| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
- reisetaugliche Sitzposition
- satte Straßenlage, guter Windschutz
- zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
- viel Motorrad für wenig Geld
- etwas schwerfällig in engen Kurven
- für Fahranfänger ungeeignet
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.245 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihen-Vierzylinder | |
| Hubraum | 1.255 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen.Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Suzuki GSX-1250 FA – der Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Harley-Davidson Low Rider S und der Suzuki GSX-1250 FA. Während die eine Maschine den klassischen Cruiser-Charakter in den Vordergrund stellt, wirkt die andere wie ein moderner Allrounder mit sportlich-tourentauglicher Ausrichtung. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt, findet hier einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Unterschiede – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Stärken und realistischen Einordnungen.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. vielseitiger Allround-Ansatz
Der Harley-Davidson Low Rider S steht für den typischen Cruiser-Look: markante Linien, eine präsente Sitzposition und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „optimieren“ klingt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Ausfahrten, bei denen der Weg das Ziel ist. Die Suzuki GSX-1250 FA dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man vielseitig einsetzen möchte: dynamisch genug für flotte Abschnitte, komfortabel genug für längere Touren. Dadurch entsteht ein anderes Gesamtbild – weniger „Show“, mehr „Funktion“ im Alltag.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich beide Modelle deutlich. Der Harley-Davidson Low Rider S liefert seine Leistung so, wie man es von Cruisern erwartet: kräftig, spürbar und mit einem gewissen „Druck“ aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich. Das macht das Motorrad besonders angenehm im Stadtverkehr und auf Landstraßen, weil es nicht zwingend nach Drehzahl verlangt. Gleichzeitig kann genau dieser Charakter dazu führen, dass man für sehr sportliche Passagen etwas mehr „Arbeit“ im Fahrstil einplant – etwa beim Timing der Schaltvorgänge oder beim Anfahren aus Kurven heraus.
Die Suzuki GSX-1250 FA spielt dagegen stärker die Karte der gleichmäßigen Leistungsentfaltung. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen und dabei stabil zu bleiben. Gerade auf längeren Strecken zeigt sich der Vorteil: gleichmäßiges Tempo, ruhiger Lauf und ein Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Wer häufig weite Strecken fährt oder regelmäßig Autobahn- und Landstraßenmix erlebt, wird den „Allround“-Charakter der Suzuki oft als entspannend wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kurvengefühl und Alltag
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „weich“ oder „hart“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Geometrie und dem, was das Motorrad daraus macht. Der Harley-Davidson Low Rider S vermittelt ein souveränes Cruiser-Gefühl: Das Motorrad liegt ordentlich auf der Straße, wirkt aber gleichzeitig so, als würde es eher für fließende Kurven und ruhige Linienführung gemacht sein. In schnellen Richtungswechseln kann das Handling dadurch weniger „agil“ wirken als bei sportlich ausgelegten Maschinen. Dafür punktet der Cruiser häufig mit einem angenehmen Fahrkomfort und einer gewissen Gelassenheit, die auf längeren Strecken nicht nervt.
Die Suzuki GSX-1250 FA zeigt im Vergleich ein klar anderes Profil: Sie fühlt sich oft leichter an, wenn es um zügiges Einlenken und das Halten einer Linie geht. Besonders auf kurvigen Strecken kann das Motorrad seine Stärken ausspielen, weil die Balance zwischen Stabilität und Agilität meist besser zu einem dynamischen Fahrstil passt. Gleichzeitig bleibt die Suzuki so abgestimmt, dass sie nicht nur „für die Kurve“ gedacht ist, sondern auch für den Alltag und längere Touren taugt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei der Bremsleistung zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt und wie konstant es über mehrere Bremsvorgänge bleibt. Der Harley-Davidson Low Rider S bietet in der Regel ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten, das zu einem Cruiser-Fahrstil passt: kräftig genug, um sicher zu verzögern, und dabei so, dass man nicht ständig „nachregeln“ muss. In Situationen mit häufigem Stop-and-Go kann das Gefühl von „direkter Kontrolle“ ein Plus sein.
Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt im Vergleich oft als das Motorrad, das auch bei sportlicherer Fahrweise stabil bleibt. Wer häufig zügig unterwegs ist oder in bergigen Regionen fährt, wird die Kombination aus Bremsdosierung und Standfestigkeit schätzen. Gerade wenn man öfter aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, spielt die Suzuki ihre Stärken aus.
Komfort und Sitzposition: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Im Alltag entscheidet die Sitzposition oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm ist wie nach zehn. Der Harley-Davidson Low Rider S setzt auf eine Cruiser-typische Haltung: Der Oberkörper ist meist entspannter, die Arme wirken weniger „gestreckt“, und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig gemütlich gefahren wird oder wenn man auf Landstraßen lange Abschnitte ohne Stress bewältigt.
Die Suzuki GSX-1250 FA zielt stärker auf eine ausgewogene Tourenhaltung. Dadurch kann sie für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die nicht nur „Cruiser-Feeling“ suchen, sondern auch eine Sitzposition, die sich für längere Tagesetappen gut anfühlt. Wer regelmäßig verschiedene Streckenprofile fährt – Stadt, Landstraße, Autobahn – wird die Suzuki oft als universeller erleben.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was im Alltag hilft. Der Harley-Davidson Low Rider S punktet häufig mit dem, was man als „Cruiser-Praxis“ bezeichnen kann: eine stimmige Gesamtanmutung, ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt und optisch wie technisch zusammenpasst. Wer Wert auf Stil legt und das Motorrad als Teil des Lebensgefühls sieht, wird hier schnell warm.
Die Suzuki GSX-1250 FA wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für verschiedene Einsatzszenarien gedacht ist. Gerade wenn man regelmäßig unterwegs ist, kann eine tourentaugliche Ausstattung den Unterschied machen: bessere Übersicht, sinnvolle Ergonomie und ein Gesamtpaket, das sich nicht nur auf kurze Ausfahrten beschränkt. Das macht die Suzuki besonders attraktiv für Fahrer, die das Motorrad nicht nur am Wochenende nutzen, sondern auch für längere Strecken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider S – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit spürbarem, „direktem“ Fahrgefühl
- Angenehme Sitzposition für entspanntes Fahren
- Gutes Zusammenspiel aus Kontrolle und souveränem Auftreten im Alltag
- Optik und Gesamtstimmung, die schnell Identifikation schaffen
Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Schwächen
- Weniger „sportlich agil“ als tourenorientierte oder sportlichere Konzepte
- Für sehr dynamische Fahrstile kann der Cruiser-Charakter mehr Fahrstil-Anpassung erfordern
Suzuki GSX-1250 FA – Stärken
- Vielseitiger Allround-Ansatz für Stadt, Landstraße und längere Touren
- Stabiles, gut dosierbares Fahrverhalten auch bei zügigerem Tempo
- Tourentaugliche Ergonomie und praxisnahe Ausrichtung
- Fühlt sich oft „leicht“ an, wenn es um zügiges Einlenken geht
Suzuki GSX-1250 FA – mögliche Schwächen
- Wer ausschließlich Cruiser-Feeling sucht, könnte die Ausrichtung als „zu vielseitig“ empfinden
- Der Charakter ist weniger „emotional“ im klassischen Cruiser-Sinn, dafür stärker funktional
Für wen passt welches Motorrad?
Der Harley-Davidson Low Rider S ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das vor allem durch Charakter, Stil und entspanntes Fahrgefühl überzeugt. Wer häufig gemütlich unterwegs ist, Wert auf Cruiser-Optik legt und sich an einem Motorrad erfreuen möchte, das sich nicht wie ein „Werkzeug“ anfühlt, wird mit dem Low Rider S sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Suzuki GSX-1250 FA empfiehlt sich für alle, die ein Motorrad möchten, das breit einsetzbar ist: für unterschiedliche Strecken, für längere Touren und für Fahrten, bei denen man nicht jedes Mal neu planen will, wie „sportlich“ oder „entspannt“ es wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich in vielen Situationen souverän anfühlt und dabei auch bei zügiger Fahrweise überzeugt, trifft mit der GSX-1250 FA oft die bessere Wahl.
Fazit:
Der Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, Stil und entspanntem Fahren liegt. Er passt besonders gut zu Fahrten, bei denen der Charakter des Motorrads im Vordergrund steht und man die Kraft eher „genießt“ als maximal sportlich ausreizt. Die Suzuki GSX-1250 FA gewinnt den Vergleich dort, wo Vielseitigkeit zählt: für unterschiedliche Strecken, längere Touren und ein Fahrgefühl, das auch bei zügigerem Tempo stabil und gut dosierbar bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das als Allrounder im Alltag und auf Reisen überzeugt, findet in der Suzuki häufig die stimmigere Lösung. Kurz gesagt: Cruiser-Liebhaber greifen zum Low Rider S, Touren- und Allround-Fans eher zur GSX-1250 FA.