| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
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Harley-Davidson Low Rider ST vs. CF Moto 450 MT – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider ST steht für den klassischen Cruiser-Ansatz mit markantem Auftritt und einem Fahrgefühl, das man spürt. Die CF Moto 450 MT verfolgt dagegen einen modernen, alltagstauglichen Tourer-Charakter: kompakt, vielseitig und mit Fokus auf ein unkompliziertes Handling. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zu den eigenen Wegen – Stadt, Landstraße oder längere Touren?
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Charisma vs. Allround-Tourer
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist in ihrer Ausrichtung klar: Sie will nicht nur transportieren, sondern Stil und Charakter liefern. Das spiegelt sich auch in der Art wider, wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlt. Der Schwerpunkt liegt auf dem souveränen, ruhigen Vorankommen und dem typischen Cruiser-Gefühl, das besonders auf längeren Strecken Spaß macht.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen stärker auf Alltag und Vielseitigkeit getrimmt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt – für Pendeln, für spontane Ausfahrten und auch für Touren, bei denen man nicht ständig an die „richtige“ Strecke denken möchte. Im Vergleich zeigt sich: Während die Harley eher auf emotionales Cruiser-Feeling setzt, zielt die CF Moto auf praktische Nutzbarkeit und ein leicht zugängliches Handling.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Beim Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik wird der Unterschied schnell deutlich. Die Low Rider ST spielt ihre Stärken dort aus, wo ein Cruiser seine Vorteile hat: gleichmäßiges Ansprechverhalten, ein sattes Gefühl beim Beschleunigen und ein Fahrstil, der nicht zwingend „sportlich“ sein muss, um dynamisch zu wirken. Gerade im mittleren Drehzahlbereich wirkt die Harley oft besonders stimmig – sie lädt dazu ein, entspannt zu fahren und trotzdem zügig voranzukommen.
Die CF Moto 450 MT setzt dagegen auf ein moderneres, agileres Antriebsgefühl. Im direkten Vergleich wirkt sie oft „direkter“ im Umgang: Gas geben, reagieren lassen, weiterrollen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Richtungswechsel, Stadtverkehr oder kurvige Landstraßen zum Alltag gehören. Die Harley kann dabei zwar ebenfalls überzeugen, aber die CF Moto wirkt im Alltag meist unkomplizierter in der Handhabung.
Stärken & Schwächen im Antriebskontext
- Harley-Davidson Low Rider ST: Stärke im cruisertypischen, ruhigen Vorankommen und im emotionalen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie für sehr enge, häufige Manöver im Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt als kompakter ausgelegte Modelle.
- CF Moto 450 MT: Stärke in Agilität und Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „groß“ wirkt als bei einem klassischen Cruiser – wer genau dieses Cruiser-Feeling sucht, wird eher bei der Harley fündig.
Fahrwerk & Handling: Wer liegt wie auf der Straße?
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich vor allem die Philosophie: Die Harley-Davidson Low Rider ST ist auf Stabilität und souveränes Gleiten ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Strecke länger wird und man konstant unterwegs ist. Auf der Landstraße kann das sehr angenehm sein, weil die Maschine nicht ständig „nachjustiert“ werden will.
Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich oft handlicher und leichter zu bewegen. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten, in der Stadt oder auf Straßen mit vielen Kurven spielt das eine große Rolle. Wer häufig zwischen Ampeln, Einfahrten und engen Passagen unterwegs ist, profitiert meist von dem unkomplizierten Handling.
Bremsen & Kontrolle
Auch bei Bremsen und der allgemeinen Kontrolle zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Harley setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Gefühl und Stabilität, während die CF Moto im Alltag oft durch ihre intuitive Bedienbarkeit punktet. Wichtig ist dabei weniger, welches System „besser“ ist, sondern wie es zum Fahrstil passt: Cruiser-Fahrer möchten häufig Ruhe und Vorhersehbarkeit, Allround-Fahrer eher schnelle, klare Reaktionen.
Sitzposition & Komfort: Langstrecke vs. Alltag
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist klar auf Cruiser-Komfort ausgelegt: Die Haltung wirkt entspannter, die Ergonomie unterstützt ein ruhiges Fahren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn man nicht ständig „aktiv“ arbeiten möchte.
Die CF Moto 450 MT bietet dagegen eine Position, die sich oft als alltagstauglicher Kompromiss anfühlt. Im Vergleich wirkt sie häufig so, dass man sowohl entspannt als auch dynamischer fahren kann. Für Fahrprofile, die aus vielen unterschiedlichen Situationen bestehen – Stadt, Landstraße, gelegentlich Autobahn – ist das ein echter Pluspunkt.
Windschutz & Alltagstauglichkeit
Bei der Alltagstauglichkeit spielen Details wie Windschutz, Ergonomie und die praktische Nutzung eine Rolle. Die Harley kann durch ihren Cruiser-Ansatz besonders auf Komfort und Stil überzeugen. Die CF Moto punktet im Vergleich häufig durch ihre moderne Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „einfach nutzt“, ohne sich jedes Mal neu einzustellen.
Ausstattung & Technik: Was fällt im Vergleich auf?
Im Bereich Ausstattung und Technik zeigt sich, dass beide Motorräder ihre Zielgruppe ernst nehmen. Die Harley-Davidson Low Rider ST setzt auf einen stimmigen Cruiser-Look und eine Ausstattung, die zum Charakter passt. Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen wie ein modernes Gesamtpaket, das auf Funktion und Bedienbarkeit ausgelegt ist.
Im direkten Vergleich ist es weniger eine Frage von „mehr“ oder „weniger“, sondern von „passend“. Wer Wert auf eine klassische, markentypische Inszenierung legt, wird die Harley stärker wahrnehmen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich technisch zeitgemäß anfühlt und im Alltag schnell verstanden wird, findet in der CF Moto oft den besseren Zugang.
Verbrauch, Reichweite & Kosten im Alltag
Beim Thema Verbrauch und Reichweite ist der Vergleich besonders relevant, weil er direkt mit der Nutzung zusammenhängt. Die CF Moto 450 MT wirkt im Alltag oft effizienter im Umgang mit typischen Streckenprofilen: Stadtanteil, Landstraße, kurze Touren. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird.
Die Harley-Davidson Low Rider ST kann ebenfalls überzeugen, aber der Charakter ist stärker auf „Genussfahrten“ ausgerichtet. Im Vergleich bedeutet das: Wer häufig lange Strecken plant und dabei den Cruiser-Ansatz liebt, wird die Harley als stimmig empfinden. Wer dagegen vor allem kurze Wege und häufige Nutzung im Blick hat, profitiert oft von der pragmatischen Ausrichtung der CF Moto.
Wartung & Verfügbarkeit
Auch bei Wartung und Ersatzteilen lohnt der Blick auf die eigene Region und den eigenen Anspruch. Die Harley-Davidson Low Rider ST bringt den typischen Premium-Charakter der Marke mit, während die CF Moto 450 MT häufig als moderne Alternative wahrgenommen wird. Im Vergleich zählt hier vor allem, wie gut sich das Motorrad im eigenen Umfeld betreuen lässt und wie unkompliziert man an Teile oder Service kommt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem durch den eigenen Fahrstil entschieden. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Cruiser-Charakter, markantes Auftreten und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die gern längere Strecken genießen, die Ruhe im Fahrbetrieb suchen und die Optik sowie die Marke bewusst erleben möchten.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen oft die passendere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig einsetzbar ist und sich im Alltag leicht bewegt. Wer häufig zwischen verschiedenen Streckenarten wechselt, Wert auf unkompliziertes Handling legt und ein modernes, funktionales Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der CF Moto meist zufriedener.
Typische Einsatzszenarien im Vergleich
- Stadt & Alltag: CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich oft agiler und alltagstauglicher.
- Landstraße & entspannte Touren: Harley-Davidson Low Rider ST spielt ihre Stärken im cruisertypischen Fahrgefühl aus.
- Gemischte Nutzung: CF Moto 450 MT punktet häufig durch den vielseitigen Charakter.
- Genussfahrten mit Stil: Harley-Davidson Low Rider ST ist oft die emotionalere Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist das Motorrad für alle, die Cruiser-Feeling, markantes Auftreten und ein entspanntes, souveränes Fahrgefühl suchen. Im Vergleich wirkt sie besonders dann stark, wenn längere Strecken im Fokus stehen und man die Ruhe und den Charakter der Maschine bewusst genießen möchte. Ihre mögliche Schwäche liegt weniger in der Leistung als im Einsatz: Wer sehr häufig enge, hektische Situationen im Stadtverkehr hat, empfindet die Cruiser-Philosophie manchmal als weniger „leicht“ als kompakter ausgelegte Motorräder.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad für den Alltag gesucht wird. Im Vergleich überzeugt sie vor allem durch ihr agiles Handling, den unkomplizierten Zugang und die moderne Ausrichtung, die sich für unterschiedliche Streckenprofile eignet. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Touren wechselt, findet in der CF Moto meist die passendere Balance aus Komfort und Praxis.
Kurz gesagt: Cruiser-Liebe und Genussfahrten sprechen eher für die Harley – Allround-Nutzung und unkomplizierte Vielseitigkeit eher für die CF Moto.