| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Harley-Davidson Low Rider S vs. Yamaha MT-03: Vergleich der zwei Motorradwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Yamaha MT-03, wird der Vergleich schnell mehr als nur ein Blick auf Daten. Hier treffen ein klarer Cruiser-Ansatz mit markantem Auftritt und ein agiles Naked-Bike-Konzept aufeinander. Genau das macht die Entscheidung spannend: Geht es eher um Charakter, Sound und souveräne Präsenz – oder um Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und ein leichtes Handling?
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es weniger um „wer ist besser“, sondern darum, wo die jeweiligen Stärken liegen und welche Schwächen man im Alltag spürt.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Naked-Agilität
Harley-Davidson Low Rider S
Die Low Rider S steht für den klassischen Harley-Charakter: optische Dominanz, ein deutlich spürbarer Antrieb und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit und Durchzug ausgelegt ist. Schon beim Einstieg wirkt die Maschine „erwachsener“ im Look und in der Gesamterscheinung. Wer gerne mit Stil fährt und den Sound sowie die Präsenz eines Cruisers mag, findet hier schnell die passende Richtung.
Yamaha MT-03
Die Yamaha MT-03 ist dagegen auf modernes Naked-Bike-Feeling getrimmt: kompakt, beweglich und auf schnelle Reaktionen ausgelegt. Das Konzept zielt darauf, dass sich das Motorrad im Alltag leicht anfühlt – besonders in der Stadt und auf kurzen Strecken. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegt und schnell „mitgeht“, wird mit der MT-03 häufig genau dieses Gefühl bekommen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter der Motoren: Die Low Rider S ist auf kraftvollen Vortrieb und ein souveränes Fahrverhalten ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn es zügiger werden soll oder wenn man nicht ständig „nacharbeiten“ möchte. Die Maschine wirkt dann wie ein System, das Kraft bereitstellt, statt nur Drehzahl zu liefern.
Die MT-03 spielt ihre Stärken anders aus. Hier steht das agile Ansprechverhalten im Vordergrund: Das Motorrad lässt sich leicht dosieren, reagiert direkt und macht das Fahren in wechselnden Situationen angenehm. Auf der Landstraße kann das bedeuten, dass man häufiger mit dem Gefühl „mitten im Geschehen“ fährt – während die Low Rider S eher „entspannt übernimmt“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich: Die Low Rider S wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und ruhiges Vorankommen ausgelegt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke fließt und man gleichmäßige Linien fahren möchte. Gleichzeitig kann das Cruiser-Setup im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirken als ein sehr kompaktes Naked-Bike.
Die MT-03 punktet dagegen mit Wendigkeit. Gerade in Situationen wie Ampelstopps, engen Straßen oder beim Rangieren zeigt sich der Vorteil eines leichteren, kompakteren Konzepts. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gerne spontan die nächste Kurve mitnimmt, wird das Handling als Stärke wahrnehmen.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Lounge vs. aufrechte Kontrolle
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied im Vergleich. Die Low Rider S bringt eine eher entspannte, cruiser-typische Haltung mit. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil der Körper nicht permanent „aktiv“ gegen die Fahrt arbeitet. Gleichzeitig ist diese Haltung nicht für jede Fahrgewohnheit ideal: Wer sehr sportlich und dynamisch um die Kurve „arbeiten“ möchte, fühlt sich mit einer aufrechteren, agilen Position oft schneller wohl.
Die MT-03 bietet im Vergleich eine Position, die Kontrolle und Übersicht unterstützt. Das macht sie besonders interessant für den Alltag und für Fahrer, die häufig zwischen Stadtverkehr, kurzen Ausfahrten und gelegentlichen Touren wechseln. Die Ergonomie wirkt dabei oft wie ein Kompromiss aus Komfort und direktem Fahrgefühl.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Beim Thema Sicherheit zeigt der Vergleich vor allem, wie unterschiedlich die Motorräder „arbeiten“. Die Low Rider S ist auf souveräne Verzögerung und ruhige Stabilität ausgelegt. Das passt gut zu ihrem Cruiser-Charakter: Wenn man zügig unterwegs ist, soll das Motorrad kontrolliert bleiben.
Die MT-03 setzt ebenfalls auf verlässliche Bremsleistung, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf unmittelbare Reaktion. In der Stadt, bei häufigen Stop-and-go-Situationen oder beim schnellen Richtungswechsel ist das ein Vorteil, weil das Bike insgesamt „handlich“ bleibt und man sich auf das Handling verlassen kann.
Komfort im Alltag: Strecke, Wetter und Nutzung
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Im Vergleich zählt, wie gut das Motorrad zu typischen Fahrprofilen passt. Die Low Rider S ist besonders dann stark, wenn längere Abschnitte am Stück gefahren werden und man den Cruiser-Flow mag. Dazu kommt: Der Charakter des Bikes sorgt oft dafür, dass man die Fahrt als „Genuss“ wahrnimmt.
Die MT-03 ist dagegen ein Motorrad, das sich im Alltag häufig leichter in den Tagesablauf integrieren lässt. Kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Fahrten profitieren von der kompakten Bauweise und dem unkomplizierten Handling. Wer nicht jedes Mal „groß planen“ möchte, findet hier oft die passendere Wahl.
Design und Sound: Emotion vs. Understatement
Beim Design sind die Unterschiede im Vergleich natürlich besonders deutlich. Die Low Rider S ist ein Statement: Sie wirkt kraftvoll, klassisch und gleichzeitig modern interpretiert. Dazu gehört auch der Sound-Charakter, der bei vielen Fahrern ein großer Teil der Motivation ist.
Die MT-03 ist dagegen eher das „funktionale“ Naked-Bike: aggressiv im Look, aber nicht im Sinne eines großen Statements. Das Motorrad wirkt sportlich und modern, ohne den Fokus ausschließlich auf Show zu legen. Für viele ist das genau der Punkt: weniger „Bühne“, mehr „Fahren“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Low Rider S
- Starker Cruiser-Charakter mit klarer emotionaler Wirkung
- Souveräner Vortrieb für entspanntes, kraftvolles Fahren
- Ruhiges Fahrgefühl bei gleichmäßiger Fahrt
- Präsentes Design und typischer Harley-Vibe
Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Low Rider S
- Weniger „spielerisch“ im engen Stadtverkehr als kompaktere Bikes
- Fahrstilabhängig: Wer sehr dynamisch-sportlich unterwegs sein möchte, könnte eine andere Sitz- und Fahrphilosophie bevorzugen
Stärken der Yamaha MT-03
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direktes Ansprechverhalten und leichtes Dosieren
- Alltagstauglichkeit durch kompakte, unkomplizierte Auslegung
- Modernes Naked-Bike-Konzept mit sportlicher Optik
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha MT-03
- Charakterunterschied: Wer Cruiser-Feeling und „große“ Präsenz sucht, findet das hier weniger
- Fahrprofilabhängig: Bei sehr langen, entspannten Autobahn-/Tour-Abschnitten kann ein Cruiser-Konzept subjektiv passender wirken
Welche Maschine passt besser zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich macht es relativ klar: Die Harley-Davidson Low Rider S ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur transportiert, sondern auch Motivation und Emotion liefert. Wer gerne mit Durchzug fährt, den Cruiser-Look mag und sich auf ruhiges, souveränes Vorankommen freut, wird mit der Low Rider S sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das leicht zu bewegen ist und im Alltag schnell Spaß macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne spontan fährt und ein direktes, agiles Fahrgefühl bevorzugt, findet in der MT-03 eine sehr stimmige Option.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Charakter, Cruiser-Feeling und souveränen Vortrieb suchen. Sie passt besonders gut zu längeren Strecken, zu einem entspannten Fahrstil und zu Menschen, die beim Motorradfahren auch den emotionalen Faktor groß schreiben. Ihre Grenzen liegen vor allem dort, wo maximale Wendigkeit im engen Stadtverkehr gefragt ist oder wenn ein sehr „sportlich-aktives“ Handling im Vordergrund steht.
Die Yamaha MT-03 gewinnt den Vergleich dort, wo Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und direktes Handling zählen. Sie eignet sich besonders für kurze Wege, Stadtfahrten und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell zugänglich ist und sich unkompliziert fahren lässt. Wer hingegen explizit den Cruiser-Vibe und die große Präsenz einer Harley sucht, wird eher nicht das gleiche Gefühl bekommen.
Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans mit Lust auf Durchzug und Stil – MT-03 für alle, die agil, modern und alltagstauglich unterwegs sein wollen.