UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.779 €
Baujahr von 2005 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Alles, was man braucht
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Preis
  • echter V2
  • Harmonischer Gesamteindruck
  • Soziustauglichkeit im Vergleich
Kontra:
  • Materialqualität

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht197kg
Radstand1.445mm
Länge2.140mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung73 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 8.100 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite363km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenKastenschwinge
Reifen vorne17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne  große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.

Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.

Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 6.590€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.300€
  • Baujahre: 1999 bis 2010, wieder seit 2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, grau, weiß

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Suzuki SV 650: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Suzuki SV 650, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet sich, welches Motorrad zum eigenen Alltag, zum gewünschten Fahrgefühl und zur Art der Touren passt. Die Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Charakter mit markanter Optik und einem souveränen Auftritt. Die SV 650 dagegen ist ein vielseitiges Bike, das sich im Alltag schnell wohlfühlt und auf kurvigen Strecken mit agilerem Handling überzeugt.

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle beim Motorcharakter, bei der Ergonomie, beim Fahrwerk und bei der Art, wie sie sich in der Praxis anfühlen? Dabei werden die im Vergleich genannten Werte der Modelle gegeneinander eingeordnet, damit klar wird, wo die jeweiligen Stärken liegen und wo man Kompromisse einplanen sollte.

Motorcharakter und Fahrgefühl: Cruiser-Vibe vs. vielseitige Allround-Dynamik

Harley-Davidson Low Rider S: Drehmoment und Sound im Fokus

Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf den typischen Cruiser-Ansatz: Der Motor wirkt auf den ersten Blick „schwerer“, also weniger drehzahlorientiert, dafür mit einem kräftigen Gefühl beim Beschleunigen. Im Vergleich zeigt sich das auch in den Leistungs- und Drehmomentwerten: Die Low Rider S liefert im Bereich des nutzbaren Drehmoments eine deutlich andere Charakteristik als die SV 650. Das macht sie besonders interessant, wenn gleichmäßiges Tempo, entspanntes Dahingleiten und ein kräftiger Schub aus dem Drehzahlkeller wichtiger sind als das maximale „Drehen bis zum Limit“.

Suzuki SV 650: Drehfreude und Alltagstauglichkeit

Die Suzuki SV 650 ist dagegen stärker auf ein ausgewogenes Gesamtpaket ausgerichtet. Die im Vergleich genannten Werte bei Leistung und Drehmoment zeigen: Die SV 650 ist zwar nicht auf „Cruiser-Überlegenheit“ im unteren Drehzahlbereich ausgelegt, dafür aber sehr harmonisch in der Bandbreite, die man im Alltag wirklich nutzt. Das unterstützt ein Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt – besonders beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen.

Handling und Fahrwerk: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen

Low Rider S: Stabilität und souveräne Linie

Bei der Harley-Davidson Low Rider S steht die Stabilität im Vordergrund. Die im Vergleich genannten Werte zu Fahrwerk und Geometrie deuten auf ein Motorrad hin, das eher „steht“ als „springt“. Das ist ein Vorteil, wenn längere Strecken, gleichmäßige Geschwindigkeiten und ein ruhiger Geradeauslauf im Fokus stehen. In flotten Kurven kann das Fahrgefühl trotzdem dynamisch sein, aber die Art der Einlenkung ist stärker auf eine ruhige, kontrollierte Linie ausgelegt.

SV 650: Agilität und schnelle Richtungswechsel

Die Suzuki SV 650 wirkt im Vergleich deutlich leichter im Handling. Die Werte zu Rad-/Reifen-Setup und Fahrwerksauslegung sprechen für ein Motorrad, das sich zügig um die eigene Achse bewegen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, enge Kurven und wechselnde Streckenprofile anstehen. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, wird an der SV 650 schnell Freude finden.

Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Komfort vs. sportlich-praktische Haltung

Low Rider S: entspannter Cruiser-Look, aber mit Charakter

Die Harley-Davidson Low Rider S bietet eine Sitzposition, die dem Cruiser-Ansatz folgt: Die Haltung wirkt auf längeren Strecken oft angenehm, weil der Körper nicht permanent „gegen“ die Fahrt arbeitet. Im Vergleich zeigt sich das auch in den Angaben zur Sitzhöhe und zur Auslegung der Ergonomie. Gleichzeitig sollte man beachten: Die Low Rider S ist nicht dafür gemacht, sich wie ein leichtes Naked Bike durch den Verkehr zu „schlängeln“. Wer eine souveräne, markante Fahrweise bevorzugt, wird das als Stärke sehen.

SV 650: aufrecht genug für Alltag, sportlich genug für Kurven

Die Suzuki SV 650 ist in der Ergonomie oft der pragmatische Kompromiss. Die im Vergleich genannten Werte zur Sitzhöhe und zur Lenker-/Sitzposition unterstützen eine Haltung, die sowohl im Alltag als auch auf kurvigen Strecken funktioniert. Das macht die SV 650 besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nur „gut aussieht“, sondern auch im Alltag schnell nutzbar ist.

Bremsen und Sicherheit: Wo die Unterschiede im Vergleich sichtbar werden

Bei beiden Motorrädern spielt die Bremsanlage eine zentrale Rolle – und genau hier merkt man, wie unterschiedlich die Konzepte sind. Im Vergleich werden die Bremswerte und die Auslegung der Bremssysteme gegenübergestellt. Die Low Rider S zielt dabei auf ein sicheres, kontrolliertes Verzögern aus dem Cruiser-Fahrgefühl heraus. Die SV 650 ist stärker auf häufiges, aktives Fahren ausgelegt: Gerade in Situationen mit vielen Richtungswechseln und wechselnden Geschwindigkeiten wirkt das Bremsgefühl oft sehr direkt.

Wichtig ist: Nicht nur die reine Bremsleistung zählt, sondern auch die Dosierbarkeit. Wer viel Stadtverkehr fährt oder häufig zügig in Kurven bremst, wird die SV 650 häufig als „einfacher“ im Handling empfinden. Wer dagegen lange Strecken fährt und dabei eher gleichmäßige Fahrmanöver bevorzugt, wird an der Low Rider S die ruhige, souveräne Art zu schätzen wissen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren im Vergleich

Low Rider S: Tourenstärke mit Cruiser-Charme

Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders dann im Vorteil, wenn die Fahrten nicht nur kurz sind, sondern auch „nach Gefühl“ stattfinden: Landstraße, längere Ausfahrten und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das sich präsent anfühlt. Die im Vergleich genannten Werte zu Tank-/Reichweiten- und Komfortaspekten unterstützen genau diese Ausrichtung. Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Das Gewicht und die Bauart machen sie weniger zur „Parkplatz-Queen“ als zur „Ausfahrt-Maschine“.

SV 650: Schnell verfügbar, unkompliziert und vielseitig

Die Suzuki SV 650 punktet im Alltag oft durch ihre unkomplizierte Art. Die im Vergleich genannten Werte zur Leistungsentfaltung und zum Handling sorgen dafür, dass sie sich im Stadtverkehr ebenso gut macht wie auf der Feierabendrunde. Dazu kommt: Die SV 650 ist häufig die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das man nicht nur für besondere Tage nutzt, sondern regelmäßig. Wer gerne spontan fährt, wird das als klaren Pluspunkt sehen.

Kosten und Wartung: Was der Vergleich bei Unterhalt und Alltag bedeutet

Auch wenn der Fahrspaß im Vordergrund steht, spielt die Praxis eine große Rolle. Im Vergleich werden typische Faktoren wie Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und allgemeine Unterhaltsaspekte eingeordnet. Die Suzuki SV 650 wird in der Regel als wirtschaftlich und unkompliziert wahrgenommen, vor allem weil sie als Modell sehr verbreitet ist und viele Wartungs- und Serviceprozesse gut planbar sind. Die Harley-Davidson Low Rider S kann dagegen je nach Nutzung und Servicebedarf mehr kostenintensiv sein – nicht zwingend „schlecht“, aber anders im Charakter: eher premium-orientiert und stärker an den jeweiligen Service- und Ausstattungsumfang gekoppelt.

Unterm Strich heißt das: Wer ein Motorrad sucht, das langfristig möglichst planbar im Budget bleibt, findet in der SV 650 oft den leichteren Einstieg. Wer bereit ist, für den Cruiser-Charakter und die Marke mehr einzuplanen, bekommt mit der Low Rider S ein sehr eigenständiges Motorrad.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Low Rider S – Stärken

  • Charakter: Cruiser-Feeling mit markantem Motor- und Soundbild.
  • Stabilität: ruhige, souveräne Fahrweise, besonders auf längeren Strecken.
  • Präsenz: Design und Auftritt sind ein echtes Kaufargument.

Harley-Davidson Low Rider S – Schwächen

  • Wendigkeit: im dichten Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ als die SV 650.
  • Allround-Fokus: eher auf Ausfahrten und Cruiser-Fahrstil ausgelegt.

Suzuki SV 650 – Stärken

  • Vielseitigkeit: funktioniert im Alltag und auf Landstraßen sehr gut.
  • Agilität: schnelles Handling und gute Richtungswechsel.
  • Wirtschaftlichkeit: oft unkomplizierter im Unterhalt und Service.

Suzuki SV 650 – Schwächen

  • Charakter: weniger „Cruiser-Identität“, mehr Allround-Ansatz.
  • Fahrgefühl: wer ausschließlich Drehmoment- und Cruiser-Performance sucht, könnte die Ausrichtung als weniger passend empfinden.

Für wen welches Bike passt: Kaufberatung ohne Umwege

Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Suzuki SV 650 hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Die Low Rider S ist ideal, wenn der Wunsch nach einem präsenten Cruiser, einem kräftigen Schubgefühl und einer stabilen Langstrecken-Charakteristik im Vordergrund steht. Die SV 650 ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell verfügbar ist, auf kurvigen Strecken agil bleibt und dabei wirtschaftlich im Betrieb wirkt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, markantem Fahrgefühl und souveräner Stabilität liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Ausfahrten aus und wirkt dort wie ein Motorrad, das man „spürt“ – von Sound bis Drehmomentgefühl. Wer dagegen viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich spontan und unkompliziert bewegt, wird mit der Suzuki SV 650 glücklicher. Die SV 650 überzeugt im Vergleich durch agiles Handling, eine harmonische Leistungsentfaltung und eine alltagstaugliche Gesamtbalance. Kurz gesagt: Low Rider S für den eigenen Cruiser-Stil und die große Ausfahrt, SV 650 für Vielnutzer, Kurvenfreunde und alle, die ein vielseitiges Bike mit planbarem Betrieb suchen.

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