UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Alles ganz einfach
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich für Straße und Tour

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Harley-Davidson Low Rider S steht für markantes Cruiser-Feeling, kräftigen Auftritt und eine Fahrkultur, die man spürt. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré dagegen ist eher die Wahl für weite Strecken: Reiseenduro-Charakter, solide Ergonomie und ein Konzept, das auf Alltagstauglichkeit und Touren ausgelegt ist. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern im Zusammenspiel aus Fahrverhalten, Komfort, Ausstattung und dem, was im Alltag wirklich zählt.

Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser vs. Reiseenduro

Harley-Davidson Low Rider S: Fokus auf Stil und Durchzug

Die Low Rider S ist ein Cruiser, der bewusst auf einen kernigen Look und ein direktes Fahrerlebnis setzt. Das Motorrad wirkt kompakt und „hands-on“, die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man sich wohlfühlt, wenn die Strecke eher urban oder kurvig wird. Der Charakter ist klar: kräftiger Vortrieb, ein spürbarer Motorlauf und ein Fahrgefühl, das nicht nach „Touring auf Autopilot“ klingt, sondern nach Kontrolle und Präsenz.

Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Reiseorientierung mit Komfort

Die Super Ténéré ist dagegen ein Motorrad, das für lange Tage gemacht ist. Sie kombiniert die Robustheit eines Reiseenduro-Konzepts mit einer Ausstattung, die auf Komfort und Sicherheit ausgelegt ist. Das Motorrad zielt darauf ab, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben: auf der Landstraße, auf Autobahnabschnitten und auf Strecken, die nicht immer perfekt asphaltiert sind. Wer Touren plant, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Harley-Davidson Low Rider S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man aus dem Drehmoment heraus zügig beschleunigt und das Motorrad „von unten“ spürbar anzieht. Das Fahrgefühl ist dabei oft weniger drehzahlgetrieben, sondern mehr vom direkten Ansprechverhalten geprägt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, Überholen und zügiges Fahren im Vordergrund stehen.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré wirkt im Vergleich stärker auf gleichmäßiges, tourentaugliches Tempo ausgelegt. Der Antrieb unterstützt eine ruhige Fahrweise, bei der man lange Strecken komfortabel abspult. Gleichzeitig bleibt sie flexibel genug, um auch bei Bedarf zügig zu reagieren. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Leistung vorhanden ist, sondern wie sie nutzbar wird: Die Harley wirkt „präsenter“ im unmittelbaren Fahrgefühl, die Yamaha „konstanter“ für lange Abschnitte.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität auf Distanz

Low Rider S: direktes Handling, aber mit Cruiser-typischer Ausrichtung

Die Low Rider S vermittelt ein eher direktes, spürbares Handling. In Kurven fühlt sich das Motorrad lebendig an, und das Fahrgefühl ist oft „klar“: Man merkt, wie die Maschine reagiert, wenn die Linie gewechselt wird. Gleichzeitig ist das Konzept ein Cruiser, daher liegt der Schwerpunkt nicht auf maximaler Offroad-Agilität, sondern auf souveräner Dynamik auf der Straße. Wer viel in der Stadt oder auf Landstraßen fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht versteckt.

Super Ténéré: ruhige Linie, Stabilität und Reisekomfort

Die Super Ténéré ist im Handling stärker auf Stabilität ausgelegt. Das merkt man besonders bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke wellig wird. Das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Für Touren ist das ein großer Vorteil: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Straße. In engen Kurven kann sie trotzdem überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man „weiter denkt“ und Strecken durchzieht.

Komfort und Sitzposition: Wie gut bleibt man nach vielen Kilometern frisch?

Komfort ist bei der Wahl zwischen diesen beiden Modellen ein entscheidender Punkt. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet eine Sitzposition, die zum Cruiser-Feeling passt: entspannt, mit einem Fokus auf Präsenz und Fahrspaß. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr stimmig anfühlen. Bei sehr langen Tagen hängt der Komfort aber stärker davon ab, wie die persönliche Ergonomie zur Maschine passt und wie häufig Pausen eingeplant werden.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen klar auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch über längere Zeit eine gute Haltung findet. Dazu kommt, dass das Gesamtkonzept auf „Reise“ optimiert ist: Windschutz, Fahrstabilität und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfedert, tragen dazu bei, dass man sich weniger „gearbeitet“ fühlt. Für Menschen, die regelmäßig mehrere Stunden am Stück fahren, ist das ein echter Pluspunkt.

Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich hilft

Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt in der Ausrichtung oft „fahrerorientiert“: Man spürt den Fokus auf das unmittelbare Fahrgefühl, während die Ausstattung so gewählt ist, dass sie den Charakter des Cruisers unterstützt. Je nach Konfiguration kann das System-Setup ausreichend sein, um sicher und komfortabel unterwegs zu sein, ohne dass es sich wie „Technik-Spielzeug“ anfühlt.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist besonders interessant, wenn man Wert auf Assistenz und Reise-Features legt. Gerade auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen kann Elektronik helfen, das Motorrad berechenbarer zu machen. Das macht sie für Tourenfahrer attraktiv, die nicht nur „Spaß“, sondern auch planbare Sicherheit und Entlastung suchen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Low Rider S

  • Charakter und Sound: Das Cruiser-Gefühl ist deutlich spürbar und macht jede Fahrt besonders.
  • Direktes Ansprechverhalten: Der Motor wirkt so, dass man schnell reagieren kann.
  • Kurven- und Fahrspaß auf der Straße: Die Maschine fühlt sich lebendig an, wenn die Strecke anspruchsvoller wird.

Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Low Rider S

  • Langstreckenkomfort abhängig von der Person: Wer sehr lange Touren plant, sollte Ergonomie und Pausenplanung mitdenken.
  • Reise-Setup nicht im Fokus: Für sehr weite Strecken mit viel Gepäck ist das Konzept weniger „reisefertig“ als bei der Yamaha.

Stärken der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré

  • Tourenorientierung: Stabilität, Komfort und Gesamtpaket passen besonders gut für lange Fahrten.
  • Berechenbarkeit: Das Motorrad wirkt wie gemacht für konstantes Fahren über Distanz.
  • Elektronik und Ausstattung: Unterstützt dort, wo man auf Reisen Entlastung möchte.

Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré

  • Charakter weniger „cruiserhaft“: Wer vor allem das direkte Cruiser-Feeling sucht, könnte sich weniger „emotional“ abgeholt fühlen.
  • Handling-Fokus: In sehr engen, dynamischen Situationen steht nicht immer die gleiche „Unmittelbarkeit“ im Vordergrund wie bei der Harley.

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die Harley-Davidson Low Rider S passt besonders gut, wenn der Alltag aus Stadtfahrten, Ausfahrten am Wochenende und kurvigen Landstraßen besteht. Wer ein Motorrad möchte, das sich im Moment „präsent“ anfühlt, wird mit der Harley sehr wahrscheinlich mehr emotionale Befriedigung bekommen. Auch für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind und das Ansprechverhalten direkt nutzen, ist sie eine starke Wahl.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen die bessere Option, wenn Tourenplanung im Vordergrund steht: längere Strecken, wechselnde Straßenbedingungen und der Wunsch nach Komfort, Stabilität und hilfreicher Elektronik. Wer regelmäßig mehrere Stunden fährt, Wert auf entspannte Ergonomie legt und auch mal weiter denkt als nur „Straße vor der Haustür“, findet in der Yamaha ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem auf Charakter, direktes Fahrgefühl und Cruiser-Emotion ausgelegt sein soll. Sie punktet dort, wo man oft beschleunigt, Kurven genießt und das Motorrad als „Statement“ erlebt. Ihre Grenzen liegen weniger in der Leistung als im Langstreckenkomfort, der stärker zur eigenen Ergonomie passen muss und bei sehr langen Tagen mehr Planung verlangt.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré überzeugt vor allem mit Reiseorientierung, Stabilität und einem komfortablen Gesamtkonzept. Wer Touren liebt, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte und Elektronik sowie Ausstattung als echte Unterstützung sieht, bekommt hier das passendere Motorrad. Kurz gesagt: Für Straße, Stil und unmittelbaren Fahrspaß spricht die Harley – für lange Strecken, Komfort und Reise-Feeling ist die Yamaha die bessere Wahl.

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