| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. BMW R 1300 RT: Vergleich für Tourenfans
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide für lange Strecken gemacht sind, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Abenteuer-Feeling, eine robuste Grundhaltung und den Anspruch, auch abseits der üblichen Route Spaß zu machen. Die BMW R 1300 RT dagegen ist stark auf Tourenkomfort, Alltagstauglichkeit und eine sehr durchdachte Gesamtergonomie ausgelegt. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheiden möchte, findet hier einen klaren Blick auf die wichtigsten Unterschiede – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Fokus auf das, was im Fahralltag wirklich zählt.
Grundcharakter: Adventure-Anspruch vs. Tourenfokus
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die Autobahn, sondern auch für die nächste Schotterpiste „mitnimmt“. Das merkt man am Gesamtauftritt: Die Maschine ist auf Präsenz ausgelegt und vermittelt das Gefühl, dass sie auch unebene Strecken ernst nimmt. Wer gerne flexibel plant – mal Route, mal Abzweig – findet hier einen passenden Begleiter.
BMW R 1300 RT
Die BMW R 1300 RT ist dagegen klar als Tourenmaschine gedacht. Der Fokus liegt auf ruhigem Vorankommen, hoher Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und einem Setup, das lange Fahrten angenehm macht. Das Motorrad fühlt sich wie ein „Reisebüro auf zwei Rädern“ an: alles ist darauf abgestimmt, dass man entspannt ankommt – und zwar mit möglichst wenig Stress.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Langstreckenleistung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Antrieb für zügiges Fahren, aber die Art, wie sie das tun, ist unterschiedlich. Die Pan America 1250 Special wirkt im Alltag oft „direkter“ und passt gut zu Fahrstilen, bei denen man häufiger Gas gibt, um aus Kurven heraus Schwung mitzunehmen. Das unterstützt den Adventure-Charakter und macht das Motorrad lebendig.
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, souveränen Art aus. Gerade bei längeren Etappen wirkt die Leistungsentfaltung wie ein ruhiger Motor für den Reisealltag: Man kann konstant fahren, ohne ständig nachzuregulieren. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke lang ist und man nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, das Motorrad „neu zu sortieren“.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. intuitive Bedienung
Beide Modelle setzen auf moderne Technik, aber der Schwerpunkt liegt spürbar anders. Die BMW R 1300 RT ist in der Regel besonders stark darin, Komfort und Sicherheit über Assistenzsysteme und eine sehr durchdachte Bedienlogik zu bündeln. Das hilft vor allem auf Touren, wenn man sich auf Verkehr, Wetter und Strecke konzentrieren möchte, statt ständig mit Einstellungen zu kämpfen.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bringt Elektronik ebenfalls mit, aber sie wirkt stärker als „Werkzeugkasten“ für unterschiedliche Situationen. Das passt gut zum Adventure-Gedanken: Man möchte das Motorrad an wechselnde Bedingungen anpassen können, ohne dass der Fahrspaß verloren geht.
Fahrwerk und Handling: agil im Gelände vs. stabil auf der Straße
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Pan America 1250 Special ist so abgestimmt, dass sie auch auf unebenem Untergrund nicht sofort „beleidigt“ ist. Das Fahrwerk unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad spürt und mit ihm arbeitet. Wer gerne kurvig fährt oder gelegentlich abseits der perfekten Straße unterwegs ist, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R 1300 RT ist dagegen auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Gerade bei Autobahnfahrten, bei wechselndem Wind oder wenn die Strecke einfach „durchlaufen“ soll, spielt sie ihre Stärken aus. Das Handling wirkt dabei weniger „offroad-getrieben“, sondern eher wie ein präzises Tourenwerkzeug: leicht zu kontrollieren, berechenbar und angenehm zu fahren.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus
Beim Bremsenvergleich geht es weniger um „stärker oder schwächer“, sondern um die Art der Rückmeldung. Die Pan America 1250 Special vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gut zu wechselnden Untergründen passt. Die BMW R 1300 RT punktet besonders mit Dosierbarkeit und einem sehr sicheren Gesamtgefühl, das gerade bei langen Fahrten und häufigen Geschwindigkeitswechseln hilft.
Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein großes Thema – aber wieder mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Langstrecke optimiert. Sitzposition und Windschutz wirken darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt aus dem Sattel steigt. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man möglichst viele Kilometer am Stück abspult.
Die Pan America 1250 Special bietet ebenfalls guten Komfort, aber sie fühlt sich stärker nach „Allrounder“ an. Das heißt: Sie ist bequem genug für lange Strecken, bleibt dabei aber eher im Charakter eines Adventure-Motorrads. Wer gerne mal steht, mal fährt, mal die Route wechselt, bekommt ein Motorrad, das sich nicht nur auf eine einzige Art von Strecke festlegt.
Gepäck und Praxis: Reise-Setup vs. Abenteuer-Flexibilität
Bei Touren entscheidet oft die Praxis: Wie gut lässt sich Gepäck verstauen, wie unkompliziert ist das Handling im Alltag und wie „logisch“ wirkt das Motorrad für den nächsten Stop. Die BMW R 1300 RT ist in dieser Hinsicht besonders auf das klassische Reisemuster ausgelegt: Man plant, packt, fährt – und das Motorrad unterstützt den Ablauf. Dadurch eignet sie sich hervorragend für längere Urlaubsfahrten und regelmäßige Wochenendtouren.
Die Pan America 1250 Special wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auch dann funktioniert, wenn der Plan unterwegs kippt. Wer gerne spontan fährt, mehr Flexibilität braucht oder auch mal abseits der üblichen Route unterwegs ist, profitiert von der Abenteuer-typischen Grundhaltung. Das Setup wirkt so, als wäre es für „mehr als nur die Autobahn“ gedacht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Adventure-Charakter: fühlt sich auch außerhalb des reinen Straßenbetriebs stimmig an.
- Lebendiges Fahrgefühl: unterstützt aktives Fahren und kurvige Strecken.
- Flexibilität: wirkt wie ein Motorrad für wechselnde Bedingungen und spontane Routen.
Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Pan America 1250 Special
- Tourenkomfort als „Straßenfokus“: kann im Vergleich zur BMW weniger „entspannt“ wirken, wenn es ausschließlich um lange Autobahn-Etappen geht.
- Stabilität im Reise-Tempo: ist stark, aber der Schwerpunkt liegt spürbar mehr auf Vielseitigkeit als auf maximaler Ruhe.
Stärken der BMW R 1300 RT
- Langstrecken-Komfort: Sitzposition und Windschutz zielen klar auf entspannte Kilometer.
- Präzises Tourenhandling: berechenbar, ruhig und sehr alltagstauglich.
- Elektronik-Logik: unterstützt den Fahrer spürbar, ohne das Gefühl zu geben, dass man ständig „arbeiten“ muss.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1300 RT
- Adventure-Fokus: weniger „offroad-getrieben“ als die Pan America, wenn es wirklich rauer wird.
- Charakter: wer maximale Abenteuer-Romantik sucht, fühlt sich mit der Harley oft näher am eigenen Stil.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, wie die eigenen Touren aussehen. Wer gerne plant, aber auch gerne improvisiert, wer gelegentlich Schotter, Feldwege oder weniger perfekte Straßen mitnimmt und dabei ein Motorrad mit markantem Charakter sucht, wird mit der Harley-Davidson Pan America 1250 Special sehr wahrscheinlich glücklich. Sie wirkt wie ein Begleiter, der nicht nur die Strecke, sondern auch die Stimmung mitnimmt.
Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, Wert auf hohen Komfort, ruhiges Fahrverhalten und eine sehr durchdachte Tourenorganisation legt, findet in der BMW R 1300 RT die passendere Wahl. Sie ist besonders stark, wenn es darum geht, nach vielen Stunden noch fit zu sein und das Motorrad als „Reiseplattform“ zu nutzen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl für alle, die ein Adventure-Motorrad wollen, das auch abseits der perfekten Straße Spaß macht und dabei lebendig bleibt. Sie punktet mit Flexibilität, einem aktiven Fahrgefühl und einem Charakter, der Lust auf Abwechslung macht. Ihre Grenzen zeigt sie vor allem dann, wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler Straßenruhe und reinem Langstreckenkomfort liegt.
Die BMW R 1300 RT ist dagegen die stimmigere Option für Tourenfahrer, die lange Etappen genießen, viel Wert auf Windschutz, Komfort und ein sehr souveränes Gesamtgefühl legen. Sie bietet eine klare Tourenlogik, unterstützt mit moderner Technik und macht das Fahren über Stunden besonders angenehm. Wer jedoch bewusst auch „mehr als Straße“ sucht, wird die Harley oft als passender empfinden.
Kurz gesagt: Pan America für Abenteuer und spontane Routen, R 1300 RT für entspanntes Reisen und maximalen Komfort auf der Straße.