| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
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Harley-Davidson Low Rider S vs Zero DSR/X – Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Harley-Davidson Low Rider S und die Zero DSR/X, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein klassischer Cruiser mit markantem Auftritt und V2-Charakter, dort ein modernes Elektro-Motorrad mit direkter Kraftentfaltung und digitaler Fahrkultur. Beide Modelle wollen im Alltag überzeugen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich in der Praxis, wo liegen die typischen Schwächen, und für wen passt welches Bike besser?
Grundidee und Zielgruppe: Cruiser-Feeling vs. E-Mobilität
Die Harley-Davidson Low Rider S steht für den klassischen Stil: bullige Optik, ein Sound, der zur Marke gehört, und ein Fahrgefühl, das sich eher nach „Motorrad“ anfühlt als nach „Technikprojekt“. Die Sitzposition ist auf entspanntes Cruisen ausgelegt, und das Bike wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist.
Die Zero DSR/X verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Elektroantrieb, moderne Assistenz- und Fahrmodi-Logik (je nach Ausstattung/Softwarestand) und ein Ansprechverhalten, das sich in der Stadt besonders bemerkbar macht. Wer beim Beschleunigen die sofortige Kraft mag und den Alltag ohne Tankstopps organisieren will, findet hier einen klaren Vorteil.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Harley-Davidson Low Rider S: V2-Charakter und „Punch“
Die Low Rider S liefert ihre Leistung in einem typischen V2-Gefühl: nicht nur „schnell“, sondern mit einem Charakter, der sich beim Gasgeben spürbar verändert. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen wirkt der Antrieb lebendig und vermittelt ein sehr direktes, mechanisches Feedback.
Zero DSR/X: Drehmoment sofort, Fahrmodi als Werkzeug
Die DSR/X spielt ihre Stärke vor allem bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten aus. Der Elektromotor stellt die Kraft sehr gleichmäßig und ohne Schaltpausen bereit. Das macht das Motorrad im Stadtverkehr angenehm: Anfahren, Beschleunigen und Überholen wirken oft „stressfreier“, weil die Leistungsentfaltung spontan und fein dosierbar ist.
Vergleich der Stärken: Die Low Rider S punktet mit emotionalem Antrieb und dem klassischen Fahrgefühl. Die DSR/X punktet mit sofortiger Kraft und einem sehr ruhigen, kontrollierten Ansprechverhalten.
Vergleich der Schwächen: Die Low Rider S ist stärker an den klassischen Kraftstoffrhythmus gebunden. Die DSR/X hängt stärker von Ladeplanung und realen Bedingungen ab – je nach Fahrprofil, Temperatur und Fahrweise.
Fahrwerk und Handling: Cruiser-Flow vs. E-Motorrad-Präzision
Beide Motorräder sind für Alltag und Touren gedacht, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Low Rider S fühlt sich häufig wie ein „großer Cruiser“ an: stabil, souverän und auf fließendes Fahren ausgelegt. Das Handling ist nicht auf hektische Richtungswechsel optimiert, sondern auf kontrollierte Linienführung und ein ruhiges Fahrtempo.
Die DSR/X wirkt dagegen moderner in der Abstimmung: Das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Gewichtsverteilung und der Art, wie die Leistung anliegt, unterstützt ein präzises Fahren. Gerade wenn es darum geht, Geschwindigkeit dosiert aufzubauen oder in urbanen Situationen schnell zu reagieren, spielt die Elektrocharakteristik ihre Vorteile aus.
Vergleich der Stärken: Die Low Rider S überzeugt mit Cruiser-Stabilität und entspannter Langstreckenwirkung. Die DSR/X überzeugt mit agilerem Gefühl und kontrollierter Leistungsentfaltung.
Vergleich der Schwächen: Wer mit der Low Rider S sehr sportlich „aggressiv“ fahren will, stößt eher an den Cruiser-Fokus. Wer mit der DSR/X lange Strecken ohne Ladeoption plant, muss die Reichweitenrealität stärker im Blick behalten.
Ergonomie und Komfort: Sitzgefühl im Alltag
Die Harley-Davidson Low Rider S ist auf eine typische Cruiser-Ergonomie ausgelegt: aufrechter oder leicht gestreckter Rücken, ein Sitzgefühl, das für längere Fahrten angenehm sein kann, und eine Haltung, die den Blick auf die Straße lenkt statt auf technische Details. Dazu passt auch das Gesamtgefühl: weniger „Cockpit“, mehr „Fahrt“.
Die Zero DSR/X bietet eine moderne Sitz- und Bedienlogik. Die Ergonomie wirkt oft so, dass sie sowohl für Stadt als auch für längere Strecken taugt. Zusätzlich spielt die digitale Bedienung eine Rolle: Fahrmodi, Leistungscharakteristik und Energieverwaltung sind Teil des Erlebnisses.
Vergleich der Stärken: Low Rider S punktet mit klassischem Cruiser-Komfort und entspannter Haltung. DSR/X punktet mit moderner Bedienung und einem Setup, das sich an unterschiedliche Fahrstile anpassen lässt.
Vergleich der Schwächen: Bei der Low Rider S kann die Cruiser-Geometrie je nach Körpergröße und Fahrstil weniger „sportlich“ wirken. Bei der DSR/X kann die Bedienung/Technik für manche Fahrer zunächst mehr Einarbeitung bedeuten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl in Alltagssituationen. Die Low Rider S vermittelt dabei häufig ein vertrautes, mechanisches Bremsgefühl, das sich gut anfühlt, wenn man „klassisch“ fährt. Die DSR/X kann zusätzlich durch die Art der Leistungssteuerung im Fahrbetrieb unterstützen, sodass sich das Motorrad insgesamt sehr gut dosieren lässt.
Vergleich der Stärken: Low Rider S bietet ein direktes, traditionelles Bremsgefühl. DSR/X überzeugt durch fein dosierbare Kontrolle und die Möglichkeit, das Fahrverhalten über Modi zu beeinflussen.
Vergleich der Schwächen: Bei beiden gilt: Reifen, Beladung und Fahrweise entscheiden stark über das Bremsverhalten. Die DSR/X verlangt zudem, die Energie- und Fahrstrategie im Blick zu behalten, damit das gewünschte Fahrgefühl konstant bleibt.
Technik, Ausstattung und Alltag: Was wirklich zählt
Bedienung und Fahrmodi
Die Low Rider S setzt auf das, was viele an Harley lieben: intuitive Bedienung, klare Mechanik und ein Fahrgefühl, das nicht ständig „erklärt“ werden muss. Die DSR/X dagegen lebt von ihrer Software-Logik: Fahrmodi und Leistungsprofile sind ein Teil des Konzepts. Das ist ein Vorteil für alle, die ihr Motorrad aktiv „einstellen“ möchten.
Laden vs. Tanken
Hier liegt der größte praktische Unterschied. Die Low Rider S ist unkompliziert im klassischen Sinne: Tankstellen sind verfügbar, Reichweite ist planbar. Die DSR/X bringt dafür den Alltagsvorteil, dass das Laden – je nach Infrastruktur – planbar und oft komfortabel ist. Wer regelmäßig zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, profitiert deutlich. Wer dagegen selten Ladepunkte findet, muss Touren stärker planen.
Vergleich der Stärken: Low Rider S ist flexibel bei langen Strecken ohne Ladeplanung. DSR/X ist im Alltag oft entspannter, wenn Ladeoptionen vorhanden sind.
Vergleich der Schwächen: Low Rider S bleibt an Kraftstoffkosten und Tankrhythmus gebunden. DSR/X erfordert Ladeplanung und realistische Reichweitenbetrachtung.
Kosten und Wartung: Betriebskosten im Blick
Bei der Frage nach den laufenden Kosten unterscheiden sich die Welten. Die Low Rider S hat einen klassischen Antriebsstrang mit den typischen Wartungs- und Verschleißthemen, die man bei Verbrennern kennt. Die DSR/X hat weniger bewegliche Teile im Antrieb, was in der Praxis oft zu einem anderen Wartungsprofil führt. Gleichzeitig entstehen Kosten und Aufwand rund um Ladeinfrastruktur, Kabel/Adapter und die Organisation des Ladevorgangs.
Vergleich der Stärken: Low Rider S ist im Wartungs- und Betriebskonzept vertraut. DSR/X kann im Betrieb durch den Elektroantrieb langfristig Vorteile bringen, wenn das Laden gut in den Alltag passt.
Vergleich der Schwächen: Bei der Low Rider S können Wartungsintervalle und Verschleißteile stärker ins Budget greifen. Bei der DSR/X können Ladeinfrastruktur und Fahrprofil die „Kosten pro Nutzung“ indirekt beeinflussen.
Design und Fahrgefühl: Emotion vs. Zukunftslook
Die Low Rider S ist ein Statement. Der Look ist klar Harley-typisch, die Silhouette wirkt massig und präsent. Dazu gehört auch das Fahrgefühl: Man spürt den Verbrenner, man hört ihn, und das Motorrad wirkt wie ein Teil der eigenen Identität.
Die DSR/X wirkt dagegen wie ein moderner Gegenentwurf: technisch, clean und auf „Zukunft“ getrimmt. Das Fahrgefühl ist leiser, der Fokus liegt mehr auf Kontrolle und Beschleunigungscharakteristik als auf Motorgeräusch.
Vergleich der Stärken: Low Rider S liefert maximale emotionale Präsenz. DSR/X liefert ein modernes, ruhiges und sehr kontrolliertes Erlebnis.
Vergleich der Schwächen: Wer den klassischen Sound und das Verbrenner-Feeling sucht, wird bei der DSR/X weniger „Herzklopfen“ finden. Wer maximale Reichweitenfreiheit ohne Ladeplanung erwartet, wird bei der DSR/X stärker planen müssen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Alltag und Fahrstil bevorzugt wird.
Harley-Davidson Low Rider S – ideal für
- alle, die Cruiser-Optik und klassisches Fahrgefühl lieben
- Fahrer, die lange Strecken spontan fahren möchten
- Menschen, die den Verbrenner-Charakter und das Motorfeedback suchen
Zero DSR/X – ideal für
- alle, die im Stadtverkehr und im Alltag sofortige Kraft und Ruhe schätzen
- Fahrer, die regelmäßig laden können (z. B. zu Hause/Arbeit)
- Menschen, die Technik, Fahrmodi und ein modernes Gesamtpaket mögen
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für alle, die ein klassisches Cruiser-Erlebnis suchen: emotionaler Antrieb, vertrautes Betriebskonzept und hohe Flexibilität bei längeren Fahrten ohne Ladeplanung. Wer den Sound, das mechanische Gefühl und die souveräne Cruiser-Stabilität priorisiert, wird mit der Low Rider S sehr zufrieden sein.
Die Zero DSR/X passt besonders gut zu Fahrern, die Alltag und Stadtverkehr als Hauptbühne sehen und die Vorteile eines Elektroantriebs wirklich nutzen möchten: sofortige Kraftentfaltung, ruhiges Fahrgefühl und die Möglichkeit, das Motorrad über Fahrmodi an den eigenen Stil anzupassen. Voraussetzung ist eine realistische Ladeplanung – ideal, wenn zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen werden kann.
Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Liebhaber mit Lust auf Verbrenner-Charakter und spontane Touren, DSR/X für moderne Fahrer, die Effizienz, Kontrolle und Elektro-Fahrspaß in den Mittelpunkt stellen.