UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Royal Enfield Classic 650 – Vergleich & Empfehlung

Wer zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Royal Enfield Classic 650 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein moderner Cruiser mit klarer Harley-DNA, auf der anderen ein klassisch geprägtes Motorrad, das den Retro-Charakter in den Vordergrund stellt. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick ähnlich „cool“, unterscheiden sich aber deutlich darin, wie sie sich anfühlen, wie sie sich fahren lassen und welche Art von Fahrerlebnis sie liefern.

Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet – und daraus abgeleitet, wo die jeweiligen Stärken liegen und wo man besser hinschaut. So wird aus dem reinen Datenblatt eine Kaufberatung, die hilft, das passende Motorrad für den eigenen Alltag zu finden.

Erster Eindruck: Cruiser-Anspruch vs. Retro-Charme

Die Harley-Davidson Low Rider S ist als Cruiser klar auf „Präsenz“ ausgelegt. Das Design wirkt kraftvoll, die Sitzposition und die Ausrichtung des Motorrads zielen auf ein souveränes Auftreten. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen setzt stärker auf den klassischen Look: Rundliche Formen, ein vertrautes Retro-Gefühl und eine Ausstrahlung, die man nicht nur auf Fotos, sondern auch beim Anblick in der Garage spürt.

Doch Aussehen ist nur der Einstieg. Entscheidend ist, wie sich die beiden Maschinen im Alltag verhalten: beim Anfahren, beim Beschleunigen, beim entspannten Cruisen und auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Motor & Charakter: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrgefühl zeigen

Beim Vergleich der Motorwerte fällt schnell auf, dass beide Motorräder unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Harley-Davidson Low Rider S ist auf ein kräftiges, durchsetzungsstarkes Fahrverhalten ausgelegt. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sprechen dafür, dass sie besonders dann Spaß macht, wenn zügiges Beschleunigen und ein „druckvolles“ Vorankommen gefragt sind.

Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das den Charakter über gleichmäßige Kraftentfaltung und ein stimmiges Gesamtgefühl transportiert. Die Werte deuten darauf hin, dass sie im Alltag sehr angenehm zu fahren ist: nicht nur für kurze Strecken, sondern auch für längere Fahrten, bei denen ein ruhiger Rhythmus wichtiger ist als permanentes „Nachlegen“.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Harley-Davidson Low Rider S: Stärken liegen in der Durchsetzungskraft und dem sportlicheren Antritt. Schwäche kann sein, dass man das Potenzial eher „abruft“, wenn man aktiv fährt – wer nur sehr entspannt rollen will, empfindet den Fokus auf Power manchmal als weniger „harmonisch“.
  • Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen in der alltagstauglichen Kraftentfaltung und dem stimmigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr dynamischen Fahrstilen die Grenzen schneller erreicht sind als bei der Harley.

Fahrwerk & Handling: Stabilität, Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit

Die Fahrwerkswerte und die daraus ableitbare Geometrie zeigen, wie unterschiedlich die beiden Motorräder „arbeiten“. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt wie ein Cruiser, der Stabilität und Ruhe vermittelt. Gerade bei zügigerem Fahren oder wenn die Straße nicht ganz glatt ist, spielt das Zusammenspiel aus Fahrwerksabstimmung und Rahmencharakter eine große Rolle.

Die Royal Enfield Classic 650 zielt stärker auf ein leicht zugängliches Handling. Die Werte deuten darauf hin, dass sie sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm bewegen lässt. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert oft von einem Motorrad, das nicht „zu viel“ verlangt.

Kurven und Fahrbahn: Was die Werte im Alltag bedeuten

Beim Vergleich wird klar: Die Harley bietet tendenziell das Gefühl von „großer Maschine“, die souverän bleibt. Die Royal Enfield bietet eher das Gefühl von „kontrolliertem Klassiker“, der sich gut dosieren lässt. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley belohnt eher dynamisches Fahren, die Royal Enfield eher flüssiges, entspanntes Vorankommen.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Auch wenn Bremsen selten das erste Kaufargument sind, entscheidet gerade hier das Zusammenspiel aus Komponenten und Abstimmung. Die aufgelisteten Bremswerte und die jeweilige Auslegung lassen erkennen, dass die Harley-Davidson Low Rider S auf ein sportlicheres Sicherheitsgefühl ausgelegt ist. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dagegen so, als würde sie auf eine gut dosierbare, alltagstaugliche Verzögerung setzen.

In der Praxis heißt das: Für Fahrer, die häufig zügig unterwegs sind oder in Situationen mit kurzen Abständen schnell reagieren müssen, ist die Harley tendenziell die „schnellere“ Wahl. Für den Alltag mit moderatem Tempo ist die Royal Enfield sehr wahrscheinlich die entspanntere Option.

Ergonomie & Komfort: Sitzposition, Reichweite und Tagesausflüge

Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Entscheidend sind Sitzhöhe, Sitzposition, Lenkergefühl und die Art, wie das Motorrad die Körperhaltung unterstützt. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt ergonomisch auf Cruiser-Fahrer zugeschnitten, die eine dominante, stabile Haltung mögen. Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen eher ein Motorrad für alle, die eine klassische Sitzposition suchen und dabei Wert auf ein unkompliziertes Handling legen.

Auch die Reichweiten- und Tankdaten (wie sie im Vergleich aufgeführt sind) spielen eine Rolle: Wer regelmäßig längere Strecken fährt, achtet auf die Frage, wie oft Pausen wirklich nötig sind. Die Werte beider Modelle lassen sich so einordnen, dass beide für Touren geeignet sind – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt: Die Harley wirkt eher wie das Motorrad für „längere, zügige“ Fahrten, die Royal Enfield eher für „lange, genussvolle“ Ausfahrten.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Harley-Davidson Low Rider S: Stärken bei stabiler Cruiser-Ergonomie und souveränem Langstrecken-Gefühl. Schwäche: Wer sehr wendig im engen Stadtverkehr unterwegs ist, kann die größere „Cruiser-Präsenz“ als weniger handlich empfinden.
  • Royal Enfield Classic 650: Stärken bei zugänglicher Fahrbarkeit und klassischem Komfort. Schwäche: Wer maximale Dynamik erwartet, wird eher zur Harley tendieren.

Ausstattung & Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Features“, sondern darum, wie sie sich im Alltag auswirken: Sichtbarkeit, Bedienbarkeit, Fahrmodi (falls vorhanden) und die Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails zeigen, dass die Harley-Davidson Low Rider S stärker auf ein modernes Cruiser-Erlebnis setzt. Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den klassischen Charakter bewahrt und dabei eine solide Basis für den täglichen Gebrauch bietet.

Auch das Thema Wartung und Alltagstauglichkeit spielt indirekt hinein: Wer ein Motorrad sucht, das man gerne fährt und nicht nur „für besondere Tage“ aus der Garage holt, achtet auf einfache Handhabung und ein stimmiges Gesamtpaket. Beide Modelle können das – aber die Harley eher für Fahrer, die den Cruiser-Lifestyle mit mehr Performance verbinden möchten, die Royal Enfield eher für Fahrer, die Retro-Feeling und unkomplizierte Nutzung priorisieren.

Preis-Leistungs-Vergleich: Welche Philosophie passt besser?

Im Vergleich der Kauf- und Preiswerte zeigt sich die unterschiedliche Positionierung: Die Harley-Davidson Low Rider S steht für Premium-Cruiser-Anspruch und ein stärker performanceorientiertes Gesamtpaket. Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen häufig die Wahl, wenn der Fokus auf dem klassischen Look, dem Fahrspaß im Alltag und einem insgesamt stimmigen Preis-Leistungs-Verhältnis liegt.

Wichtig ist dabei: Preis ist nicht nur eine Zahl, sondern ein Hinweis auf die Zielgruppe. Wer vor allem das „Gefühl“ eines großen Cruisers sucht, wird mit der Harley eher glücklich. Wer ein Motorrad möchte, das optisch und fahrerisch nach Motorradkultur aussieht und sich trotzdem alltagstauglich anfühlt, findet in der Royal Enfield oft die passendere Basis.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Harley-Davidson Low Rider S – die bessere Wahl für…

Die Harley-Davidson Low Rider S passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag präsent ist und bei Bedarf deutlich mehr „Druck“ aufbaut. Wer gerne zügig fährt, Wert auf ein souveränes Cruiser-Gefühl legt und das Motorrad als Statement versteht, wird die Stärken der Harley klar spüren. Auch für Fahrer, die längere Strecken mit einem kraftvollen, stabilen Fahrgefühl genießen möchten, ist sie eine starke Option.

Royal Enfield Classic 650 – die bessere Wahl für…

Die Royal Enfield Classic 650 ist ideal, wenn der Schwerpunkt auf klassischem Stil, gut dosierbarer Fahrbarkeit und einem stimmigen Gesamtgefühl liegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert bewegt, dabei aber nicht langweilig wirkt, trifft mit der Royal Enfield oft eine sehr gute Wahl. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger, die ein Motorrad mit Charakter möchten, ohne sofort auf maximale Performance zu setzen, ist sie eine überzeugende Alternative.

Fazit:

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Royal Enfield Classic 650 hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Harley spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Durchsetzungskraft, souveräne Stabilität und ein Cruiser-Erlebnis mit mehr Performance geht. Wer gerne dynamischer unterwegs ist, längere Strecken mit „Power-Gefühl“ fährt und das Motorrad als kraftvolles Gesamtpaket erleben möchte, findet in der Low Rider S die passendere Wahl.

Die Royal Enfield Classic 650 punktet dagegen mit klassischem Charme, alltagstauglicher Dosierbarkeit und einem Fahrgefühl, das eher auf Genuss und unkomplizierte Kontrolle setzt. Wer ein Motorrad sucht, das optisch nach Motorradkultur aussieht, sich im Alltag leicht handhaben lässt und dabei ein stimmiges Gesamtpaket bietet, wird mit der Classic 650 sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Kurz gesagt: Mehr Cruiser-Performance und Präsenz sprechen für die Harley – mehr Retro-Feeling und unkomplizierter Alltag sprechen für die Royal Enfield.

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