| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Suzuki DR-Z 4SM, wird die Entscheidung schnell mehr als nur eine Frage von Datenblättern. Genau darum geht es hier: nicht darum, Zahlen gegeneinander auszuspielen, sondern die Stärken und Schwächen herauszuarbeiten – und zwar so, dass klar wird, welches Bike zu welchem Fahrstil passt.
Die Harley-Davidson Low Rider S steht für Cruiser-Feeling, kräftigen Auftritt und eine Fahrweise, die auf Rhythmus statt auf hektische Reaktionen setzt. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist ein Supermoto-orientiertes Konzept: kompakt, agil und darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen – auch dort, wo die Straße nicht perfekt ist.
Grundidee im Vergleich: Cruiser vs. Supermoto
Harley-Davidson Low Rider S: souverän, präsent, „Vibe“
Die Low Rider S ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Charakter ist auf Durchzug und Gelassenheit ausgelegt. Das merkt man besonders bei längeren Strecken und bei Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um Tempo zu halten. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, fördern eine entspannte, aber selbstbewusste Fahrweise.
Suzuki DR-Z 4SM: leichtfüßig, direkt, kurvenhungrig
Die DR-Z 4SM wirkt dagegen wie ein Werkzeug für den Spaß: Sie ist darauf ausgelegt, schnell in den richtigen Winkel zu kommen und das Tempo in Kurven zu finden. Das Handling ist spürbar direkter, und das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu beschleunigen, zu bremsen und die Linie zu wechseln. Wer gern „mit dem Motorrad spielt“, bekommt hier ein sehr lebendiges Gesamtpaket.
Fahrgefühl und Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Low Rider S liefert ihre Stärke eher in einem breiten, gut nutzbaren Bereich. Das Motorrad wirkt dabei wie ein solides Fundament – besonders dann, wenn man gleichmäßig unterwegs ist oder zügig über Landstraßen gleiten möchte. Die Suzuki DR-Z 4SM spielt dagegen stärker mit dem Drehzahlgefühl und der Reaktion auf Gas. Dadurch entsteht ein dynamischerer Eindruck, der sich vor allem beim sportlichen Fahren bemerkbar macht.
Stärken der Harley liegen in der ruhigen Souveränität und dem „einfach fahren“-Gefühl. Schwächen können sich dort zeigen, wo maximale Agilität gefragt ist: Wer ständig enge Richtungswechsel erwartet, wird die Cruiser-Logik weniger „leicht“ finden als die Supermoto-DNA der Suzuki.
Stärken der Suzuki liegen in der Direktheit und dem schnellen Vorankommen in Kurven. Schwächen können sich ergeben, wenn man lange Strecken besonders komfortabel und entspannt absolvieren will: Das Konzept ist eher auf Fahrspaß und Wendigkeit ausgelegt als auf „große Reise-Ruhe“.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Kontrolle
Die Harley-Davidson Low Rider S bietet eine Sitzhaltung, die zum Cruiser passt: man sitzt eher „drin“, statt ständig aktiv zu arbeiten. Das unterstützt entspannte Fahrten und macht das Motorrad im Alltag angenehm, wenn man nicht permanent in eine sportliche Haltung wechseln möchte.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt auf eine Position, die Kontrolle und Beweglichkeit unterstützt. Das hilft beim dynamischen Fahren, weil der Körper leichter mitarbeiten kann. Wer jedoch sehr lange, gleichmäßige Strecken bevorzugt, kann den Cruiser-Vorteil bei der Ergonomie stärker spüren.
Handling und Fahrwerk: Wie beide Motorräder Kurven „lesen“
Beim Thema Handling wird der Unterschied besonders deutlich. Die Harley-Davidson Low Rider S fühlt sich eher wie ein schwereres, ruhigeres System an: Stabilität und ein souveränes Einlenken stehen im Vordergrund. Das ist ein Vorteil, wenn man zügig fährt, aber nicht ständig die Linie „neu erfinden“ muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen spürbar agiler. Das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, Kurven aktiv zu gestalten. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Untergründen zeigt sich der Supermoto-Ansatz als klarer Vorteil.
Stärken der Harley: Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten. Schwächen: weniger „Spieltrieb“ in engen Wechseln, vor allem wenn man sehr sportlich und hektisch unterwegs ist.
Stärken der Suzuki: Agilität und ein sehr direktes Feedback. Schwächen: wer Komfort und Gelassenheit über alles stellt, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger entspannend empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag sicher unterwegs sein kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt beim Bremsen eher auf „Kontrolle und Stabilität“ ausgelegt, während die Suzuki DR-Z 4SM durch ihre agile Auslegung besonders beim sportlichen Fahren ein gutes Gefühl vermittelt.
Wichtig ist: Sicherheit entsteht nicht nur durch Bremsleistung, sondern auch durch das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Sitzposition und dem, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert. Hier punktet die Suzuki oft bei dynamischem Fahren, während die Harley bei ruhigerem Tempo und stabiler Fahrweise überzeugt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischenräume“
In der Stadt spielt die Frage eine große Rolle, wie oft man rangiert, wie eng es wird und wie „leicht“ sich das Motorrad im Handling anfühlt. Die Suzuki DR-Z 4SM ist durch ihre kompaktere, supermoto-typische Auslegung oft im Vorteil, wenn es um schnelle Richtungswechsel und das schnelle Durchkommen geht.
Die Harley-Davidson Low Rider S kann im Stadtverkehr trotzdem überzeugen, aber eher über den Komfort und die souveräne Art, nicht über maximale Wendigkeit. Wer in der Stadt häufig kurze Strecken fährt und dabei Wert auf entspanntes Sitzen legt, wird die Harley als angenehm empfinden.
Auf der Landstraße zeigt sich ein klares Bild: Die Harley ist stark, wenn man gleichmäßig fährt und den Charakter des Cruisers auskosten möchte. Die Suzuki ist stark, wenn die Strecke kurvig ist und man das Motorrad aktiv nutzen will.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider S – typische Stärken
- Charakter und Fahrgefühl: Cruiser-Vibe, souveränes Auftreten
- Entspanntes Fahren: gut für längere Strecken und gleichmäßiges Tempo
- Stabilität: ruhiges Handling bei zügiger Fahrt
Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Schwächen
- Weniger „Spieltrieb“ bei sehr engen, schnellen Richtungswechseln
- Sportliche Dynamik fühlt sich eher „getragen“ als „spritzig“ an
Suzuki DR-Z 4SM – typische Stärken
- Agilität: direktes Einlenken und lebendiges Fahrverhalten
- Kurvenfokus: macht Spaß bei dynamischer Fahrweise
- Vielseitigkeit im Alltag: besonders dort, wo es unruhig wird
Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Schwächen
- Weniger Reise-Ruhe: eher sportlich als „komfort-orientiert“
- Ergonomie kann je nach Fahrstil nach längerer Zeit anders wirken
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die Harley-Davidson Low Rider S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich nach Cruiser anfühlt: mit starkem Auftritt, angenehmer Sitzhaltung und einem Fahrstil, der nicht ständig nach Korrektur verlangt. Wer gern längere Strecken fährt, dabei den Charakter genießt und nicht jedes Detail als „sportliche Aufgabe“ sieht, findet in der Low Rider S eine stimmige Wahl.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders zu Fahrern, die Kurven lieben, gern aktiv fahren und ein Motorrad möchten, das schnell auf Impulse reagiert. Wer häufig kurvige Strecken fährt, in der Stadt wendiger unterwegs sein will oder einfach Spaß an einem lebendigen Handling hat, wird mit der DR-Z 4SM sehr wahrscheinlich mehr „Freude pro Kilometer“ erleben.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für alle, die Cruiser-Feeling, souveräne Stabilität und entspanntes Fahren priorisieren. Sie eignet sich besonders, wenn längere Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein charakterstarkes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen die richtige Entscheidung für Fahrer, die Agilität, direktes Handling und dynamisches Kurvenfahren suchen. Sie macht besonders dort Spaß, wo schnelle Richtungswechsel, lebendige Reaktionen und ein sportlicheres Fahrkonzept gefragt sind.
Kurz gesagt: Wer „genießen“ möchte, findet in der Low Rider S mehr Ruhe und Stil. Wer „aktiv fahren“ möchte, bekommt in der DR-Z 4SM den stärkeren Spieltrieb und die direktere Dynamik. Beide Motorräder haben ihren klaren Platz – die beste Wahl hängt vor allem davon ab, wie die Lieblingsstrecke aussieht und wie das Fahren sich anfühlen soll.