UVP 24.370 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 35.790 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Jetzt mit Milwaukee Eight und 168 Nm - die neue Low Rider ST
Weiter zum Testbericht
Full-Dresser im vollen Ornat - mehr geht nicht!
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Dampf von unten
  • fetter Sound
  • gemütliche Sitzposition
  • gutes Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • guter Windschutz
  • integrierte Koffer Serie
Kontra:
  • Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
  • schweres Gefährt
Pro:
  • starker, charaktervoller Motor
  • kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
  • irsinnig gute Ausstattung
  • 200 Watt Musikanlage
  • Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
  • bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
Kontra:
  • sehr schwer
  • Bremsen vorne nur 1b
  • keine Rückfahrhilfe
  • Apple Carplay ja, Android-Auto nein
  • nix für Anfänger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht327kg
Radstand1.615mm
Länge2.365mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 720 mm
Höhe1.160mm
Gewicht416kg
Radstand1.669mm
Länge2.609mm
Radstand1.669mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.444mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight™ 117
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartPowerPlus V2
Hubraum1.768ccm
Hub96mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung122 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment178 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartRückgrat
Federung vorneUpside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenFox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60 B 19 66 H
Reifen hinten180/60 R 16 80 H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 23.495€
  • Verfügbarkeit: seit 2022
  • Farben: Schwarz, Weiß, Blau

Fazit

Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!
 
Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 35.790€
  • Verfügbarkeit: seit 2022 
  • Farben: schwarz, blau, grau

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Low Rider ST vs. Indian Pursuit Dark Horse – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei amerikanische Marken mit viel Charakter aufeinandertreffen, wird der Vergleich schnell spannend: Die Harley-Davidson Low Rider ST und die Indian Pursuit Dark Horse zielen zwar auf ähnliche Sehnsüchte – Stil, Sound und Tourenlust – setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Low Rider ST eher den Fokus auf ein dynamisches Cruiser-Gefühl legt, wirkt die Pursuit Dark Horse wie ein konsequent durchdachter Reisebegleiter. Genau daraus entsteht der Reiz: Je nachdem, wie und wo gefahren wird, kann das eine Motorrad klar im Vorteil sein.

Grundidee im Vergleich: Cruiser-Feeling vs. Reisefokus

Die Harley-Davidson Low Rider ST steht für eine moderne Interpretation des klassischen Cruiser-Looks. Sie verbindet den typischen Harley-Charakter mit einer Ausstattung, die auch längere Strecken angenehm macht. Die Indian Pursuit Dark Horse geht dagegen stärker in Richtung „Touring mit Anspruch“: mehr Verkleidung, mehr Schutz, mehr Komfort-Details – und damit ein Motorrad, das sich besonders auf längere Fahrten und entspanntes Tempo freut.

Stärken und Schwächen der Grundausrichtung

  • Low Rider ST: punktet mit einem stimmigen Cruiser-Feeling und einer eher „direkten“ Art, sich auf die Straße zu konzentrieren. Schwäche kann sein, dass der Reisekomfort – je nach persönlichem Anspruch – nicht ganz so konsequent ausgebaut ist wie bei einem touring-orientierten Modell.
  • Pursuit Dark Horse: überzeugt mit Reise- und Wetterschutz sowie einer Ausstattung, die das Fahren über längere Distanzen erleichtert. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch in der Wahrnehmung „größer“ wirkt und nicht jedem, der ein leichtfüßiges Cruiser-Gefühl sucht, sofort liegt.

Motorcharakter und Fahrgefühl

Beide Modelle sind klar im US-Cruiser-Umfeld verankert und setzen auf einen Motor, der nicht nur Zahlen liefert, sondern vor allem ein bestimmtes Gefühl erzeugt. Im Alltag zeigt sich das häufig so: Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt oft „präsenter“ im unteren bis mittleren Drehzahlbereich und vermittelt ein klassisches, kerniges Ansprechverhalten. Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken dagegen besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Dahingleiten und souveränes Beschleunigen aus moderaten Drehzahlen geht – passend zu ihrem Touring-Ansatz.

Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht

  • Low Rider ST: fühlt sich häufig wie ein Motorrad an, das man gerne aktiv bewegt. Das macht Spaß in kurvigen Abschnitten und auf kürzeren Touren.
  • Pursuit Dark Horse: wirkt eher wie ein „Reisegerät“: stabil, ruhig und auf Komfort ausgelegt. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig gegen Wind und Wetter arbeiten möchte.

Komfort, Ergonomie und Windschutz

Beim Komfort unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Philosophie. Die Indian Pursuit Dark Horse ist klar auf Schutz und entspannte Sitzposition ausgelegt. Die Verkleidung und die insgesamt touringtypische Auslegung helfen dabei, den Fahrtwind besser zu managen. Die Harley-Davidson Low Rider ST bietet ebenfalls Komfort, wirkt aber im Vergleich stärker auf „Cruiser mit Tour-Tauglichkeit“ statt auf „Tourer pur“.

Stärken und Schwächen im Komfort-Check

  • Low Rider ST: Stärke ist die angenehm direkte Sitz- und Fahrposition für viele Fahrstile. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahn- oder Landstraßenetappen der Windschutz nicht ganz so konsequent ausfällt wie bei der Pursuit.
  • Pursuit Dark Horse: Stärke ist der spürbare Wetterschutz und die entspannte Langstreckenwirkung. Schwäche kann sein, dass man sich an die „touringtypische“ Gesamthaltung erst gewöhnen muss – vor allem, wenn man sonst eher kompakte Cruiser bevorzugt.

Handling, Gewicht und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind keine „kleinen“ Maschinen, aber sie vermitteln das Gewicht unterschiedlich. Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt im Fahrgefühl häufig agiler, weil sie stärker auf ein cruiser-typisches Handling ausgelegt ist. Die Indian Pursuit Dark Horse kann dagegen in engen Situationen oder beim Rangieren schwerer wirken – nicht unbedingt, weil sie schlecht zu fahren wäre, sondern weil die touringorientierte Bauweise mehr Masse und mehr „Aufbau“ mitbringt.

Was das für den Alltag bedeutet

  • Low Rider ST: eignet sich besonders gut für Fahrer, die auch mal spontan eine Runde drehen, Stadtverkehr und Landstraße mischen und dabei ein Motorrad wollen, das sich nicht wie ein Reisebus anfühlt.
  • Pursuit Dark Horse: passt besser zu Fahrern, die häufig längere Strecken fahren, Wert auf Stabilität legen und das Motorrad als komfortablen Langstreckenpartner sehen.

Ausstattung und Praxisnutzen

Bei der Ausstattung zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Indian Pursuit Dark Horse bringt eine Reiseausrichtung mit, die sich in mehr Schutz, mehr Komfort-Details und einem klaren Fokus auf „bereit für die nächste Tour“ ausdrückt. Die Harley-Davidson Low Rider ST bietet ebenfalls eine moderne, alltagstaugliche Ausstattung, wirkt aber in der Gesamtheit eher wie ein Cruiser, der für Touren vorbereitet ist – nicht wie ein vollwertiger Touring-Begleiter mit maximalem Reisepaket.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • Low Rider ST: Stärke ist die stimmige Balance aus Look, Fahrgefühl und praktischen Features. Schwäche kann sein, dass wer „alles ab Werk“ für lange Reisen erwartet, bei der Pursuit schneller das Gefühl bekommt, besser aufgestellt zu sein.
  • Pursuit Dark Horse: Stärke ist der Reise-Workflow: Schutz, Komfort und die Bereitschaft, auch mit Gepäck entspannt unterwegs zu sein. Schwäche kann sein, dass man für den reinen Kurzstrecken-Einsatz nicht die volle Reiseausstattung braucht.

Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit

In beiden Fällen steht die Sicherheit im Vordergrund, aber die Art, wie sie sich anfühlt, unterscheidet sich. Die Harley-Davidson Low Rider ST vermittelt beim Bremsen häufig ein kontrolliertes, cruiser-typisches Gefühl: gut dosierbar und passend zum Fahrstil. Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt dagegen in der Gesamtheit stabiler für hohe Laufleistungen und längere Etappen – auch weil die touringtypische Auslegung das Motorrad insgesamt ruhiger wirken lässt.

Worauf man achten sollte

  • Wer häufig zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich „direkt“ anfühlt, wird die Low Rider ST oft als stimmig empfinden.
  • Wer lange Strecken fährt und dabei vor allem Ruhe, Stabilität und Komfort priorisiert, wird mit der Pursuit Dark Horse eher das Gefühl haben, „für alles“ gerüstet zu sein.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für die „mittlere“ Strecke: Wochenendfahrten, Landstraßen, kurvige Abschnitte und Fahrten, bei denen man das Cruiser-Gefühl aktiv genießen möchte. Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke liegt: mehr Schutz, mehr Komfort, mehr Touring-Charakter – und damit weniger Stress auf dem Weg zum Ziel.

Typische Käuferprofile

  • Low Rider ST: Fahrer, die ein modernes Cruiser-Motorrad wollen, das sich lebendig anfühlt und auch ohne „Reise-Overkill“ überzeugt.
  • Pursuit Dark Horse: Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wind und Wetter ernst nehmen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein komfortables Gesamtpaket anfühlt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider ST ist die stimmige Wahl für alle, die ein Cruiser-Gefühl mit moderner Alltagstauglichkeit suchen. Sie wirkt oft agiler im Fahrgefühl und macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt nicht nur „von A nach B“ ist, sondern auch Kurven, spontane Ausfahrten und ein aktiveres Handling eine Rolle spielen. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt und dabei maximalen Komfort, besseren Windschutz und eine touringtypische Gesamtwirkung möchte, wird mit der Indian Pursuit Dark Horse glücklicher. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Ruhe, Stabilität und Reise-Features zählen – und wenn das Motorrad nicht erst „auf Tour“ beginnt, sondern schon beim Einsteigen das Gefühl vermittelt, dass man entspannt losrollen kann. Kurz gesagt: Low Rider ST für Cruiser-Fahrer mit Tourenlust, Pursuit Dark Horse für Langstreckenfans, die Komfort und Schutz priorisieren.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙