UVP 24.370 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Jetzt mit Milwaukee Eight und 168 Nm - die neue Low Rider ST
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Dampf von unten
  • fetter Sound
  • gemütliche Sitzposition
  • gutes Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • guter Windschutz
  • integrierte Koffer Serie
Kontra:
  • Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
  • schweres Gefährt
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht327kg
Radstand1.615mm
Länge2.365mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 720 mm
Höhe1.160mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight™ 117
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 23.495€
  • Verfügbarkeit: seit 2022
  • Farben: Schwarz, Weiß, Blau

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Harley-Davidson Low Rider ST vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Frage schnell klar: Welches passt besser zum eigenen Fahrstil – und welches liefert im Alltag und auf längeren Touren die stimmigere Gesamtidee? Der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Low Rider ST und der Yamaha Tracer 9 GT Plus zeigt genau das: Hier trifft ein klassischer Cruiser-Ansatz auf einen modernen Sporttourer mit starkem Reise-Fokus. Beide Bikes können viel – aber sie setzen ihre Prioritäten an unterschiedlichen Stellen.

Grundcharakter: Cruiser-Vibe trifft auf Sporttourer-Logik

Die Harley-Davidson Low Rider ST steht für einen markanten, bodenständigen Stil. Der Motor und die Art, wie das Motorrad beschleunigt und sich anfühlt, sind deutlich auf „Dampf von unten“ und ein entspanntes, souveränes Tempo ausgelegt. Das Bike wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist – mit einem Sound und einer Präsenz, die man nicht überhört.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist als sportlicher Tourer gedacht, der auch dynamisch gefahren werden will. Der Fokus liegt auf Kontrolle, Fahrbarkeit und moderner Elektronik. Dadurch fühlt sich die Tracer 9 GT Plus oft wie ein „Allrounder mit Reise-Gen“ an: stabil bei höheren Geschwindigkeiten, präzise in der Linie und bereit für wechselnde Streckenprofile.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Antriebscharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Harley-Davidson Low Rider ST spielt ihre Stärken vor allem im unteren und mittleren Drehzahlbereich aus. Das macht sie besonders angenehm im Stadtverkehr und auf Landstraßen, weil häufiges Hochschalten weniger nötig ist und das Motorrad „einfach zieht“.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt dagegen wie ein Motor, der über ein breiteres Spektrum konstant nutzbar bleibt. Gerade wenn die Strecke schneller wird oder wenn es kurviger wird, kommt die sporttourer-typische Abstimmung zum Tragen: Gasannahme, Durchzug und die Art, wie das Motorrad die Leistung in Vortrieb umsetzt, unterstützen eine zügige Fahrweise.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Low Rider ST: Stärke im entspannten Drehmoment-Feeling; Schwäche eher dort, wo man sehr sportlich „obenrum“ spielen möchte.
  • Tracer 9 GT Plus: Stärke in der vielseitigen Nutzbarkeit über Drehzahlbereiche; Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch“ wirkt, wenn genau das gesucht wird.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle: Die Harley-Davidson Low Rider ST ist spürbar auf Komfort und souveräne Beherrschung ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein ruhiges Gefühl, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist. In der Praxis bedeutet das: Man sitzt gut, fährt gelassen und hat das Gefühl, dass das Bike eher „mitmacht“ als „fordert“.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf präzise Rückmeldung und kontrollierte Dynamik ausgelegt. In Kurven fühlt sie sich oft direkter an, und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Geometrie unterstützt zügiges Fahren. Gerade auf wechselnden Strecken – Landstraße, kurvige Abschnitte, auch mal schlechterer Belag – zeigt sich, dass die Tracer 9 GT Plus auf Fahrbarkeit und Stabilität bei Tempo optimiert wurde.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Low Rider ST: Stärke im ruhigen, komfortorientierten Fahrgefühl; Schwäche eher bei sehr sportlicher Kurvenarbeit, wenn maximale Agilität erwartet wird.
  • Tracer 9 GT Plus: Stärke in präziser Führung und dynamischer Abstimmung; Schwäche kann sein, dass der Komfortstil weniger „cruiserhaft“ wirkt, wenn man genau diesen Charakter bevorzugt.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen und kontrollierte Verzögerung ausgelegt, aber der Eindruck entsteht unterschiedlich. Die Harley-Davidson Low Rider ST vermittelt Vertrauen durch ein stimmiges Gesamtpaket aus Dosierbarkeit und Stabilität. Das ist besonders dann wertvoll, wenn man nicht nur sportlich unterwegs ist, sondern auch im Alltag häufig bremsen muss.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus punktet zusätzlich mit moderner Systemunterstützung. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Nässe, wechselnder Grip, unerwartete Situationen – hilft die Elektronik dabei, das Motorrad berechenbar zu halten. Dadurch entsteht ein „Sicherheitsgefühl“, das auf langen Touren besonders angenehm ist.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Yamaha

Ein klarer Unterschied liegt in der Ausstattung mit Elektronik und Assistenzfunktionen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist hier deutlich stärker aufgestellt: Sie bringt moderne Helfer mit, die das Fahren komfortabler machen und die Kontrolle erhöhen. Das betrifft nicht nur die Performance, sondern auch die Alltagstauglichkeit – etwa beim Anfahren, in Kurven oder bei wechselnden Bedingungen.

Die Harley-Davidson Low Rider ST setzt stärker auf den klassischen Fahrspaß und eine direkte, weniger „überregulierte“ Wahrnehmung. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad bewusst mechanisch und intuitiv fahren möchte. Gleichzeitig bedeutet weniger Elektronik nicht automatisch weniger Sicherheit – aber die Art, wie das Motorrad unterstützt, ist eine andere.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Low Rider ST: Stärke im natürlichen Fahrgefühl; Schwäche im Vergleich zur Yamaha bei der Fülle moderner Assistenzfunktionen.
  • Tracer 9 GT Plus: Stärke in Systemunterstützung und Komfort; Schwäche kann sein, dass man die „Reduktion“ klassischer fühlt, wenn man weniger Technik bevorzugt.

Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. Cruiser-Komfort

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Harley-Davidson Low Rider ST bietet eine Cruiser-typische Haltung: eher entspannt, mit Blick auf Komfort und eine natürliche Körperposition. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man längere Strecken entspannt fahren möchte und dabei nicht ständig „aktiv“ arbeiten will.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist ergonomisch auf Touring ausgelegt, aber mit sporttourer-typischer Ausrichtung. Die Position ist oft so gestaltet, dass man sowohl bequem unterwegs ist als auch bei Bedarf dynamischer fahren kann. Dazu kommt der Reise-Fokus: Windschutz und Verkleidungselemente helfen dabei, den Fahrtwind zu reduzieren und die Konzentration auf der Strecke zu halten.

Windschutz, Gepäck und Alltag: Wer ist besser für Touren?

Im Touring-Vergleich spielt die Yamaha Tracer 9 GT Plus ihre Stärken besonders aus, weil sie als Reiseplattform gedacht ist. Windschutz, Touring-Features und die grundsätzliche Auslegung machen sie zu einer guten Wahl für längere Fahrten, bei denen man auch mal mehrere Tage unterwegs ist.

Die Harley-Davidson Low Rider ST kann ebenfalls Touren – und zwar mit einem ganz eigenen Stil. Sie wirkt wie geschaffen für Fahrten, bei denen man Komfort und Präsenz kombiniert. Wenn Gepäck und Ausstattung passend gewählt werden, ist sie ebenfalls eine ernsthafte Option für längere Strecken. Der Unterschied liegt eher darin, wie „touring-technisch“ das Motorrad wirkt: Die Yamaha ist stärker als Reisegerät konzipiert, die Harley stärker als Cruiser mit Touring-Fähigkeit.

Stärken und Schwächen im Touring-Einsatz

  • Low Rider ST: Stärke im entspannten Cruiser-Touring; Schwäche im Vergleich zur Yamaha bei maximaler Reise-„Komfortdichte“ durch Elektronik und Verkleidungs-/Windkonzept.
  • Tracer 9 GT Plus: Stärke im modernen Touring-Setup; Schwäche eher, wenn man den klassischen Cruiser-Charakter stärker priorisiert als High-Tech-Komfort.

Wartung, Service und Alltag: Zwei Wege, zwei Erwartungen

Bei der Alltagstauglichkeit geht es nicht nur um Technik, sondern auch um das Gefühl, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag handhaben lässt. Die Harley-Davidson Low Rider ST kann durch ihren Charakter überzeugen: Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es sich „echt“ anfühlt. Gleichzeitig kann die Erwartung an Service und Zubehör je nach persönlicher Nutzung variieren.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als modernes Motorrad gedacht, das viele Situationen automatisch leichter macht. Das kann im Alltag ein Vorteil sein: weniger Stress durch Assistenz, mehr Komfort durch Touring-Ausstattung. Wer gerne mit Technik fährt und sich auf ein durchdachtes Gesamtpaket verlässt, wird hier schnell glücklich.

Welche Entscheidung ist sinnvoll? So passt das Motorrad zum Fahrprofil

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer vor allem entspannt unterwegs ist, den Cruiser-Charakter liebt und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag souverän anfühlt, wird mit der Harley-Davidson Low Rider ST sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Sie ist stark, wenn Komfort, Stil und ein „ruhiger“ Antrieb im Vordergrund stehen.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auf Touren besonders viel abnimmt – mit moderner Elektronik, Touring-Features und einem sporttourer-typischen Handling – findet in der Yamaha Tracer 9 GT Plus die passendere Basis. Sie ist ideal, wenn längere Strecken, wechselnde Bedingungen und dynamische Fahrweise zusammenkommen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider ST ist die bessere Wahl für alle, die einen klaren Cruiser-Charakter suchen: entspanntes Fahrgefühl, souveräner Auftritt und ein Antrieb, der im Alltag besonders angenehm wirkt. Sie punktet vor allem dort, wo Komfort und Stil wichtiger sind als maximale High-Tech-Unterstützung. Wer gerne „genießt“ statt ständig zu optimieren, findet hier ein stimmiges Motorrad.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt besser, wenn Touring im Mittelpunkt steht und moderne Elektronik sowie präzises Handling den Unterschied machen. Sie eignet sich besonders für längere Fahrten, wechselnde Strecken und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das dynamisch bleibt, aber gleichzeitig viel Komfort und Sicherheit durch Assistenzsysteme liefert. Wer ein vielseitiges Reisegerät sucht, liegt mit der Tracer 9 GT Plus vorn.

Kurz gesagt: Cruiser-Liebe und entspanntes Fahren sprechen für die Harley – Reise-Performance, Technik und Agilität sprechen für die Yamaha.

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