| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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Harley-Davidson Low Rider S vs KTM 1090 Adventure: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die KTM 1090 Adventure, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein klassischer Cruiser mit markantem Auftritt im Fokus, dort ein Adventure-Bike, das für wechselnde Strecken und mehr Flexibilität gemacht ist. Beide Modelle können auf ihre Weise begeistern – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Wer sich zwischen Harley-Davidson Low Rider S und KTM 1090 Adventure entscheiden möchte, sollte vor allem darauf achten, wie sich die Stärken im Alltag ausspielen und wo die jeweiligen Schwächen im Vergleich sichtbar werden.
Charakter und Einsatzprofil: Cruiser-Feeling vs. Adventure-Anspruch
Die Harley-Davidson Low Rider S ist vor allem dann die richtige Wahl, wenn der Fahrspaß aus dem eigenen Rhythmus entsteht: kraftvoller Vortrieb, ein souveränes Auftreten und das Gefühl, dass das Motorrad eher „trägt“ als „fordert“. Der Cruiser-Charakter zeigt sich besonders auf der Straße – dort, wo man entspannt beschleunigt, zügig durchzieht und die Fahrt als Erlebnis betrachtet.
Die KTM 1090 Adventure dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Adventure-Konzept zielt darauf, dass sich die Route nicht nur nach Asphalt richtet. Auch wenn nicht jedes Abenteuer Offroad bedeutet, ist die Grundidee klar: mehr Bodenfreiheit, eine aufrechte Sitzhaltung und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Wer häufig unterwegs ist, gerne plant und auch mal abseits der Standardstrecke fährt, findet hier einen passenden Ansatz.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem im „Wie“ der Kraftentfaltung. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt auf der Straße oft wie ein souveräner Allrounder: Der Antrieb ist darauf ausgelegt, dass man aus dem Drehzahlbereich heraus zügig vorankommt und dabei ein sehr direktes, emotionales Fahrerlebnis bekommt. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig nach dem perfekten Drehzahlfenster sucht.
Die KTM 1090 Adventure bringt dagegen mehr „Werkzeugcharakter“ mit. Der Antrieb unterstützt ein dynamisches Fahrverhalten, bei dem man je nach Situation schneller reagieren kann. Im Vergleich zeigt sich: Während die Harley eher auf entspanntes Dahingleiten und kräftiges Anpacken setzt, ist die KTM stärker darauf ausgelegt, dass man das Motorrad aktiv bewegt – auch dann, wenn die Strecke anspruchsvoller wird oder die Fahrweise variabler ist.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
- Low Rider S – Stärke: emotionaler Vortrieb und ein sehr stimmiges Straßen-Feeling.
- Low Rider S – Schwäche: weniger „Adventure-Fokus“ – wer regelmäßig Offroad oder gemischte Strecken priorisiert, wird eher zur KTM tendieren.
- 1090 Adventure – Stärke: vielseitigere Fahrbarkeit und stärkeres „Aktiv-Fahren“.
- 1090 Adventure – Schwäche: wer ausschließlich Cruiser-Atmosphäre sucht, empfindet den Charakter möglicherweise als weniger „klassisch“.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Kontrolle
Ein entscheidender Unterschied liegt in der Sitzhaltung. Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf eine Cruiser-typische Position: Der Oberkörper ist eher entspannt, die Haltung wirkt langstreckentauglich im Sinne von „angenehm sitzen“ – besonders, wenn die Fahrt nicht ständig hektisch wird. Das Motorrad lädt dazu ein, die Strecke fließen zu lassen.
Die KTM 1090 Adventure bietet im Vergleich eine aufrechtere Sitzposition, die Kontrolle und Übersicht unterstützt. Das ist besonders praktisch, wenn man längere Zeit fährt, aber auch wenn die Strecke wechselt. Die Ergonomie wirkt darauf ausgelegt, dass man sich nicht nur auf geraden Strecken wohlfühlt, sondern auch bei Manövern, Richtungswechseln oder unruhigerem Untergrund.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist oder Touren plant, bei denen man viel „gleitend“ fährt, wird die Low Rider S oft als entspannter empfinden. Wer dagegen Wert auf eine Sitzposition legt, die jederzeit aktive Kontrolle erlaubt, findet in der 1090 Adventure den besseren Kompromiss. Beide können langstreckentauglich sein – aber der Weg dorthin ist unterschiedlich: Cruiser-Comfort auf der einen Seite, Adventure-Kontrolle auf der anderen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs. Agilität im Gelände
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die Harley-Davidson Low Rider S zielt auf ein souveränes Straßenverhalten ab. Das Motorrad liegt oft ruhig und vermittelt ein Gefühl von „Stabilität mit Charakter“. In schnellen Kurven oder bei zügiger Fahrweise bleibt die Linie meist gut nachvollziehbar – allerdings ist das Motorrad nicht dafür gemacht, sich wie ein reines Sportbike zu verhalten.
Die KTM 1090 Adventure ist im Vergleich stärker auf wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein aktiveres Handling, und die Geometrie wirkt so, dass man auch bei unebenem Untergrund mehr Vertrauen aufbaut. Auf der Straße kann das sehr agil wirken, während im Gelände die Vorteile des Adventure-Ansatzes deutlicher werden.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Low Rider S – Stärke: ruhige Straßenführung und ein sehr stimmiges Fahrgefühl für dynamisches Cruisen.
- Low Rider S – Schwäche: weniger „Offroad-Gen“ – wer oft Schotter oder unbefestigte Wege fährt, wird die KTM klar bevorzugen.
- 1090 Adventure – Stärke: vielseitiges Handling und mehr Reserven bei wechselnden Bedingungen.
- 1090 Adventure – Schwäche: wer ausschließlich auf maximalen Cruiser-Komfort setzt, könnte die KTM als „sportlicher“ empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und in der Praxis
Im Vergleich spielt die Bremsleistung eine zentrale Rolle, weil sie direkt beeinflusst, wie sicher sich ein Motorrad anfühlt. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Alltag und auf Touren zuverlässig funktionieren. Die Harley-Davidson Low Rider S punktet dabei oft mit einem sehr gut dosierbaren Gefühl, das zu ihrem Charakter passt: kräftig, kontrollierbar und passend zum Cruiser-Fahrstil. Die KTM 1090 Adventure wirkt im Vergleich häufig „allrounder“ – besonders dann, wenn man nicht nur auf glatten Straßen unterwegs ist.
Wichtig ist: Nicht nur die reine Bremskraft zählt, sondern auch die Art, wie das Motorrad beim Verzögern stabil bleibt. Hier zeigt sich im Alltag meist ein klarer Unterschied im Einsatzprofil: Die Harley fühlt sich besonders auf der Straße stimmig an, die KTM bietet mehr Sicherheit, wenn die Bedingungen variieren.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was im Alltag hilft. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt wie ein Motorrad, das auf den Kern fokussiert: Fahrgefühl, Charakter und ein stimmiges Gesamtpaket. Wer gerne mit klarer Linie fährt und sich nicht von zu vielen Funktionen ablenken lässt, wird das schätzen.
Die KTM 1090 Adventure ist im Vergleich stärker auf Touren und Flexibilität ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Strecken und unterschiedliche Situationen vorbereitet ist. Gerade wenn man öfter plant, packt und unterwegs ist, zählt, dass das Motorrad „mitdenkt“ – nicht nur auf dem Papier, sondern im täglichen Ablauf.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Low Rider S – Stärke: klare Ausrichtung auf Straßenfahrten und ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.
- Low Rider S – Schwäche: weniger „Adventure-Workflow“ für gemischte Routen.
- 1090 Adventure – Stärke: mehr Flexibilität für Touren und wechselnde Bedingungen.
- 1090 Adventure – Schwäche: wer primär Cruiser-Optik und Cruiser-Feeling sucht, könnte den Adventure-Charakter als weniger passend empfinden.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? Kaufberatung ohne Bauchgefühl
Der Vergleich Harley-Davidson Low Rider S vs KTM 1090 Adventure lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Dabei hilft eine einfache Leitfrage: Welche Art von Fahrt steht im Vordergrund?
Typische Käufer der Harley-Davidson Low Rider S
Die Harley-Davidson Low Rider S passt besonders gut, wenn die Straße der Hauptspielplatz ist. Wer gerne entspannt fährt, dabei aber nicht auf kraftvollen Charakter verzichten möchte, findet hier ein Motorrad, das sich sehr „rund“ anfühlt. Auch wenn man gerne zügig unterwegs ist, bleibt das Fahrgefühl eher cruiser-typisch: souverän, emotional und auf den Kern fokussiert.
Typische Käufer der KTM 1090 Adventure
Die KTM 1090 Adventure ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung und Flexibilität wichtiger sind als ein reiner Straßenfokus. Wer häufiger gemischte Strecken fährt, gerne weiter weg denkt oder einfach mehr Reserven für wechselnde Bedingungen möchte, wird die KTM als stimmiger empfinden. Das Motorrad unterstützt ein aktiveres Fahren und wirkt dabei besonders dann stark, wenn die Route nicht immer glatt und vorhersehbar ist.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl für alle, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und dort ein emotionales, souveränes Cruiser-Gefühl suchen. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders beim entspannten Vorankommen, beim stimmigen Straßen-Handling und bei der Art, wie sie Kraft in Fahrspaß übersetzt. Ihre Schwäche liegt weniger in der Qualität als im Konzept: Wer regelmäßig gemischte Strecken oder Offroad-Anteile priorisiert, wird die Adventure-Orientierung der KTM vermissen.
Die KTM 1090 Adventure punktet im Vergleich mit Vielseitigkeit, aktiverem Handling und mehr Sicherheit bei wechselnden Bedingungen. Sie ist ideal für Touren, bei denen die Route nicht immer nur Asphalt ist, und für Fahrer, die Kontrolle und Flexibilität höher gewichten als reines Cruiser-Feeling. Wer also vor allem „Straße pur“ fährt, greift eher zur Harley. Wer dagegen „Route entscheidet“ und auch abseits des Gewohnten unterwegs sein möchte, findet in der KTM den besseren Match.