| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. BMW G 650 GS – Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für große Adventure-Touren mit viel Charakter, während die BMW G 650 GS eher für den Einstieg in die GS-Welt und für unkomplizierte Fahrten steht. Beide Modelle sind für das Abenteuer gemacht – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder bei Fahrverhalten, Komfort, Ausstattung und ihrem Einsatzbereich?
Grundidee der beiden Motorräder: große Reise vs. unkomplizierte Vielseitigkeit
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als großes Adventure-Motorrad gedacht. Das merkt man schon daran, dass sie auf Touren mit Gepäck, längeren Strecken und wechselnden Untergründen ausgelegt ist. Die BMW G 650 GS verfolgt dagegen eine pragmatische Philosophie: leicht zugänglich, alltagstauglich und ideal, um sich an das Fahren abseits des reinen Asphaltalltags heranzutasten.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special wirkt wie die „große Lösung“ für weite Reisen, während die G 650 GS eher die „flexible Lösung“ für Alltag, kurze Ausflüge und moderaten Offroad-Einsatz ist.
Motor und Leistungsgefühl: Charakter trifft Alltag
Bei den Leistungsdaten und dem Motorkonzept liegen die Unterschiede klar auf der Hand. Die Pan America 1250 Special ist auf souveränes Dahingleiten und kräftiges Beschleunigen ausgelegt. Dadurch fühlt sich die Fahrt auf der Landstraße und auf Autobahnabschnitten entspannter an, besonders wenn das Tempo hochgeht oder wenn Gepäck mit dabei ist.
Die BMW G 650 GS ist dagegen stärker auf ein gutmütiges, kontrollierbares Fahrgefühl ausgelegt. Das Leistungsniveau ist im Vergleich weniger „durchschlagend“, dafür aber oft leichter zu dosieren. Gerade im Stadtverkehr, auf kurvigen Strecken und bei wechselnden Bedingungen kann das ein Vorteil sein: weniger Stress, mehr Kontrolle.
Stärken und Schwächen im Leistungsvergleich
- Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem entspannten Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass sie für sehr kurze, spontane Fahrten oder für sehr niedrige Budgets an Unterhalt/Versicherung weniger „zielgenau“ wirkt.
- BMW G 650 GS: Stärken liegen in der einfachen Handhabung und dem gut dosierbaren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei langen Autobahnphasen oder bei ambitioniertem Tempo Reserven schneller „gefühlt“ sind.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrverhalten entscheidet nicht nur die Motorleistung, sondern vor allem das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Geometrie und Gewichtsverteilung. Die Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Untergrund wechselt. Sie wirkt dann stabil, ruhig und „tourentauglich“. Auf Schotter oder schlechterem Asphalt vermittelt sie das Gefühl, dass das Motorrad die Situation eher „wegsteckt“.
Die BMW G 650 GS ist im Vergleich oft agiler im Handling. Das macht sie attraktiv, wenn häufig rangiert wird, wenn enge Passagen anstehen oder wenn das Motorrad im Alltag öfter mal schnell bewegt werden muss. Auf leichtem Schotter und bei moderatem Offroad-Einsatz kann das sehr viel Spaß machen.
Was das im Alltag bedeutet
Wer vor allem lange Strecken plant, profitiert häufig von der stabilen Art der Pan America 1250 Special. Wer dagegen öfter kurze Strecken fährt, viel in der Stadt unterwegs ist oder sich Schritt für Schritt an Schotter und Feldwege herantasten möchte, findet in der G 650 GS oft die passendere Balance.
Komfort und Sitzgefühl: Tourenkomfort vs. unkomplizierte Ergonomie
Komfort ist bei Adventure-Motorrädern entscheidend. Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 Special ist stärker auf Reise-Komfort ausgelegt. Das betrifft das Gesamtgefühl beim Fahren, die Ruhe im Fahrbetrieb und die Art, wie das Motorrad auch bei längeren Etappen „zusammenarbeitet“.
Die BMW G 650 GS setzt dagegen auf eine eher zugängliche Ergonomie. Das kann besonders für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die ein Motorrad suchen, das sich schnell „richtig“ anfühlt – ohne dass man sich erst an ein sehr großes, schweres Setup gewöhnen muss.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Stärken in der Tourenruhe und im entspannten Langstrecken-Gefühl. Schwäche kann sein, dass die Größe und das Gesamtpaket nicht jedem sofort liegen, vor allem bei häufigem Stop-and-go.
- BMW G 650 GS: Stärken in der unkomplizierten Handhabung und dem oft schnellen „Wohlfühl-Einstieg“. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen der Fokus eher auf Praktikabilität als auf maximalem Reise-Luxus liegt.
Ausstattung und Technik: Reise-Setup vs. bewährte Basis
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle ebenfalls deutlich. Die Pan America 1250 Special ist als „Special“-Variante stärker als vollständiges Adventure-Paket gedacht. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für Touren vorbereitet ist: vom Gesamtauftritt bis zu den technischen Features, die das Fahren auf längeren Strecken angenehmer machen.
Die BMW G 650 GS setzt dagegen auf eine bewährte Basis. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht überladen wirkt und sich eher auf das Wesentliche konzentriert. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die Technik lieber pragmatisch halten, kann das sehr attraktiv sein.
Vergleich der technischen Schwerpunkte
Im direkten Vergleich wirkt die Pan America 1250 Special wie die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Die G 650 GS wirkt wie die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell einsatzbereit ist und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Langstrecken-Eindruck
Reisetauglichkeit zeigt sich nicht nur in der Theorie, sondern im Gesamteindruck: Wie entspannt ist das Motorrad bei Tempo, wie gut lässt es sich mit Gepäck fahren und wie „arbeitet“ es auf wechselndem Untergrund? Die Pan America 1250 Special ist hier klar im Vorteil, wenn es um große Touren geht. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch längere Etappen ohne großen Stress zu absolvieren.
Die BMW G 650 GS ist ebenfalls reisetauglich, aber eher im Sinne von „smart reisen“: kleinere Touren, Tagesetappen und Strecken, bei denen man flexibel bleibt. Für Fahrer, die nicht zwingend das Maximum an Reisekomfort suchen, kann das genau richtig sein.
Offroad-Eignung: kontrolliert vs. souverän
Beide Motorräder können abseits des Asphalts Spaß machen, aber sie unterscheiden sich in der Art, wie sie mit dem Untergrund umgehen. Die Pan America 1250 Special wirkt im Vergleich souveräner, wenn es rauer wird oder wenn man längere Zeit auf Schotter unterwegs ist. Sie vermittelt das Gefühl, dass sie für solche Situationen gemacht ist.
Die BMW G 650 GS ist eher die Wahl für kontrolliertes Herantasten: leichteres Handling, oft angenehmer für Situationen, in denen man häufiger anhalten muss oder in denen man das Motorrad im Gelände „mit Gefühl“ bewegt.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders passend für alle, die große Touren planen, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auf wechselnden Strecken ruhig und souverän bleibt. Wer viel auf Landstraßen fährt, regelmäßig längere Etappen macht und dabei Wert auf ein stimmiges Adventure-Gesamtpaket legt, findet hier häufig die bessere Wahl.
Die BMW G 650 GS ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt und das auch im Alltag überzeugt. Sie passt gut zu Menschen, die sich an das Abenteuer herantasten möchten, gern kurze bis mittlere Touren fahren und dabei ein Motorrad bevorzugen, das nicht sofort „zu groß“ wirkt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf großen Reisen, souveränem Fahrgefühl und einem Adventure-Motorrad liegt, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus und wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket für Touren mit Anspruch. Die BMW G 650 GS ist dagegen die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und ein kontrollierbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die unkompliziert Spaß auf Straße und leichtem Schotter suchen. Wer maximale Reise-Performance und Komfort für lange Etappen möchte, entscheidet sich eher für die Pan America. Wer ein vielseitiges, gut zugängliches Motorrad für den Einstieg ins Adventure sucht, findet in der G 650 GS die stimmigere Wahl.