UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 11.799 €
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Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Schöne Sportmaschine aus Italien - reichen 48 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • kompakt, leicht, wendig
  • elektronisch komplett ausgestattet
  • V2-Sound
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • gutes Fahrwerk
Kontra:
  • Bremse hinten mit langem Regelintervall
  • 48 PS Version obenraus dünn
  • etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung100 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.500 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite306km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartBrückenrahmen, Motor mittragendes Element
Federung vorneKayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.

Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.050 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Farben: gelb, schwarz, rotblau

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Aprilia RS 660 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird die Entscheidung oft leichter – weil klar wird, worauf es wirklich ankommt. Der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Aprilia RS 660 zeigt genau das: Die Pan America steht für Abenteuer, Komfort und Reichweite, während die RS 660 für sportliche Dynamik, präzises Handling und Kurvenfokus bekannt ist. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken, aber sie spielen ihre Vorteile in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundcharakter: Adventure vs. Sport

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht, die auch längere Strecken souverän abspulen soll. Das merkt man nicht nur am Gesamtkonzept, sondern auch an der Art, wie sich das Motorrad auf Tempo und Strecke einstellt. Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, dass man entspannt startet, Kilometer sammelt und dabei trotzdem jederzeit Kontrolle behält.

Die Aprilia RS 660 dagegen ist ein Sportmotorrad, das den Fokus auf Agilität und Fahrspaß legt. Hier steht weniger das „Durchkommen“ im Vordergrund, sondern das „Mitreißen lassen“. Die RS 660 fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Straße kurvig wird und das Motorrad schnell auf Impulse reagiert.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special ist auf einen kräftigen, gleichmäßigen Vortrieb ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Lastwechsel nicht das Hauptthema sind, sondern eher ein ruhiger Rhythmus beim Fahren. Die Charakteristik unterstützt längere Etappen und macht Überholmanöver planbar.

Die RS 660 setzt dagegen stärker auf sportliche Beschleunigung und ein Ansprechverhalten, das zum zügigen Fahren einlädt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim sportlichen Wechsel zwischen den Gängen spielt die Aprilia ihre Stärken aus. Wer gern dreht und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr direktes Gefühl.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der souveränen Art, Leistung über längere Zeit nutzbar zu machen. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn maximale Sportlichkeit im Vordergrund steht und man das Motorrad wie ein reines Kurvenwerkzeug behandeln möchte.

Aprilia RS 660: Stärken liegen in der Agilität und dem sportlichen Antriebskonzept. Schwächen können dort auftreten, wo Komfort und entspannte Langstrecke wichtiger sind als maximale Dynamik.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk geht es im Vergleich um zwei unterschiedliche Philosophien. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist so abgestimmt, dass sie auch auf wechselndem Untergrund ruhig bleibt und dabei nicht „nervös“ wirkt. Das ist besonders relevant, wenn Strecken nicht nur aus glattem Asphalt bestehen oder wenn man einfach lange unterwegs ist und das Motorrad dabei gelassen reagieren soll.

Die Aprilia RS 660 ist dagegen auf präzises Einlenken und ein sportliches Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad unterstützt dynamische Linien, reagiert schnell und vermittelt ein klares Feedback. Wer gern zügig fährt und das Handling als Teil des Fahrspaßes sieht, wird die Aprilia als sehr passend empfinden.

Wie sich das in Kurven bemerkbar macht

In schnellen Passagen zeigt die RS 660 ihre Vorteile: Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und hält die Linie mit sportlicher Konsequenz. Die Pan America ist in Kurven ebenfalls kontrolliert, aber sie fühlt sich eher wie ein Reisebegleiter an, der auch sportlich mitmacht – nicht wie ein kompromissloses Sportgerät.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, in ihrem jeweiligen Einsatzbereich zuverlässig zu verzögern. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special punktet dabei mit einem Gefühl von Stabilität und Kontrolle, besonders wenn man aus höheren Reisegeschwindigkeiten oder bei längeren Fahrten sicher zum Stehen kommen möchte.

Die Aprilia RS 660 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es sportlich wird: Beim harten Anbremsen und im dynamischen Fahrstil ist die Aprilia darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und dabei ein klares Feedback zu geben.

Ergonomie und Sitzposition: Für lange Strecken oder für sportliche Haltung

Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Sitzposition. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist so konzipiert, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn Fahrten nicht nur aus kurzen Ausflügen bestehen, sondern aus Touren mit mehreren Stunden am Stück.

Die Aprilia RS 660 setzt auf eine sportlichere Haltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll und wenn die Fahrposition das schnelle Umsetzen von Bewegungen unterstützt. Für sehr lange, entspannte Fahrten kann das weniger komfortabel wirken als bei einer Reiseenduro.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit dem eigenen Tagesprofil harmoniert. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro stark, wenn es um Vielseitigkeit geht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man für unterschiedliche Strecken nutzen kann – von der Landstraße bis zur Tour mit wechselndem Untergrund.

Die Aprilia RS 660 ist besonders dann im Vorteil, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt: kurze bis mittlere Strecken, kurvige Abschnitte und ein Fahrstil, der das Motorrad fordert. Wer gern „spürt“, wie schnell sich das Bike in die gewünschte Richtung bewegt, wird die RS 660 als sehr stimmig erleben.

Stärken und Schwächen im Alltag

Pan America 1250 Special: Stärken sind die Reiseorientierung und das entspannte Handling über längere Zeit. Schwächen zeigen sich eher bei sehr sportlicher Fahrweise, wenn man maximale Leichtigkeit und „Sportbike-Feeling“ erwartet.

RS 660: Stärken sind die sportliche Dynamik und das präzise Handling. Schwächen sind eher dort zu finden, wo Komfort und Langstreckenroutine wichtiger sind als maximale Agilität.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird besonders spannend, wenn klar ist, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special passt vor allem zu Fahrern, die gern touren, Kilometer sammeln und dabei ein Motorrad möchten, das auch auf wechselnden Strecken souverän bleibt. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für den perfekten Asphalt gedacht ist, sondern für die gesamte Bandbreite an Fahrten.

Die Aprilia RS 660 ist ideal für alle, die sportlich fahren möchten und bei jeder Ausfahrt das Gefühl suchen, dass das Motorrad sofort mitgeht. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Handling als zentrales Erlebnis betrachtet, findet in der RS 660 ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl über längere Strecken im Mittelpunkt stehen. Sie wirkt wie ein Reiseenduro, das Vertrauen aufbaut und auch auf wechselndem Untergrund gelassen bleibt. Wer oft unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten möchte, wird mit der Pan America besonders glücklich.

Die Aprilia RS 660 empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die sportliche Dynamik, präzises Handling und ein direktes Ansprechverhalten suchen. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf kurvigen Strecken und bei einem aktiven Fahrstil aus. Wer das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß versteht und kurze bis mittlere Ausfahrten gern intensiv fährt, trifft mit der RS 660 die passendere Entscheidung.

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