UVP 15.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was unterscheidet die neue Nightster Special (2023) von der Standard Nightster aus 2022?
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor
  • Sound
  • überraschend sportlicher Angang
  • tolles TFT-Display mit Kartennavigation
  • Handy-Anbindung mit einfach bedienbarer App
  • hervorragendes Harley Einstiegs-Bike
Kontra:
  • Rückspiegel könnten etwas größer sein
  • für diesen Preis etwas viel Kunststoff
  • lieblos verlegte Kabel
  • rutschiger Sitz
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht225kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 715 mm
Höhe1.140mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite213km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial, 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Nightster oder Nightster Special, das ist hier die Frage! Wir würden zur neuen Special greifen, alleine schon wegen des Sozius-Sitzes, den man dann und wann dann ja doch ganz gut gebrauchen kann. Besonders gut gefallen hat uns das tolle, neue Cockpit und vor allem dessen einfache Bedienung inklusive der App. Ob man das nun wirklich benötigt, ist sicherlich Ansichtssache, aber zumindest funktioniert es prächtig, was man ja nicht von allen Wettbewerbern behaupten kann.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Nightster Special und die Standard Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - auf geht's!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.595 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: Matt-Schwarz, Gelb, Blau, Schwarz-Metallic

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Harley-Davidson Nightster Special vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Nightster Special steht für klassischen Harley-Charakter, einen markanten Look und ein Fahrgefühl, das eher nach „einsteigen, genießen und losfahren“ klingt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist die sportliche Ansage: kompromisslos auf Dynamik getrimmt, mit moderner Elektronik und einem Anspruch, der sich in jeder Kurve bemerkbar macht.

Im folgenden Vergleich werden die beiden Modelle nicht nur nebeneinander gestellt, sondern die Stärken und Schwächen der jeweiligen Ausrichtung herausgearbeitet. Dabei geht es vor allem darum, wie sich die Leistungsentfaltung, das Fahrwerk, die Bremsanlage und die Elektronik im Alltag und auf sportlicheren Strecken gegenseitig beeinflussen. So wird klar, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt – und wo die Grenzen liegen.

Charakter und Einsatzprofil: Cruiser-Flair vs. Sport-DNA

Die Nightster Special ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtkonzept: ein kraftvoller, aber nicht auf „Maximal-Tempo“ getrimmter Eindruck, dazu eine Sitzposition, die den Alltag in den Mittelpunkt rückt. Wer gerne entspannt unterwegs ist, kurze Wege mag und dabei trotzdem ein Motorrad mit Persönlichkeit sucht, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Motorrad, das sich in Richtung sportlicher Fahrweise „zieht“. Das Modell wirkt von vornherein wie ein Werkzeug für ambitionierte Ausfahrten: präzise Rückmeldung, klare Linie in der Fahrdynamik und ein Setup, das auf zügiges Tempo ausgelegt ist. Wer Kurven nicht nur durchfährt, sondern „mitnimmt“, wird die sportliche Ausrichtung deutlich spüren.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Leistungsdaten und der Art, wie sich diese auf der Straße bemerkbar machen, zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Nightster Special setzt stärker auf einen charaktervollen Antrieb, der sich gut dosieren lässt und in vielen Situationen souverän wirkt. Die Kraft kommt dabei so rüber, dass sich das Motorrad angenehm kontrollieren lässt – besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur aus Vollgas besteht, sondern aus häufigem Beschleunigen, Schalten und „Mitgehen“ im Stadt- und Landstraßenverkehr.

Die Speed Triple 1200 RR spielt in einer anderen Liga, wenn es um sportliche Leistungsreserven geht. Die Leistungsentfaltung wirkt deutlich „bereiter“ für zügiges Fahren, und das Motorrad unterstützt eine dynamische Fahrweise. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen auf Landstraßen zeigt sich, dass hier nicht nur Leistung vorhanden ist, sondern auch die passende Abstimmung für Tempo und Kontrolle.

Stärken und Schwächen im Motor-Charakter

Nightster Special – Stärke: Der Antrieb passt gut zu einem entspannten Rhythmus. Das Motorrad wirkt alltagstauglich und lässt sich ohne ständiges „Hochdrehen“ genießen. Schwäche: Wer dauerhaft sehr sportlich unterwegs sein möchte, stößt eher an den Punkt, an dem die Speed Triple 1200 RR einfach mehr Reserven und sportlichere Dynamik bietet.

Speed Triple 1200 RR – Stärke: Sehr starke sportliche Performance und ein Antrieb, der Tempo belohnt. Schwäche: Der Fokus auf Dynamik kann im Alltag manchmal „zu viel“ sein, wenn eher entspanntes Fahren im Vordergrund steht oder wenn die Fahrten häufig kurz und gemächlich ausfallen.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Komfortgefühl

Im Fahrwerk-Vergleich zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder ausgelegt sind. Die Nightster Special vermittelt ein Gefühl, das auf Stabilität und ein angenehmes Fahrverhalten im Alltag setzt. Das Motorrad wirkt dabei nicht wie ein reines Rennwerkzeug, sondern wie ein stimmiges Street-Bike, das auch auf weniger perfekten Straßen gut mitspielt.

Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen deutlich auf Kurvenperformance getrimmt. Das Handling wirkt direkter, die Rückmeldung ist klarer, und das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu fahren. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass das Setup auf sportliche Linienführung ausgelegt ist.

Bremsen: Vertrauen in jeder Situation

Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Philosophien. Die Nightster Special bietet eine solide, gut dosierbare Bremswirkung, die im Alltag sehr angenehm ist. Die Bremsen funktionieren so, dass man sich auf den Verkehr konzentrieren kann, ohne ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten zu müssen.

Die Speed Triple 1200 RR bringt hier mehr sportliches Potenzial mit. Die Bremsleistung wirkt kraftvoll und standfest, und die Dosierbarkeit bleibt auch bei zügiger Fahrt erhalten. Das ist besonders dann relevant, wenn aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert verzögert werden muss.

Stärken und Schwächen: Die Nightster Special punktet mit Alltagstauglichkeit und gutem Gefühl beim Dosieren. Die Speed Triple 1200 RR punktet mit sportlicher Bremsperformance und mehr Reserven bei ambitionierter Fahrweise.

Elektronik und Assistenz: Modernes Setup vs. Fokus auf Fahrspaß

Bei der Elektronik zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Ausrichtung. Die Nightster Special setzt eher auf ein stimmiges Gesamtkonzept, bei dem die Bedienung und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt dadurch zugänglich: weniger „Regelwerk“, mehr direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine.

Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen stark auf moderne Assistenz und Fahrmodi ausgelegt. Das hilft dabei, die Leistung und das Fahrverhalten je nach Situation besser zu kontrollieren. Gerade wenn die Strecke anspruchsvoll wird oder wenn die Bedingungen wechseln, kann die Elektronik dabei unterstützen, das Motorrad stabil und berechenbar zu halten.

Was bedeutet das in der Praxis?

Für die Nightster Special bedeutet Elektronik vor allem: angenehme Unterstützung ohne den Fahrspaß zu überdecken. Für die Speed Triple 1200 RR bedeutet Elektronik: mehr Möglichkeiten, die sportliche Performance kontrolliert abzurufen. Wer gerne „feintuned“ fährt oder sich an sportliche Fahrweise herantastet, profitiert deutlich.

Ergonomie und Alltag: Wie gut passen beide Motorräder in den Alltag?

Bei der Ergonomie ist die Nightster Special klar im Vorteil, wenn der Alltag das Hauptthema ist. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass längere Fahrten ohne ständiges „Umpositionieren“ machbar sind. Dazu kommt: Das Motorrad macht auch dann Spaß, wenn die Fahrt nicht zwingend sportlich geplant ist.

Die Speed Triple 1200 RR ist ergonomisch ebenfalls alltagstauglich, aber die Ausrichtung ist spürbar sportlicher. Wer häufig zügig fährt oder Kurven liebt, wird die Position als passend empfinden. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, kann die sportlichere Auslegung als „präsenter“ wahrnehmen.

Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Arten, Motorrad zu fahren

Der Design-Vergleich ist mehr als nur Optik. Die Nightster Special wirkt wie ein Statement für klassischen Stil und markante Präsenz. Das Motorrad zieht Blicke auf sich und vermittelt das Gefühl, dass es nicht nur um Zahlen geht, sondern um Haltung.

Die Speed Triple 1200 RR wirkt dagegen wie ein modernes Performance-Motorrad. Die Linien, die sportliche Anmutung und die technische Ausrichtung passen zusammen. Das Motorrad wirkt „ready“ für dynamische Ausfahrten.

Welche Unterschiede fallen besonders auf?

Wenn die aufgelisteten Werte der beiden Modelle gegeneinander betrachtet werden, wird die Richtung schnell klar: Die Nightster Special ist stärker auf einen stimmigen Street-Alltag und einen charaktervollen Fahrstil ausgelegt. Die Speed Triple 1200 RR ist stärker auf sportliche Performance, präzises Handling und Reserven bei zügiger Fahrweise ausgelegt.

Das zeigt sich besonders in der Kombination aus Motorcharakter, Fahrwerksauslegung, Bremsreserven und Elektronik. Während die Nightster Special vor allem mit einem angenehmen, kontrollierbaren Gesamtpaket überzeugt, punktet die Speed Triple 1200 RR mit dem Gefühl, dass das Motorrad für ambitionierte Strecken gemacht ist.

Fazit:

Die Harley-Davidson Nightster Special ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Charakter suchen, das im Alltag Spaß macht und sich gut dosieren lässt. Wer entspannte Fahrten mag, Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt und nicht ständig nach sportlicher Höchstleistung sucht, wird hier sehr zufrieden sein. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ideal für Fahrer, die sportliche Dynamik wirklich ausleben wollen: mit mehr Leistungsreserven, präziserem Handling und einer Elektronik, die bei ambitionierter Fahrweise unterstützt. Wer häufig kurvige Strecken fährt, zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das Tempo nicht nur kann, sondern auch kontrolliert vermittelt, trifft mit der Speed Triple 1200 RR die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Nightster für Stil und Alltag, Speed Triple für Performance und sportliche Ausfahrten.

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