UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2010 bis 2018
Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Rasen statt Reisen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung
Pro:
  • Motorleistung
  • Sound
  • Präzises Fahrwerk
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Karge Ausstattung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm
Gewicht232kg
Radstand1.529mm
Länge2.190mm
Radstand1.529mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km
Leistung152 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment128 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.248km/h
Tankinhalt20Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Ducati Multistrada 1200 – Motorradvergleich

Wer ein Adventure-Motorrad sucht, das sowohl auf langen Touren als auch im Alltag souverän wirkt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Harley-Davidson Pan America 1250 Special und der Ducati Multistrada 1200. Beide Modelle stehen für Fahrspaß, Vielseitigkeit und den Anspruch, mehr zu sein als nur ein „Urlaubsgerät“. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch: Die Stärken liegen in unterschiedlichen Bereichen – und genau daraus ergibt sich, welches Motorrad besser zu bestimmten Fahrprofilen passt.

Grundidee und Charakter: amerikanische Gelassenheit trifft italienische Agilität

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt auf den ersten Blick wie ein klassisches Adventure mit eigenständiger Handschrift. Der Fokus liegt spürbar auf Stabilität, Komfort und einem ruhigen, kontrollierten Vorwärtsdrang. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie für weite Strecken gebaut ist – mit einer Art „Tourenruhe“, die auch bei längeren Tagen im Sattel trägt.

Die Ducati Multistrada 1200 verfolgt dagegen einen stärker sportlich geprägten Ansatz. Sie ist zwar ebenfalls für Reisen gedacht, fühlt sich aber oft „näher am Fahrer“ an. Das Handling wirkt lebendiger, die Reaktion auf Gas und Lenkimpulse ist direkter. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei trotzdem Komfort erwartet, findet hier eine sehr stimmige Mischung.

Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. sportliche Dynamik

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special setzt auf ein kräftiges, gleichmäßiges Drehmomentgefühl. Das macht sie besonders attraktiv, wenn konstant gefahren wird – etwa auf Autobahnabschnitten, bei langen Landstraßenetappen oder wenn häufig mit Gepäck unterwegs ist. Die Kraft kommt dabei so zur Geltung, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt.

Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken stärker in der Dynamik aus. Der Antrieb wirkt „sportlicher“ abgestimmt, wodurch sich Beschleunigungsphasen und zügige Passagen besonders lebendig anfühlen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn Kurvenfahrten, Überholmanöver oder wechselnde Streckenprofile im Vordergrund stehen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich:
- Die Pan America punktet mit einem souveränen, gleichmäßigen Vortrieb und einem entspannten Fahrgefühl.
- Die Multistrada überzeugt mit spürbarer Agilität und einer dynamischeren Ansprechcharakteristik.
- Wer vor allem „durchziehen“ möchte, findet in der Pan America oft die passendere Ruhe; wer gern „mit Gefühl“ fährt, wird die Ducati häufiger als spritziger erleben.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. präzise Führung

Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder auf ihre Einsatzzwecke abgestimmt sind. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt ein sehr stabiles Gesamtbild. Gerade bei längeren Strecken, bei denen die Straße nicht immer perfekt ist, hilft diese Ausrichtung: Das Motorrad bleibt kontrolliert, die Linie wirkt gut haltbar, und das Fahrgefühl bleibt auch bei Tempowechseln ruhig.

Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen stärker auf präzises Einlenken und ein agiles Fahrverhalten ausgelegt. In kurvigen Abschnitten fühlt sich die Maschine oft „direkter“ an. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein, weil sich das Motorrad schneller auf wechselnde Situationen einstellen lässt – etwa beim schnellen Richtungswechsel oder beim zügigen Fahren in der Stadt.

Stärken und Schwächen:
- Pan America: mehr Stabilität und Gelassenheit, besonders auf langen Etappen und bei wechselnder Fahrbahnqualität.
- Multistrada: mehr Agilität und präzise Führung, besonders in kurvigen Passagen.
- Wer Komfort und Ruhe priorisiert, wird die Harley häufiger als „entspannend“ empfinden; wer sportliche Kontrolle sucht, findet in der Ducati oft den besseren Flow.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. sportliche Abstimmung

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zielt darauf ab, das Fahren über verschiedene Bedingungen hinweg angenehm und sicher zu machen. Elektronische Helfer unterstützen dabei, das Motorrad berechenbar zu halten – besonders dann, wenn Wetter, Beladung oder Streckenprofil variieren.

Die Ducati Multistrada 1200 wirkt in der Abstimmung oft stärker „fahrdynamisch“. Die Elektronik unterstützt nicht nur die Sicherheit, sondern trägt auch dazu bei, dass das Motorrad sich in unterschiedlichen Modi passend anfühlt. Das ist vor allem dann spürbar, wenn zwischen entspanntem Cruisen und sportlicherem Fahren gewechselt wird.

Stärken und Schwächen:
- Pan America: Elektronik als Stabilitäts- und Komfortfaktor, der das Motorrad alltagstauglich macht.
- Multistrada: Elektronik als Fahrdynamik-Unterstützung, die das Handling spürbar beeinflusst.
- Wer vor allem „einfach fahren“ möchte, profitiert häufig von der Harley-Philosophie; wer gern mit Fahrmodi arbeitet und die Abstimmung aktiv nutzt, wird die Ducati als vielseitiger im Fahrgefühl erleben.

Komfort und Ergonomie: Langstrecke im Fokus

Auf langen Touren entscheidet sich vieles: Sitzposition, Windschutz, Schwingungsgefühl und die Art, wie das Motorrad mit dem Fahrer „zusammenarbeitet“. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist hier klar auf Komfort ausgelegt. Das Motorrad wirkt darauf hin abgestimmt, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht durch Ermüdung verloren geht. Gerade mit Gepäck und bei längeren Autobahnanteilen spielt diese Ruhe ihre Vorteile aus.

Die Ducati Multistrada 1200 bietet ebenfalls einen guten Komfortanspruch, wirkt aber stärker als „sportlich-tourentaugliche“ Alternative. Das bedeutet: Die Sitzposition und die Art der Rückmeldung sind oft so, dass man zwar bequem reisen kann, das Motorrad aber nicht komplett in den „Tourenmodus“ abtaucht. Wer gern aktiv fährt, wird das als Pluspunkt sehen.

Stärken und Schwächen:
- Pan America: Komfortorientiert, besonders für lange Strecken und entspannte Tagesetappen.
- Multistrada: Komfort mit sportlicherem Charakter, ideal für Fahrer, die nicht nur ankommen, sondern auch genießen möchten.
- Wer maximale Langstreckenentspannung sucht, findet in der Harley meist den leichteren Zugang; wer Komfort und Fahrspaß gleichzeitig will, wird die Ducati häufiger als „rund“ erleben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special vermittelt beim Bremsen ein kontrolliertes Ansprechverhalten, das gerade im Tourenbetrieb Sicherheit gibt. In Kombination mit der elektronischen Unterstützung entsteht ein Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt.

Die Ducati Multistrada 1200 zeigt ebenfalls ein starkes Bremsgefühl, das zur sportlichen Ausrichtung passt. Gerade wenn zügig gefahren wird oder wenn Kurveneingänge häufig „hart“ angefahren werden, wirkt die Ducati oft besonders präzise in der Dosierung.

Stärken und Schwächen:
- Pan America: eher auf ruhige Kontrolle und Tourensicherheit ausgelegt.
- Multistrada: präzise Dosierung und sportliche Rückmeldung.
- Für entspanntes Fahren ist die Harley oft die stressfreiere Wahl; für dynamische Fahrweise bietet die Ducati häufig mehr „Direktheit“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reisen

Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt, wie gut es sich bei niedrigen Geschwindigkeiten handhaben lässt und wie unkompliziert es im Alltag wirkt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Adventure so gedacht, dass sie auch außerhalb der großen Touren funktioniert. Die Ausrichtung auf Stabilität hilft dabei, dass das Motorrad nicht „nervös“ wirkt, wenn die Strecke unruhig wird.

Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn häufig gewechselt wird: zwischen Stadtverkehr, Landstraße und spontanen Ausfahrten. Durch das agile Fahrgefühl fühlt sich die Ducati oft schneller „zur Hand“ an, was im Alltag den Spaßfaktor erhöht.

Stärken und Schwächen:
- Pan America: souverän und ruhig, angenehm für lange Tage und wechselnde Bedingungen.
- Multistrada: agiler und reaktionsfreudiger, ideal für abwechslungsreiche Fahrten.
- Wer viel Strecke macht und dabei möglichst entspannt bleiben will, wird die Harley bevorzugen; wer oft spontan fährt und gern „aktiv“ unterwegs ist, wird die Ducati stärker nutzen.

Für wen lohnt sich welche Wahl?

Harley-Davidson Pan America 1250 Special: die passende Wahl für Tourenfans

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist besonders interessant, wenn lange Strecken, Komfort und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die ein Adventure suchen, das auch mit Gepäck souverän bleibt und bei wechselnden Bedingungen nicht aus der Ruhe bringt. Wer das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter sieht, findet in der Pan America häufig die stimmigere Basis.

Ducati Multistrada 1200: die passende Wahl für dynamische Allrounder

Die Ducati Multistrada 1200 eignet sich besonders für Fahrer, die Komfort wollen, aber nicht auf Fahrspaß verzichten möchten. Wenn zügige Passagen, präzises Einlenken und eine sportlichere Abstimmung häufiger vorkommen, wirkt die Ducati oft wie der bessere Partner. Sie ist ideal für Menschen, die gern zwischen entspanntem Cruisen und dynamischem Fahren wechseln.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstreckenkomfort, Stabilität und entspanntem Vortrieb liegt. Sie wirkt wie ein Reisegerät, das auch bei längeren Tagen die Konzentration erhält und das Fahren über verschiedene Bedingungen hinweg angenehm macht. Besonders dann, wenn Touren mit Gepäck oder längere Autobahnabschnitte häufig sind, spielt die Harley ihre Stärken aus.

Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen die passendere Option, wenn Agilität, präzise Führung und dynamische Fahrfreude stärker zählen. Sie fühlt sich in kurvigen Abschnitten oft lebendiger an und unterstützt eine sportlichere Fahrweise, ohne den Komfortgedanken zu verlieren. Wer ein Allround-Adventure sucht, das auch im Alltag schnell Spaß macht und sich zügig bewegen lässt, findet in der Ducati meist den besseren Fit.

Kurz gesagt: Pan America für die entspannte Reise, Multistrada für den dynamischen Allrounder.

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