswechseln wirkt die Kawasaki oft praktischer und „einfacher“ im Alltag. Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans und Tourenliebhaber, Z 500 für alle, die ein wendiges Naked Bike für den täglichen Fahrspaß suchen.