UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2020
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Ausstattung
  • Komfort
  • Cockpit & Bedienung
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht271kg
Radstand1.520mm
Länge2.230mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.540mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.215ccm
Hub71mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung141 PS bei 9.350 U/Min
Drehmoment122 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.211km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenWP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneSchwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Harley-Davidson Low Rider S vs Triumph Tiger 1200 XCA: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Triumph Tiger 1200 XCA, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassischer Cruiser-Ansatz mit markantem Stil und direktem Fahrgefühl auf ein modernes Adventure-Konzept, das auf Vielseitigkeit, Komfort und lange Touren ausgelegt ist. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – anhand der im Vergleich genannten Eckdaten und der daraus entstehenden Stärken und Schwächen.

Grundcharakter: Cruiser vs. Adventure

Die Harley-Davidson Low Rider S steht für einen klaren Cruiser-Fokus: Die Sitzposition ist auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt, der Look ist kompromisslos und der Motorcharakter zielt auf ein kräftiges, spürbares Ansprechverhalten. Die Triumph Tiger 1200 XCA dagegen ist ein Adventure-Bike, das sich nicht auf eine einzige Rolle festlegen lässt. Sie wirkt wie gemacht für Touren, bei denen unterschiedliche Streckenprofile vorkommen – von zügiger Landstraße bis zu längeren Etappen, bei denen Komfort und Elektronik eine große Rolle spielen.

Was die Werte im Vergleich aussagen

Schon die Gegenüberstellung der grundlegenden Kategorien zeigt die Richtung: Während die Low Rider S eher auf das Zusammenspiel aus Fahrgefühl, Drehmoment und Cruiser-typischer Dynamik setzt, ist die Tiger 1200 XCA auf Allround-Einsatz, Ausstattung und Tourentauglichkeit optimiert. Das spürt man besonders bei der Frage, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: Die Harley wirkt „direkter“ und stärker auf den Straßenrhythmus fokussiert, die Triumph „breiter“ aufgestellt – mit dem Anspruch, auch längere Reisen stressarm zu gestalten.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Harley-Davidson Low Rider S spielt ihre Stärken dort aus, wo man spürbar beschleunigen und den Motor arbeiten lassen möchte. Der Charakter ist dabei weniger „technisch“, sondern mehr „mechanisch“: Man merkt, was passiert. Das ist besonders angenehm, wenn Fahrten nicht nur von Effizienz, sondern auch von Gefühl geprägt sind.

Die Triumph Tiger 1200 XCA bringt dagegen eine andere Art von Kraftentfaltung mit. Die im Vergleich genannten Werte und die Adventure-typische Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil und kontrollierbar anfühlt. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil: Die Tiger wirkt wie ein Motorrad, das gleichmäßiges Tempo und souveräne Reserven belohnt.

Stärken und Schwächen im Antriebskontext

Low Rider S – Stärke: spürbare, cruiser-typische Durchzugskraft und ein Fahrgefühl, das schnell „anspringt“. Low Rider S – Schwäche: weniger Fokus auf universelle Touren-Features; wer viel Variation im Streckenprofil erwartet, muss sich bewusst sein, dass der Cruiser-Charakter im Vordergrund steht.

Tiger 1200 XCA – Stärke: kontrollierte, tourentaugliche Kraftentfaltung mit dem Anspruch, auch über längere Zeit komfortabel zu bleiben. Tiger 1200 XCA – Schwäche: der Adventure-Ansatz kann sich im reinen Stadt- oder „kurze Strecke“-Einsatz weniger verspielt anfühlen als ein klassischer Cruiser.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt der Vergleich vor allem die unterschiedlichen Zielgruppen. Die Harley-Davidson Low Rider S ist auf ein souveränes, straßenorientiertes Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Ruhe und „Griffigkeit“ im Alltag – besonders dann, wenn die Route planbar ist und man den Cruiser-Flow genießen möchte.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle über verschiedene Untergründe hinweg priorisiert. Die im Vergleich genannten Werte und die Adventure-Ausrichtung deuten darauf hin, dass die Tiger auch dann überzeugt, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Gleichzeitig ist das Handling so ausgelegt, dass man lange Etappen durchhalten kann, ohne dass das Motorrad „ermüdet“.

Wie sich das in Kurven und auf Strecken bemerkbar macht

Auf der Landstraße fühlt sich die Low Rider S oft wie ein Motorrad an, das man mit dem eigenen Rhythmus fährt: Man nimmt Kurven eher „mit“ als „durch“. Die Tiger 1200 XCA hingegen wirkt wie ein Werkzeug für Tempo und Distanz: Sie bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar. Wer häufig zwischen unterschiedlichen Streckenarten wechselt, wird die Triumph als klaren Vorteil empfinden.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet

Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf Cruiser-typische Ergonomie: Die Sitzposition ist so gewählt, dass man entspannt sitzt und die Fahrt nicht „sportlich“ erzwingen muss. Das ist ideal für Touren, bei denen Genuss und Stil im Vordergrund stehen.

Die Triumph Tiger 1200 XCA zielt stärker auf Langstreckenkomfort. Im Vergleich der Ausstattungs- und Komfortaspekte wird deutlich, dass die Tiger darauf ausgelegt ist, den Fahrer über viele Kilometer hinweg zu entlasten. Dazu gehören auch die im Vergleich genannten Features, die den Alltag auf Reisen angenehmer machen.

Stärken und Schwächen bei Komfort

Low Rider S – Stärke: entspannte Sitzhaltung und ein „Cruiser-Gefühl“, das sich schnell vertraut anfühlt. Low Rider S – Schwäche: weniger „Reise-Overkill“; wer maximale Unterstützung über Elektronik und Komfortfunktionen erwartet, wird eher bei der Tiger fündig.

Tiger 1200 XCA – Stärke: Tourenfokus und Komfort-Features, die lange Fahrten leichter machen. Tiger 1200 XCA – Schwäche: wer vor allem kurze Strecken oder sehr urbane Situationen fährt, kann den Adventure-Charakter als „zu viel Motorrad“ empfinden.

Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer vs. purer Stil

Im Vergleich wird schnell klar: Die Triumph Tiger 1200 XCA spielt ihre Stärken besonders bei Ausstattung und Elektronik aus. Die im Vergleich genannten Werte und Ausstattungsdetails deuten darauf hin, dass die Tiger auf Komfort, Kontrolle und Unterstützung im Alltag ausgelegt ist. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Verkehr oder Streckenprofil variieren.

Die Harley-Davidson Low Rider S setzt dagegen stärker auf den klassischen Cruiser-Ansatz. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ wäre – aber der Schwerpunkt liegt weniger auf dem maximalen Feature-Umfang und mehr auf dem unmittelbaren Fahrgefühl. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein Technikpaket anfühlt, sondern wie ein Statement, wird die Harley attraktiv finden.

Welche Seite gewinnt je nach Nutzung?

Für Touren mit wechselnden Bedingungen ist die Tiger 1200 XCA im Vergleich klar im Vorteil. Für Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem Spaß und Charakter liefern soll, kann die Low Rider S die bessere Wahl sein. Der Vergleich zeigt damit weniger „wer ist besser“, sondern „wer passt besser“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise

Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt im Alltag besonders dann stimmig, wenn die Route planbar ist und man das Motorrad vor allem auf der Straße nutzt. In der Stadt kann der Cruiser-Charakter zwar angenehm sein, aber das Gesamtpaket ist eher auf „genießen“ als auf „maximale Flexibilität“ ausgelegt.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen als Reisegerät gedacht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal abseits der klassischen Route unterwegs ist, bekommt mit der Tiger ein Motorrad, das dafür gemacht ist. Der Vergleich der Eckdaten unterstreicht diesen Anspruch: Die Tiger ist eher die Wahl für „ein Motorrad für alles“, während die Harley eher „ein Motorrad für den besonderen Straßenmoment“ ist.

Kosten, Wartung und Betrieb: Was der Vergleich indirekt nahelegt

Auch wenn im Vergleich nicht jede Kostenposition einzeln aufgeschlüsselt wird, lässt sich aus dem Charakter beider Motorräder ableiten, wie sich der Betrieb anfühlt. Die Harley-Davidson Low Rider S ist ein Cruiser, bei dem viele Fahrer den Fokus auf Fahrspaß und Stil legen. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist ein Adventure-Bike mit stärkerem Technik- und Komfortfokus – das kann bedeuten, dass man bei Ausstattung und Pflege eher „mitdenkt“, um den vollen Nutzen zu erhalten.

Unterm Strich gilt: Wer das Motorrad als Langstreckenpartner sieht, wird bei der Tiger eher den Gegenwert in Komfort und Unterstützung finden. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem auf der Straße überzeugt und sich nicht ständig „wie ein Projekt“ anfühlt, wird die Harley bevorzugen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Cruiser-Erlebnis suchen: markanter Charakter, spürbarer Antrieb und ein Fahrgefühl, das auf Genuss und Stil setzt. Sie passt besonders dann, wenn die Fahrten häufig auf Asphalt stattfinden und das Motorrad vor allem für den „direkten“ Spaß auf der Route gewählt wird.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist die passendere Entscheidung für Fahrer, die ein vielseitiges Reise- und Adventure-Motorrad möchten. Der Vergleich der Werte und der daraus resultierenden Stärken zeigt: Komfort, Kontrolle und Ausstattung sind hier stärker auf lange Touren und wechselnde Bedingungen ausgerichtet. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, Wert auf moderne Helfer legt und ein Motorrad sucht, das auch abseits der reinen Komfortzone souverän bleibt, wird mit der Tiger glücklicher.

Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans mit Fokus auf Straße und Gefühl – Tiger 1200 XCA für Tourer, die ein Allround-Paket mit maximaler Unterstützung bevorzugen.

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