| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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Harley-Davidson Low Rider S vs Yamaha MT-125: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Anspruch
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider S steht für markante Präsenz, kräftigen Charakter und ein Fahrgefühl, das man nicht einfach wegignorieren kann. Die Yamaha MT-125 dagegen setzt auf Leichtigkeit, Agilität und eine moderne, direkte Art, sich durch den Alltag zu bewegen. Doch welches Motorrad passt wirklich besser – und worauf sollte beim Vergleich geachtet werden?
Grundidee im Vergleich: Charakter statt Kompromiss
Harley-Davidson Low Rider S: große Wirkung, klare Linie
Die Low Rider S ist ein Motorrad, das optisch wie akustisch Aufmerksamkeit erzeugt. Im Vergleich zeigt sich schnell: Hier geht es weniger um „einfach nur fahren“, sondern um das Gesamtpaket aus Stil, Motorcharakter und dem Gefühl, auf etwas Besonderem zu sitzen. Die Maschine wirkt stabil und souverän, besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Ampeln besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man Rhythmus aufbaut.
Yamaha MT-125: leicht, wendig, modern
Die MT-125 ist dagegen ein Motorrad für Menschen, die unkompliziert unterwegs sein möchten. Im Vergleich fällt auf: Die Yamaha wirkt wie gemacht für den Alltag – mit einer agilen Sitzposition, direktem Handling und dem typischen MT-Gefühl, das sich schnell vermittelt. Gerade in der Stadt, bei wechselnden Geschwindigkeiten und häufigem Richtungswechsel spielt die MT-125 ihre Stärken aus.
Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Low Rider S: Kraft und Drehmoment-Charakter
Beim Vergleich der Fahrdynamik zeigt sich der Unterschied im Anspruch. Die Low Rider S liefert ein deutlich „größeres“ Gefühl: Beschleunigung und Durchzug wirken kraftvoll, und das Motorrad vermittelt Souveränität. Das ist besonders dann spürbar, wenn man zügig aus dem Verkehr heraus will oder wenn die Strecke mehr als nur kurze Wege bietet.
MT-125: Agilität und kontrollierte Dynamik
Die MT-125 setzt nicht auf massives Kraftgefühl, sondern auf Kontrolle und Wendigkeit. Im Vergleich wirkt die Yamaha dadurch oft „einfacher“ zu fahren: Man bleibt schnell im Flow, kann zügig reagieren und findet in engen Situationen leichter die passende Linie. Für Fahrten, bei denen es vor allem auf Übersicht, Reaktionsfreude und entspannte Handhabung ankommt, ist das ein klarer Vorteil.
Handling und Alltagstauglichkeit
Stadtverkehr: Wer ist entspannter?
Im Stadtbetrieb zeigt sich ein typischer Unterschied: Die MT-125 spielt ihre Stärken bei engen Abständen, häufigem Anfahren und dem ständigen Wechsel zwischen Tempo und Stop-and-go aus. Die Low Rider S kann das zwar auch, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst bewegt – mit mehr „Show“ und mehr Präsenz. Wer im Alltag vor allem kurze Strecken fährt und häufig manövrieren muss, findet in der Yamaha meist den entspannteren Begleiter.
Außerorts und längere Strecken
Außerhalb der Stadt wird der Vergleich schnell zugunsten der Low Rider S entschieden. Die Harley vermittelt mehr Ruhe im Fahrgefühl und wirkt auf längeren Abschnitten souveräner. Die Yamaha kann natürlich ebenfalls Touren fahren, aber sie bleibt stärker auf „leicht und wendig“ fokussiert. Wer regelmäßig längere Strecken plant und dabei ein kraftvolleres Gesamtgefühl sucht, wird mit der Low Rider S eher glücklich.
Komfort, Sitzgefühl und Ergonomie
Komfort ist im Vergleich nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Körperhaltung und dem, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Gewohnheiten passt. Die Low Rider S wirkt in der Gesamterscheinung eher „erwachsen“ und vermittelt ein ruhiges, standfestes Gefühl. Die MT-125 ist dagegen spürbar leichter im Handling und kann dadurch auch bei längeren Stadtfahrten angenehm wirken – vor allem, wenn man eine aktive, aufmerksame Fahrweise bevorzugt.
Bremsen und Fahrstabilität
Im direkten Vergleich fällt auf: Beide Motorräder sind auf ihre jeweilige Zielgruppe ausgelegt. Die Low Rider S wirkt dabei besonders dann überzeugend, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad stabil und kontrolliert bleiben soll. Die MT-125 punktet vor allem durch ihr leichtes Handling und die gute Beherrschbarkeit im Alltag. Wer häufig in Situationen mit wechselnder Verkehrslage fährt, profitiert von der einfachen Handhabung der Yamaha. Wer dagegen mehr Tempo und mehr „großes“ Fahrgefühl erwartet, findet in der Harley eher die passende Basis.
Design und „Warum man losfährt“
Design ist beim Motorrad oft mehr als nur Optik – es beeinflusst die Motivation. Die Low Rider S ist ein Statement: Sie sieht nach Harley aus, klingt nach Harley und fühlt sich auch so an. Die MT-125 ist dagegen modern, kantig und wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt. Im Vergleich zeigt sich: Die Harley gewinnt, wenn das Motorrad vor allem Begeisterung auslösen soll. Die Yamaha gewinnt, wenn das Motorrad vor allem praktisch, unkompliziert und schnell verfügbar sein soll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider S – Stärken
- Präsenz und Charakter: starkes Gesamtgefühl aus Optik, Sound und Fahrkultur.
- Souveränität: wirkt besonders auf längeren Strecken und bei zügiger Fahrweise überzeugend.
- Durchzug und Kraftgefühl: vermittelt mehr „Wucht“ im Alltag.
Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Schwächen
- Anspruch an den Fahrstil: wirkt weniger „leichtfüßig“ als eine kleine, agile Maschine.
- Alltag im Stop-and-go: kann weniger entspannt wirken, wenn häufig enge Manöver nötig sind.
Yamaha MT-125 – Stärken
- Agilität: ideal für Stadtverkehr, enge Situationen und häufiges Anfahren.
- Einfaches Handling: macht das Fahren schnell zugänglich.
- Alltagsnutzen: wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt.
Yamaha MT-125 – mögliche Schwächen
- Begrenzter Anspruch bei Tempo: für sehr sportliche oder lange Autobahnabschnitte ist sie weniger die erste Wahl.
- Weniger „großes“ Kraftgefühl: der Charakter ist eher kontrolliert als kraftbetont.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrgefühl wird gesucht? Die Low Rider S richtet sich an Menschen, die ein Motorrad wollen, das sich nach mehr anfühlt – mit Stil, Sound und einer souveränen Art, Strecke zu machen. Die MT-125 richtet sich an Fahrer, die ein leichtes, modernes Motorrad für den Alltag möchten, das schnell zu beherrschen ist und in der Stadt besonders Spaß macht.
Typische Kandidaten für die Harley-Davidson Low Rider S
- Wer regelmäßig außerorts fährt oder längere Strecken plant.
- Wer Wert auf Motorrad-Charakter legt und sich an Präsenz erfreut.
- Wer ein kraftvolleres Gesamtgefühl sucht statt maximale Leichtigkeit.
Typische Kandidaten für die Yamaha MT-125
- Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist und häufig manövriert.
- Wer ein zugängliches Motorrad für den Einstieg oder den täglichen Gebrauch sucht.
- Wer Agilität und unkompliziertes Handling höher gewichtet als „große“ Kraft.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Begeisterung auslösen soll: mit starkem Charakter, souveränem Fahrgefühl und einem Auftritt, der auch auf längeren Strecken überzeugt. Sie passt besonders zu Fahrern, die mehr Anspruch an Dynamik und Gesamtwirkung stellen und das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen die stimmigere Option für den Alltag: leicht zu bewegen, wendig im Stadtverkehr und schnell zugänglich. Wer kurze Wege, häufiges Anfahren und wechselnde Verkehrssituationen hat, findet in der MT-125 den entspannteren Begleiter. Kurz gesagt: Harley für Charakter und Souveränität, Yamaha für Agilität und Alltagstauglichkeit.