UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 3.399 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Leicht, agil und wendig
  • einfaches Fahrverhalten
  • farbiges LCD-Cockpit
  • schnittiges Design
  • günstiger Preis
Kontra:
  • eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
  • nichts für große Fahrer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht136kg
Radstand1.310mm
Länge1.941mm
Radstand1.310mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.070mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum125ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.110km/h
Tankinhalt10Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite435km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne35 mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Voge R125 ist ein gutes und vor allem günstiges Naked-Bike für A1 und B196 Fahrer. Sie sieht schnittig aus und ist technisch klassenüblich ausgestattet. Durch ihr geringes Gewicht und dem 15 PS Motor geht es für ein A1-Bike zügiger voran als erwartet. Weitere Highlighs sind ein farbiges LCD-Cockpit mit vielen Infos, ein kernig klingender Underfloor-Auspuff sowie sowie eine sehr schöne LED-Beleuchtung vorne und hinten.

Ob die geringen Abmessungen für einen größeren Fahrer passen, kann nur bei einer Testfahrt oder zumindest beim Probesitzen abgewogen werden. Wie alle anderen 125er Bikes ist auch die Voge R125 recht klein. Also - auf zum Händler und einfach mal draufsetzen auf die kleine Spaß-Rakete!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.199€
  • Verfügbarkeit: seit 11/2023
  • Farben: Schwarz, Blau

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Voge R125: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche

Wenn zwei Motorräder so klar unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Charakter mit markantem Auftritt und einem Fahrgefühl, das man nicht einfach übersieht. Die Voge R125 dagegen ist ein modernes Leichtmotorrad-Konzept, das vor allem dort punktet, wo Alltag, Einstieg und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich lohnenswert – denn am Ende geht es nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt.

Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser vs. Leichtmotorrad

Harley-Davidson Low Rider S: Charakter und Präsenz

Die Low Rider S ist als Cruiser gedacht, der vor allem durch seine Ausstrahlung und die typische Harley-Philosophie überzeugt. Das Motorrad wirkt kraftvoll, steht stabil auf der Straße und vermittelt ein Gefühl von „Ankommen“. Wer gerne mit Stil fährt, Wert auf eine markante Optik legt und sich an einem kräftigen, souveränen Auftreten erfreut, findet hier eine klare Richtung.

Voge R125: Effizient, handlich und alltagstauglich

Die Voge R125 ist dagegen auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis ausgelegt. Sie richtet sich an Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt, im Stadtverkehr nicht nervt und auch für kürzere Touren oder den täglichen Weg zur Arbeit eine gute Figur macht. Das Konzept ist weniger auf „Show“ getrimmt, sondern auf praktische Nutzbarkeit und ein modernes Gesamtpaket.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder anfühlen

Leistungs- und Drehmomentgefühl

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem im Charakter der Kraftentfaltung. Die Low Rider S spielt ihre Stärken dort aus, wo ein Cruiser typischerweise glänzt: kräftig, durchsetzungsfähig und mit einem Fahrgefühl, das auch bei zügigem Tempo souverän wirkt. Die R125 hingegen setzt auf ein eher leichtgängiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders für Einsteiger oder für entspannte Fahrten eignet – weniger „dominant“, aber dafür angenehm kontrollierbar.

Gasannahme und Alltagstempo

Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Low Rider S wirkt wie gemacht für entspanntes Gleiten und dynamische Beschleunigung, wenn es darauf ankommt. Die R125 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go und kurze Strecken den Alltag bestimmen. Hier zählt, wie gut das Motorrad mit wenig Aufwand zu bewegen ist – und genau das ist bei der R125 ein Pluspunkt.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Agilität

Cruiser-Sitzhaltung bei der Low Rider S

Die Sitzposition der Low Rider S ist typisch Cruiser: eher entspannt, mit einer Haltung, die den Fokus auf Komfort und ruhiges Fahren legt. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil man nicht ständig „aktiv“ gegen das Motorrad arbeiten muss. Gleichzeitig ist diese Ausrichtung weniger dafür gedacht, sportlich-agil durch enge Kurven zu springen – dafür fühlt sich das Motorrad in seinem Element an, wenn die Strecke fließt.

Aufrechte, handliche Auslegung der R125

Die R125 bietet eine ergonomische Basis, die sich häufig als besonders zugänglich anfühlt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder öfter mal schnell reagieren muss, profitiert von der handlichen Auslegung. Die Sitzposition unterstützt ein aufmerksames, kontrolliertes Fahren – ideal, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Tour, sondern für viele Alltagssituationen passen soll.

Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Wendigkeit

Stabilität und Laufruhe bei der Low Rider S

Die Low Rider S zielt auf Stabilität und souveräne Linienführung. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt und die Fahrbahn „mitnimmt“. In Kombination mit dem Cruiser-Charakter entsteht ein Fahrstil, der eher auf fließendes Vorankommen setzt als auf hektische Richtungswechsel.

Agilität und Leichtigkeit bei der R125

Die R125 spielt ihre Stärken im Handling aus. Sie wirkt leichter zu bewegen, reagiert zügig auf Lenkimpulse und macht es einfacher, sich im Stadtverkehr zurechtzufinden. Gerade wenn häufig geparkt, rangiert oder in engen Situationen gefahren wird, ist diese Wendigkeit ein echter Vorteil.

Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?

Im Vergleich zeigt sich: Die Low Rider S ist auf ein Motorrad abgestimmt, das auch bei zügiger Fahrt ein hohes Maß an Kontrolle bieten soll. Die R125 wiederum setzt auf eine sichere, gut dosierbare Bremswirkung, die vor allem im Alltag überzeugt. Entscheidend ist dabei weniger, ob ein Motorrad „maximal“ bremst, sondern wie gut sich die Verzögerung im Alltag abrufen lässt – und wie natürlich sich das Gefühl am Hebel anfühlt. Genau hier profitieren beide Modelle von ihrer jeweiligen Auslegung: Cruiser-Fokus auf souveräne Kontrolle, Leichtmotorrad-Fokus auf Alltagstauglichkeit.

Design und Alltag: Was man jeden Tag wirklich merkt

Optik und „Presence“ der Low Rider S

Die Low Rider S ist ein Motorrad, das man nicht verstecken möchte. Der Look ist Teil des Gesamterlebnisses: Die Proportionen, die Details und die typische Cruiser-Anmutung sorgen dafür, dass das Motorrad auch im Stand Aufmerksamkeit bekommt. Wer Wert auf ein markantes Erscheinungsbild legt, findet hier ein starkes Argument.

Praktisches Design der R125

Die R125 wirkt dagegen modern und zweckmäßig. Das Design ist nicht auf maximale Show ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Gesamtbild, das sich im Alltag gut macht. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das „einfach funktioniert“, ist das ein Pluspunkt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Low Rider S – Stärken

  • Charaktervolles Cruiser-Fahrgefühl mit souveräner Wirkung im Alltag und auf längeren Strecken.
  • Markante Optik, die zum Erlebnis dazugehört.
  • Komfortorientierte Ergonomie, die entspanntes Fahren unterstützt.

Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Schwächen

  • Weniger Fokus auf maximale Wendigkeit im Vergleich zu leichteren Motorrädern.
  • Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr sportlich oder extrem agil unterwegs sein möchte, könnte sich eher ein anderes Konzept wünschen.

Voge R125 – Stärken

  • Handliches Handling, das besonders im Stadtverkehr Spaß macht.
  • Einfacher Zugang für Einsteiger und für alle, die unkompliziert fahren wollen.
  • Alltagstauglichkeit durch ein leicht zu beherrschendes Gesamtpaket.

Voge R125 – mögliche Schwächen

  • Begrenzter Cruiser-Charakter: Wer genau diesen „großen“ Stil sucht, wird eher nicht vollständig abgeholt.
  • Für lange, zügige Strecken kann das Konzept je nach Anspruch weniger passend wirken als bei größeren Cruiser-Modellen.

Welche Entscheidung passt? Kriterien, die wirklich helfen

Damit die Wahl nicht nur nach Bauchgefühl fällt, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Fahrgewohnheiten. Wer vor allem Stadtverkehr fährt, häufig kurze Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist, wird mit der Voge R125 sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen Touren liebt, Cruiser-Feeling sucht und ein Motorrad möchte, das mit Präsenz und Komfort überzeugt, findet in der Harley-Davidson Low Rider S eine deutlich passendere Antwort.

Für wen eignet sich welches Motorrad besonders?

Die Low Rider S ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Statement anfühlt und bei dem das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Die R125 ist ideal für alle, die ein modernes, leicht zu handhabendes Motorrad möchten – als Einstieg, als Zweitmoped oder als täglicher Begleiter.

Fazit: Harley-Davidson Low Rider S oder Voge R125?

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn Cruiser-Charakter, Komfort und eine souveräne, kraftvolle Anmutung im Alltag und auf Touren zählen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn entspanntes Gleiten und ein markantes Gesamtbild wichtiger sind als maximale Wendigkeit. Die Voge R125 ist dagegen die passende Option, wenn Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und ein unkompliziertes Fahrerlebnis im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, kurze Strecken und für alle, die ein zugängliches Motorrad suchen, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Wer also Präsenz und Cruiser-Feeling priorisiert, landet eher bei der Low Rider S. Wer dagegen Effizienz, Handlichkeit und unkomplizierten Fahrspaß sucht, wird mit der R125 deutlich zufriedener sein.

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