| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2005 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Komfort
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
- Hohes Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 287 | kg |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Sitzhöhe: | 900 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telelever (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 B 19 TL | |
| Reifen hinten | 150/70 H 17 TL | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. BMW R 1150 GS Adventure – Vergleich
Wenn es um große Adventure-Motorräder geht, stehen zwei Namen besonders oft im Fokus: die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die BMW R 1150 GS Adventure. Beide Modelle sind für lange Strecken gemacht, beide wirken auf den ersten Blick wie „Reisemotorräder mit Charakter“ – und doch unterscheiden sie sich spürbar in Philosophie, Fahrgefühl und im täglichen Umgang. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Maschinen mit, wo liegen die Schwächen, und für wen lohnt sich welches Bike?
Grundidee: Moderne Adventure-Inszenierung vs. bewährte GS-Tradition
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für eine moderne Interpretation des Adventure-Gedankens. Sie wirkt deutlich „aktueller“ in der Auslegung: Motorcharakter, Fahrwerksgefühl und die Art, wie sie sich auf der Straße und auf Schotter anfühlt, sind auf ein dynamisches, gleichzeitig komfortorientiertes Reisen ausgelegt. Die Special-Version setzt dabei zusätzlich auf eine stimmige Ausstattung, die den Charakter unterstreicht.
Die BMW R 1150 GS Adventure hingegen steht für eine bewährte, klassische GS-Logik. Sie ist weniger „Show“, mehr „Werkzeug“. Gerade auf langen Touren zeigt sich, warum die GS-Reihe so beliebt ist: gutmütige Handhabung, ein Fahrstil, der auch bei wechselnden Bedingungen funktioniert, und eine robuste Auslegung, die viele Fahrer über Jahre begleitet.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Vergleich
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder liefern genug Reserven für Touren, aber sie tun es auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt in der Praxis oft „direkter“ und dynamischer im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn es nicht nur geradeaus geht, sondern wenn Kurven, Überholmanöver und wechselnde Streckenprofile den Alltag bestimmen.
Die BMW R 1150 GS Adventure setzt dagegen stärker auf den typischen GS-Charakter: gleichmäßige Kraftentfaltung, ein ruhigeres Gefühl im Antrieb und ein Fahrstil, der sich gut dosieren lässt. Das ist ein Vorteil, wenn man lange Strecken entspannt fahren möchte und das Motorrad eher wie einen verlässlichen Begleiter behandelt.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik und dem modernen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die ein sehr „entspanntes“ Grundgefühl suchen, die direkte Art als etwas fordernder empfinden.
- R 1150 GS Adventure: Stärken liegen in der gut dosierbaren, bewährten Art der Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass die Dynamik im Vergleich zur moderneren Auslegung nicht ganz so „spritzig“ wirkt, wenn man sportlicher unterwegs ist.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder auf der Strecke anfühlen
Im Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt häufig das Gefühl, als ließe sie sich aktiv bewegen. Gerade auf kurvigen Strecken oder wenn die Straße unruhig ist, kann das Motorrad mit einem souveränen, kontrollierten Fahrgefühl punkten. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man nicht nur „ankommen“, sondern auch „fahren“ möchte.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen oft die Maschine für ruhige Kontrolle. Sie wirkt stabil und berechenbar, was auf langen Etappen hilft. Auf Schotter und unebenen Abschnitten spielt die GS ihre Stärke aus: Sie bleibt in der Linie, lässt sich gut führen und vermittelt ein Gefühl von „ich kann mich auf das Motorrad verlassen“.
Stärken und Schwächen im Handling
- Pan America 1250 Special: Stärken sind das aktive Fahrgefühl und die moderne Abstimmung, die Kurvenfahrten und wechselnde Bedingungen lebendig macht. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Beladung und Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit beim Feintuning (z. B. Fahrwerkseinstellung) verlangt.
- R 1150 GS Adventure: Stärken sind Stabilität, Berechenbarkeit und ein sehr tourentaugliches Handling. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich weniger „sportlich leicht“ wirkt, wenn man aggressiver fährt oder sehr dynamische Linien sucht.
Komfort auf langen Strecken: Sitzgefühl, Ergonomie und Alltag
Komfort ist bei Adventure-Motorrädern nicht nur eine Frage von Sitzhöhe oder Polsterung, sondern auch von Vibrationen, Windgefühl und der Art, wie das Motorrad auf Dauerbelastung reagiert. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt spürbar auf ein angenehmes Reisegefühl ab. Gerade bei längeren Tagesetappen kann sie durch eine moderne Abstimmung überzeugen, die das Motorrad „ruhiger“ wirken lässt und das Fahren weniger anstrengend macht.
Die BMW R 1150 GS Adventure punktet ebenfalls im Komfort, aber auf ihre Art: Sie ist darauf ausgelegt, dass man lange fahren kann, ohne ständig gegen das Motorrad zu arbeiten. Die Ergonomie und die Sitzposition sind dabei ein wichtiger Faktor. Wer die klassische GS-Position mag, bekommt ein Motorrad, das sich auch nach vielen Stunden noch gut beherrschen lässt.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der modernen Reiseauslegung und dem tendenziell „entspannten“ Fahrgefühl bei Tempo und Distanz. Schwäche kann sein, dass nicht jede Körpergröße automatisch perfekt passt und man ggf. mit Windschutz/Setup nachjustieren möchte.
- R 1150 GS Adventure: Stärken sind die bewährte Tourenergonomie und das gutmütige Langstreckenverhalten. Schwäche kann sein, dass der Komfort je nach persönlicher Vorliebe und Setup weniger „modern“ wirkt als bei der Pan America.
Ausstattung und Reise-Setup: Was die Modelle für Touren mitbringen
Bei Adventure-Motorrädern entscheidet die Ausstattung oft darüber, ob eine Reise „einfach“ wird oder ob man ständig nachbessern muss. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bringt als Special-Variante eine stimmige Basis mit, die den Fokus auf Touren legt. Dazu gehört auch die Art, wie das Motorrad sich für längere Strecken nutzen lässt: Bedienelemente, Reisegefühl und die Gesamtanmutung passen zusammen.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist ebenfalls klar auf Reisen ausgelegt. Gerade die Adventure-Logik der GS-Reihe ist darauf ausgerichtet, dass man mit Gepäck und Zubehör gut zurechtkommt. Viele Fahrer schätzen an der GS, dass sie sich bewährt hat und dass es für sie eine große Community und ein breites Angebot an Zubehör gibt.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung und Reisealltag
- Pan America 1250 Special: Stärken sind die moderne Ausrichtung und das stimmige Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass man bei individuellen Reisegewohnheiten (z. B. Gepäckkonzept, Windschutz) eher selbst feinjustieren möchte.
- R 1150 GS Adventure: Stärken sind die bewährte Adventure-Basis und die große „Nachrüstbarkeit“ durch Zubehör und Erfahrung aus der Praxis. Schwäche kann sein, dass man bei sehr modernen Ansprüchen an Assistenz/Technik (je nach Baujahr) nicht denselben Stand erwartet.
Bremsen, Sicherheit und Kontrolle: Vertrauen im Alltag
Im Sicherheitsgefühl spielen Bremsen und die Art der Dosierbarkeit eine große Rolle. Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren ausgelegt und bieten eine solide Grundlage. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das sich gut kontrollieren lässt – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist oder häufiger aus dem Tempo heraus bremsen muss.
Die BMW R 1150 GS Adventure steht für ein sehr berechenbares Sicherheitskonzept. Gerade auf wechselndem Untergrund ist das Vertrauen in die Bremsanlage und die Stabilität beim Verzögern ein Plus. Wer Wert auf „verlässlich statt spektakulär“ legt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Stärken und Schwächen bei Kontrolle
- Pan America 1250 Special: Stärken sind das kontrollierte Ansprechverhalten und das Gefühl, das Motorrad lässt sich aktiv führen. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die sehr sanft und „weich“ bremsen möchten, die Dosierung je nach Beladung anders wahrnehmen.
- R 1150 GS Adventure: Stärken sind Stabilität und ein sehr berechenbares Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass die moderne „Sportlichkeit“ im Bremsgefühl nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der Pan America.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Will man eher modern-dynamisch reisen oder klassisch-robust?
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders passend, wenn Touren nicht nur aus Autobahn und geraden Strecken bestehen. Wer Kurven mag, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich aktiv fahren lässt, bekommt hier eine starke Basis. Auch dann, wenn Komfort und modernes Reisegefühl wichtig sind, wirkt die Pan America wie die „aktuellere“ Wahl.
BMW R 1150 GS Adventure
Die BMW R 1150 GS Adventure ist ideal für Fahrer, die eine bewährte Adventure-Logik bevorzugen: stabil, berechenbar und auf Langstrecke ausgelegt. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist, Wert auf ein vertrautes Handling legt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein zuverlässiges Werkzeug anfühlt, wird mit der GS sehr glücklich. Auch für alle, die gern auf die große Community und das breite Zubehör-Ökosystem setzen, ist das ein starkes Argument.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem modernen, dynamischen Fahrgefühl liegt: aktives Handling, lebendige Reaktion und ein Reisekomfort, der sich auch bei zügigerem Tempo angenehm anfühlt. Sie passt besonders zu Fahrern, die Adventure nicht nur als „Ankommen“, sondern als „Fahren mit Anspruch“ verstehen.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist die stimmigere Option, wenn bewährte Robustheit und berechenbare Kontrolle im Vordergrund stehen: ein tourentaugliches Gesamtpaket, das auch mit Gepäck und auf wechselnden Untergründen zuverlässig wirkt. Wer klassische GS-Vibes mag und ein Motorrad sucht, das über Jahre als verlässlicher Begleiter funktioniert, trifft mit der Adventure-Variante einen sehr guten Griff.
Kurz gesagt: Pan America für modern-dynamische Reisen, R 1150 GS Adventure für klassisch-robuste Langstrecke.