UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.099 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Das Bike für eine bessere Welt
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Austattung
  • Wieselflink
  • Soziuskomfort
  • Geringes Gewicht
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht172kg
Radstand1.430mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 855 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring, Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite426km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorne43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 177)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten130/80-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Harley-Davidson Low Rider S vs KTM 390 Adventure: Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die KTM 390 Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um das Fahrgefühl, die Art, wie sich der Motor anfühlt, wie die Sitzposition den Alltag prägt und wie souverän das jeweilige Bike mit unterschiedlichen Strecken umgeht. Genau darum soll es hier gehen: Stärken und Schwächen im direkten Vergleich – damit klar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt.

Grundidee: Cruiser-Charakter vs. Adventure-Alltag

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für einen klassischen Cruiser-Ansatz: viel Stil, ein kräftiger Auftritt und ein Fahrgefühl, das eher nach „Genuss“ als nach „Sportlichkeit bis zum Anschlag“ klingt. Die KTM 390 Adventure dagegen ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie wirkt wie ein Bike, das man nicht nur für die perfekte Straße nimmt, sondern auch für die Abzweigung, die plötzlich nach Schotter aussieht – und für den Alltag, in dem Wendigkeit und Übersicht zählen.

Design und Haltung im Alltag

Die Low Rider S bringt eine markante, tiefe Optik mit und setzt auf eine Sitzposition, die den Cruiser-Gedanken unterstützt. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders dann stimmig an, wenn längere Strecken entspannt gefahren werden sollen. Die KTM 390 Adventure ist dagegen höher gebaut und vermittelt mehr „Aufsitzen und Losfahren“-Gefühl. Die Sitzhaltung ist auf Kontrolle ausgelegt, was gerade bei wechselndem Untergrund oder häufigem Stadtverkehr spürbar wird.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. Agilität

Im Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Modelle unterschiedliche Prioritäten setzen. Die Harley-Davidson Low Rider S zielt auf ein kräftiges, durchsetzungsstarkes Gefühl ab. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus dem Stand und beim dynamischen Herausfahren aus Kurven: Die Maschine wirkt, als würde sie „einfach mitziehen“, ohne dass ständig nachgedreht werden muss.

Die KTM 390 Adventure spielt dagegen ihre Stärken über Agilität und ein lebendiges Ansprechverhalten aus. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt sie oft handlicher, weil sie schneller in die gewünschte Linie kommt. Wer gern zügig fährt, aber dabei das Motorrad „mitarbeitet“, wird die KTM als sehr direkt erleben.

Vergleich der Fahrweise: entspannt vs. aktiv

Die Low Rider S macht besonders Spaß, wenn das Tempo eher aus dem Fahrgefühl heraus kommt: gleichmäßig, souverän, mit dem typischen Cruiser-Vibe. Die KTM 390 Adventure ist stärker auf eine aktivere Fahrweise ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie langsam wäre – eher, dass sie sich dann am besten anfühlt, wenn man sie fordert und die Dynamik nutzt.

Handling und Fahrwerk: Stabilität auf der Straße vs. Kontrolle auf gemischten Strecken

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt auf der Straße sehr „gesetzt“. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein ruhiges, kontrolliertes Rollen. In flotten Kurven bleibt das Motorrad dabei stabil, ohne dass es hektisch wird. Gerade bei längeren Fahrten ist das ein Plus: weniger Stress, mehr Gelassenheit.

Die KTM 390 Adventure ist dagegen für wechselnde Bedingungen gedacht. Sie vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Das betrifft nicht nur Schotter oder Feldwege, sondern auch die typischen Überraschungen im Alltag: Kopfsteinpflaster, Baustellen oder unebene Straßenränder. Die KTM wirkt in solchen Situationen oft „aufgeräumter“, weil sie die Situation schneller in eine sichere Fahrspur übersetzt.

Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich

Stärken der Low Rider S: ruhige Stabilität, souveränes Fahrverhalten auf Asphalt, angenehmes Langstrecken-Gefühl.

Schwächen der Low Rider S: weniger Fokus auf Offroad-Feeling; wer häufig abseits der Straße fährt, wird eher ein Adventure-Bike bevorzugen.

Stärken der KTM 390 Adventure: Agilität, Kontrolle bei wechselndem Untergrund, vielseitiger Charakter.

Schwächen der KTM 390 Adventure: wer ausschließlich auf maximalem Cruiser-Komfort und „großem“ Fahrgefühl steht, könnte den Charakter weniger passend finden.

Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Komfort vs. Adventure-Übersicht

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Harley-Davidson Low Rider S ist auf ein entspanntes Sitzen ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt wie ein Erlebnis wirken soll – nicht wie ein ständiges „Position halten“. Die KTM 390 Adventure setzt hingegen auf eine aufrechte, kontrollorientierte Haltung. Das sorgt für Übersicht und unterstützt eine aktive Fahrweise, besonders wenn es öfter mal eng wird oder die Strecke wechselt.

Für welche Fahrten passt welche Ergonomie?

Für lange Ausfahrten mit Fokus auf Stil und ruhigem Tempo ist die Low Rider S oft die stimmigere Wahl. Für Pendeln, kurze Touren mit vielen Richtungswechseln oder Reisen, bei denen auch mal ein unbefestigter Weg dazwischenkommt, spielt die KTM 390 Adventure ihre Stärken aus.

Bremsen, Sicherheit und Alltagstauglichkeit

Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad in kritischen Momenten kontrollieren lässt. Beide Modelle sind dafür ausgelegt, zuverlässig zu funktionieren, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Low Rider S wirkt im Bremsgefühl eher „cruiser-typisch“: stabil, berechenbar und auf souveräne Verzögerung ausgelegt. Die KTM 390 Adventure wirkt dagegen oft besonders „pragmatisch“: Sie vermittelt Vertrauen, wenn es schnell gehen muss oder wenn die Straße nicht ganz gleichmäßig ist.

Für die Alltagstauglichkeit ist außerdem entscheidend, wie gut das Motorrad im Stadtverkehr zu handeln ist. Hier punktet die KTM häufig durch ihre Agilität und den Adventure-typischen Aufbau. Die Low Rider S kann im Stadtverkehr ebenfalls Spaß machen, wirkt aber stärker auf „Fahrt aufnehmen“ als auf ständiges Rangieren.

Ausstattung und Nutzwert: Was man wirklich spürt

Bei der Ausstattung geht es im Vergleich weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sie zum Charakter passen. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt wie ein Motorrad, bei dem Design und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Das spürt man daran, wie stimmig das Gesamtpaket wirkt: Motor, Optik und Fahrdynamik greifen zusammen. Die KTM 390 Adventure ist dagegen stärker auf Nutzwert ausgelegt. Sie fühlt sich an wie ein Bike, das man für unterschiedliche Strecken „mitnimmt“, ohne dass man ständig umplanen muss.

Stärken und Schwächen bei der Ausrichtung

Low Rider S: stark in Stil, Straßenpräsenz und dem Gefühl, eine „große“ Cruiser-Maschine zu fahren.

Low Rider S: weniger im Fokus, wenn häufig unbefestigte Strecken oder echtes Adventure-Handling gefragt sind.

390 Adventure: stark in Vielseitigkeit, Alltagstauglichkeit und dem Gefühl von Kontrolle auf wechselnden Untergründen.

390 Adventure: weniger „Cruiser-typisch“ im Charakter, wenn man genau diesen Stil und das klassische Fahrgefühl sucht.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage beantworten: Welche Art von Motorrad-Erlebnis wird gesucht? Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders passend, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, Straßenpräsenz und einem souveränen Fahrstil liegt. Wer gern entspannt fährt, längere Strecken genießt und dabei Wert auf den typischen Harley-Charakter legt, findet hier eine stimmige Wahl.

Die KTM 390 Adventure ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Stadt, Landstraße, spontane Abstecher und wechselnde Untergründe. Wer ein Bike sucht, das schnell in die richtige Richtung kommt, dabei kontrolliert bleibt und nicht nur auf „perfekten Asphalt“ angewiesen ist, wird mit der KTM sehr glücklich.

Typische Entscheidungssituationen

Low Rider S ist oft die bessere Wahl, wenn: die Straße der Hauptspielplatz ist, längere Touren im Vordergrund stehen und das Cruiser-Gefühl wichtiger ist als maximale Adventure-Vielseitigkeit.

390 Adventure ist oft die bessere Wahl, wenn: der Alltag viele Richtungswechsel hat, Touren abwechslungsreich sind und auch mal unbefestigte Strecken dazugehören.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl für alle, die ein Cruiser-Motorrad suchen, das auf der Straße souverän wirkt, ein entspanntes Fahrgefühl vermittelt und mit seinem Charakter vor allem Genuss und Stil in den Mittelpunkt stellt. Wer lange Strecken mag, gern gleichmäßig fährt und das „große“ Cruiser-Erlebnis sucht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die KTM 390 Adventure passt besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren wollen – mit dem Vorteil, auch bei wechselndem Untergrund sicher und kontrolliert unterwegs zu sein. Wer Agilität schätzt, gern spontan plant und nicht nur auf perfekte Straßen angewiesen ist, findet in der KTM den pragmatischen Begleiter.

Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans und Asphalt-Touren, 390 Adventure für vielseitige Einsätze und Abenteuer-Feeling abseits der Routine.

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