| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. BMW R 1250 RS: Vergleich für Touren, Alltag und Fernweh
Wenn zwei bekannte Marken aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich der Harley-Davidson Pan America 1250 Special mit der BMW R 1250 RS wird schnell klar, dass hier zwei unterschiedliche Motorradwelten aufeinander treffen: Die Pan America 1250 Special steht für einen klaren Adventure-Ansatz – robust, reisefreudig und mit dem Anspruch, auch abseits der üblichen Strecken Spaß zu machen. Die BMW R 1250 RS dagegen verkörpert eine sportlich-elegante Touring-Variante: dynamisch auf der Straße, komfortorientiert im Alltag und mit einer Ausrichtung, die lange Strecken besonders leicht wirken lässt.
Beide Motorräder sind für große Touren gemacht. Doch wie sie sich anfühlen, wie sie sich im Alltag bewegen und welche Prioritäten sie setzen, unterscheidet sich deutlich. Genau darauf schauen wir im folgenden Vergleich: Stärken und Schwächen im direkten Vergleich – ohne den Blick auf das Wesentliche zu verlieren.
Grundcharakter: Adventure vs. sportliches Touring
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt wie ein Statement: Adventure-Optik, aufrechte Haltung und ein Fahrgefühl, das auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Sie ist weniger „Showroom-Tourer“ und mehr „mach einfach mit“-Maschine. Wer gern plant, aber auch gern spontan umdenkt, findet hier eine Basis, die für unterschiedliche Untergründe und wechselnde Tagesziele gemacht ist.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen stärker auf die Straße fokussiert. Die RS-Philosophie zielt auf zügiges Vorankommen, gute Aerodynamik und ein Fahrgefühl, das sportlich bleibt, ohne den Komfort zu verlieren. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Fahrerinnen und Fahrer, die viele Kilometer auf Asphalt abspulen möchten – mit dem gewissen Extra an Dynamik.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag zeigt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Beide setzen auf moderne Antriebskonzepte, aber mit unterschiedlicher Charakteristik. Die Pan America 1250 Special liefert ein kräftiges, tourentaugliches Drehmoment, das sich besonders dann auszahlt, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht. Beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich und beim gleichmäßigen Fahren fühlt sich das Motorrad „durchgezogen“ an – passend zu einem Adventure-Mindset.
Die BMW R 1250 RS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um flüssiges Tempo und kontrollierte Beschleunigung geht. Der Motor unterstützt ein sportliches Fahrprofil, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss. Gerade bei zügigen Überholmanövern und beim dynamischen Kurvenfahren wirkt die RS wie ein Motorrad, das die Straße liest und die Leistung passend dosiert.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der souveränen Drehmomententfaltung und dem tourentauglichen Durchzug – besonders auf wechselnden Streckenprofilen. Schwäche: Wer primär maximal sportliche Kurvenagilität sucht, wird die Adventure-Ausrichtung eher als „anders“ empfinden als eine rein straßenorientierte RS.
- BMW R 1250 RS: Stärken liegen in der sportlich-eleganten Abstimmung und dem dynamischen Vorankommen auf Asphalt. Schwäche: Wer häufig abseits befestigter Wege unterwegs ist, wird die straßenbetonte Auslegung weniger passend finden als bei einem Adventure-Konzept.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Gefühl und Alltagstauglichkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass sie auch mit Gepäck, wechselndem Untergrund und unterschiedlichen Fahrzuständen souverän bleibt. Das Fahrgefühl ist eher „kontrolliert und breit aufgestellt“: stabil in der Spur, gutmütig im Handling und mit einer gewissen Ruhe, die auf langen Strecken entlastet.
Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf präzises Ansprechen und eine straßenorientierte Abstimmung. In Kurven wirkt sie agiler und direkter, besonders wenn man zügig fährt und die Maschine aktiv bewegt. Gleichzeitig bleibt der Komfort für Touren erhalten – ein wichtiger Punkt, denn eine RS soll nicht nur schnell sein, sondern auch lange Strecken angenehm machen.
Kurven, Spurtreue und Komfort
Im direkten Vergleich sind beide Motorräder auf ihre Weise stark: Die Pan America 1250 Special punktet mit einem Fahrgefühl, das auch dann trägt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die BMW R 1250 RS punktet mit dem Gefühl von „leichtem Vorwärtsdrang“ und einer klaren Rückmeldung am Lenker – ideal für Fahrer, die Kurvenfahrten und dynamische Etappen mögen.
Als Schwäche zeigt sich bei der Pan America 1250 Special eher die „Adventure-Logik“: Wer sehr sportlich und kompromisslos auf Asphalt unterwegs ist, kann das Handling als weniger „spitz“ empfinden. Bei der BMW R 1250 RS ist die Schwäche weniger im Fahrwerk selbst zu finden, sondern in der Ausrichtung: Für häufige Offroad- oder Schotteranteile ist sie weniger die erste Wahl.
Ergonomie und Sitzposition: Wie entspannt bleibt man auf langen Strecken?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Pan America 1250 Special bietet eine eher aufrechte, adventuretypische Haltung. Das hilft, wenn man lange fährt, Pausen einplant oder auch mal „anders“ unterwegs ist – etwa wenn man sich im Gelände oder auf unebenem Untergrund anders bewegen muss. Die Ergonomie wirkt insgesamt so, dass sie nicht nur für eine Fahrweise passt, sondern für viele.
Die BMW R 1250 RS setzt auf eine sportlichere, aber dennoch tourentaugliche Position. Die Haltung unterstützt zügiges Fahren, ohne sofort unbequem zu werden. Gerade auf schnellen Streckenabschnitten spielt die RS ihre Stärken aus, weil die Maschine den Fahrer in eine dynamische, aber kontrollierte Fahrhaltung bringt.
Windschutz und Tageskomfort
Ein weiterer Punkt ist der Windschutz und das subjektive Fahrgefühl bei Tempo. Die RS ist hier typischerweise im Vorteil, weil ihre Ausrichtung stark auf straßenorientiertes Touring zielt. Die Pan America 1250 Special kann ebenfalls angenehm sein, aber die Adventure-Optik und die Haltung sorgen dafür, dass man je nach Körpergröße und Windsituation mehr selbst „mitfährt“.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder sind modern ausgestattet und bieten Elektronik, die das Fahren erleichtert. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das besonders für unterschiedliche Situationen gerüstet ist – etwa für wechselnde Haftung oder wechselnde Fahrmodi. Die BMW R 1250 RS setzt ebenfalls auf Assistenz und Fahrmodi, legt aber den Fokus stärker auf die straßenorientierte Dynamik: Stabilität, kontrollierte Beschleunigung und ein Fahrgefühl, das auch bei zügiger Gangart souverän bleibt.
Stärken und Schwächen der Assistenzlogik
- Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der Vielseitigkeit der Fahrunterstützung und dem „Adventure“-Gedanken, der auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt. Schwäche: Wer ausschließlich sportlich auf der Straße unterwegs ist, braucht nicht zwingend die ganze Breite – fühlt sich aber nicht störend an.
- BMW R 1250 RS: Stärken liegen in der straßenorientierten Abstimmung, die dynamisches Fahren unterstützt und das Motorrad sehr berechenbar macht. Schwäche: Für Offroad- oder Schotteranteile ist die Ausrichtung weniger passend als bei einem Adventure-Konzept.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten und im Tempo
Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei Tourentempo und wechselnden Bedingungen verlässlich verzögern. Die Pan America 1250 Special vermittelt dabei ein Gefühl von „kontrolliertem Anhalten“, das zu einem vielseitigen Einsatz passt. Die BMW R 1250 RS wirkt beim Bremsen besonders „straßenpräzise“: klar dosierbar, mit guter Rückmeldung und passend für sportlichere Etappen.
Die Schwäche ist bei beiden nicht als „Problem“ zu verstehen, sondern eher als Erwartung: Wer sehr häufig abseits befestigter Strecken fährt, wird bei der Pan America 1250 Special eher die passende Gesamtkonzeption finden. Wer dagegen überwiegend Asphalt fährt und dynamisch unterwegs ist, wird die RS als besonders stimmig erleben.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Touren steht im Vordergrund?
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – ideal für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur „Touring“ kann, sondern Reisen mit Abwechslung. Wenn die Route nicht immer vorher perfekt ist, wenn auch mal Schotter, Feldwege oder unvorhersehbare Abschnitte dazugehören, dann passt die Pan America 1250 Special besonders gut. Sie ist stark, wenn man gern flexibel bleibt, Gepäck mitnimmt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein echter Reisebegleiter anfühlt.
BMW R 1250 RS – ideal für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die viel Straße fahren und dabei Wert auf dynamisches, präzises Handling sowie guten Tageskomfort legen. Die BMW R 1250 RS ist besonders passend, wenn zügige Etappen, Kurvenfahrten und ein starker Windschutz bzw. ein entspanntes Fahrgefühl bei Tempo im Fokus stehen. Wer gern sportlich unterwegs ist, aber nicht auf Komfort verzichten möchte, findet in der RS eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn die Touren abwechslungsreich sind und das Motorrad auch dann Spaß machen soll, wenn die Strecke nicht nur aus makellosem Asphalt besteht. Ihr Adventure-Charakter, die tourentaugliche Kraftentfaltung und das insgesamt souveräne Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für flexible Reisende, die gern mit Gepäck unterwegs sind und unterschiedliche Untergründe nicht ausschließen.
Die BMW R 1250 RS ist die passendere Option, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße, dynamischem Fahren und einem komfortorientierten Touring-Erlebnis liegt. Ihre straßenpräzise Abstimmung, das sportlich-elegante Fahrgefühl und der Fokus auf kontrollierte Dynamik machen sie ideal für Fahrer, die viele Kilometer zügig zurücklegen und dabei entspannt bleiben möchten.
Kurz gesagt: Adventure-Freiheit gewinnt bei der Pan America 1250 Special, sportliches Touring gewinnt bei der BMW R 1250 RS – je nachdem, wie die eigenen Strecken wirklich aussehen.