| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs Ducati Scrambler Urban Motard: Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 Special und die Ducati Scrambler Urban Motard, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für große Reichweite, souveräne Reisequalitäten und ein klares Adventure-Profil. Die andere setzt auf kompakte Proportionen, agiles Handling und den typischen Scrambler-Charakter mit Motard-DNA. Genau hier lohnt sich der Blick: Nicht nur auf die technischen Eckdaten, sondern darauf, wie sich die Stärken im Fahralltag wirklich anfühlen.
Grundidee der beiden Motorräder: Reiseabenteuer vs. urbane Agilität
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Adventure mit Anspruch
Die Pan America 1250 Special ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspulen soll. Dabei geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um die Art, wie sie Leistung auf die Straße bringt: kraftvoll, gleichmäßig und mit dem Gefühl, dass Reserven da sind, wenn es zügiger werden soll.
Ducati Scrambler Urban Motard: Stadt, Kurve, Spaß
Die Scrambler Urban Motard dagegen ist ein Motorrad für den Alltag, für enge Straßen, für spontane Runden und für Kurven, die man gern öfter fährt. Sie wirkt leichter im Kopf und im Handling: Das Motorrad lädt dazu ein, dynamisch zu fahren, schnell zu reagieren und sich im Verkehr wie ein wendiges Werkzeug zu bewegen. Der Motard-Ansatz sorgt dabei für ein direktes Feedback – ideal, wenn nicht die große Reise, sondern das Fahrgefühl im Vordergrund steht.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, souveränen Leistungsbild aus. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man entspannt beschleunigt, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Etappen ist das angenehm: Man kann die Geschwindigkeit flüssig aufbauen und das Motorrad bleibt dabei ruhig und berechenbar.
Die Ducati Scrambler Urban Motard setzt dagegen stärker auf das unmittelbare Ansprechverhalten. Sie fühlt sich lebendiger an, besonders wenn es darum geht, aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten zügig in Bewegung zu kommen. In der Stadt und auf kurvigen Strecken macht sich das bemerkbar: Das Motorrad reagiert schnell, wirkt handlich und unterstützt ein sportliches Fahrtempo.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Pan America 1250 Special ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht nur „schön“ fährt, sondern auch mal zügiger durchzieht. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, dass es auch mit wechselnden Bedingungen gut zurechtkommt.
Die Scrambler Urban Motard ist hingegen spürbar agiler. In engen Kehren, beim schnellen Richtungswechsel und beim Manövrieren im Alltag ist das ein echter Vorteil. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad wie ein „Werkzeug“ für Kurven nutzt, wird hier schnell warm. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten: Ein motorradtypisches Setup für Urban-Motard-Ansätze ist nicht automatisch für jede Art von Langstreckenkomfort optimiert – dafür punktet es im direkten Fahrgefühl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder zielen darauf ab, dass man sich im Fahrbetrieb auf die Verzögerung verlassen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch eine unterschiedliche Priorität: Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten konsequent stabil bleibt. Das gibt Sicherheit, wenn man häufiger aus höheren Tempi verzögert oder wenn die Strecke unruhiger wird.
Die Scrambler Urban Motard spielt ihre Stärken eher im „kurzen“ Fahrmodus aus: häufiges Anbremsen, präzises Dosieren und schnelles Wiederbeschleunigen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen, kurvigen Abschnitten ist das spürbar. Wer oft zwischen Ampeln, Ein- und Ausfahrten oder engen Passagen wechselt, profitiert von dieser direkten Ansprechlogik.
Ergonomie und Alltag: Wie bequem sind die beiden wirklich?
Ergonomie ist beim Motorradvergleich oft entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer Freude“ ausmacht. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtanmutung wirken so, als wäre das Motorrad dafür gemacht, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „jetzt muss ich mal runter“.
Die Ducati Scrambler Urban Motard wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man gern für kürzere Strecken nutzt – und das dabei sehr lebendig bleibt. In der Stadt ist das ein Vorteil: Man sitzt so, dass man schnell reagieren kann, und das Motorrad fühlt sich nicht wie ein „großes“ Gerät an. Für lange Autobahn- oder Reiseetappen kann das Setup je nach Fahrstil und Vorlieben weniger entspannend wirken – dafür ist die Maschine im Alltag oft genau richtig.
Ausstattung und Einsatzprofil: Was passt besser zu welchem Lebensstil?
Die Pan America 1250 Special ist klar auf ein breiteres Einsatzprofil ausgerichtet. Wer Touren plant, gern mehrere Stunden am Stück fährt oder auch mal abseits der typischen Route unterwegs ist, findet hier eine stimmige Basis. Die Ausrichtung wirkt „reiseorientiert“: Das Motorrad soll nicht nur gut aussehen, sondern auch praktisch funktionieren, wenn der Tag länger wird.
Die Scrambler Urban Motard ist dagegen stärker auf den urbanen Alltag und sportliche Kurzstrecken zugeschnitten. Wer das Motorrad als tägliches Fortbewegungsmittel nutzt oder gern spontan fährt, bekommt ein Setup, das sich schnell anfühlt und Lust auf Kurven macht. Das Design und der Charakter sind dabei nicht nur Deko: Sie spiegeln die Fahrphilosophie wider.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Reise- und Langstreckenfokus: souveränes Fahrgefühl über längere Zeit.
- Stabilität im Fahrbetrieb: vermittelt Kontrolle, auch wenn die Strecke anspruchsvoller wird.
- Kraftvoller, gleichmäßiger Charakter: macht das Fahren entspannter, statt „arbeitsintensiv“ zu sein.
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – mögliche Schwächen
- Weniger „kompakt“ im Stadtgefühl: wer nur kurze Wege fährt, empfindet das Motorrad eventuell als weniger handlich.
- Adventure-Setup: nicht jeder möchte dieses Profil, wenn der Fokus rein auf urbanem Spaß liegt.
Ducati Scrambler Urban Motard – Stärken
- Agiles Handling: ideal für enge Straßen, Kurven und dynamische Fahrten.
- Direktes Ansprechverhalten: macht das Motorrad besonders lebendig im Alltag.
- Motard-Charakter: unterstützt ein sportliches Fahrgefühl ohne großen Aufwand.
Ducati Scrambler Urban Motard – mögliche Schwächen
- Urban- und Kurzstreckenfokus: für sehr lange Etappen kann der Komfort je nach Anspruch weniger im Vordergrund stehen.
- Fahrprofil: wer vor allem „Reisekomfort“ sucht, findet bei der Pan America die passendere Ausrichtung.
Welches Motorrad ist für wen die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Marke „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn längere Touren, entspanntes Tempo und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gern Kilometer machen, die Maschine als Reisebegleiter sehen und dabei Wert auf Stabilität und Kontrolle legen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag viele kurze Strecken bietet, wenn Kurven und Wendigkeit wichtiger sind als „große Reise“ und wenn man ein Motorrad möchte, das schnell auf Fahrimpulse reagiert. Sie passt zu Fahrern, die Spaß an direktem Handling haben und das Motorrad gern als agiles Alltagsgerät nutzen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo längere Strecken, souveräne Stabilität und ein gleichmäßiger Fahrcharakter zählen. Wer Touren plant, gern entspannt fährt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, findet in der Pan America die stimmigere Wahl. Ihre Stärke liegt im „Durchziehen“: Man fährt, ohne ständig nachjustieren zu müssen, und fühlt sich über Zeit gut aufgehoben.
Die Ducati Scrambler Urban Motard punktet dagegen im Alltag: Sie wirkt wendiger, direkter und macht besonders auf kurzen, kurvigen Abschnitten schnell Freude. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gern dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das sofort auf Impulse reagiert, liegt mit der Scrambler Urban Motard richtig. Kurz gesagt: Reise und Souveränität sprechen für die Pan America, Agilität und urbaner Fahrspaß für die Scrambler Urban Motard.