| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. BMW R 1200 R – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Abenteuerlust, lange Strecken und einen klaren Fokus auf Vielseitigkeit. Die BMW R 1200 R dagegen ist der Inbegriff eines modernen Roadsters: kompakt, direkt und mit dem typischen Boxer-Charakter, der sich in der Praxis sehr eigenständig anfühlt. Beide Bikes machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag und auf Touren bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften der Motorräder nicht isoliert betrachtet, sondern gegeneinander eingeordnet: Wie wirkt sich das auf Fahrkomfort, Handling, Alltagstauglichkeit und den Gesamteindruck aus?
Charakter und Einsatzprofil: Adventure gegen Roadster
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: bereit für mehr als nur Asphalt
Die Pan America 1250 Special ist als Adventure-Motorrad gedacht, das auch dann noch souverän bleibt, wenn die Route nicht perfekt vorbereitet ist. Der Aufbau zielt auf Reisetauglichkeit: Man sitzt so, dass längere Etappen machbar sind, und das Motorrad wirkt so konzipiert, dass es nicht nur auf glatten Straßen glänzt. Gerade auf gemischten Strecken – Landstraße, Autobahnabschnitte, gelegentlich auch schlechterer Untergrund – spielt die Pan America ihre Vielseitigkeit aus.
BMW R 1200 R: direkt, agil und straßennah
Die BMW R 1200 R ist dagegen ein Motorrad, das sich stark über Fahrgefühl und Präzision definiert. Der Roadster-Ansatz sorgt dafür, dass sich das Bike schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt, findet hier ein sehr stimmiges Konzept.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem eines: Es geht weniger darum, wer „mehr“ kann, sondern wie die Leistung nutzbar wird. Die Pan America ist auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Vortrieb ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn man konstant fährt oder längere Strecken plant. Die BMW R 1200 R wirkt im Vergleich oft unmittelbarer und lässt sich gefühlt sehr direkt dosieren. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig beschleunigt, bremst, wieder anzieht und das Motorrad „mitnimmt“.
Im direkten Vergleich der Fahrcharakteristik wird klar: Die Pan America spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßigem Tempo und entspanntem Durchziehen aus, während die R 1200 R ihren Reiz stärker aus dem dynamischen Zusammenspiel von Motor, Getriebe und Fahrwerk zieht. Beide können flott – aber die Art, wie sie flott machen, ist unterschiedlich.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität
Pan America: stabil und souverän auf Distanz
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt auf längeren Strecken ein Gefühl von Stabilität. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen nicht ständig nachregeln muss. Dadurch entsteht ein ruhigeres Gesamtbild, besonders wenn die Straße nicht durchgehend perfekt ist. Die Maschine bleibt dabei kontrolliert, was gerade auf Touren ein echter Pluspunkt ist.
R 1200 R: leicht zu bewegen, spürbar sportlich
Die BMW R 1200 R punktet im Vergleich mit einem Handling, das sich schnell anfühlt. Gerade in Kurven und bei zügigem Landstraßen-Tempo zeigt sich die straßenorientierte Auslegung. Das Motorrad wirkt weniger „groß“ im Gefühl und lässt sich dadurch oft intuitiver bewegen. Wer gerne Kurven fährt und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik versteht, wird hier schnell warm.
Ergonomie und Sitzgefühl: lange Touren oder kurze Wege?
Ergonomie ist im Alltag entscheidend, und genau hier trennen sich die Wege der beiden Modelle. Die Pan America ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit bequem unterwegs ist. Der Fokus liegt auf Tourenkomfort und darauf, dass man nicht nach kurzer Zeit das Bedürfnis hat, die Position zu wechseln. Das ist besonders relevant, wenn häufig Autobahnanteile oder längere Landstraßenetappen anstehen.
Die BMW R 1200 R bietet dagegen ein eher straßentypisches Sitzgefühl: aufrecht genug für den Alltag, aber mit einer Haltung, die das Motorrad nicht „zu groß“ wirken lässt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren lieber in kürzeren Abschnitten plant, profitiert von der direkten Bedienbarkeit und dem unkomplizierten Handling.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Bremsanlage zeigt sich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Pan America wirkt dabei eher wie ein Motorrad, das auch bei längeren Etappen und wechselnden Bedingungen konstant funktionieren soll. Die BMW R 1200 R setzt stärker auf die direkte Rückmeldung und das präzise Ansprechverhalten, das man bei sportlicherer Fahrweise schätzt.
Wichtig ist: Das „beste“ Bremssystem ist nicht nur das mit der höchsten Verzögerung, sondern das, das sich gut dosieren lässt und zum Fahrstil passt. Genau hier unterscheiden sich die Charaktere: Die Pan America unterstützt eher den ruhigen, kontrollierten Reise-Fahrstil, während die R 1200 R das dynamische Fahren unterstützt.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Hintergrund
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Adventure und Roadster. Die Pan America 1250 Special ist stärker auf den Reiseeinsatz ausgerichtet: Elektronik und Funktionen sollen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke nicht planbar ist oder man länger unterwegs ist und das Motorrad „einfach mitmacht“.
Die BMW R 1200 R setzt ebenfalls auf moderne Elektronik, wirkt aber in der Gesamtheit stärker auf das straßennah-dynamische Fahren abgestimmt. Das bedeutet: Assistenz und Regelung sind da, aber der Fokus liegt auf dem unmittelbaren Fahrgefühl. Wer gern selbst fährt und die Maschine als direkte Verbindung zur Straße sieht, wird das als Vorteil empfinden.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sichtbarkeit
Im Alltag zählt oft Kleinkram: Wie gut lässt sich das Motorrad bewegen, wie wirkt es im Stand, wie leicht ist es im Handling? Die Pan America ist als Adventure-Maschine naturgemäß „präsenter“. Das kann beim Rangieren oder im engen Umfeld spürbar sein. Dafür bietet sie im Gegenzug ein sehr stimmiges Gesamtpaket für längere Fahrten und wechselnde Strecken.
Die BMW R 1200 R wirkt im Vergleich oft handlicher im täglichen Gebrauch. Sie ist ein Motorrad, das sich leichter in den Alltag integrieren lässt – besonders, wenn die Wege nicht immer lang sind. Wer häufig zwischen Stadt, Feierabendrunde und Wochenendtour pendelt, findet hier eine sehr passende Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Reisetauglicher Charakter: ausgelegt für lange Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Stabilität und Souveränität bei konstantem Tempo.
- Vielseitigkeit: Adventure-Anspruch auch abseits der „perfekten“ Route.
- Komfortorientierte Ergonomie für Touren.
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – mögliche Schwächen
- Im engen Alltag kann die Adventure-Präsenz beim Rangieren spürbar sein.
- Wer primär kurze, sehr straßenfokussierte Fahrten plant, könnte die Ausrichtung als „zu groß“ empfinden.
BMW R 1200 R – Stärken
- Direktes Handling und straßenorientierte Agilität.
- Unmittelbares Fahrgefühl mit klarer Rückmeldung.
- Alltagstauglichkeit durch kompakteren Charakter.
- Stimmige Dynamik für Kurven und zügige Landstraßenrunden.
BMW R 1200 R – mögliche Schwächen
- Für sehr lange, gemischte Touren ist der Adventure-Fokus der Pan America im Vorteil.
- Wer häufig „abseits der Route“ fährt, wird bei der Roadster-Philosophie schneller an Grenzen stoßen.
Für welche Fahrer passt welches Motorrad?
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist das Zielbild. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren ein großer Teil des Motorradlebens sind. Wer gerne plant, aber auch spontan fährt, wer längere Strecken entspannt absolvieren möchte und dabei ein Motorrad sucht, das auf unterschiedlichen Untergründen souverän bleibt, trifft mit der Pan America sehr wahrscheinlich den richtigen Ton.
Die BMW R 1200 R ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf straßenorientiertem Fahrspaß liegt: Kurven, zügige Landstraßen, kurze bis mittlere Strecken und ein Motorrad, das sich im Alltag leicht integrieren lässt. Wer ein direktes, präzises Motorrad sucht, das nicht nach „Adventure“ verlangt, sondern nach Fahrgefühl, wird mit der BMW deutlich glücklicher.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Touren fahren, gern flexibel unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auf Distanz souverän bleibt – auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. Ihre Stärken liegen in Stabilität, Vielseitigkeit und einem komfortorientierten Gesamtpaket. Die BMW R 1200 R passt dagegen am besten zu Fahrern, die straßennahe Agilität suchen: direktes Handling, spürbare Rückmeldung und ein Motorrad, das sich im Alltag unkompliziert bewegt und auf der Landstraße besonders lebendig wirkt. Wer also Abenteuer und lange Etappen priorisiert, findet in der Pan America mehr „Werkzeug“ für den Weg. Wer dagegen Fahrspaß auf Asphalt und ein präzises Roadster-Gefühl in den Vordergrund stellt, wird mit der R 1200 R klarer glücklich.