UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2004 bis 2012
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Diesmal das Modell aus dem Jahr 2010
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Fahrgefühl
  • Sitzkomfort
  • Langlebigkeit
Kontra:
  • Preis
  • hohe Kosten bei Reparaturen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht246kg
Radstand1.507mm
Länge2.210mm
Radstand1.507mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.450mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung110mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment120 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite349km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
RahmenbauartTragender Motor-Getriebe-Verbund
Federung vorneTelegabel, Ø 41mm
Federung hintenZentralfederbein
Aufhängung hintenZweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

Fazit - was bleibt hängen

Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 13.000€
  • Gebraucht : ab 7.000€ meist mit entsprechend hoher Laufleistung
  • Baujahre: ab 2010
  • Verfügbarkeit: ab 2010
  • Farben: rot, schwarzmetallic, graumetallic, weiss

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. BMW R 1200 GS K25: Vergleich für Reiseenduro-Fans

Wer ein Reiseenduro sucht, möchte meist mehr als nur von A nach B kommen. Es geht um souveräne Kontrolle auf langen Strecken, um Reserven bei Tempo und Überholmanövern, aber auch um ein Motorrad, das sich im Alltag gut bewegen lässt – egal ob auf gutem Asphalt, auf Schotterwegen oder bei wechselnden Bedingungen. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der BMW R 1200 GS K25 an. Beide Modelle stehen für Abenteuer, doch sie erzählen ihre Geschichte auf unterschiedliche Art: Die Pan America wirkt moderner und „direkter“ im Auftritt, während die GS als Klassiker für Vielseitigkeit und bewährte Technik gilt.

Grundidee: Zwei Adventure-Ansätze im direkten Vergleich

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bringt den Anspruch mit, ein echtes Langstrecken-Motorrad zu sein, das sich auch abseits der Komfortzone nicht versteckt. Die BMW R 1200 GS K25 steht dagegen für eine lange Tradition im Reiseenduro-Segment: ein Motorrad, das über Jahre hinweg viele Fahrer begleitet hat und dessen Stärken vor allem in der Alltagstauglichkeit und im „Gesamtpaket“ liegen.

Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich schnell: Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie priorisieren unterschiedliche Dinge. Während die Pan America häufig mit einem sehr stimmigen Gesamtgefühl aus Motor, Fahrwerk und modernerer Auslegung punktet, spielt die GS ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um bewährte Ergonomie, Fahrbarkeit und ein sehr breites Einsatzspektrum geht.

Motor und Antrieb: Charakter trifft auf bewährte Kraft

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt im Vergleich oft „lebendiger“ und lässt sich in vielen Situationen fein dosieren. Das zeigt sich besonders dann, wenn es nicht nur um Durchzug geht, sondern um kontrolliertes Beschleunigen aus Kurven oder aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus. Die aufgelisteten Werte verdeutlichen: Die Pan America zielt auf ein dynamisches Ansprechverhalten und eine gleichmäßige Kraftentfaltung.

Die BMW R 1200 GS K25 setzt dagegen stärker auf den typischen GS-Ansatz: kräftig, stabil und mit einem Antrieb, der sich für lange Strecken sehr angenehm anfühlt. Im Vergleich der Werte wird klar, dass die GS ihre Stärke besonders im „ruhigen Vorwärtsdrang“ hat – also dort, wo man entspannt fahren möchte, ohne ständig am Gas zu arbeiten. Das macht sie für Tourenfahrer interessant, die ein Motorrad suchen, das auch bei wechselndem Tempo zuverlässig bleibt.

Stärken und Schwächen im Antriebspraxis-Check

  • Pan America 1250 Special: Stärken liegen häufig im dynamischen Gefühl und in der feineren Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass der Charakter je nach Fahrstil stärker „aktiv“ genutzt werden will, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
  • BMW R 1200 GS K25: Stärken liegen häufig in der souveränen, gleichmäßigen Kraft und dem entspannten Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass das Ansprechverhalten weniger „sportlich-direkt“ wirkt als bei moderner ausgelegten Konzepten.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder auf der Strecke anfühlen

Im Reiseenduro zählt das Fahrwerk doppelt: Es muss Komfort bieten, aber auch Stabilität, wenn die Straße schlechter wird oder wenn man zügiger unterwegs ist. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das auf ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt ist. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass das Setup darauf abzielt, das Motorrad in vielen Situationen „leicht“ wirken zu lassen – besonders bei Richtungswechseln und beim Fahren über wellige Strecken.

Die BMW R 1200 GS K25 punktet im Vergleich häufig mit einem sehr gutmütigen Fahrgefühl. Gerade auf langen Etappen spielt das Handling seine Vorteile aus: Das Motorrad bleibt berechenbar, vermittelt Vertrauen und lässt sich auch dann noch angenehm fahren, wenn die Konzentration über Stunden nachlässt. Die Werte zeigen dabei eine Ausrichtung auf Stabilität und Alltagstauglichkeit.

Kurven, Tempo und schlechte Straßen

Auf schnellen Passagen kann die Pan America oft mit einem sportlicheren Gefühl überzeugen, während die GS eher mit „ruhiger Souveränität“ glänzt. Auf schlechten Straßen oder im gemischten Terrain zeigt sich: Beide Motorräder sind Reiseenduros, aber die Art, wie sie Stabilität erzeugen, unterscheidet sich. Die Pan America wirkt dabei häufig agiler, die GS häufig gelassener.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei jedem Wetter

Bremsen sind im Adventure-Bereich entscheidend, weil man nie sicher weiß, wie sich die Strecke im nächsten Moment präsentiert. Im Vergleich der aufgelisteten Werte wird deutlich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Bremsverhalten ausgelegt sind. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special kann dabei häufig mit einem sehr direkten Gefühl punkten, während die BMW R 1200 GS K25 im Alltag oft mit einer gut dosierbaren Bremswirkung überzeugt.

Wichtig ist dabei nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch das Zusammenspiel aus Hebelgefühl, Regelung und Stabilität. Beide Modelle sind so konzipiert, dass man auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert bleibt – die Unterschiede liegen eher im „Wie“ als im „Ob“.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. bewährte Praxis

Elektronik kann im Reiseenduro den Unterschied machen: Traktionskontrolle, Fahrmodi, Assistenzsysteme und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, beeinflussen den Fahrspaß. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt im Vergleich oft wie das modernere Gesamtkonzept, bei dem die Elektronik stärker auf ein fein abgestimmtes Fahrgefühl ausgelegt ist. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails sprechen dafür, dass die Pan America den Fokus auf dynamische Anpassung und Komfort im Alltag legt.

Die BMW R 1200 GS K25 steht dagegen für bewährte Funktionalität. Auch wenn sie nicht in jedem Detail die gleiche „Neuheit“ vermittelt, ist die GS in der Praxis häufig sehr stimmig: Systeme greifen nachvollziehbar ein, und das Motorrad bleibt auch ohne „Overload“ an Technik gut beherrschbar.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • Pan America 1250 Special: Stärken liegen häufig in der modernen Abstimmung und im Gefühl, dass Elektronik das Fahren aktiv unterstützt. Schwäche kann sein, dass man die Systeme je nach Fahrstil erst „kennenlernen“ muss, um sie optimal zu nutzen.
  • BMW R 1200 GS K25: Stärken liegen häufig in der bewährten, alltagstauglichen Praxis. Schwäche kann sein, dass der Funktionsumfang im Vergleich weniger „neu“ wirkt als bei moderneren Konzepten.

Ergonomie, Sitzposition und Alltag: Wer sitzt wie gut?

Gerade bei Reiseenduros entscheidet die Ergonomie darüber, ob man nach 300 Kilometern noch entspannt ist. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Beide Motorräder sind so gebaut, dass sie für längere Fahrten geeignet sind, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt häufig wie ein Motorrad, das eine sportlichere Sitzhaltung zulässt, ohne den Komfort zu verlieren. Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen bekannt dafür, dass sie sich in vielen Größenklassen und Fahrstilen angenehm bewegen lässt und eine sehr „tourentaugliche“ Haltung unterstützt.

Auch das Thema Gewicht und Handhabung spielt im Alltag eine Rolle: Auf dem Parkplatz, beim Rangieren oder beim langsamen Fahren zählt, wie sich das Motorrad anfühlt. Im Vergleich der Werte wird klar, dass beide nicht als „leichtgewichtig“ gedacht sind, aber die Art, wie sie sich bewegen lassen, unterscheidet sich. Die Pan America kann dabei oft mit einem agilen Eindruck punkten, die GS mit einem sehr stabilen Standgefühl.

Reichweite und Tourentauglichkeit: Für lange Strecken gemacht

Reiseenduros müssen Reichweite und Alltagstauglichkeit zusammenbringen. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass beide Motorräder für Touren ausgelegt sind. Entscheidend ist dabei nicht nur die reine Reichweite, sondern auch, wie gut sich das Motorrad zwischen den Tankstopps fährt: Motorcharakter, Fahrwerk und Ergonomie bestimmen, ob man die Strecke „wegfährt“ oder ob man sich nach jeder Pause wieder neu einfinden muss.

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt häufig wie ein Motorrad, das lange Etappen mit einem dynamischen, motivierenden Gefühl verbindet. Die BMW R 1200 GS K25 wirkt dagegen oft wie die Wahl für Fahrer, die vor allem auf Kontinuität und entspanntes Reisen setzen.

Wartung, Service und Langzeitgedanken

Auch wenn der Vergleich vor allem das Fahrgefühl in den Mittelpunkt stellt, spielt die Langzeitperspektive eine Rolle. Bei der BMW R 1200 GS K25 profitieren viele Fahrer von der großen Verbreitung und der damit verbundenen Praxis rund um Service, Teile und Erfahrung. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special kann ebenfalls überzeugen, vor allem wenn man Wert auf ein modernes Gesamtkonzept legt und das Motorrad als „Projekt“ für viele Touren sieht.

Welche Seite hier besser passt, hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird – und wie wichtig es ist, dass man im Alltag schnell Unterstützung findet.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders interessant, wenn ein Reiseenduro gesucht wird, das sich modern anfühlt und im Alltag mit einem dynamischen, gut dosierbaren Fahrgefühl überzeugt. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und dabei trotzdem Komfort für lange Strecken erwartet, findet in der Pan America häufig den passenden Mix aus Agilität und Tourenkomfort. Die Elektronik und die Abstimmung wirken dabei wie ein Vorteil, wenn man das Motorrad als „lebendiges“ Gesamtpaket erleben möchte.

Die BMW R 1200 GS K25 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem auf bewährte Vielseitigkeit, entspanntes Langstreckenfahren und ein sehr souveränes Handling setzen. Wer ein Motorrad möchte, das Vertrauen vermittelt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt und sich über viele Kilometer angenehm fahren lässt, wird mit der GS sehr glücklich. Insgesamt ist die GS ideal für Touren, bei denen Komfort, Alltagstauglichkeit und ein bewährtes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen.

Kurz gesagt: Pan America für den dynamisch-modernen Adventure-Ansatz, GS für bewährte Reiseenduro-Souveränität.

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