UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 12.199 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Die neue Mittelklasse-Enduro aus Italien im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Sehr gute Ausstattung
  • Geländegängig
  • Hohe, angenehme Sitzposition
  • Leicht und wendig
  • Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
Kontra:
  • Windschutz 1b
  • Windschild nicht verstellbar
  • Aufkleber nicht überlackiert

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht204kg
Radstand1.525mm
Länge2.220mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.440mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung80 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment70 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite450km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Federung hintenKayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.
 
Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
 
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 11.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 05/2022
  • Farben: rot, gelb, blau-weiß

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Aprilia Tuareg 660 – Motorradvergleich

Wer sich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Aprilia Tuareg 660 entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Frage: Soll es eher die große, souveräne Reiseenduro mit viel Reserven sein – oder die leichtere, wendigere Maschine, die auch im Alltag und auf kurvigen Strecken besonders lebendig wirkt? Beide Modelle gehören in die Welt der Adventure-Bikes, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.

Im folgenden Vergleich werden die im jeweiligen Modellkontext genannten Eckdaten und Eigenschaften miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem darum, wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl, bei der Ergonomie und im Alltag bemerkbar machen.

Grundcharakter: große Reiseenduro vs. agile Allround-Maschine

Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Fokus auf Souveränität

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken gebaut ist. Die Kombination aus großem Hubraum und dem eher „tourenden“ Charakter sorgt dafür, dass sich das Bike auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert anfühlt. Gerade auf Autobahnabschnitten, bei zügigem Landstraßentempo oder wenn es mit Gepäck weitergehen soll, spielt die Pan America ihre Stärke aus: Sie bleibt gelassen, beschleunigt kraftvoll und vermittelt das Gefühl, dass Reserven jederzeit abrufbar sind.

Aprilia Tuareg 660: Fokus auf Wendigkeit und Fahrspaß

Die Aprilia Tuareg 660 steht dagegen für Agilität. Der Charakter ist spürbar „sportlicher“ und die Maschine wirkt leichter zu bewegen – besonders in engen Passagen, beim Rangieren oder wenn die Strecke mehr Kurven als Geradeaus bietet. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Offroad-Abschnitten pendelt, bekommt hier ein Bike, das schnell auf Eingaben reagiert und sich intuitiv anfühlt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen

Beim Vergleich der Motorcharaktere fällt vor allem auf, dass die Harley-Davidson Pan America 1250 Special durch ihre größere Leistungs- und Drehmomentbasis eher auf „Durchzug“ und gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt ist. Das bedeutet: weniger häufiges Zurückschalten, entspannteres Fahren in mittleren Drehzahlbereichen und ein souveränes Gefühl beim Überholen oder beim Beschleunigen aus dem Stand heraus.

Die Aprilia Tuareg 660 setzt dagegen stärker auf ein lebendiges Ansprechverhalten. Durch die kompaktere Motorisierung und die sportlichere Abstimmung fühlt sich die Beschleunigung oft direkter an. Das kann im Alltag besonders Spaß machen, weil das Bike bei dynamischer Fahrweise schnell „mitgeht“. Gleichzeitig ist die Tuareg 660 dadurch prädestiniert, wenn die Strecke eher kurvig ist und man das Motorrad aktiv bewegt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Pan America 1250 Special: ruhige Linie, viel Vertrauen

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt durch ihre Auslegung auf Reiseenduro vor allem eines: Stabilität. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei längeren Etappen und wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit kontrolliert bleibt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße wellig ist, wirkt die Maschine weniger „nervös“ und eher wie ein großes, gutmütiges System.

Tuareg 660: leichtes Einlenken, schnelle Richtungswechsel

Die Aprilia Tuareg 660 punktet beim Handling. Durch das insgesamt agilere Konzept lässt sie sich leichter in Schräglage bringen und reagiert oft schneller auf Lenkimpulse. Das ist besonders spürbar, wenn die Strecke häufig die Richtung wechselt oder wenn man im Alltag öfter mal zwischen engen Gassen, Baustellen und Parklücken manövriert.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Tour vs. sportliche Haltung

Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht der Komfortgedanke im Vordergrund. Die Sitzposition wirkt auf längere Fahrten ausgelegt, und das Motorrad unterstützt eine entspannte Haltung. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Touren ein fester Bestandteil des Fahrplans sind und man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „auf dem Bike zu sitzen“ statt „im Bike zu fahren“.

Die Aprilia Tuareg 660 bietet dagegen eine eher sportlichere, dynamischere Sitzhaltung. Das kann sich im Alltag als Vorteil erweisen, weil das Motorrad dadurch schneller „mitarbeitet“. Wer viel kurvt, gern zügig fährt oder das Bike auch mal spontan für eine Runde nutzt, wird die lebendigere Ergonomie oft als angenehm empfinden.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile

Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, die das Fahren erleichtert und sicherer macht. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt in der Gesamtwirkung stärker auf „Tour und Kontrolle“ ausgelegt. Das bedeutet, dass die Elektronik eher das ruhige, planbare Fahren unterstützt – besonders dann, wenn man lange Strecken fährt oder unterschiedliche Untergründe erwartet.

Die Aprilia Tuareg 660 unterstützt ebenfalls verschiedene Fahrmodi, wirkt aber in der Abstimmung oft direkter. Das kann sich so anfühlen, als würde das Motorrad die gewünschte Dynamik schneller umsetzen. Gerade wer gern variiert – mal gemütlich, mal zügig – profitiert von einer Elektronik, die schnell auf den Charakter der Fahrt reagiert.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen und Stabilität zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt stärker auf souveränes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und auf ein sicheres Gefühl bei langen Touren. Die Aprilia Tuareg 660 wirkt im Vergleich oft „handlicher“ im Brems- und Einlenkverhalten, was besonders auf kurvigen Strecken und bei häufigem Richtungswechsel spürbar wird.

Alltagstauglichkeit: Gewicht, Wendigkeit und Nutzung im Alltag

Im Alltag entscheidet häufig nicht nur die Leistung, sondern auch die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten bewegt. Hier hat die Aprilia Tuareg 660 in der Regel die Nase vorn, weil das Konzept auf Agilität ausgelegt ist. Das macht sie attraktiv für Pendler, für kürzere Touren und für Situationen, in denen man öfter mal rangiert oder in engen Bereichen fährt.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist dafür die Maschine, die sich besonders dann lohnt, wenn der Fokus auf langen Strecken liegt und das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen „einfach machen soll“. Wer bereit ist, das größere Reiseenduro-Paket zu bewegen, bekommt dafür ein sehr stabiles, durchdachtes Gesamtgefühl.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken

  • Tourenorientierter Charakter: viel Reserven und ruhige Kraftentfaltung.
  • Stabilität: vermittelt Vertrauen bei längeren Etappen und höheren Tempi.
  • Komfortfokus: ergonomisch auf entspannte Fahrten ausgelegt.
  • Elektronik für planbares Fahren: unterstützt unterschiedliche Bedingungen.

Harley-Davidson Pan America 1250 Special – mögliche Schwächen

  • Weniger agil als die Tuareg 660 in engen Passagen und beim schnellen Richtungswechsel.
  • Alltag mit viel Manövrieren kann mit dem Reiseenduro-Format etwas mehr Aufwand bedeuten.

Aprilia Tuareg 660 – Stärken

  • Agiles Handling: leichtes Einlenken und lebendiges Fahrgefühl.
  • Sportliche Dynamik: macht Kurven und zügiges Fahren besonders attraktiv.
  • Alltagstauglichkeit: wirkt unkompliziert im Stadt- und Landstraßenbetrieb.
  • Direkte Abstimmung: Elektronik unterstützt dynamische Fahrstile schnell.

Aprilia Tuareg 660 – mögliche Schwächen

  • Weniger „große“ Reserven als bei der Pan America – dafür mehr Lebendigkeit.
  • Für sehr lange Reiseetappen kann der Komfortanspruch je nach Fahrstil unterschiedlich ausfallen.

Welches Bike passt besser zu welchem Einsatz?

Wenn der Schwerpunkt auf Reisen liegt – mit längeren Etappen, wechselnden Straßenverhältnissen und dem Wunsch nach souveränem Durchzug – dann ist die Harley-Davidson Pan America 1250 Special die stimmigere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach laufen lässt“, ohne ständig nachjustieren zu müssen.

Wenn dagegen Alltag, Kurven und spontane Touren im Vordergrund stehen, ist die Aprilia Tuareg 660 oft die passendere Option. Sie macht das Motorradfahren leichter, schneller und abwechslungsreicher – besonders dann, wenn man das Bike gern aktiv bewegt und häufig zwischen verschiedenen Fahrstilen wechselt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die eine große Reiseenduro suchen: viel Durchzug, ruhige Stabilität und ein Komfortgefühl, das lange Strecken angenehm macht. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn die Tourplanung groß ist und das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän funktionieren soll.

Die Aprilia Tuareg 660 passt dagegen am besten zu denen, die ein agiles, leicht zu bewegendes Adventure-Bike möchten: lebendiges Handling, sportlichere Dynamik und eine starke Alltagstauglichkeit. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad auch für kürzere Ausfahrten nutzt, bekommt hier ein besonders vielseitiges Gesamtpaket.

Kurz gesagt: Reise und Souveränität sprechen eher für die Pan America 1250 Special – Agilität und Fahrspaß im Alltag eher für die Tuareg 660.

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