| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Ducati Scrambler 1100 – Vergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Ducati Scrambler 1100 nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Pan America steht für Reiseenduro-Charakter, lange Strecken und ein souveränes Auftreten – während die Scrambler 1100 eher für Stil, Agilität und Fahrspaß auf der Straße bekannt ist. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, damit klar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Scrambler-Feeling
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
Die Pan America 1250 Special ist als Adventure-Maschine ausgelegt. Das merkt man am Gesamtkonzept: aufrechte Sitzposition, Fokus auf Stabilität und ein Setup, das auch auf längeren Etappen nicht nachlässt. Gerade wenn Strecken variieren – Landstraße, Autobahnabschnitte, Schotterpisten oder schlechterer Untergrund – spielt die Pan America ihre Stärken aus. Die Maschine wirkt dabei weniger wie ein reines Spaßgerät, sondern eher wie ein zuverlässiger Reisebegleiter.
Ducati Scrambler 1100
Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen ein Motorrad, das den Alltag und die Landstraße in den Mittelpunkt stellt. Der Charakter ist direkter: Das Bike wirkt kompakter, das Fahrgefühl ist näher am Fahrer und die Maschine lädt eher zu spontanen Touren und dynamischem Fahren ein. Wer ein Motorrad sucht, das auch im urbanen Umfeld gut funktioniert und auf kurvigen Strecken Spaß macht, findet in der Scrambler 1100 einen starken Kandidaten.
Motor und Antrieb: Durchzug vs. Temperament
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist auf souveränen Vortrieb ausgelegt. Die Kombination aus Drehmoment und der Art, wie die Leistung über die Gänge anliegt, unterstützt entspanntes Fahren – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder Gepäck mit an Bord ist. Die Scrambler 1100 hingegen wirkt im Vergleich oft lebendiger und „präsenter“. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Drehzahl genutzt wird und das Motorrad spürbar auf Gasbefehle reagiert.
Stärken der Pan America: gleichmäßiger Schub, entspanntes Reisen, gute Reserven für längere Strecken.
Schwächen der Pan America: weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadt- und Kurven-Tempo, wenn man ein sehr agiles Scrambler-Feeling erwartet.
Stärken der Scrambler 1100: direkter Ansprechcharakter, mehr Spielfreude bei dynamischer Fahrweise.
Schwächen der Scrambler 1100: weniger Fokus auf Reise- und Offroad-Situationen, wenn der Untergrund anspruchsvoller wird oder lange Etappen mit viel Gepäck anstehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Pan America 1250 Special ist auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, kontrolliertes Gleiten – besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße wellig ist. Dadurch fühlt sich die Maschine auf längeren Strecken sehr sicher an. Gleichzeitig kann das Adventure-Konzept dazu führen, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr oder bei sehr schnellen Richtungswechseln weniger „spielerisch“ wirkt als ein Scrambler.
Die Ducati Scrambler 1100 spielt ihre Stärken eher in der Agilität aus. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in die gewünschte Linie bringen, und das Fahrgefühl wirkt unmittelbarer. Gerade auf Landstraßen mit vielen Kurven oder bei kurzen Ausfahrten ist das ein echter Vorteil. Wer jedoch regelmäßig auf unbefestigten Wegen unterwegs ist, merkt, dass das Scrambler-Konzept nicht so stark auf Offroad-Reserven ausgelegt ist wie die Pan America.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie in ihrem Einsatzbereich sicher abbremsen. Im Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet durch ihr Gesamtpaket ein hohes Maß an Fahrstabilität. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Ducati Scrambler 1100 punktet dagegen mit einem sportlicheren Gefühl beim Verzögern – das Motorrad wirkt dabei oft „greifbarer“, was das Tempo in Kurven und beim Herausbeschleunigen unterstützt.
Stärken der Pan America: ruhige Stabilität, kontrolliertes Bremsen in wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Pan America: weniger „sportlich leicht“ im Gefühl, wenn man maximale Agilität sucht.
Stärken der Scrambler 1100: sportlicheres Ansprechverhalten, dynamisches Fahrgefühl.
Schwächen der Scrambler 1100: weniger auf lange Reise unter wechselnden Untergründen optimiert.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Fahrspaß
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Pan America 1250 Special ist so ausgelegt, dass längere Fahrten angenehm bleiben. Die aufrechtere Haltung unterstützt den Blick nach vorn und entlastet den Fahrer über Zeit. Das ist besonders relevant, wenn die Tour mehrere Stunden dauert oder wenn man öfter Pausen plant, aber insgesamt „durchfahren“ möchte.
Die Scrambler 1100 bietet dagegen eine Position, die stärker auf aktives Fahren ausgelegt wirkt. Das Motorrad lädt dazu ein, sich mehr auf die Straße zu konzentrieren und die Maschine im Rhythmus der Kurven zu bewegen. Für kürzere bis mittlere Touren ist das oft ideal. Wer allerdings sehr lange Strecken plant, kann bei der Pan America den Komfortvorteil stärker spüren.
Ausstattung und Elektronik: Reise-Assist vs. Fahrgefühl
Bei der Ausstattung setzen beide Hersteller auf moderne Lösungen, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt wie ein Paket, das für verschiedene Situationen gerüstet ist: Komfort, Kontrolle und Unterstützung im Alltag und auf Reisen. Das macht sie besonders interessant, wenn man nicht nur „schöne Straßen“ fährt, sondern auch mal abseits der perfekten Route unterwegs ist.
Die Ducati Scrambler 1100 steht stärker für ein Motorrad, das sich auf das Fahrerlebnis fokussiert. Elektronik und Abstimmung sind so gewählt, dass das Motorrad beim sportlichen Fahren harmonisch bleibt und das Gefühl von Direktheit unterstützt. Wer vor allem Kurvenfahrten und dynamische Ausfahrten priorisiert, wird die Scrambler 1100 oft als emotionaler erleben.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal schauen“
Im Alltag entscheidet oft die Frage: Wie häufig wird wirklich Offroad gefahren – und wie oft ist das Motorrad im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken im Einsatz? Die Pan America 1250 Special ist zwar auch straßentauglich, aber ihr Vorteil kommt besonders dann, wenn die Touren länger werden oder wenn die Route nicht komplett planbar ist. Sie ist das Motorrad für „einfach losfahren“ und unterwegs flexibel bleiben.
Die Scrambler 1100 ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad öfter für spontane Fahrten genutzt wird. Das Handling und der Charakter passen gut zu kurzen Strecken, zur Landstraße und zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern Erlebnis ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – typische Vorteile
- Reiseorientiertes Gesamtpaket für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
- Stabilität und kontrolliertes Fahrverhalten
- Komfortfokus durch passende Ergonomie für längere Fahrten
- Vielseitigkeit bei unterschiedlichen Streckenprofilen
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – mögliche Nachteile
- Weniger „leichtfüßig“ im sehr engen oder stark urbanen Fahrbetrieb
- Wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler Agilität liegt, kann die Adventure-Auslegung weniger passend wirken
Ducati Scrambler 1100 – typische Vorteile
- Direktes Fahrgefühl und spürbare Spielfreude
- Agilität auf kurvigen Straßen und bei dynamischer Fahrweise
- Starker Fokus auf Fahrspaß im Alltag und auf Landstraßen
Ducati Scrambler 1100 – mögliche Nachteile
- Weniger Offroad-Reserven im Vergleich zur Pan America
- Für sehr lange Reiseetappen kann der Komfortvorteil der Pan America relevanter werden
Welche Wahl passt besser?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches Motorrad besser ist“, sondern vielmehr davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die passendere Wahl, wenn Touren länger sind, die Route variieren kann und ein Motorrad gefragt ist, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem für Straße, Kurven und ein emotionales Fahrerlebnis genutzt wird – mit dem Wunsch nach Agilität und direkter Rückmeldung.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist für alle die beste Wahl, die ein vielseitiges Reiseenduro suchen: lange Strecken, wechselnde Untergründe und ein Motorrad, das dabei ruhig und kontrolliert bleibt. Wer häufig tourt, flexibel plant und Wert auf Komfort sowie Stabilität legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Ducati Scrambler 1100 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die vor allem Straße und kurvige Strecken genießen und ein Motorrad wollen, das sich lebendig und agil anfühlt. Für spontane Ausfahrten, dynamisches Fahren und ein starkes Fahrgefühl im Alltag ist die Scrambler 1100 oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Pan America für Reise und Vielseitigkeit, Scrambler 1100 für emotionalen Spaß und agiles Straßenfahren.