| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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Harley-Davidson Low Rider S vs. KTM 125 Duke: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die KTM 125 Duke, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um Charakter. Um das Gefühl beim Anlassen, um die Art, wie sich Leistung anfühlt, und darum, wie das Motorrad im Alltag reagiert. Genau das macht diesen Vergleich spannend: Auf der einen Seite steht der Cruiser-Ansatz mit markanter Optik und einem Fahrstil, der eher nach „entspannt fahren“ klingt. Auf der anderen Seite steht die KTM 125 Duke, die für viele vor allem für ihr agiles, direktes Handling und ihr sportliches Auftreten steht.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede beider Modelle miteinander gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal „besser“ zu nennen, sondern darum, welches Bike zu welchem Fahrprofil passt.
Grundidee der Motorräder: Cruiser-Feeling vs. Naked-Agilität
Harley-Davidson Low Rider S: Stil und Fahrkultur
Die Harley-Davidson Low Rider S steht für Cruiser-Ästhetik: tiefer, bulliger Look, klare Linien und ein Auftritt, der auf der Straße sofort auffällt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass sich Fahrten wie eine bewusste Entscheidung anfühlen – nicht wie ein reines „von A nach B“. In der Praxis zeigt sich das auch in der Art, wie die Maschine Kraft aufbaut und wie sie sich bei gleichmäßigem Tempo anfühlt.
KTM 125 Duke: leicht, wendig, sportlich
Die KTM 125 Duke ist dagegen ein Naked Bike, das auf Direktheit setzt. Das Konzept zielt auf Wendigkeit, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Die Maschine wirkt wie gemacht für Situationen, in denen es häufig um Beschleunigung aus dem Stand, zügiges Einfädeln und dynamisches Fahren geht.
Motorcharakter im Vergleich: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle ist der Motorcharakter der größte Unterschied im Alltag. Die Harley-Davidson Low Rider S vermittelt eher das Gefühl von „Drehmoment und Durchzug“, also Kraft, die sich gleichmäßig auf die Straße bringt. Das passt besonders zu Fahrten, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Gang sucht, sondern lieber entspannt beschleunigt und die Fahrt fließen lässt.
Die KTM 125 Duke spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo es um Spritzigkeit und agiles Reagieren geht. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Anfahren im Stadtverkehr wirkt das Motorrad lebendig. Die Leistungsentfaltung ist typischerweise stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt: Man merkt schneller, wann man mehr will, und kann das Motorrad entsprechend fordern.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Low Rider S: ruhiger Eindruck, souveränes Rollen
Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt im Fahrbetrieb oft wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Das macht sie besonders interessant für längere Strecken oder für Fahrten, bei denen man nicht dauernd „arbeiten“ möchte, um das Motorrad in Position zu bringen. In Kurven fühlt sich das Bike eher wie ein Cruiser an: Man fährt vorausschauend, lässt die Linie laufen und genießt den gleichmäßigen Rhythmus.
125 Duke: präzise Führung, schnelle Wechsel
Die KTM 125 Duke ist im Vergleich dazu deutlich „nervöser“ im positiven Sinn: Sie reagiert schnell auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, häufiger zu wechseln – von der Stadtpassage in die Landstraße, von der Gerade in die Kurve. Gerade wenn es um enge Situationen geht, spielt die Agilität ihre Vorteile aus. Wer gerne dynamisch fährt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Fahrten vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein weiterer Punkt, der die Entscheidung stark beeinflusst. Die Harley-Davidson Low Rider S ist typischerweise auf eine Cruiser-typische Haltung ausgelegt: eher entspannt, mit Blick auf Komfort und eine Fahrweise, die nicht permanent nach „Sport“ verlangt. Das kann gerade auf längeren Touren ein Vorteil sein, weil man weniger das Gefühl hat, sich gegen die Maschine zu stemmen.
Die KTM 125 Duke bietet dagegen eine Haltung, die mehr nach Kontrolle und aktiverem Fahren aussieht. Das ist oft angenehm, wenn man häufig beschleunigt, bremst und die Linie aktiv steuert. Gleichzeitig kann diese sportlichere Position für manche Fahrer auf Dauer weniger „tourig“ wirken als bei einem Cruiser.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Beim Bremsen geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um das Gefühl: Wie dosierbar ist die Verzögerung, wie stabil bleibt das Motorrad dabei, und wie vorhersehbar ist die Reaktion? Die Harley-Davidson Low Rider S punktet häufig mit einem souveränen Eindruck beim Bremsen aus dem normalen Fahrtempo. Gerade im Alltag, wenn man nicht ständig extrem verzögert, wirkt das Motorrad berechenbar.
Die KTM 125 Duke ist im Vergleich oft die Maschine, die sich beim sportlicheren Fahren besonders gut anfühlt. Wer gerne zügig in Kurven einfährt oder im Stadtverkehr häufiger „kurz und knackig“ bremst, profitiert von der direkten Rückmeldung und der agilen Fahrwerksabstimmung. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrten sehen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Im Alltag entscheidet meist die Summe aus Handlichkeit, Komfort und dem, wie gut das Motorrad zu typischen Strecken passt. Die KTM 125 Duke ist dabei häufig die pragmatische Wahl für Stadt und Pendeln: wendig, schnell im Handling und unkompliziert im „Stop-and-go“-Rhythmus. Wer häufig durch den Verkehr muss und dabei Wert auf schnelle Reaktionen legt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Harley-Davidson Low Rider S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke mehr „Fahrt“ als „Verkehr“ ist. Für Touren, für längere Ausfahrten und für Fahrten, bei denen das Motorrad auch optisch und akustisch Teil des Erlebnisses ist, wirkt die Low Rider S besonders passend. Im Stadtgetümmel kann das Cruiser-Feeling zwar weiterhin Spaß machen, aber die Prioritäten liegen klar anders als bei einem leichten Naked Bike.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Low Rider S
- Charakter und Auftritt: Cruiser-Feeling, das man nicht „wegdiskutieren“ kann.
- Komfortorientierte Fahrweise: eher ruhiges, souveränes Rollen.
- Durchzug statt hektisches Nachregeln: passt zu entspanntem Fahren.
Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Low Rider S
- Weniger „urban agil“: wer maximale Wendigkeit sucht, wird die KTM oft als leichter empfinden.
- Fahrstilabhängig: wer sehr sportlich und häufig dynamisch wechselt, könnte sich mit der Cruiser-Philosophie weniger „im Element“ fühlen.
Stärken der KTM 125 Duke
- Agilität und Direktheit: schnelle Reaktionen und präzises Handling.
- Sportliches Fahrgefühl: macht Kurven und kurze Beschleunigungsphasen besonders attraktiv.
- Alltagstauglich für Stadt & Pendeln: unkompliziert im Verkehr.
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 125 Duke
- Charakterunterschied: wer Cruiser-Feeling und „großes Motorrad“-Vibe sucht, wird eher nicht genau das bekommen.
- Tourenanspruch: je nach Fahrstil kann die sportlichere Haltung auf längeren Strecken weniger entspannend wirken.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „mehr“ hat, sondern davon, was im Fahralltag wirklich zählt. Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders interessant für Fahrer, die Wert auf Cruiser-Charakter, souveränes Rollen und eine Fahrkultur legen, die sich nach „Tour“ anfühlt – auch wenn es nur eine längere Runde am Wochenende ist.
Die KTM 125 Duke passt dagegen sehr gut zu Fahrern, die Agilität suchen: für Stadtverkehr, für kurze Strecken mit vielen Richtungswechseln und für alle, die gerne dynamisch fahren. Wer das Motorrad als lebendiges, leicht zu kontrollierendes Bike erlebt, wird hier schnell eine passende Basis finden.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, souveränem Fahrstil und dem besonderen Charakter liegt. Wer gerne entspannt unterwegs ist, Durchzug genießt und das Motorrad als Erlebnis versteht, bekommt mit der Low Rider S genau dieses Paket. Ihre Grenzen zeigen sich vor allem dort, wo maximale Wendigkeit und ein sehr „spritziges“ Handling im Vordergrund stehen.
Die KTM 125 Duke ist dagegen ideal für Fahrer, die ein agiles Naked Bike suchen: für Stadt, Pendeln und kurvige Strecken, auf denen schnelle Reaktionen und dynamisches Fahren Spaß machen. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht steuern lässt und auf Impulse direkt reagiert, findet in der Duke einen starken Begleiter. Wer hingegen Cruiser-Optik und eine eher ruhige Fahrkultur erwartet, wird die Unterschiede deutlich merken.
Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Liebhaber und Touren-Vibes, 125 Duke für Agilität, Dynamik und Alltagstauglichkeit.