| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Harley-Davidson Low Rider ST vs Husqvarna 701 Supermoto – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider ST und die Husqvarna 701 Supermoto, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die eine Maschine steht für Cruiser-Feeling mit souveräner Straßenpräsenz, die andere für agiles, direktes Supermoto-Fahren mit viel Temperament. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundcharakter: Cruiser-Rhythmus vs. Supermoto-Impuls
Harley-Davidson Low Rider ST: entspannt, aber nicht träge
Die Harley-Davidson Low Rider ST bringt den typischen Cruiser-Ansatz mit: eine Sitzposition, die eher nach „ankommen“ als nach „durchziehen“ aussieht, und ein Fahrgefühl, das auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Im Alltag wirkt das Motorrad dadurch angenehm ruhig. Gleichzeitig ist die Low Rider ST nicht nur gemütlich – sie kann durchaus zupacken, wenn die Drehzahl anzieht und der Fahrer den Cruiser-typischen Schub nutzt.
Husqvarna 701 Supermoto: leichtfüßig, direkt und fordernd
Die Husqvarna 701 Supermoto setzt dagegen auf den Supermoto-Impuls: kurze Wege, schnelles Ansprechverhalten und ein Handling, das Kurven förmlich einlädt. Das Motorrad fühlt sich oft so an, als würde es „mitdenken“: Gas auf, Linie anpassen, wieder beschleunigen. Wer gern dynamisch fährt, bekommt hier ein sehr unmittelbares Feedback – allerdings auch mit dem Anspruch, die Maschine aktiv zu bewegen.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Low Rider ST zielt auf eine kraftvolle, gut dosierbare Leistungsentfaltung ab, die besonders im mittleren Drehzahlbereich angenehm wirkt. Das macht sie stark für Strecken, auf denen man nicht ständig zwischen „zu wenig“ und „zu viel“ wechseln möchte. Die Husqvarna 701 Supermoto hingegen wirkt im Antritt lebendiger und dreht spürbar freier. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stärker nach „Impuls“ als nach „Konstanz“ klingt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Low Rider ST punktet mit einem souveränen, cruiser-typischen Drehmoment-Charakter, während die 701 Supermoto mit ihrer agilen Leistungsentfaltung mehr Spaß macht, wenn häufig beschleunigt und zügig gefahren wird. Wer eher gleichmäßig unterwegs ist, findet in der Harley meist den entspannteren Rhythmus. Wer Kurven, Beschleunigungsphasen und sportliche Linien liebt, wird an der Husqvarna deutlich mehr „Spiel“ finden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Bei der Harley-Davidson Low Rider ST steht die Straßenlage im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität, besonders bei längeren Fahrten oder wenn die Geschwindigkeit konstant bleibt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann, statt ständig gegen kleine Unebenheiten „zu kämpfen“.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen auf Wendigkeit und Agilität ausgelegt. Gerade in engen Kurven oder bei Richtungswechseln zeigt sich die Stärke: Das Motorrad lässt sich schnell umlenken und wirkt dadurch sehr spritzig. Gleichzeitig kann genau diese direkte Art auch anspruchsvoller sein, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn man eher gemütlich statt sportlich fährt.
Bremsen und Fahrgefühl in Kurven
Beide Motorräder können in Kurven überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt beim Bremsen und Einlenken eher „kontrolliert“: Man bremst, stabilisiert und fährt dann sauber aus. Das passt gut zu Fahrstilen, die Wert auf flüssige Linien legen.
Die Husqvarna 701 Supermoto fühlt sich beim Bremsen oft unmittelbarer an. Das Motorrad unterstützt dynamische Manöver und macht es leichter, die Linie kurzfristig anzupassen. Wer gern sportlich fährt und das Motorrad aktiv führt, bekommt hier ein sehr lebendiges Kurvenerlebnis. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist, kann die Husqvarna als „zu direkt“ empfinden – nicht weil sie schlecht wäre, sondern weil sie mehr Aufmerksamkeit fordert.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiserkomfort vs. sportliche Aktivität
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist klar auf Komfort und eine entspannte Haltung ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, als würde sie längere Strecken leichter machen. Auch das Handling im Alltag – etwa beim Rangieren oder bei langsamen Fahrten – fühlt sich dadurch oft unkomplizierter an.
Die Husqvarna 701 Supermoto setzt stärker auf eine aktive Fahrhaltung. Das bedeutet: Der Fahrer bewegt das Motorrad spürbarer mit, was das Fahrgefühl dynamischer macht. Für kurze Stadtfahrten kann das sehr angenehm sein, für lange, entspannte Touren hängt es stärker davon ab, wie gut die eigene Körperhaltung zu diesem Stil passt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“
Im Alltag zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht ständig „am Limit“ unterwegs ist. Sie passt gut, wenn man gern mit Ruhe fährt, aber trotzdem das Gefühl haben möchte, dass das Motorrad jederzeit bereit ist.
Die Husqvarna 701 Supermoto spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man oft beschleunigt, abbiegt, umstellt und spontan fährt. In der Stadt kann sie durch ihre Agilität überzeugen. Auf längeren Strecken kommt es dann stärker darauf an, ob man die sportliche Aktivität mag und wie man mit dem Fahrstil klarkommt.
Ausstattung und Elektronik: Unterstützung im Fahrbetrieb
Beide Motorräder bringen moderne Unterstützung mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt in ihrer Gesamtkonzeption eher auf „komfortable Kontrolle“ ausgelegt: Elektronik und Fahrmodi sollen das Fahren berechenbarer machen und den Alltag erleichtern. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht jedes Mal die perfekte Einstellung sucht.
Die Husqvarna 701 Supermoto setzt stärker auf ein direktes, sportliches Fahrgefühl. Elektronik kann hier helfen, die Leistung kontrolliert nutzbar zu machen, ohne das Motorrad „zuzudecken“. Dadurch bleibt das Ansprechverhalten erhalten – was für viele Fahrer genau der Punkt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider ST – Stärken
- Stabiler, cruiser-typischer Straßenfokus mit angenehmem Fahrrhythmus
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Leistungscharakter, der sich gut dosieren lässt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt
Harley-Davidson Low Rider ST – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als eine Supermoto – besonders bei sehr schnellen Richtungswechseln
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, könnte den Fokus auf Komfort als weniger kompromisslos empfinden
Husqvarna 701 Supermoto – Stärken
- Sehr direktes Handling mit hoher Wendigkeit
- Lebendige Leistungsentfaltung, die sportliche Fahrten belohnt
- Fühlt sich in Kurven und bei Richtungswechseln besonders „wach“ an
Husqvarna 701 Supermoto – Schwächen
- Aktiver Fahrstil wird stärker gefordert – nicht jeder mag diese Direktheit
- Komfort und Ruhe sind nicht der Hauptfokus, wodurch lange Touren subjektiv anstrengender wirken können
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich auf der Straße souverän anfühlt, Komfort bietet und den Alltag angenehm macht. Sie passt gut zu Fahrern, die gern mit einem klaren Cruiser-Gefühl unterwegs sind: entspannt starten, sauber durchrollen, und bei Bedarf zügig beschleunigen, ohne dass ständig „nachjustiert“ werden muss.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß aus Agilität entsteht. Wer Kurven liebt, gern dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und viel Feedback gibt, findet in der 701 Supermoto einen starken Begleiter. Sie eignet sich besonders für Strecken, auf denen man oft umstellt, beschleunigt und die Linie aktiv gestaltet.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist die stimmige Wahl für alle, die einen souveränen Cruiser-Look mit komfortabler Ergonomie und einem gut dosierbaren Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn längere Fahrten, entspannte Rhythmen und kontrollierte Dynamik im Vordergrund stehen. Die Husqvarna 701 Supermoto gewinnt dagegen dort, wo Agilität und unmittelbares Handling wichtiger sind als Ruhe und Cruiser-Komfort. Wer sportlich fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und viel Fahrfeedback liefert, wird mit der Husqvarna deutlich mehr „Direktheit“ erleben. Kurz gesagt: Cruiser-Fokus für entspanntes Reisen – Supermoto-Fokus für dynamische Fahrten und maximale Wendigkeit.